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Veröffentlicht am 12.03.2023

Die Magie des Tees

A Magic Steeped in Poison – Was uns verwundbar macht
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Die junge Ning gibt sich selbst die Schuld am Tod ihrer Mutter, die an vergiftetem Tee gestorben ist. Doch es bleibt keine Zeit für Trauer, denn auch Nings Schwester hat von dem vergifteten Tee getrunken ...

Die junge Ning gibt sich selbst die Schuld am Tod ihrer Mutter, die an vergiftetem Tee gestorben ist. Doch es bleibt keine Zeit für Trauer, denn auch Nings Schwester hat von dem vergifteten Tee getrunken und schwebt am Rande des Todes. Für Ning gibt es nur eine Möglichkeit ihre Schwester zu retten. Sie muss den Wettkampf der Schüler der Teemagie in der Hauptstadt gewinnen und um die Gunst der Prinzessin bitten, um ihre Schwester zu retten. Doch im Palast des Kaisers wimmelt es von Verrat und Intrigen, während Jemand mit aller Macht versucht Nings Sieg zu verhindern.

Zuallererst bin ich durch die wunderschöne Gestaltung des Covers und des Buches im Allgemeinen aufmerksam auf die Geschichte geworden. Ich bin ein großer Fan von Geschichten, die die chinesische Kultur und Mythologie aufgreifen. So ist auch die Verwendung und Zubereitung von Tee ein wichtiger Bestandteil dieser Kultur und wird hier sogar in Zusammenhang mit Magie gebracht, die durch den Tee einzigartige Wirkungen entfalten kann. Diese Art der Magie fand ich wirklich originell, was das Buch zu etwas sehr Besonderem macht. Die Protagonistin Ning mochte ich von Beginn an. Vor allem ihre unverblümte und ehrliche Art hat mir sehr gefallen, auch wenn sie diese Offenheit ein ums andere Mal ziemlich in Schwierigkeiten bringt. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte zwischen den Seiten des Buches, die aber nur eine periphere Rolle einnimmt. Vor allem der Wettkampf der Shennong-tu und die Intrigen am kaiserlichen Hof sind das zentrale Thema der Geschichte. Schade fand ich, dass Kang dabei am Ende nur noch eine Randfigur zu sein scheint, obwohl ich seine Rolle bei allem viel höher einschätze. Ich hoffe, dass auf ihn im zweiten Band der Dilogie noch näher eingegangen wird.

Insgesamt mochte ich die Geschichte sehr, auch wenn einige Wendungen keine großen Überraschungen waren. Da ich noch einiges an Potenzial für den zweiten Teil erkenne, bewerte ich diesen Band mit vier Sternen.

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Veröffentlicht am 12.03.2023

Dystopische Action

Der dunkle Schwarm
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Im Jahr 2100 erfolgt die Kommunikation der Menschen untereinander durch Implantate in sogenannten Hives. Die junge Atlas hat eine besondere Gabe, sie kann sich in die Hives anderer Menschen einhacken und ...

Im Jahr 2100 erfolgt die Kommunikation der Menschen untereinander durch Implantate in sogenannten Hives. Die junge Atlas hat eine besondere Gabe, sie kann sich in die Hives anderer Menschen einhacken und problemlos ihre Gedanken und Erinnerungen lesen. Mit Hilfe dieser Gabe arbeitet sie unter dem Decknamen Oracle im Untergrund und handelt mit Erinnerungen. Als ein neuer Kunde ihr jedoch vom Tod eines gesamten Hives berichtet, eigentlich eine Unmöglichkeit, wird aus der Suche nach dem Täter schnell ein Kampf auf Leben und Tod. Denn den Tod dieser Menschen umgibt ein sehr viel größeres Geheimnis, als Atlas zu träumen gewagt hat.

Die Handlung geht sehr rasant vorwärts, was das Lesen sehr leicht macht, da man wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch ist in einzelne Folgen und kurze Kapitel unterteilt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, wie ich es bei der Autorin bereits gewohnt bin. Mir gefällt die dystopische Welt, die sie erschaffen hat sehr gut. Ich hätte mir fast noch etwas mehr Hintergrundinformationen vor allem zu „The Cell“ gewünscht, obwohl man in der Geschichte noch einiges mehr über die Organisation erfährt. Atlas als Protagonistin fand ich sehr interessant und mochte vor allem ihre direkte Art. Ihre Fähigkeiten als Hackerin fand ich aber schon fast zu übertrieben. Dass sie sich innerhalb weniger Sekunden in jeden Verstand und jedes System hacken kann, war schon sehr beängstigend. Während Atlas Charakter sehr gut ausgearbeitet ist, blieben mir Julien und Noah ein wenig zu blass. Vor allem Atlas Beziehung zu Noah entwickelt sich etwas zu unnatürlich für meine Begriffe. Das Ende des Buches hat mir nicht ganz so gut gefallen, ohne zu spoilern, kann ich das hier jedoch nicht näher ausführen. Trotzdem hat mir die Geschichte und ihre rasant voranschreitende Handlung sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 26.02.2023

Wunderschöne illustrierte Kurzgeschichten

Die Leben der Heiligen
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„Die Leben der Heiligen“ ist ein Zusatzband aus dem Grishaverse, welcher die Geschichten der Heiligen Ravkas erzählt und in den Büchern ein ums andere Mal von Alina oder Nikolai zu Rate gezogen wird. Die ...

