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Veröffentlicht am 03.01.2023

Vier Männer - ein Geheimnis

Meerjungfrau (Ein Falck-Hedström-Krimi 6)
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Vier Männer haben ein Geheimnis. Der gerissene Bauunternehmer Erik, der Mitläufer Kenneth, der keine eigene Meinung hat, Magnus, der seit drei Monaten verschwunden ist und die Polizei von Fjällbacka vor ...

Vier Männer haben ein Geheimnis. Der gerissene Bauunternehmer Erik, der Mitläufer Kenneth, der keine eigene Meinung hat, Magnus, der seit drei Monaten verschwunden ist und die Polizei von Fjällbacka vor ein Rätsel stellt. Und was hat der neue Stern am Autorenhimmel Christian Thydell mit allem zu tun, den Erica in ihren Verlag gebracht hat und dessen erstes Buch „Meerjungfrau“ vorgestellt wird. Am Premierenabend erhält er einen Drohbrief und es stellt sich heraus, dass es nicht der erste ist. Erica Falck, hochschwanger mit Zwillingen, kann ihre Neugier nicht zügeln und versucht den Urheber, der Briefe zu finden.

Zu Beginn lässt sich Camilla Läckberg viel Zeit, in den unterschiedlichen Handlungssträngen die verschiedenen Protagonisten vorzustellen. Auch über die bereits aus früheren Büchern bekannten Personen erfährt man neues. Die vielen am Anfang vorgestellten Protagonisten können für Nichtkenner dieser Reihe vielleicht zu Verwirrungen führen. Für mich war es teilweise ein Treffen mit guten Bekannten.

Das Buch ist ein wendungsreicher Krimi, der durch den ständigen Wechsel der einzelnen Handlungsstränge und auch Rückblicke in das Leben eines der Männer ständig auf einem hohen Spannungsniveau gehalten wird. Bis zum Schluss habe ich der Lösung entgegengefiebert, die ich so nicht vermutet hätte. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet, freue ich mich schon auf den nächsten Band von Camilla Läckberg.

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Veröffentlicht am 03.01.2023

Mörderische Schnitzeljagd

Fünf
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Die österreichische Autorin Ursula Poznanski war mir bisher unbekannt und hat mich gleich positiv überrascht. Die Handlung spielt in Österreich und schon der kurze Prolog erweckt Spannung und macht neugierig. ...

Die österreichische Autorin Ursula Poznanski war mir bisher unbekannt und hat mich gleich positiv überrascht. Die Handlung spielt in Österreich und schon der kurze Prolog erweckt Spannung und macht neugierig.

Auf einer Kuhweide hat ein Bauer die Leiche einer Frau gefunden, die von einem Felsen gestürzt wurde. Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger übernehmen den Fall. Beatrice entdeckt auf den Fußsohlen des Opfers eintätowierte Koordinaten. Die Spur führt die Ermittler zu einer männlichen Hand und weiteren rätselhaften Informationen auf einem Zettel. Mit den richtigen Lösungen erhalten sie die nächsten Koordinaten für die abartige Form des modernen Geocachings, eine Art Schnitzeljagd per GPS. Für Beatrice und Florin beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn jeder Zeuge, den sie vernehmen, verschwindet spurlos. Wer spielt diese morbide Schnitzeljagd mit ihnen und welche Verbindung besteht zwischen den Opfern?

In dem kurzen Prolog wurde sofort Spannung aufgebaut und man war sofort im Geschehen. Die Ermittler fand ich sehr professionell und authentisch, sie waren mir sehr sympathisch. Auch die Privatsphäre der Hauptakteure sind in dem Thriller mit eingebunden und ich konnte mich gut in die Lage von Beatrice hineinversetzen als alleinerziehende berufstätige Frau, die neben ihren Job und Kindern sich noch mit ihrem Exmann auseinandersetzen muss.

Lange habe ich im Dunkeln getappt, wer denn der Täter ist und habe die Lösung nicht vor den Ermittlern gefunden. Die Enträtselung war schlüssig und glaubwürdig. Ich hatte das Gefühl, dass keine Fragen mehr offen waren. Im Mittelteil hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, doch dieses möchte ich nicht negativ bewerten, da die Geschichte in meinen Augen eine „runde“ Sache ist. Da das Buch nur ca. 380 Seiten umfasst, konnte man es schnell in einem Rutsch durchlesen.

Die Idee Geocaching mit einem Krimi zu verbinden, fand ich hervorragend. Diese Art der „Schatzsuche“ war mir vom Namen her schon bekannt, aber durch die detaillierten Hinweise und Abkürzungen wurde mir Geocaching doch sehr viel näher gebracht. Bei Ursula Poznanski kann ich mich bedanken für den Thriller mit dem Kürzel TFTH (Thanks For The Hunt) und hoffe, dass es noch eine Fortsetzung um das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger gibt. Ich würde mich freuen.

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Veröffentlicht am 03.01.2023

Willkommen im Café Buchwald

Café Buchwald
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Gemeinsam mit Emma begebe ich mich ins Jahr 1896. Hier in der Konditorei Buchwald lernt Emma jeden Handgriff genau wie die Lehrlinge. Buchwalds Baumkuchen ist eine begehrte Spezialität, die auch an die ...

