Teufel sucht die Eine
Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugebenTitel und Cover sind passend zum Genre sehr witzig im Comicstil gehalten- durchaus ansprechend und mit hohem Wiedererkennungswert.
Sebastian Niedlich versteht es auf außergewöhnliche Weise, seinen Helden ...
Titel und Cover sind passend zum Genre sehr witzig im Comicstil gehalten- durchaus ansprechend und mit hohem Wiedererkennungswert.
Sebastian Niedlich versteht es auf außergewöhnliche Weise, seinen Helden trotz dessen charakterlichen Schwächen, sympathisch darzustellen. Wir begleiten den Höllenfürsten, Mephy (Mephistopheles), auf seiner Suche nach einer Partnerin, allerdings auf der Erde.
Dabei erhält er Unterstützung von seinem Diener Azazel und dem Menschenpaar Klaus und Suse, die ihn in die Welt von Internet-Dating, Tinder usw. einführen.
Mephy verliebt sich nach einigen Hürden tatsächlich- doch wie nun die Angebetete von einer gemeinsamen Zukunft in der Hölle überzeugen?
Vorwiegend witzig und spannend für gute Unterhaltung sorgend gab es auch überraschende Momente mit einer emotionalen Tiefe, die ich nicht erwartet hätte.
Deshalb werde ich mich wohl auch noch um die weiteren Romane des Autors bemühen und kann diesen Roman nur empfehlen!