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Veröffentlicht am 22.05.2023

Sehr unterhaltsam

Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied
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„Er gehörte nicht hierher, genauso wenig wie sie hierhergehörte, und das gab ihr das Gefühl, ihn zu kennen.“ (S.173)

Kate Harker ist die Tochter des reichsten und gefährlichsten Mannes in der North City ...

„Er gehörte nicht hierher, genauso wenig wie sie hierhergehörte, und das gab ihr das Gefühl, ihn zu kennen.“ (S.173)

Kate Harker ist die Tochter des reichsten und gefährlichsten Mannes in der North City von Verity, und sie versucht alles, um an seiner Seite bleiben zu dürfen. Sie hat in fünf Jahren fast sechs Schulen hinter sich gebracht, und das Anzünden der Kapelle wird ihr Meisterwerk. Danach muß ihr Vater sie zurück nach Verity lassen. Und dann kann sie ihm endlich beweisen, was in ihr steckt.
August gehört zu der Flynn-Familie, die den Süden von Verity vor Monstern schützt, die Nachts ihr Unwesen treiben. Es juckt ihn in den Fingern, auch endlich seinen Beitrag leisten zu können.
Dann kommt das Gerücht auf, daß der Waffenstillstand in Gefahr ist, und jede Seite will ihren eigenen Vorteil daraus ziehen. In der Mitte befinden sich Kate und August, zwei Jugendliche, die gar nicht so verschieden sind, wie alle meinen.

In Verity herrscht seit sechs Jahren eine Art Waffenstillstand, trotzdem wütet die Gewalt und läßt neue Monster entstehen. Diese terrorisieren nachts die Menschen, die sich auf die Straße trauen. „Corsai schienen aus nicht tödlichen Gewalttaten zu entstehen, Malchai entsprangen Morden, aber Sunai, so nahm man an, wurden als Folge der schlimmsten Verbrechen geboren: Bombenanschläge, Amokläufe, Ereignisse, die nicht nur einen Menschen das Leben kosteten, sondern vielen.“ (S,. 202-203)
Während im Süden alles dafür getan wird, die Menschen nicht nur vor den Monstern zu schützen, sondern auch die Erschaffung neuer zu verhindern, regiert im Norden das Geld. Jeder, der es sich leisten kann, trägt ein Medaillon von Harker, welches Schutz vor den Monstern garantiert. Denn Kates Vater regiert nicht nur die Menschen, sondern kontrolliert auch die Monster. Oder zumindest glaubt er das.

Monsters of Verity ist eine typische Romeo und Julia Geschichte: zwei verfeindete Familien, und die Kinder werden nenne wir es Freunde. Es ist keine Feinde werden Liebhaber-Geschichte, aber das wäre in dieser Welt bei diesen beiden Charakteren auch unrealistisch. Neben der dystopischen Stadt, sind die Monster und ihre Ursprünge sehr interessant. Ich habe mich von der ersten Seite sehr gut unterhalten gefühlt. Obwohl es einen zweiten Teil gibt, möchte ich ihn lieber nicht lesen. Das Ende läßt auf Mehr schließen, aber es ist auch ein Abschluß. Und bevor der zweite Teil vielleicht alles mit einer Liebesgeschichte ruiniert, genieße ich liebe dieses wilde, wilde Lied in meinem Regal.

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Veröffentlicht am 30.03.2023

spannender vierter Teil

Das Erbe der Lilith
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Von dem Spiegel in die nächste Dimension gezogen, klammert sich Lizzy an Matthias, um ihn nicht zu verlieren. Sie prallt in der vierten Dimension hart auf und wird nicht nur von ihm getrennt, sondern erhält ...

Von dem Spiegel in die nächste Dimension gezogen, klammert sich Lizzy an Matthias, um ihn nicht zu verlieren. Sie prallt in der vierten Dimension hart auf und wird nicht nur von ihm getrennt, sondern erhält auch einen furchtbaren Schlag auf den Hinterkopf. Als Lizzy erwacht, erinnert sie sich an Bruchstücke, aber nicht an ihre Mission und woher die quälenden Stimmen in ihrem Kopf kommen.
In der vierten Dimension befindet sich die Allianz in Ägypten. Malerischer Prunkt trifft auf unerbittliche Wüste. Frauen sind ohne Vormund vogelfrei und nichts wert, während Männer über sie bestimmen und nach gut dünken auch mißhandeln dürfen.
In dieser Welt läßt Lizzy sich ebenso wenig den Mund verbieten, wie in der unseren. Sie begehrt auf und bekommt die gewalttätigen Konsequenzen sofort zu spüren, nicht nur von Männern. Doch sie schafft es, zu fliehen, und zunächst scheint sich alles dem Guten zu wenden. Aber das wäre ja zu einfach und nicht sehr unterhaltsam.