„Die Leben der Heiligen“ ist ein Zusatzband aus dem Grishaverse, welcher die Geschichten der Heiligen Ravkas erzählt und in den Büchern ein ums andere Mal von Alina oder Nikolai zu Rate gezogen wird. Die Geschichten umfassen meist nur wenige Seiten, werden aber durch wunderschöne Bilder am Anfang jedes Kapitels illustriert. Auch die Ungerechtigkeit gegen die Grisha und ihr Märtyrertum kommen in den Geschichten durchaus zur Geltung. „Die Leben der Heiligen“ bieten also durchaus gute Unterhaltung, haben aber mit der Handlung der Romane nur am Rande zu tun. Trotzdem war es sehr schön noch einmal in das Grishaverse abtauchen zu können.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Eine wundervolle Sammlung an kleinen alltäglichen Geschichten

Kummer aller Art
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„Kummer aller Art“ ist eine Sammlung aus verschiedenen Kolumnen, die erstmals in „Psychologie heute“ erschienen sind und verschiedene, aber auch zusammenhängende Geschichten aus dem Alltag beschreiben. ...

„Kummer aller Art“ ist eine Sammlung aus verschiedenen Kolumnen, die erstmals in „Psychologie heute“ erschienen sind und verschiedene, aber auch zusammenhängende Geschichten aus dem Alltag beschreiben. Die Geschichten betreffen vor allem die Bewohner desselben Hauses, denen man immer mal wieder im Treppenhaus oder in der Gegend begegnet. Dabei werden die kleineren und größeren Probleme des Alltages thematisiert wie zum Beispiel der Lärm der Nachbarn oder ein drohender Umzug. Die Geschichten sind locker und leicht zu lesen und geben einem das wundervolle Gefühl mit seinen Sorgen nicht allein zu sein, dabei sind sie aber auch sehr tiefgründig und vermitteln Weisheit. Ein wundervoll einfühlsames Buch über das Leben, dass ich jedem ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Das Abschlussjahr

Scholomance – Der letzte Absolvent
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Nachdem der Reinigungsmechanismus im letzten Schuljahr dem Festmahl der Mals einen gehörigen Dämpfer verpasst hat, haben sich die Schüler der Scholomance eine kleine Pause redlich verdient. Für El beginnt ...

Nachdem der Reinigungsmechanismus im letzten Schuljahr dem Festmahl der Mals einen gehörigen Dämpfer verpasst hat, haben sich die Schüler der Scholomance eine kleine Pause redlich verdient. Für El beginnt nun ihr letztes Jahr und damit rückt nun auch ihre eigene Abschlussprüfung in immer greifbarere Nähe. Und die Schule scheint El keine Ruhe gönnen zu wollen, denn neben den Malangriffen, die merkwürdigerweise nur EL zu treffen scheinen und beinahe lächerlich tödlichen Trainingsparcours für ihre Abschlussprüfung, muss El sich auch noch mit ihren Gefühlen für Orion auseinandersetzen. Als der Tag der Abschlussprüfung immer näher rückt, erkennt El, dass die Schüler nur überleben können, wenn sie alte Angewohnheiten ablegen und zusammenarbeiten.

Da der erste Band der Reihe um El und die Scholomance so undurchschaubar endete, musste ich direkt weiterlesen. Wie auch schon im ersten Band hatte ich keine Probleme mit dem etwas ungewöhnlichen Schreibstil und mochte El als Protagonistin immer noch sehr gerne. Ich mag ihre ruppige und ehrliche Art hinter der sie ihre empathische und freundliche Seite hervorragend verbirgt. Nachdem sie Orion im ersten Band noch als unverbesserlichen Helden beschimpft hat, ergreift sie immer öfter Partei für die Außenseiter und jüngeren Schüler, die sich nicht selbst wehren können. Leider konnte mich Orion als zweiter Protagonist so gar nicht überzeugen, da er keine Persönlichkeit hat, die es irgendwie näher zu ergründen gibt. Außer Mals zu töten scheint ihn nichts anderes zu interessieren, außer El natürlich, was aber nur wenig wortreich zur Sprache kommt. Im Gegensatz zum ersten Teil zog sich die Geschichte in diesem Band ziemlich dahin. Mir fehlte etwas Spannung und die überraschenden Kämpfe die gerade den ersten Teil ausgezeichnet haben, waren eher spärlich im zweiten Band. Das Ende hat mir wiederum gut gefallen und damit etwas versöhnlicher gestimmt. Ich bin sehr gespannt, was der finale Band der Reihe noch zu bieten hat.

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