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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2023

Reise in die Hölle

Wer die Hölle kennt
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Das Cover wirkte auf den ersten Blick ein bisschen verwirrend auf mich. Das Kaninchen steht auf jeden Fall im Fokus. Der Schriftzug und die Wahl der großen (flächendeckenden) Buchstaben für Titel und Autorin ...

Das Cover wirkte auf den ersten Blick ein bisschen verwirrend auf mich. Das Kaninchen steht auf jeden Fall im Fokus. Der Schriftzug und die Wahl der großen (flächendeckenden) Buchstaben für Titel und Autorin passen in jedem Fall zum ersten Band. Dennoch oder gerade aus diesem Grund wurde ich direkt neugierig. Der Klappentext klang vielversprechend und meine Erwartungen waren nach dem grandiosen ersten Band sehr hoch.

Nach „Das Neunte Haus“ habe ich mich sehr auf diesen zweiten Band gefreut 😍. Zum Glück musste ich nicht zu lange auf den zweiten Band warten (ich habe Band 1 erst vor ein paar Wochen beendet). Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht 😍. Das Setting und die Charaktere waren wieder perfekt. Auch die Story konnte mich abholen und in ihren Bann ziehen. Besonders am Ende war es kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen.

Da es sich um den zweiten Band der Reihe handelt, möchte ich an dieser Stelle nicht näher auf die Inhalte oder Charakterkonstellationen eingehen. Ich möchte niemanden versehentlich spoilern.

Ein sehr gutes Buch, welches ich gerne empfehle 🤗. Band 1 war für mich aber noch ein bisschen gelungener 🙈. Die Welt war komplett neu und Alex Stern war noch unbekannt. Dennoch hat mir dieser zweite Band auch sehr gut gefallen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Hoffentlich müssen wir nicht zu lange warten 🙈. Ich brauche bitte noch viel mehr Lesestoff von Leigh Bardugo.

Infos zur Alex-Stern-Reihe:

Ich empfehle euch, die Bücher in der Reihenfolge ihrer Erscheinung zu lesen. Die Story baut innerhalb der Bände aufeinander auf. Ohne das Vorwissen der anderen Bände ergibt die Story ohnehin wenig Sinn.

Band 1: Das Neunte Haus

Band 2: Wer die Hölle kennt

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2023

Packender Polit-Thriller

Der Zirkel. Sie wollen dich. Sie finden dich.
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"Der Zirkel-Sie wollen dich. Sie finden dich." war mein erstes Buch von Leon Sachs. Das schlicht gestaltete, und doch sehr eindrucksvolle, Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen.

Der ...

"Der Zirkel-Sie wollen dich. Sie finden dich." war mein erstes Buch von Leon Sachs. Das schlicht gestaltete, und doch sehr eindrucksvolle, Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen.

Der anschauliche und packende Schreibstil von Leon Sachs machen es uns Lesern leicht. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und bin durch die Seiten geflogen.

Erzählt wird die Story aus verschiedenen Perspektiven. Wie durch den Klappentext bereits angespielt wird, erstrecken sich die Verbrechen über mehrere Städte. Dennoch fügen sich alle Kapitel zu einem großen Gesamtzusammenhang. Während des Lesens können wir spekulieren und ermitteln. Die letzten Wendungen konnten mich tatsächlich überraschen.

Dieser Polit-Thriller überzeugt durch ein realitätsnahes und düsteres Setting. Die Story entwickelt sich rasant und erschreckend. Atmosphärisch...packend...realitätsnah...überraschend. Durch die kurzen Kapitel wird zudem ein hohes Maß an Spannung aufgebaut. Zur beginnt die Story relativ verhalten...sie entwickelt sich jedoch rasant und konnte mich besonders zum Ende hin komplett überzeugen.

Johanna ist als Protagonistin authentisch und sehr sympathisch. Sie hat mit einigen Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen und wird mit einigen "Schatten" der Vergangenheit konfrontiert.

Die Auflösung am Ende und der "Showdown" waren plausibel und toll zu lesen...spannend...packend...einfach gut. Insgesamt gibt es von mir eine Leseempfehlung für alles Fans von packenden Polit-Thrillern. Ich freue mich auf weitere Werke von Leon Sachs.

