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Veröffentlicht am 24.03.2023

Voller Humor und Leidenschaft

Der Gärtner von Wimbledon
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Der Roman von Jane Crilly ist einer der anrührendsten und tragischsten Liebesromane, den ich gelesen habe. Er wird garantiert zu meinen Favoriten in diesem Jahr zählen, obwohl das Jahr noch sehr jung ist.

Es ...

Der Roman von Jane Crilly ist einer der anrührendsten und tragischsten Liebesromane, den ich gelesen habe. Er wird garantiert zu meinen Favoriten in diesem Jahr zählen, obwohl das Jahr noch sehr jung ist.

Es beginnt alles mit einer Journalistenklammer, die die eigentliche Geschichte umrahmt und in der Gegenwart spielt. Die Ich-Erzählerin schreibt für ein Magazin eine Kolumne mit wahren Liebesgeschichten. Doch dann verliert sie diesen Job wegen Umstrukturierungen. Ihr Chef aber vermittelt ihr einen neuen Auftrag. Leider nur eine einmalige Sache, für vier Seiten. Der Gärtner von Wimbledon geht nach 50 Jahren in den Ruhestand. Sie soll ihn interviewen und ein Porträt daraus machen. Henry Evans, der Gärtner, stimmt dem Interview und Porträt zu. Die Journalistin trifft sich mit ihm und er erzählt ihr seine Geschichte.

Damit beginnt nun die eigentliche Geschichte, die sich über den Zeitraum von 1938 bis 1946 hinzieht. Henry ist noch ein kleiner Junge, als die Mutter viel zu früh stirbt. Der Vater zieht mit ihm von der großen Stadt auf’s Land. Er wird Gärtner auf Blake Hall. Henry wächst zwischen all den Angestellten der Herrschaften auf. Aber nicht nur zwischen ihnen, sondern auch mit der Tochter der Blakes, die nur wenige Monate älter als er ist. Für Henry ist dies eine ganz neue Welt und er muss lernen, dass es unterschiedliche Klassen von Menschen gibt. Aber zwischen Rose und ihm entsteht eine ganz besondere Beziehung. Ist es nur Freundschaft? Oder ist da mehr? Auch nach Jahren kann sich Henry diese Frage nicht beantworten.

Jane Crilly hat einen ganz sanften, aber emotional starken Roman geschrieben. Der Humor, der in den Köpfen der Kinder und später Jugendlichen steckt, zeigt immer wieder die vielen kleinen Freuden, die zwischen all den Konflikten und Dramen liegen. Die Dialoge sind lieblich und amüsant. Die Gedanken der Protagonisten sind ernst, die Themen tiefgründig. Das Ausbrechen aus den gesellschaftlichen Regeln scheint für alle schwer.

Da Henry der Sohn vom Gärtner ist, aber mit der Tochter des Hauses, die einmal Wimbledon gewinnen möchte, Tennis spielen darf, kommt in diesen Roman ein Gefühl von „Downton Abbey“ auf. Beide Gesellschaftsschichten werden beleuchtet und die Geschichte spielt sich dazwischen ab.

Das Ende der Geschichte des Gärtners berührt emotional sehr stark. Doch wenn man schließlich in der Gegenwart erfährt, wie und warum Henry der Gärtner von Wimbledon geworden ist, stimmen alle Sätze die Leser wieder versöhnlich.

Ein umwerfender Roman mit einer anrührenden Liebesgeschichte zwischen all den ernsten Themen, wie sie wohl besonders in der britischen Gesellschaft hervortreten.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2023

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2023

Ist alles nur ein Spiel?

Schere, Stein, Papier
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Dieser Thriller von Alice Feeney ist erneut ein Psychothriller, der zunächst etwas schwerfällig daherkommt, bis die ganze Geschichte so richtig auf Touren ist. Wer aber viel Psychothriller liest, der weiß, ...

Dieser Thriller von Alice Feeney ist erneut ein Psychothriller, der zunächst etwas schwerfällig daherkommt, bis die ganze Geschichte so richtig auf Touren ist. Wer aber viel Psychothriller liest, der weiß, dass es dabei oft so zugeht. Der Ball fängt erst ganz langsam zu rollen an, bis er ein Tempo gewinnt. Und wer bereits andere Thriller von Alice Feeney gelesen hat, der weiß, dass sie Expertin in Sachen perfider Psychothriller ist.

Dieser Thriller scheint auf den ersten Blick ein Kammerspiel mit zwei Personen zu sein. Amanda und Adam gönnen sich ein Wochenende in Schottland. Amanda hat diese Reise in der Tombola ihrer Firma, einem Tierheim, gewonnen. Die Ferienwohnung ist eine alte Kapelle, die Blackwater Chapel, die in den vergangenen Jahren zu einem Feriendomizil umgebaut worden war … So heißt es jedenfalls.

