Der Krimi las sich nicht so spannend, wie erwartet. Die Handlung war vorhersehbar, die Personen, insbesondere die Kommissarin fand ich sehr blass angelegt, ich fand keinen Bezug. Das einzig interessante ...
Der Krimi las sich nicht so spannend, wie erwartet. Die Handlung war vorhersehbar, die Personen, insbesondere die Kommissarin fand ich sehr blass angelegt, ich fand keinen Bezug. Das einzig interessante waren die Gedankengänge des Killers, wer es war, offenbarte sich recht rasch.
Ich habe für das (in der Länge überschaubare) Buch doch länger gebraucht, als sonst bei meinem üblichen Lesetempo. Da es mich nicht fesseln konnte, hatte ich immer mal wieder eine Lesepause eingelegt. Der Schreibstil konnte mich einfach nicht packen. Ganz nett zu lesen aber nicht überzeugend. Die Fortsetzung werde ich nicht lesen.
Bewertung: 2,5 Sterne
Erster Roman einer Starnbergkrimireihe und letzter Fall für Kommissar Leutenbauer. Gemeinsam mit dem jungen Kollegen Maximilian Wagner ermittelt Leutenbauer in der reichen Starnberger Gesellschaft, um ...
Erster Roman einer Starnbergkrimireihe und letzter Fall für Kommissar Leutenbauer. Gemeinsam mit dem jungen Kollegen Maximilian Wagner ermittelt Leutenbauer in der reichen Starnberger Gesellschaft, um einen Mord an einem Amtsrichter aufzuklären. Dabei stoßen die Ermittler auf alte Geschichten, in die auch der Richter verwickelt war.
Mit dem Schreibstil von Günter Reiß wurde ich nicht warm. Die Handlung wurde erzählt, ohne dabei richtige Spannung aufzubauen. Ich konnte zu den Protagonisten keinen Bezug herstellen, die Figuren blieben für mich farblos und fremd. Auch die Beschreibung der Beziehungen zueinander, auch wie sich Leutenbauer zunächst seinem neuen Assistenten gegenüber verhält, fand ich nicht beonders gelungen. Der Fall selbst war gut konstruiert und das Ende plausibel.
Von flyspy
Es handelt sich um die Neuauflage eines Romans von 1956. Das merkt man diesem Krimi auch an. An historisch anmutenden britischen Krimis bin ich interessiert und lese sie zwischendurch gerne. ...
Von flyspy
Es handelt sich um die Neuauflage eines Romans von 1956. Das merkt man diesem Krimi auch an. An historisch anmutenden britischen Krimis bin ich interessiert und lese sie zwischendurch gerne. Und den Start in das Buch fand ich noch ganz gut, man lernt die Personen kennen. Denn es sind viele Protagonisten, die hier zusammenspielen und mit denen man erst bekannt werden muss, um nicht den Faden zu verlieren. Eine Übersicht über die handelnden Personen hätte dem Buch gutgetan.
Die Handlung ist in einem antiquarischen Buchladen angesiedelt, der von einer alteingesessenen Buchhändlerfamilie geführt wird. Johnny ist Juniorchef und Sally eine geschätzte Angestellte. Mr. Butcher dagegen ist weniger beliebt und wird ermordet an seinem Schreibtisch aufgefunden. Auch ein Geist treibt anscheinend sein Unwesen. Neben Scotland Yard ermitteln Sally und Johnny, denn es gilt Johnnys Cousin zu entlasten.
Bei allem Interesse für das Buch: es las sich etwas zäh, fast hölzern und den Mittelteil fand ich zu langatmig. Ich war schon versucht, den Krimi - dem es auch an Spannung fehlte - zur Seite zu legen. Zudem mangelt es dem Krimi an Londoner Lokalkolorit, der Schauplatz könnte irgendwo an einem beliebigen Ort angesiedelt sein. Die Auflösung wurde dann ziemlich rasch abgehandelt, die sich anbahnende Liebesbeziehung war eher wie eine Randnotiz beschrieben.
Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.
Doreen, Chefin der Hamburger Dependance einer renommierten Hotelkette, wird von ihrem Vorgesetzten nach Sylt geschickt, um dort die Dauerbewohner eines Campingplatzes umzusiedeln. Auf dem Platz soll ein ...