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Veröffentlicht am 28.11.2022

Geniales Setting

The Dark
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Das Cover und der Klappentext konnten mich direkt in ihren Bann ziehen. Das Cover hat einen wundervollen Farbverlauf und wirkt sehr plastisch. Haptisch ist es sehr ansprechend und hat eine wundervolle ...

Das Cover und der Klappentext konnten mich direkt in ihren Bann ziehen. Das Cover hat einen wundervollen Farbverlauf und wirkt sehr plastisch. Haptisch ist es sehr ansprechend und hat eine wundervolle Tiefenwirkung. Nach dem Lesen kann ich zudem sagen, dass es perfekt zum Inhalt passt.

Der Schreibstil von Emma Haughton ist flüssig und leicht zu lesen. Besonders postiv sticht das atemberaubende Setting heraus. Das antarktische Setting und die Abgeschlossenheit von der Außenwelt sind greifbar. Emma Haughton gelingt es, eine packende Atmosphäre zu schaffen, die unter die Haut geht. Zudem passt die spürbare Kälte natürlich perfekt in die kalte Jahreszeit.

Die Protagonistin Kate hat mit Vorurteilen und Problemen zu kämpfen. Schnell wird deutlich, dass sie etwas zu verbergen hat. Zu Beginn war sie mir daher sehr unsympathisch. Im Laufe der Story konnte ich sie jedoch immer weiter in mein Herz schließen. Sie macht eine tolle Charakterentwicklung durch. Auf ihr liegt auch der Fokus des Geschehens. Die anderen Mitglieder der Crew werden zwar immer wieder angesprochen und bekommen kleinere Auftritte, aber im Fokus steht Kate. Da sie neu zu der Crew stößt, bleiben auch wir Leserinnen lange im Unklaren über die Ereignisse der Expedition. Das ist gut gelöst und motiviert zum Mitfiebern und -raten.

Meine einzige Kritik liegt in der Gestaltung der Spannungsbögen. Die Geschichte nimmt erst im letzten Drittel richtig an Fahrt auf. Allein dieses letzte Drittel hätte von mir fünf Sterne und ein Highlight
bekommen. Da war aber noch einiges an Story zuvor. Den eher langsamen Einstieg finde ich passend gewählt. Wir kommen mit Kate an und lernen die Crew nach und nach kennen. Außerdem bekommen wir Einblicke in die Geschehnisse der Vergangenheit. Relativ schnell passieren dann auch die ersten "Dinge" (ich möchte hier nicht spoilern ;). Jedoch fehlt mir (besonders im zweiten Drittel) die Aufrechterhaltung der Spannung. Es verhält sich eher so, dass etwas spannendes passiert...es wird kurz thematisiert...cut...und weiter mit der Story. Hier wäre mehr Spannung möglich gewesen...dann wären es fünf Sterne geworden.
Dennoch hat mir das Buch und die Story gut gefallen.

Insgesamt kann ich "The Dark" besonders für die kalte Jahreszeit weiterempfehlen. Ein düsteres und packendes Setting trifft auf eine authentische Protagonistin mit echten Problemen...alles gipfelt in einem packenden finalen Showdown, der unter die Haut geht. Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Traust du dir selbst?

Das Schlaflabor
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Das Cover wirkt sehr kühl und distanziert. Durch die Farbwahl und den zentral gestellten und beleuchteten Operationstisch wird ein schöner Bogen zum Genre geschlagen. Der Klappentext konnte mich zudem ...

Das Cover wirkt sehr kühl und distanziert. Durch die Farbwahl und den zentral gestellten und beleuchteten Operationstisch wird ein schöner Bogen zum Genre geschlagen. Der Klappentext konnte mich zudem neugierig auf den Inhalt machen. Da ich zuvor die Bücher von Marc Meller immer sehr überzeugend fand...musste ich dieses Buch einfach lesen.

Bereits der Prolog konnte mich in seinen Bann ziehen. Was kann Schlafmangel bewirken? Wie weit würdest du für einen guten Schlaf gehen? Wozu bringt dich ein enormer Schlafmangel? Wie wenig Schlaf kannst du ertragen? Kannst du dir noch selbst trauen?

