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Veröffentlicht am 18.03.2023

Als Frau in einer Männerwelt

Die Entdeckerin des Lebens
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„Im Kindesalter hatte Rosalind nie das Gefühl gehabt, sich als Mädchen besonders behaupten oder zurückhalten zu müssen. … Vermutlich hatte sie in Cambridge das erste Mal über ihre Rolle als Frau in der ...

„Im Kindesalter hatte Rosalind nie das Gefühl gehabt, sich als Mädchen besonders behaupten oder zurückhalten zu müssen. … Vermutlich hatte sie in Cambridge das erste Mal über ihre Rolle als Frau in der Arbeitswelt nachgedacht.“ (S. 68) Rosalind Franklin ist erst 31, hat sich aber schon einen Namen als Biochemikerin und Spezialistin für Kristallfotografie gemacht, als sie 1951 von Paris nach London zurückkehrt und ans King´s College wechselt. Entgegen vorheriger Absprachen soll sie den Aufbau der DNA mit Ultraviolett- und Rotlicht erforschen. Aber das ist nicht ihr einziges Problem. In Paris war das Leben und Arbeiten frei und gleichberechtigt, in ihrer neuen Fakultät ist die Luft testosteron-geschwängert. Ihr Laborkollege ignoriert sie und die anderen Männer behandeln sie wie eine Putzfrau oder Assistentin, oder, noch schlimmer, beschimpfen sie als Jüdin. Und der Fakultätschef mischt sich nur dann in die internen Streitigkeiten ein, wenn diese die Arbeit behindern. Dabei droht die größte Gefahr von außen. Das King´s ist nämlich nicht die einzige Einrichtung, die sich mit der Erforschung der DNA befasst. Der Wettlauf gegen die Zeit und Konkurrenten hat längst begonnen und es wird mit harten Bandagen und unlauteren Mitteln gekämpft ...

Petra Hucke hat es geschafft, mich von Beginn an in Rosalinds Kosmos zu ziehen, in der Bildung für Mädchen kein Privileg war, sondern von ihrer gutsituierten Familie, der ein Bankhaus gehört, auch erwartet wurde. Als eine Cousine von ihr nicht studieren, sondern jung heiraten will, läuft die Verwandtschaft Sturm.

Rosalind ist eine mutige, intelligente, selbstbewusste und streitbare Frau, aber Männern gegenüber etwas unbeholfen, wenn es um Partnerschaften und das Zwischenmenschliche geht. Sie ist sich nie sicher, ob jemand mit ihr flirtet und hat auch kein Interesse an einer Beziehung oder gar Familie. „Rosalind wollte selbst keine Kinder, denn mit einer Karriere war das nicht zu vereinbaren.“ (S. 117) Zudem ist sie durch ihre Herkunft und Erziehung snobistisch und nicht frei von Standesdünkeln, regt sich z.B. niedere Akzente und Dialekte auf oder kann sich nicht vorstellen, dass jemand kein Geld für eine neue Brille hat, wenn die alte kaputt ist.
Ihr Chef sammelt gute Wissenschaftler wie andere Briefmarken, setzt die Leute dann aber nicht in ihren Spezialgebieten ein. Auch die Ablehnung durch ihre männlichen Kollegen macht ihr zu schaffen. Einzig ihr Assistent Oliver, der ihr aus Paris gefolgt ist, steht (meist) zu ihr.
Ich konnte verstehen, dass sich Rosalind da sehr unwohl gefühlt hat und war wütend wegen der extrem frauenfeindlichen Sprüche und dem, was ihr zum Teil angetan wurde. Mir wurde wieder einmal bewusst, wie gut wir Frauen es heutzutage haben.

Natürlich geht Petra Hucke auch auf die Untersuchungsmethoden, Verfahren und chemischen Vorgänge ein, die Rosalind und ihre Kollegen bei der Entschlüsselung der DNA nutzen, erklärt diese aber allgemeinverständlich und vermittelt so einen guten Einblick in die wissenschaftliche Arbeit und Forschung der damaligen Zeit.

Mein Fazit: Eine interessante Biographie über eine spannende Frau und die Entschlüsselung der DNA.

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Veröffentlicht am 01.03.2023

Auch für Kochanfänger perfekt geeignet

Vegan One Pot
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„Nur kurz waschen und schnippeln, dann ab mit dem Gemüse, Hülsenfrüchten und Co. in Topf oder Bräter – den Rest erledigt der Herd!“ verspricht Sabrina Fauda-Rôle in „Vergan One Pot“, und ich muss zugeben, ...