Ich war froh, daß Lizzy zunächst ein paar gute Mahlzeiten und etwas Erholung erfahren durfte, bevor es wieder unerträglich wurde. Die Welt der vierten Dimension wurde anschaulich dargestellt, ich habe mich direkt in die Wüste zwischen Pyramiden gezogen gefühlt. Als kleines Schmankerl gibt es wieder besondere Wesen und riesige Monster. Die Vermischung von scheinbarer Realität mit Phantastik gefällt mir in jedem Teil gut und gibt der Geschichte das gewisse Etwas.
Lizzys Gedächtnisverlust hat mich zunächst sehr verwirrt, weil sie sich einfach den Gegebenheiten hingegeben und mit keinem Wort erwähnt hat, daß sie ihr Gedächtnis vermisst. Der einzige Hinweis, war ihr Gedanke, warum sie in Ägypten ist und die Annahme, sie wäre noch im 21. Jahrhundert. Der Gedächtnisverlust kam so nicht so ganz zur Geltung. Selbstverständlich hat man gemerkt, daß sie nicht sie selbst ist, aber sie selbst hat sich dazu nicht so recht geäußert. Vielleicht war das ja auch genau so gewollt, und ich habe es nur nicht richtig verstanden.
Ich bin sehr gespannt auf den fünften Teil, den ich bald beginnen werde.

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Veröffentlicht am 23.03.2023

Bezaubernd

Die Wallflowers - Daisy & Matthew
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„Ich liebe es, von den Angelegenheiten anderer Leute zu hören. Ganz besonders, wenn sie persönlich sind.“ (S.65)

Auch im vierten Teil der Mauerblümchen-Reihe wird es nicht langweilig, von besonders männlichen ...

„Ich liebe es, von den Angelegenheiten anderer Leute zu hören. Ganz besonders, wenn sie persönlich sind.“ (S.65)

Auch im vierten Teil der Mauerblümchen-Reihe wird es nicht langweilig, von besonders männlichen Männern und ihren zarten, besonders weiblichen Frauen zu lesen.
Nachdem Daisy in den anderen Teilen nicht so tief beleuchtet wurde und eher eine aufmüpfige Nebenfigur war, habe ich mich gefreut, sie näher kennen zu lernen. Vor allem ihre Liebe zu Büchern stößt bei ihren Eltern negativ auf, was sie für mich aber umso sympathischer macht. Daisy ist nicht nur das Nesthäkchen der Bowmans, sondern auch der Mauerblümchen.
Der Vater der Bowman-Schwestern hat eine genaue Vorstellung einer Ehe: „Man heiratet nicht, um glücklich zu sein. Und wenn doch, stellt man bald fest, dass das Unsinn ist.“ (S. 232) Deswegen stellt er Daisy ein Ultimatum: „Entweder du findest bis Ende Mai einen geeigneten Ehemann, oder ich verheirate dich mit Swift.“ (S.12)
Matthew Swift ist für die Bowman-Schwestern ein rotes Tuch, eifert er doch ihrem wenig liebevollen Vater in allen Dingen nach. Und da ihr Vater ihm Anteile seiner Firma mit der Ehe mit Daisy verspricht, ist die Hochzeit fast schon geplant. Doch dann trifft Daisy das erste Mal seit Jahren wieder auf Matthew Swift und ist ganz angetan von seiner Veränderung. Sie sträubt sich mit Haut und Haaren gegen die Anziehung, doch kommt sie nicht umhin, neugierig zu sein. Trotz der Vorbehalte von Lillian, die ihre Meinung nicht zurück hält, beschließt Daisy, dem Ruf des Abenteuers zu vertrauen.

Dieser vierte Band bringt nicht nur das letzte Mauerblümchen unter die Haube, sondern erzählt auch die Geschichten der anderen drei weiter. Ich könnte noch ewig so weiterlesen und erfahren, wie es mit den vier Freundinnen Annabelle, Lillia, Evie und Daisy weitergeht. Diese englischen Gentleman sind jedenfalls nicht so prüde, wie ich erwartet hatte, und die vier Ladies nicht so abgeneigt gegenüber Rüpeln. Die Reihe ist sehr unterhaltsam und ich kann sie allen, die Regency-Liebesromanen verfallen sind, nur ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 07.03.2023

es geht rasant weiter

Das Erbe der Lilith
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Nach dem siegreichen Ende in der ersten Dimension, wurde Lizzy direkt in die zweite gezogen. Dort hatte sie weder Zeit für Erholung oder einen neuen Plan. Zu allem Überfluß werden rothaarige in dieser ...