Durch den flüssigen und fesselnden Schreibstil von Marc Meller ist mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gefallen. Wir begleiten Tom, der an einer Schlafstörung leidet und sich nichts mehr wünscht als Schlaf. Seine Verzweiflung und der Wunsch nach einem erholsamen Schlaf werden sehr realistisch und plausibel beschrieben. Ich habe mit Tom gelitten.

Nach und nach werden auch weitere Nebencharaktere eingeführt und es kommt zu mehreren Verbrechen. Über allem schwebt die Frage: Wer war es? Wem kann Tom noch trauen? Vielleicht noch nicht einmal sich selbst?

Die Spannung wird im Laufe der Story immer greifbarer. An einigen Stellen könnte es fast jede*r gewesen sein. Ich konnte miträtseln und wilde Theorien aufstellen, verwerfen, umstellen und wieder verwerfen. Am Ende konnte mich Marc Meller tatsächlich nochmal überraschen. Zwar hatte ich einen Teil der Auflösung bereits vermutet, aber einige Punkte hätte ich nicht so erwartet. Lest es dafür am besten selbst :) Dennoch sind für mich am Ende zu viele Fragen unbeantwortet geblieben. Leider wirkte das Ende auf mich nicht wirklich rund. Für mich persönlich schade...aber Geschmacksache.

Absolut passend und bereichernd für die Story sind die biologischen und neurologischen Hintergrundinfos. Toll recherchiert und ideal in die Story integriert geben die zusätzlichen Infos der Story eine höhere Realität und alle Details spielen rundum zusammen. Eine echte Bereicherung für die Story und eine tolle Investition in ein intensiveres und schöneres Leseerlebnis.

Insgesamt ein gelungener Thriller von Marc Meller. Ich kann das Buch empfehlen, aber würde es nicht als sein stärkstes Werk bezeichnen. Dennoch wurde ich unterhalten und freue mich auf weitere Bücher des Autors.

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Veröffentlicht am 30.10.2022

Fesselnd von der ersten Seite

The Lost Crown, Band 1 - Wer die Nacht malt
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Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Die goldene Krone verläuft auf ihrem Gesicht und wirkt magisch. Ich habe direkt „verlorene Mächte“ mit dem Cover in Verbindung gebracht. In der Kombi mit dem ...

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Die goldene Krone verläuft auf ihrem Gesicht und wirkt magisch. Ich habe direkt „verlorene Mächte“ mit dem Cover in Verbindung gebracht. In der Kombi mit dem Klappentext (findet ihr in den Kommentaren), musste ich das Buch unbedingt lesen.

Schon innerhalb der ersten Kapitel nimmt die Story Geschwindigkeit auf. Ich war von Beginn an in einem tollen Lesefluss. Das lag nicht zuletzt an dem flüssigen und fesselnden Schreibstil. Jennifer Benkau konnte mich in ihren Bann ziehen und mir zauberhafte Lesestunden bereiten. „The Lost Crown“ war mein erstes Buch von der Autorin. Sicherlich wird es nicht das einzige Buch bleiben, welches ich von ihr lesen werde.

Neben dem flüssigen und packenden Schreibstil überzeugt die Story zusätzlich mit schön ausgestalteten Spannungsbögen. Hier ist eine Kombination aus Informationen zu den Protagonisten und spannenden Stellen sehr gut gelungen. An diesen fesselnden Stellen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Meine Kritik liegt lediglich in den offenen Fragen, die zum Ende des Buches hin noch offen bleiben. Es kommt zwar im Frühjahr bereits Band 2 (den werde ich auch auf jeden Fall lesen), aber ein paar Fragen hätten für mich gerne noch aufgelöst werden können.

Insgesamt ist „The Lost Crown“ für mich ein gelungenes Buch. Ich freue mich schon auf den zweiten Band und werde diesen auf jeden Fall lesen. Durch den tollen Schreibstil und die spannenden Stellen in Kombination mit interessanten Charakteren gibt es von mir eine Leseempfehlung für „The Lost Crown“.

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