„Nur kurz waschen und schnippeln, dann ab mit dem Gemüse, Hülsenfrüchten und Co. in Topf oder Bräter – den Rest erledigt der Herd!“ verspricht Sabrina Fauda-Rôle in „Vergan One Pot“, und ich muss zugeben, dass mir die Rezepte von allen bisher getesteten Kochbüchern die wenigste Arbeit gemacht haben. Das liegt nicht nur daran, dass man nur ein Kochgerät (Ich habe meistens eine Pfanne genommen.) braucht, sondern auch an der kurzen Vorbereitungszeit von max. 15 min, meist sogar nur 10. Danach köchelt das Gericht noch kurz vor sich hin und schon kann gegessen werden. Da es zu jedem Gericht ein Foto mit den Zutaten und eins mit dem fertigen Essen gibt, kann man vor dem Kochen noch mal vergleichen, ob man wirklich nichts vergessen hat – das ist gerade für Kochanfänger perfekt.

Die Rezepte sind in „Blitzschnelle Gerichte“, „Getreide“. „Hülsenfrüchte“, Eintöpfe“, „Nudeln“, „Aus der Pfanne“, „Suppen“ und „Desserts“ gegliedert, wobei ich die Porridge-Varianten eher zum Frühstück als zum Nachtisch essen würde.

Unser Highlight bei den ausprobierten Rezepten sind die Spaghetti mit Humus und Spinat, aber auch der Reis mit Mandeltofu und die Reisnudeln mit Zuckerschoten waren lecker und sättigend, wobei ich bei fast allen Gerichten noch Gewürze ergänzt habe. Lediglich das Tomatenrisotto hat uns irritiert – es war zwar sehr lecker, aber mehr Beilage als vollständiges Gericht, da die Eiweißkomponente fehlte. Gleiches gilt für den in Bier geschmorten Rotkohl und den Süßkartoffelstampf.

Mein Fazit: Perfekt für Kochanfänger und Camper, Studentenküchen oder andere winzigen Küchen mit nur 1 oder 2 Herdplatten, aber man sollte beim Nachkochen mutig sein und Gewürze ergänzen.

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Veröffentlicht am 28.02.2023

Über Nacht zum Star

Der Traum vom Leben
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… davon träumen viele junge Mädchen. Luise Jensen schafft das 1992. Vom Bauernhof in Ostfriesland auf die Laufstege in Paris in nicht mal einer Woche, dabei ist sie eigentlich als Frisörin engagiert ...

Luise ...

… davon träumen viele junge Mädchen. Luise Jensen schafft das 1992. Vom Bauernhof in Ostfriesland auf die Laufstege in Paris in nicht mal einer Woche, dabei ist sie eigentlich als Frisörin engagiert ...

Luise ist 17, mit 1,86 m größer als die meisten Männer, extrem dünn, hat kaum weibliche Formen und Schuhgröße 43, wird kaum als Frau und potentielle Partnerin wahrgenommen. Ihr Tag beginnt um 5 Uhr mit dem Melken der Kühe, danach geht´s in den Salon, wo sie als Frisörin arbeitet. Sie ist glücklich in Ostfriesland, aber „Mutti, das reicht mir nicht. Ich muss weg von hier.“ (S. 41) Als sie einen Wettbewerb gewinnt, macht ihr der Starfrisör Udo Hammer das Angebot, seine Assistentin zu werden. „Ich nehme dich mit auf die Fashion Weeks der Welt. … London, Mailand, New York, Paris … Überlege nicht zu lange! Manche Gelegenheiten im Leben bekommt man nur einmal.“ (S. 91) Doch Luise ist zum ersten Mal verliebt. Erst als die Beziehung nach nur einem Sommer endet, erinnert sie sich an Udos Offerte. Sie begleitet ihn nach Paris zu den Prêt-à-porter-Shows, springt ein, als ein Model ausfällt und bekommt einen Vertrag bei der Modelagentur ELLE.

Ihre ungeplante Karriere als Supermodel ist nicht einfach. „Ich weiß nicht, ob ich dem gewachsen bin, ob ich wirklich hierhergehöre, ob ich diesen Druck aushalte.“ (S. 156) Sie spricht weder die Sprache, noch weiß sie, was bei Verträgen etc. üblich ist. Aber sie wagt es, stürzt sich in das Abenteuer und kann sich endlich mit ihrem Aussehen aussöhnen. „Noch nie zuvor war sie so eins gewesen mit ihrem Körper… Der Laufsteg war für sie zu einer Welt geworden, in der sie ihre Sehnsucht nach Freiheit ausleben und ihre eigene Identität finden konnte. Hier entdeckte sie plötzlich eine Seite an sich, die sie bisher noch nicht gekannt hat.“ (S 369)