Gemeinsam mit Emma begebe ich mich ins Jahr 1896. Hier in der Konditorei Buchwald lernt Emma jeden Handgriff genau wie die Lehrlinge. Buchwalds Baumkuchen ist eine begehrte Spezialität, die auch an die Königsfamilie geliefert wurde. Als der Vater von Emma plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt, nimmt er ein Geheimnis mit ins Grab. Doch wie wird es mit dem Café Buchwald weitergehen? Der Geselle Fritz hat die Backstube fest im Griff und hält um Emmas Hand an. Ihre Mutter steht hinter dieser Verbindung, doch dann lernt Emma im Museum den Studenten Max kennen, der an der Technischen Universität Berlin Architektur studiert. Als ein Kredit gekündigt wird, muss Emma sich etwas einfallen lassen, um die Konditorei zu retten.

Die Autorin hat eine fiktive Familiengeschichte mit der ältesten Konditorei von Berlin verknüpft. Sehr gekonnt sind historische Ereignisse mit dem Geschehen verwoben. Durch detaillierte Beschreibungen sah man vor sich die Herstellung von Baumkuchen und Plunderteile. Der Kuchenduft weht aus den Seiten und der Geruch von frisch gebrühten Kaffee kitzelt die Nase.

Emma ist ein sympathischer Charakter, sie ist mir gleich ans Herz gewachsen. Schnell war ich an ihrer Seite und gespannt darauf, das Geheimnis zu lüften und ihre Entscheidungen mitzuerleben.

Das Buch hat mir wunderbare Lesestunden bereitet und ich konnte die Atmosphäre im Café Buchwald genießen.

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Veröffentlicht am 28.12.2022

Zusammenhalt in schwierigen Zeiten

Die Köchinnen von Fenley
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Die Handlung des Buches spielt im Jahr 1942. Die Bewohner des kleinen Örtchens Fenley leiden alle unter den Lebensmittelrationierungen. Um die Moral im Land zu stärken, wird in der Sendung von Radio BBC ...

Die Handlung des Buches spielt im Jahr 1942. Die Bewohner des kleinen Örtchens Fenley leiden alle unter den Lebensmittelrationierungen. Um die Moral im Land zu stärken, wird in der Sendung von Radio BBC ‚In the Kitchen-Front‘ ein Kochwettbewerb veranstaltet. Die Gewinnerin soll die erste weibliche Co-Moderatorin dieser Sendung werden. Die Kandidatinnen sollen die besten Rezepte in diesen Kriegszeiten aus den rationierten Lebensmitteln kreieren. Dieser Wettbewerb verlieh den beteiligten Frauen ein Stück Hoffnung auf ein neues besseres Leben.

Jennifer Ryan lässt diese wunderbare Geschichte aus der Perspektive von vier unterschiedlichen Frauen erzählen. Da wäre die Witwe Audrey Landon, die seit dem Tod ihres Mannes rund um die Uhr arbeitet, um ihre drei hungrigen Söhne durchzubringen. Die junge Nell Brown arbeitet als Küchenmädchen und möchte der Knechtschaft entkommen. Lady Gwendoline will die Chance nutzen, sich von ihrem brutalen Ehemann zu trennen. Zelda Dupont kocht in der Fenley Pie Factory als Küchenchefin und sieht eine Möglichkeit sich vor den männlichen Kollegen zu profilieren.

Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven erhält man einen interessanten Blick auf den Alltag der Frauen während der Kriegszeit. Die Charaktere wirken sehr lebendig, so dass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Für mich war dieses fabelhafte Buch ein regelrechter Pageturner und man erfährt nicht nur vor welchen Problemen die Frauen durch die Lebensmittelknappheit standen, sondern zeigt den Zusammenhalt der Frauen auch in schwierigen Zeiten, die trotz der Umstände ihre Zuversicht behalten haben und zu Freundinnen werden.

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Veröffentlicht am 23.12.2022

Ausflug in die Glasgow-Kunst

Glasgow Girls
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Olivia kommt aus ärmlichen Verhältnissen. Durch den frühen Tod ihres Vaters ist das Geld knapp und sie muss gleich nach der Schule arbeiten, so dass für ihre künstlerische Begabung kein Raum mehr bleibt. ...

Olivia kommt aus ärmlichen Verhältnissen. Durch den frühen Tod ihres Vaters ist das Geld knapp und sie muss gleich nach der Schule arbeiten, so dass für ihre künstlerische Begabung kein Raum mehr bleibt. Eigentlich soll Olivia in einer Weberei anfangen, doch alles sträubt sich in ihr dagegen. Ihr Freund Allie hat ihr von einer Schule erzählt, in der man malen, zeichnen und stricken lernen konnte. Hier erhielten schon früh Frauen Gestaltungsmöglichkeiten, das war im Jahr 1892 nicht selbstverständlich. Die Glasgower School of Art hatte einen Ruf, der über die Grenzen Schottlands hinaus ging. Gegen den Willen ihrer Mutter nimmt Olivia eine Stelle in einem Teesalon an und konnte ihr Glück kaum fassen, als die Inhaberin sie fördert, so dass es ihr möglich ist, die Schule neben ihrer Arbeit zu besuchen. Doch die Freude währt nicht lange, denn jemand versucht sie arglistig zu täuschen. Auch die Liebe zu dem Künstler Gabriel steht auf wackligen Beinen, denn er hat ein Geheimnis.

Susanne Goga hat mich auf eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert mitgenommen. Hier lernte ich etwas über die berühmten Glasgow Girls, die mir bisher nicht bekannt waren. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen, dieses wurde noch unterstützt durch den flüssigen Schreibstil, so dass die Seiten nur so dahin flogen. Gespannt habe ich Olivia auf ihren Wegen begleitet, die sehr lebendig und anschaulich beschrieben waren, so dass ich mich in die damalige Zeit versetzt fühlte.

Mir hat dieser Ausflug in die Glasgow-Kunst sehr gefallen und wunderbare Lesestunden bereitet.

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