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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2017

ein wahres kriminalistisches Abenteuer!

Der Name der Rose
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William von Baskerville reist mit seinem jungen Assistenten Adson auf seiner Mission durch den Apennin. Beide wollen dort übernachten, doch William stoplert hier geradezu über ermordete Brüder.

Als ehemaliger ...

William von Baskerville reist mit seinem jungen Assistenten Adson auf seiner Mission durch den Apennin. Beide wollen dort übernachten, doch William stoplert hier geradezu über ermordete Brüder.

Als ehemaliger Ermittler der Inquisition kann er seine detektivischen Neigungen nicht unterdrücken und stößt dabei auf mystische Zeichen, geheimnisvolle Texte und eine äußerst seltsame Bibliothek.

Während Adson in einen tiefen Zwiespalt zwischen der wahren Welt und der Welt im Glaube Jesu gerät, kommt William der Aufklärung der Morde immer näher. Die Erkenntnis, das beide sich in großer Gefahr befinden und dann auch noch die Inquisition selbst aus Rom anrückt, scheint aber weder William auf seiner Mördersuche aufzuhalten wie Adson, den große Gewissensbisse plagen.

Ein wunderbar spannendes und abenteuerliches Buch über die Macht des Glaubens, die unglaubliche Macht der katholischen Kirche und einer Inquisition, die aus reinem Unwissen gegneüber der Naturwissenschaften entstanden ist. Es ist eines der wenigen Meisterwerke, die ebenso brilliant ve

Veröffentlicht am 20.07.2017

alte Geschichten ruhen nicht!

Toter Mann
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Ein neuer Fall? Ein leerstehendes Auto auf einer Brücke und weit und breit kein Fahrer. Nachdem Lars seine Kollegen ruft, sucht er selbst den Halter des Fahrzeuges auf.

Der Fahrer ist wohl auf und hat ...

Ein neuer Fall? Ein leerstehendes Auto auf einer Brücke und weit und breit kein Fahrer. Nachdem Lars seine Kollegen ruft, sucht er selbst den Halter des Fahrzeuges auf.

Der Fahrer ist wohl auf und hat seinen Lexus nicht als gestohlen gemeldet, als er vor der Polizei erst flieht und dann gefasst wird, kann er sich nur an den Diebstahl am Abend zuvor erinnern, aber an sonst nichts. Dann erhalten Winter und Bergemann beide noch Telefonanrufe, bei denen sich niemand meldet.....

Nach Ankunft der Spurensicherung werden im Fahrersitz ein Einschussloch und auf dem Boden eine Patrone gefunden, aber wo ist der Fahrer?

Alles scheint im Wandel zu sein. Winter kämpft gegen seine Migräne und irgendwie auch gegen seine Frau. Lars gibt endlich zu, ein Verhältnis mit einem Mann zu haben und kann damit nicht richtig umgehen.

Letztendlich läuft alles auf einem Sommerlager auf der Insel Bänno hinaus, bei dem 1975 ein Mädchen verschwand und nie gefunden wurde. Selbst Winter ist ihr damals auf den Schären entgegengesegelt....

Es gibt viele kleine Geschichten, Winter auf Kriegsfuss mit seiner Frau und seiner Schwester Lotta, alte Dinge werden wieder aufgewärmt, ein schwuler Kollege und mehrere Beziehungsstreits: ein typischer Edwardson, bis sich dann zum Schluss alles zu einem großen Ganzen zusammenspinnt und man sehnlich den Schluss erhofft. Der ist jedoch nicht immer so schön und positiv, wie man ihn gerne hätte. Aber Edwardson schreibt ja auch Geschichten aus dem Leben.

Seltsam, aber wie gewohnt, ein etwas verworrener Anfang. Aber Edwardson wird uns schon aufklären!

Veröffentlicht am 20.07.2017

Ein großer Thriller über Freund- und Feindschaft

Die Treibjagd
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Rémi, der Revierförster im Nationalpark lässt sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen. Erst als sein Kollege Philippe spurlos verschwindet, begibt sich Rémi auf die Suche.

Dass Philippe sich bei den ...