Katharina Fuchs erzählt die Geschichte einer märchenhaften Karriere, die auf einer wahren Geschichte beruht, lässt den damaligen Zeitgeist wieder auferstehen und zeigt die goldenen und Schattenseiten der Mode-Welt.
Sie konzentriert sich auf die wenigen Monate vom Sommer 1992 bis Frühling 1993, länger braucht es nicht, bis Lou, wie sie sich jetzt nennt, zu den ganz Großen gehört. Aber sie ist nicht frei von Zweifeln, hat manchmal Angst vor ihrer eigenen Courage, begreift schnell, dass nur der schöne Schein zählt, sie außer Salat ohne Dressing und Pillen zu Champagner nichts essen darf. Dafür gehört sie zu den Topmodels und arbeitet für die angesagtesten Designer – aber will sie das wirklich?

Ich fand das Thema des Buches unheimlich spannend und auch das Setting und die Stimmung des Romans haben mich begeistert. Katharina Fuchs hat das Paris der 90er und die schillernde Modewelt sehr lebendig geschildert, viele große Namen und Modehäuser einfließen lassen. Auch Lous Begeisterung und Zweifel werden sehr anschaulich geschildert, ihre mentale Entwicklung ist nachvollziehbar. Es gab nur 2 kleine Stellen, mich etwas irritiert haben. Zum einen bekommt ihre Familie zu Hause ihren Aufstieg nicht mit und zum anderen stakst sie bei ihrem ersten Auftritt noch ungelenk über die Bühne, bewegt sich am nächsten Tag aber schon wie ein Profi – ganz ohne Training.

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Veröffentlicht am 21.02.2023

Magie oder heimtückischer Mord?

Die Begine und die Zauberin
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Die ehemalige Begine Anna und ihr Mann Lazarus erwarten endlich ein Kind, doch die Angst, dass doch noch etwas schief geht, ist groß, denn in letzter Zeit sind einige Schwangere des Heilig-Geist-Spital ...

Die ehemalige Begine Anna und ihr Mann Lazarus erwarten endlich ein Kind, doch die Angst, dass doch noch etwas schief geht, ist groß, denn in letzter Zeit sind einige Schwangere des Heilig-Geist-Spital gestorben. Außerdem erkranken immer mehr Insassen und Mönche an hohem Fieber und Durchfall. Ist das die Strafe Gottes dafür, dass Anna und Lazarus ihre Orden verlassen und geheiratet haben oder steckt die schwarzhaarige junge Frau dahinter, die neuerdings bei den Beginen lebt, im Spital ein uns aus geht und Amulette und Sprüche verteilt? Anna traut ihr nicht und hält sie für eine Betrügerin oder Zauberin.

Derweil ist Stadtpfeifer Gallus auf einem privaten Rachefeldzug. Er hat herausgefunden, dass die Bettelbande um den Schwarzen Utz in den Tod seiner Verlobten involviert war und will sie zur Strecke bringen. Da ihm die Stadtwache nicht glaubt, versucht er allein sie zu stellen und gerät in Lebensgefahr.

„Die Begine und die Zauberin“ ist bereits der 5. Band der Reihe und auch wenn man die Vorgänger nicht zwingend lesen muss, versteht man die Zusammenhänge dann doch besser. Ich finde es sehr interessant, wie Silvia Stolzenburg die Geschichten ihrer Protagonisten weiterschreibt und man deren Leben begleitet.

Anna und Lazarus könnten glücklich sein, doch eine Schwangerschaft war damals gefährlich, viele Frauen überlebten die Geburt nicht. Darum sorgt sich Lazarus sehr seine um Frau und das ungeborene Kind. Es passt ihm gar nicht, dass sie neben ihrer Arbeit im Spital die Hübschlerinnen im Frauenhaus medizinisch versorgt – wo plötzlich ebenfalls Frauen sterben. Als Anna dann auch noch beginnt, wegen der sich häufenden Todesfälle zu ermitteln, versucht er erfolglos, ihr das zu verbieten. Aber Anna kann einfach nicht anders, zumal ihr eine Gemeinsamkeit bei allen Toten aufgefallen ist.

Im Gegensatz zum Vorgängerband lässt Silvia Stolzenburg es hier etwas ruhiger angehen, es gibt keine dramatischen, atemlosen Verfolgungsjagden, die Spannung spielt sich eher in den Köpfen der Beteiligten ab. Lazarus sucht verzweifelt nach einer Ursache und Behandlungsmethode für die wütende Seuche, während Anna der Zauberin hinterherspioniert, um sie zu überführen. Allerdings gibt ihr zu denken, dass selbst ihre ehemalige Beginenmeisterin diese für ungefährlich hält und Anna Neid vorwirft, weil sie nicht mehr die einzige Kräuterkundige ist.
Trotzdem ist es wieder ein hervorragend recherchierter, mit spannenden Fakten und medizinischen Details gespickter historischer Roman, der gut unterhält und neugierig auf die Fortsetzung macht.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Ullas Leben aus Sicht ihrer Tochter Fine

Fine und die Zeit der Veränderung
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Ulla Dehmels älteste Tochter Fine muss schon früh Verantwortung übernehmen. Bereits vor ihrer Schuleinführung passt sie auf ihre beiden jüngeren Schwestern auf, weil Ulla mehr Künstlerin als Hausfrau und ...