Es sieht aber so aus, als würden sich Amanda und Adam nicht mehr so lieben, wie am Anfang ihrer Ehe. Mit diesem Wochenende haben sie vielleicht auch Gelegenheit, etwas zu kitten.

Alice Feeney hat sich ein ganz perfides Katz-und-Maus-Spiel ausgedacht. Sie lässt die Figuren dieses Romans in einem perversen Psychospiel aufblühen. Das macht sie anhand der Struktur dieser Geschichte. Der dramaturgische Aufbau ist so gestaltet, dass er jede Menge Geheimnisse birgt, die man als Leser nicht auf den ersten Blick wahrnimmt.

Die Kapitel werden aus den beiden Perspektiven von Amanda und Adam dargestellt. Jeder von ihnen erzielt das aktuelle Geschehen aus seiner Sicht. Hinzu kommen ihre Gedanken.

Dann kommt eine unbekannte Figur namens Robin hinzu. Offenbar ist sie eine Nachbarin der Ferienwohnung und wacht über die Geheimnisse der alten Kapelle. Denn im Dorf wird erzählt, dass die Kapelle verflucht sei.

Dazwischen gibt es dann Briefe von Adams Ehefrau an ihn, die diese an jedem Hochzeitstag geschrieben hat. Aber offensichtlich hat sie ihm die tagebuchähnlichen Briefe nie ausgehändigt. Sie sind Liebesbezeugung und Abrechnung zugleich.

Muss ich noch mehr sagen? Eigentlich reicht es, wenn man sich das ganze Kammerspiel als äußerst perfide und gänsehautfördernd vorstellt. Die Überraschung, wie alles zusammenhängt, kann am Ende gar nicht grösser sein.

Ich wünsche allen Lesern viel gruseligen und rätselhaften Spaß mit diesem Roman.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2023

Veröffentlicht am 11.02.2023

Ein Skarabäus und sein dunkles Geheimnis

Das Geheimnis des blauen Skarabäus
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Mit dem historischen Roman stellt Rebecca Michéle einen Abenteuerroman vor, dem es vom Thema her nicht an einer gewissen Ähnlichkeit mit Indiana Jones mangelt. Es verschwinden Menschen, es geschehen Verbrechen, ...

Mit dem historischen Roman stellt Rebecca Michéle einen Abenteuerroman vor, dem es vom Thema her nicht an einer gewissen Ähnlichkeit mit Indiana Jones mangelt. Es verschwinden Menschen, es geschehen Verbrechen, aber es ist mitnichten ein herkömmlicher Kriminalroman.

Die Handlung spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts im südenglischen Cornwall und in Ägypten. Die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun steht noch bevor.

Alexander Vanson ist Ägyptologe und auf der Suche nach einem besonderen Grab. Ihm geht es nicht um Gold und Reichtum, ihm geht es um das kulturelle und historische Wissen für die Menschheit. Da wird ihm von einem Fremden ein Armreif zum Kauf angeboten. Er denkt an den bevorstehenden Geburtstag seiner Tochter Cleopatra, genannt Cleo, die weit von ihm entfernt in Cornwall bei der Tante lebt. Doch kurz darauf wird der Fremde tot aufgefunden.

Cleo ist schließlich die Hauptperson, die Protagonistin, dieses Romans. Ihre Mutter, sie und auch der Vater entstammen einfachen Verhältnissen. Nach dem Tod der Mutter wird Cleo von der Tante aufgezogen, während der Vater sich in Ägypten aufhält.

Durch missliche Umstände gelangt Cleo zu den Herrschaften von Tredennick Manor. Obwohl die Tredennicks ganz besonderen Standes sind, wird sie deren Tochter, später auch dem Bruder eine gute Freundin.

Als Cleos Vater schließlich in Ägypten spurlos verschwindet, sind die Freundschaften in Cornwall so fest, dass ihr die Reise nach Ägypten finanziert wird, um den Vater zu suchen.

Mit vielen Cornwall-Krimis und anderen historischen Romanen hat Rebecca Michele bereits bewiesen, dass sie aus umfangreichen Recherchematerial sehr spannende, unterhaltsame und schließlich auch viel Wissen vermittelnde Romane erschaffen kann.

Zu Beginn der 1920er Jahre sind die Klassenunterschiede in England noch viel stärker als heute. Der Unterschied zwischen den Dienstboten und den Herrschaften wurde von der Autorin sehr deutlich gezeichnet und entbehrt nicht einer gewissen Ähnlichkeit mit den Verhältnissen auf Downton Abbey. So war England halt zur damaligen Zeit. Rebecca Michéle hat das wunderbar in Worte gefasst.