Rémi, der Revierförster im Nationalpark lässt sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen. Erst als sein Kollege Philippe spurlos verschwindet, begibt sich Rémi auf die Suche.

Dass Philippe sich bei den beiden herrschenden Familienclans in der Gemeinde keine Freunde mit seinem ökologischen Gewissen gemacht hat, war allen bekannt und er kassierte dafür regelmäßig Prügel.

Jean, Rémis einziger Freund findet mit seinem Jagdhund das, was von Philippe übrig ist und es hagelt Blei. Während die Polizei machtlos versucht, aus den Verflechtungen und den Machtverhältnissen dem Mörder auf die Spur zu kommen, hat Rémi die Fährten bereits gelesen und muss feststellen, dass ausgerechnet seine alte Jugendliebe Michéle mehr als einmal seinen Weg kreuzt.

Ich war beeindruckt über den Hass, die große Macht der Natur und der langen stetig anhalten Feind- und Freundschaft.

Ein wahnsinnig spannender Thriller, bepackt mit großer Macht, unerreichter Liebe und einer Verschrobenheit, die in der heutigen Zeit unvorstellbar scheint.

Veröffentlicht am 17.07.2017

Wer führt hier Regie?

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
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"Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot."
Ein guter Einstieg für einen Thriller. Emma ist nach einem Einbruch in der gemeinsamen Wohnung auf der Suche nach einem neuen Zuhause für sich und ihren Freund ...

"Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot."
Ein guter Einstieg für einen Thriller. Emma ist nach einem Einbruch in der gemeinsamen Wohnung auf der Suche nach einem neuen Zuhause für sich und ihren Freund Simon. Nach unendlich vielen Wohnungspleiten schlägt die Maklerin ein ganz besonders eigentümliches Mietverhältnis vor.
Es entpuppt sich als ein vollkommen durchgestyltes und hochmodernes Haus, welches allerdings an über 200 Bedingungen und Regeln geknüpft ist.
Emma lässt das Haus auf sich wirken und beschließt, das ebenfalls spezielle Bewerbungsverfahren aufsich zunehmen. Sie schindet Eindruck mit ihrem dezenten Widerwillen bei dem markanten Vermieter und Bauherren Monkford, der dem Pärchen schließlich das Haus vermietet.
Jahre später begibt sich Jane, nach der Totgeburt ihrer Tochter, auf Wohnungssuche und gerät ebenfalls an Edward Monkford. Die Falle schnappt zu und Jane findet erstmals zu sich selbst. Doch dann beginnt sie eine Affäre mit Edward, was sie in tödliche Gefahr bringt. Sie gräbt in der Vergangenheit und bringt den Killer auf einen neuen Plan.
Ein wirklich ausgezeichneter Thriller, bei dem man dank seiner vielen Wendungen und den parallelen Sichtweisen von Emma und Jane, die bis zur letzten Seite die Spannung halten erst nach der letzten Seite ausatmen kann.

Veröffentlicht am 12.07.2017

Eine Augenweide!

Mein Blumengarten
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Ich freue mich immer über Bücher aus dem Ulmer-Verlag. Die Gestaltung ist sehr anmutent und es hat für ein Sachbuch unabdingbares Lesebändchen.
Mascha Schachts neues Gartenbuch ist eine Augenweide. Getrennt ...

Ich freue mich immer über Bücher aus dem Ulmer-Verlag. Die Gestaltung ist sehr anmutent und es hat für ein Sachbuch unabdingbares Lesebändchen.
Mascha Schachts neues Gartenbuch ist eine Augenweide. Getrennt nach Wunschvostellungen und den richtigen Tipps und Tricks gelingt es der Autorin vorzüglich, einem das Gärtnern äußerst schmackhaft zu machen.
Für mich waren die "Spezialisten" entscheidend, da mein Garten doch sehr schattige Stellen hat und bisher dort nur Maiglöckchen gedeihen. Jetzt habe ich einen vollen Einkaufszettel und die Grabgabel steht schon parat!
Ein gelungenes Buch für Anfänger, Fortgeschrittene und ja, auch für längjährige Gartenjunkies ein Tippgeber, der mit wunderschöner Aufmachung das Herz eines jeden Lesers erfreut.