Doreen, Chefin der Hamburger Dependance einer renommierten Hotelkette, wird von ihrem Vorgesetzten nach Sylt geschickt, um dort die Dauerbewohner eines Campingplatzes umzusiedeln. Auf dem Platz soll ein Luxus-Resort errichtet werden. Nur hat die körper- und gesundheitsbewusste Doreen nicht damit gerechnet, dass die Campingplatzcrew und einige Aktivisten des Sylter Heimatschutzes ihr auf die Schliche kommen. Erschwert wird ihr Auftrag dadurch, dass sie das Leben wieder neu entdeckt, anfängt sich wohl zu fühlen und sich verliebt.
Der ca. 250 Seiten umfassende Roman liest sich schnell weg und wirkte auf mich wie eine Auftragsarbeit, die schnell erledigt werden musste.
Die Geschichte wird dominiert von Schilderungen über Doreens Alltag, wie sie sich spärlich, kalorienbewusst und gesund ernährt und was sie alles an sportlichen Aktivitäten treibt, um die wenigen Kalorien, die sie zu sich nimmt, wieder abzutrainieren. Betont wird auch ihr Hang zum Luxus, denn dass sie sich dies alles leisten kann hat sie ihrem beruflichen Ehrgeiz und Engagement zu verdanken. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber beide Aspekte füllen von den Buchseiten bald die Hälfte, so dass für die eigentliche Handlung nicht mehr viel übrigbleibt. Leider führt dies auch dazu, dass die übrigen Charaktere nur oberflächlich gezeichnet wurden. Identifizieren konnte ich mich nicht keinem der Protagonisten. Der gesellschaftskritische Aspekt taucht zwar auf, hätte jedoch etwas mehr Wertigkeit verdient, auch bei einem sogenannten Glücksroman. Immerhin erinnert sich Doreen daran, welche Werte sie einst von ihrer Mutter vermittelt bekam.
Ein Buch, welches man lesen kann, aber nicht muss. So viel versäumt man nicht, ein Buch unter vielen.
Frank, 14 Jahre alt, lebt mit seiner Mutter in Wien. Mit seinem Vater hat er kaum Kontakt. Seine Welt und seine täglichen Rituale geraten durcheinander, als sein Großvater nach 18 Jahren aus dem Gefängnis ...
Frank, 14 Jahre alt, lebt mit seiner Mutter in Wien. Mit seinem Vater hat er kaum Kontakt. Seine Welt und seine täglichen Rituale geraten durcheinander, als sein Großvater nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird. Ein herrischer, gewaltbereiter und gelegentlich fürsorglicher Mann, der Frank zu dessen Ärger mit Frankie (mit „ä“) anspricht. Frank ist gleichermaßen fasziniert und abgestoßen von ihm und schließt sich seinem Großvater an, bis es zu einem Showdown kommt.
Es geht um eine Generationengeschichte, um die Anziehungskraft, die Böses ausüben kann – besonders, wenn ein junger Mensch damit konfrontiert wird und er mit keinem anderen Menschen so richtig über diese Faszination, und was das mit ihm macht, sprechen kann. Frank macht viel mit sich selbst aus. Als ausgesprochene Road-Novel, wie angepriesen, würde ich den Roman nicht beschreiben. Einige Elemente sind zwar eindeutig vorhanden, aber dazu ist die gemeinsame Fahrt zu kurz und es fehlt an weiteren Handlungssträngen. Eher könnte es ein Auftakt zu einer Road-Novel werden.
Das Buch wird aus der Sicht von Frank erzählt und ich hatte den Eindruck, dass Frank dies irgendwann als Teil seiner Lebensgeschichte, seiner Memoiren, aufschrieb. Nur wann er alles niedergeschrieben haben soll, das bleibt letztendlich unausgesprochen.
Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mit der Geschichte und der Sprache warm wurde. Und als ich dann einigermaßen warm geworden war, da war auch die Story schon zu Ende erzählt. Ein Gutes hatte es, denn sonst hätte ich das Buch wohl abgebrochen. Vieles blieb ungeklärt bei dem offenen Ende. Auf mich wirkte das Buch unfertig, denn am Ende des Romans würde es doch eigentlich erst richtig losgehen mit Franks Leben, so mein Empfinden. Vielleicht habe ich es auch nicht verstanden. Der Roman lässt mich unzufrieden zurück.