Wer nicht mit der falschen Erwartung eines Kriminalromans an diesen Roman herangeht wird einen herrlichen Abenteuerroman mit Intrigen und Geheimnissen zu lesen bekommen. Mit diesem Roman kann man sehr gut in das alte Ägypten reisen. Und mir war manchmal so, als würde mir beim Lesen Peter Ustinov in der Figur des Hercule Poirot begegnen.

Sehr empfehlenswert!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2023

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  • Cover
Veröffentlicht am 27.01.2023

Mit Krone & Macht das Land verteidigen

Krone und Macht
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Mit diesem hoistorischen Roman gehen die Chroniken von Bernicia weiter. Es ist mittlerweile der dritte Roman in dieser umfangreichen Reihe, die im siebten Jahrhundert spielt.

Ab der ersten Seite geraten ...

Mit diesem hoistorischen Roman gehen die Chroniken von Bernicia weiter. Es ist mittlerweile der dritte Roman in dieser umfangreichen Reihe, die im siebten Jahrhundert spielt.

Ab der ersten Seite geraten die Leser in einen Kampf. Der Herrschaftssitz von Beobrand war überfallen worden. Beobrands Frau getötet. Er ist nun auf Rachefeldzug mit seinen Kampfgefährten und schlägt erfolgreich die räuberischen Pikten, um sie aus Ubbanford und von seinem Land zu vertreiben.

Die Handlung spielt im Britannien etwa 200 Jahre vor der großen Uhtred-Saga von Bernard Cornwell. Die verschiedenen Länder sind verfeindet und müssen sich um Allianzen bemühen, um ihre Ländereien und ihr Hab und Gut zu verteidigen. Die aus dem Norden kommenden Pikten fallen ein, um zu plündern. Sie streben nach Süden. Mercia, Eastanglia und Wessex werden bedroht.

Die Pikten geben keine Ruhe. König Oswald, dem Beobrand die Treue geschworen hat, heiratet die Prinzessin von Wessex, um deren Vater an sich zu binden. Kaum ist das geschehen, gibt es Hilferufe aus dem Norden. Oswald macht sich wieder auf den Weg nach Norden. Beobrand bleibt mit seinen Gefährten bei der frischen Königin, um sie sicher auf dem Landweg in den Norden zu geleiten. Doch das wird nicht so einfach.

Matthew Harffy hat umfangreiche Saga geschaffen die der von Bernhard Cornwall in nichts nachsteht. Der immer wieder Rückgriffe auf das Geschehen der vorhergehenden beiden Romane. Das geschieht sehr elegant, indem er teilweise einen Krieger auftreten lässt, der wunderbar Heldengeschichten erzählen kann.

Doch diese Rückgriffe sind nicht nur kleine Verweise sondern Hintergrundwissen, um die Entscheidungen in der aktuellen Handlung zu begründen. Das heißt aber nicht, dass man den dritten Roman nicht ohne die vorherigen lesen kann. Mitnichten. Man kann mit diesem Roman einsteigen und versteht doch die vorherigen Romane, ohne sie gelesen zu haben. Sie sind an passenden Stellen und so detailliert angebracht, dass man nichts vermissen wird. Vielleicht wird sich der eine oder andere Leser aber auch sagen, den ersten und zweiten Roman im Nachhinein unbedingt zu lesen, um sich von den dortigen Details gut unterhalten zu lassen.

Matthew Harffy zeichnet umfassende Biografien der handelnden Figuren. Beobrand als Protagonist kommt natürlich eine überaus große Bedeutung zu. Aber bis zu kleinsten Nebenfiguren sind zahlreiche Abstufungen. So kann man sich freuen, wieder auf alte Bekannte zu treffen, die den Weg des Helden bereits zuvor kreuzten.

Aber auch bei der Beschreibung des täglichen Lebens und der Landschaften und den Orten ist der Autor unermüdlich, um Bilder im Kopf der Leser entstehen zu lassen.

Letztendlich gefällt mir die Mischung aus Kämpfen, Schlachten und Intrigen. Nicht zu vergessen die Späße von Beobrand und seinen Kampfgefährten, die immer wieder gerne mal „die Sau“ rauslassen. Dialoge zwischen ihnen sind sehr vergnüglich.

Wieder dabei ist eine Landkarte, die einen schönen Überblick gibt. Außerdem wurde auch hier nicht an dem umfangreichen Ortsverzeichnis gespart, der die im Roman verwendeten alten Ortsnamen gegen die heutigen Namen der Orte und Regionen setzt.

