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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2023

Emotionaler Krimi

Im Zauber der Stille
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Fleur möchte mit den zwei Töchtern ihren Mann Rémy, der sich nach Außen als erfolgreicher, großzügiger Geschäftsmann mit einer Hotel- und Casinokette gibt, aber in Wirklichkeit sein Geld mit unlauteren ...

Fleur möchte mit den zwei Töchtern ihren Mann Rémy, der sich nach Außen als erfolgreicher, großzügiger Geschäftsmann mit einer Hotel- und Casinokette gibt, aber in Wirklichkeit sein Geld mit unlauteren Geschäften wie Drogen-und Menschenhandel macht, trennen. Lange versucht die Polizei dem skrupellosen Rémy schon das Handwerk zu legen, doch bisher ist es ihnen nicht gelungen, da er anscheinend immer kurz zuvor gewarnt wurde.

Das Cover des Buches ziert ein wunderschönes, idyllisch wirkendes Bild, was mich sofort angesprochen hat. Der Schreibstil ließ mich sofort in die Geschichte eintauchen und ich lernte die Protagonisten kennen. Die Geschichte gestaltete sich spannend, doch in meinen Augen war einiges im Handeln der Protagonisten nicht nachzuvollziehen, was ich sehr schade fand. Obwohl ich es gut finde, wenn das Privatleben der Figuren auch im Krimi eine Rolle spielt, so war es mir hier bezogen auf Liebesszenen zu viel. Insgesamt drei Sterne!

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Veröffentlicht am 20.02.2023

Interessant

Dolce Vita für die Seele
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Das Cover und die Kurzbeschreibung das Buches versprechen unbeschwerte Leichtigkeit, Sonne im Herzen, Lebensfreude, kreativen Schwung und Inspiration, um Stress und Ängste in Luft aufzulösen. 15minütige ...

Das Cover und die Kurzbeschreibung das Buches versprechen unbeschwerte Leichtigkeit, Sonne im Herzen, Lebensfreude, kreativen Schwung und Inspiration, um Stress und Ängste in Luft aufzulösen. 15minütige Selbstgespräche gepaart mit einem Lieblingsgetränk, wobei die Autorin hier Wein dem Vorzug gibt, aber es auch etwas anderes sein darf, das klingt nach einer interessanten Idee. Ich habe zwar durchaus schon Selbstgespräche geführt, jedoch nie "gesteuert".

Dolce Vita klingt nach einem positiven italienischen Lebensgefühl, doch der Eindruck verblasste während des Lesens, denn hier kam in meinen Augen eher die amerikanische Mentalität zum Vorschein,mit der ich fremdele, weil sie mir zu aufgesetzt und übertrieben erscheint. Die grundsätzliche Idee, sich selber die positiven Eigenschaften bzw. Stärken immer wieder vor Augen zu führen, halte ich für gut. Mit Kristens Texten für den Talk konnte ich mich nur bedingt anfreunden, jedoch habe positive Anregungen mitgenommen. Drei Sterne

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Veröffentlicht am 08.01.2023

Schwächerer dritter Teil

Seelendunkel
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Bei "Seelendunkel" von Robert Brynzda handelt es sich um den dritten Teil der Reihe mit den Protagonisten der Ex-Polizistin Kate und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tristan, die sich mit einer Detektei ...

Bei "Seelendunkel" von Robert Brynzda handelt es sich um den dritten Teil der Reihe mit den Protagonisten der Ex-Polizistin Kate und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tristan, die sich mit einer Detektei selbständig gemacht haben. Sie erhalten den Auftrag nach der vor Jahren spurlos verschwundenen Journalistin Joanna zu suchen und bekommen Einblick in die Polizeiakten. Da ich die ersten beiden Fälle kenne, wobei mir der erste Teil ausnehmend gut gefallen hat, habe ich ein großes Hintergrundwissen über das Privatleben und die Vergangenheit von Kate und Tristan. In diesem dritten Teil wird es am Rande erwähnt und es hat den Anschein, ob einige Dinge erst im vierten Teil von Bedeutung werden könnten. Dadurch wird die Story dieses Mal nicht so brisant für die beiden und gleichzeitig wirken sie auch als Figuren weniger authentisch. Mit der Entwicklung der Ermittlungen hatte ich so nicht gerechnet, also schon spannend und auch eine Verflechtung vieler Spuren durch weitere Morde, da parallel aus der Sicht eines Mörders erzählt wird und der Tat. Manches erschien mir trotzdem nicht logisch, einiges überflüssig und ich blieb mit dunklen Vorahnungen und Fragen zurück. Da mich zuvor die Figuren Kate und Tristan sehr gepackt hatten, sind sie mir in diesem dritten Teil ein wenig "entglitten" und ich vergebe drei Sterne.