Ulla Dehmels älteste Tochter Fine muss schon früh Verantwortung übernehmen. Bereits vor ihrer Schuleinführung passt sie auf ihre beiden jüngeren Schwestern auf, weil Ulla mehr Künstlerin als Hausfrau und Mutter ist. Sie versucht zwischen ihren Eltern zu vermitteln, deren Ehe nicht gut läuft, und ihrem Vater klarzumachen, dass er noch zwei weitere Töchter hat, die um seine Liebe und Aufmerksamkeit buhlen. Vor allem Neli, die mittlere, leidet sehr unter der Situation.
 
Ich gebe zu, dass ich mich mit dem 4. Band der Reihe von Ulrike Renk etwas schwer getan habe. Da ist zum einen der Klappentext, der nicht ganz zum Inhalt passt. Erst im letzten Drittel des Buches geht es nämlich um den erwähnten Aufenthalt der Mädchen in der Pflegefamilie und erst im letzten Kapitel darum, wie sehr sich die Situation der Viertel-Jüdinnen unter den Nationalsozialisten ändert. Da ist Fine ca. 14 und geht noch zur Schule, ihr Traum, Abitur zu machen und zu studieren, wird nur erwähnt. Zum anderen ist mir das Buch zu sehr auf die Ullas politisches Engagement für die KPD fixiert, für deren Ziele sie Fine zugegebenermaßen schon früh begeistert.
 
Ich würde es darum eher als Weitererzählung von Ullas Leben aus Fines Sicht bezeichnen. Fine wirkt schon als Kind sehr reif. Sie nimmt immer auf alle Rücksicht und hat ein sehr ausgleichendes Temperament, kümmert sich um ihre Schwestern und nimmt ihrer Mutter Hausarbeit ab.
Nach dem Scheitern der Ehe hat Ulla große Probleme, mit den Kindern über die Runden zu kommen, da Heinrich sie kaum unterstützt. Stattdessen stürzt er sich in seine Forschung und eine private Arztpraxis, die leider keinen Gewinn abwirft. Als dann auch noch die Weltwirtschaftskrise kommt, hat Ulla bald keine Wahl mehr und muss ihre Töchter in eine Pflegefamilie geben.
 
Wie sehr sich ihr Leben von einer „normalen“ Kindheit unterscheidet, verstehen die Mädchen erst dort. Natürlich vermissen sie ihre Mutter sehr, aber endlich haben sie einen geregelten Tagesablauf, immer genügend Essen und jemanden, der für sie da ist. Ulla liebt ihre Kinder zwar sehr, aber ihre Freiheit anscheinend noch mehr. Mit der Begründung, ihnen eine bessere Welt hinterlassen und die Nazis zurückdrängen zu wollen, stürzt sie sich in die politische Arbeit. Dass das gefährlich ist, wird Fine schnell klar, trotzdem kann sie ihre Mutter verstehen und teilt deren Ansichten, geht gern zu den Pionieren. Zudem hat sie die Angewohnheiten, die Gespräche der Erwachsenen zu belauschen und sich eine eigene Meinung zu bilden – das hat mir sehr imponiert. „Die Welt verändert sich, und ich will wissen, was sie darüber denken.“ (S. 253)
 
Ulrike Renk zeichnet wieder ein sehr lebendiges Bild dieser schwierigen Zeit voller politischer Umbrüche. Zur Weltwirtschafts- kommen die privaten Krisen der Dehmels. Ulla will (künstlerisch) arbeiten und hatte gehofft, dass sich Heinrich mit ihr in die Erziehung der Kinder und Hausarbeit teilt – ein Unding zur damaligen Zeit. Das Scheitern der Ehe wirkt sich sehr auf die Kinder aus. Die Mädchen taten mir oft leid. Sie sehnen sich nach der Liebe und Anerkennung ihres Vaters und oft auch der Aufmerksamkeit ihrer Mutter. Aber Ulla führt ein sehr unstetes Leben, versucht ihren Traum von einer kommunistischen Welt zu verwirklichen und lässt sich von ihren Partnern auch für Projekte im Ausland gewinnen, hinter denen das Familienleben dann zurücksteht.

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