Ebenfalls sehr informativ sind die Anmerkungen zu den historischen Gegebenheiten. Harffy schildert, was überliefert und was von ihm frei erfunden wurde. Es ist immer wieder schon, zu erfahren, wie die Autoren historischer Romane für schwarzen Lücken in den überlieferten Chroniken mit Farbe ausfüllen. Matthew Harffy macht das besonders spannend und unterhaltsam.

Ich würde mich freuen, wenn Romane dieser Reihe ins Deutsche übertragen würden.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2023

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Veröffentlicht am 31.12.2022

gute Unterhaltung mit einem sehr guten Rätselformat.

Die Frau im Pelzmantel
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Martha Grimes gehört seit vielen, vielen Jahren zu einer der großen Kriminalschriftstellerinnen aus den USA. Ihre Romane allerdings spielen häufig in England. So auch der vorliegende Fall für Inspector ...

Martha Grimes gehört seit vielen, vielen Jahren zu einer der großen Kriminalschriftstellerinnen aus den USA. Ihre Romane allerdings spielen häufig in England. So auch der vorliegende Fall für Inspector Jury.
Während eines düsteren Novemberabends sitzt Inspector Jury in einem Londoner Doppeldeckerbus und erblickt eine ungewöhnlich attraktive blonde Frau. Diese Frau ist elegant in einen Pelzmantel gekleidet und wird von einem Hauch Parfüm umgeben. Selbst für den Inspektor ist sie eine auffällige Erscheinung. Doch an einem Eingang zu einem der dunklen Parks in London verliert er die Frau aus den Augen. Am nächsten Tag wird die Leiche einer wunderschönen Frau in einem Pelzmantel entdeckt. Zwar identifiziert Jury diese Frau als diejenige, die er am Abend zuvor beobachtet hatte, aber es dauert nicht lange, bis ihm Zweifel daran kommen, dass es sich tatsächlich um dieselbe Frau handelt. Noch dazu, als er die vermeintlich Tote später erneut trifft. Sie bestreitet vehement, an besagtem Abend an dem Park gewesen zu sein. Seine Ermittlungen führen Jury aufgrund des Pelzmantels in die Umgebung einer Galeristenfamilie. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an welchem er seinen Freund Melrose Plant, einen feinsinnigen Kunstkenner, in die Ermittlungen einbeziehen möchte. Die beiden Freunde haben einen ihrer schwierigsten Kriminalfälle zu lösen.

Bei diesem Kriminalroman handelt es sich um einen gemächlichen, humorvollen und spannenden Kriminalroman. Er ist in etwa eine Mischung aus Inspector Linley und Inspector Barnaby. Während Jury in London lebt und arbeitet, kommt sein Freund Melrose aus einem kleinen Dorf in der Nähe. In einem langen, aber unterhaltsamen, parallelen Erzählstrang werden dieses Dorf und Melrose detailliert eingeführt. Absolut nicht langweilig, obwohl sich der Leser dennoch manches mal fragen kann: Was hat das Ganze mit der Leiche in London zu tun? Doch besonders dieser Teil und Melrose haben große Ähnlichkeit mit dem aus dem Fernsehen bekannten Inspector Barnaby. Es fasziniert die komplette dörfliche Idylle, in der das gesamte Geschehen des Dorfes abgebildet wird, die Streitigkeiten der Dorfbewohner untereinander, die diesen Teil sehr humorvoll gestalten. Schrullige Dorfbewohner, die sich gerne streiten und sich auch auf die Schippe nehmen, sind für diese Atmosphäre zuständig. Parallel dazu ermittelt der Polizist, um den Täter für die Leiche zu finden und herauszufinden, was es mit der Doppelgängerin auf sich hat. Falls es eine solche ist. Als Jury dann seinen Freund nach London gerufen hat, beginnt dieser, in der Galeristenfamilie zu ermitteln. Das macht er sozusagen verdeckt, denn offen gibt er nicht zu erkennen, dass er für seinen Polizistenfreund arbeitet. Aber je weiter er in die Geheimnisse dieser Familie eintaucht, umso verworrener scheint der ganze Fall zu werden.

Bereits oben habe ich von einem gemächlichen Krimi gesprochen, was darauf hinweist, dass es kein besonders action-reicher und schnell geschnittener Kriminalroman ist. Er folgt eher der Tradition einer Agatha Christie, der mit einer detailgenauen Beschreibung versucht, den Leser auf die falsche Fährte zu locken. Die dargestellte Szenerie entspricht durchaus dem englischen Landleben und es ist gut vorstellbar, dass sich die Autorin viel Zeit bei ihren Recherchen genommen hat, um solch ein kleines Dorf im Süden Englands unter die Lupe zu nehmen. Der Roman bietet gute Unterhaltung mit einem sehr guten Rätselformat.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2015