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Veröffentlicht am 08.12.2022

Krimi aus Österreich

Mordsradau in Bad Vöslau
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Innerhalb kürzester Zeit sterben zwei Makler aus dem Vorstand des Triestingtaler Immobilienverbands und der Obmann bittet dass ihr Ehepaar Pokorny privat Ermittlungen anzustellen. Zu Beginn des Romans ...

Innerhalb kürzester Zeit sterben zwei Makler aus dem Vorstand des Triestingtaler Immobilienverbands und der Obmann bittet dass ihr Ehepaar Pokorny privat Ermittlungen anzustellen. Zu Beginn des Romans werden die handelnden Figuren in einer Personenliste kurz vorgestellt, was ich sehr begrüßenswert fand. Zunächst habe ich es genossen über die Ermittlungen zu lesen bzw über den Alltag von Pokornys und ihrem Umfeld. Interessant fand ich die Ausflüge in die Politik, die Immobilienbranche und wie sie miteinander in Verbindung stehen. Nachdem ich dreiviertel des Buches gelesen hatte, hat sich meine Lesebegeisterung sehr abgeschwächt. Mittlerweile fand ich die Beschreibungen, die am Anfang witzig und unterhaltsam waren, mir zu ausschweifend. Die Spannung war unterwegs ein wenig verloren gegangen, wobei das Ende mich positiv überrascht hat. Mir war der Krimi ein wenig zu langatmig und ich hatte manchmal Schwierigkeiten mit dem Umgangston der Figuren, sowie mir die Beschreibungen des Essens, der Getränke und das persönliche Privatleben zu viel wurden. Insgesamt drei Sterne!

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Veröffentlicht am 05.10.2022

Die Rettung eines jüdischen Kindes

Ein Kind namens Hoffnung
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In ihrem Roman erzählt die Autorin Marie Sand die Geschichte von Elly Berger, die als Köchin in dem Haushalt eines jüdischen Arztes und einer Pianistin arbeitet. Die Familie wird denunziert und es gelingt ...

In ihrem Roman erzählt die Autorin Marie Sand die Geschichte von Elly Berger, die als Köchin in dem Haushalt eines jüdischen Arztes und einer Pianistin arbeitet. Die Familie wird denunziert und es gelingt Elly den Sohn der Familie als ihren auszugeben und sie flüchtet mit ihm. Die Autorin hat den Roman aufgrund von Erzählungen ihrer Großmutter, die als Köchin in einem jüdischen Haushalt arbeitete und einer großen Recherchearbeit über viele jüdische Schicksale geschrieben.
Obwohl es so bewegende Schicksale, sowohl von Elly als auch Leon und Menschen, die mit ihnen in Kontakt kommen, sind, hat mich der Roman nicht so emotional abholen können. Die meisten Menschen bleiben mir irgendwie "unnahbar",bzw. kann ich ihr Handeln nicht verstehen und ich erfahre zu wenig oder nur oberflächlich von ihrem Alltag und ihren Gefühlen. Eigentlich kann ich kaum fassen, dass die Rettung von Leon so "komplikationslos" verlaufen ist. Ich möchte nicht mehr dazu schreiben, um nicht zu spoilern. Das Ende hatte bewegende Szenen aber der Epilog wäre in meinen Augen nicht mehr nötig gewesen und ich fand ihn ein wenig unrealistisch.
Drei Sterne

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