Nach dem siegreichen Ende in der ersten Dimension, wurde Lizzy direkt in die zweite gezogen. Dort hatte sie weder Zeit für Erholung oder einen neuen Plan. Zu allem Überfluß werden rothaarige in dieser Dimension ebenso als Hexe auf den Scheiterhaufen gebracht, wie alle anderen andersartigen Wesen. So ist die Allianz zerschlagen und über das ganze Land verteilt, und der König wird von einem mordlüsternen Kardinal beraten. Doch Lizzy wäre nicht sie selbst, wenn sie lange allein bleiben würde.

Die Geschwindigkeit in diesem Buch hat nochmal immens zugenommen. Nachdem im ersten Teil gefühlt alles Schlag auf Schlag geschehen ist, haben sich die Ereignisse in der zweiten Dimension sozusagen überschlagen. Wenn sich das von Buch zu Buch steigert, überholt die Handlung sich demnächst selbst.
Lizzy bleibt sich weiterhin treu, ist stark, und gibt selbst in den ausweglosesten Situationen nicht auf. Die zweite Dimension unterscheidet sich grundlegend von der ersten, was nicht nur am fehlend Zweitplaneten liegt. Die Hütern ist unbekannt bei den Menschen, da die Allianz im Geheimen operiert, aus Angst, selbst auf dem Scheiterhaufen zu landen. Elisabeth aus dieser Dimension ist auf jeden Fall der aus der ersten Dimension vorzuziehen. Ich bin gespannt, ob Lizzy in den nächsten Dimensionen auf ihr Ebenbild trifft, oder ob es immer nur extreme gibt.

Wer den ersten Teil ebenso verschlungen hat, wie ich, wir den zweiten auch mögen. Die Handlung rast nur so dahin, daß ich ein wenig traurig bin, daß es schon zu Ende ist. Auf der anderen Seite bin ich froh, einmal durchatmen zu können, bevor es in die dritte Dimension geht. Besonders gefällt mir der Epilog, der das ganze Geschehen zu einem runden Abschluß bringt.

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Veröffentlicht am 28.02.2023

Lizzy ist eine Wucht

Das Erbe der Lilith
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„Ich würde nicht aufhören, nett zu ihr zu sein. Jeder Mensch hatte es verdient, mit Respekt behandelt zu werden.“ (S. 196)

Lizzy ist siebzehn Jahre alt und hat, selbst in ihren Augen, seltsame Hobbies. ...

„Ich würde nicht aufhören, nett zu ihr zu sein. Jeder Mensch hatte es verdient, mit Respekt behandelt zu werden.“ (S. 196)

Lizzy ist siebzehn Jahre alt und hat, selbst in ihren Augen, seltsame Hobbies. Zusammen mit ihrer besten Freundin Miri hat sie nicht nur gelernt, mit allen mögliche Waffen umzugehen, sondern auch, wie man in der Wildnis überleben kann. Dieses Wissen hilft ihr, als sie die Wahrheit über ihr Leben erfährt und in eine andere Dimension gezogen wird. An ihrer Seite Mathias, ein Krieger der Allianz, von dem sie ebenso viel weiß, wie von der ominösen Allianz: nichts. Trotzdem läßt sie sich von ihm nicht ihren Mut nehmen, um ihre Familie zu retten.

Lizzy ist eine Wucht. Aufgrund ihrer Ausbildung, ist sie eine Waffe, kann sich schnell orientieren und hat dazu noch ein unheimlich liebenswürdiges Wesen. Sie ist mitfühlend, freundlich und behandelt Menschen, die selbst respektlos sind, mit Würde. Das Leid in der anderen Dimension geht ihr sehr an die Substanz, doch sie kämpft bis zum Ende für ihre Freunde.
Mathias ist auf den ersten Blick eine ziemliche Nulpe. Er hat Vorurteile Lizzy gegenüber, für die er sich später ziemlich schämt.
Die erste Dimension ist eine spannende Welt, mit einer grausamen Herrscherin und interessanten Wesen. Obwohl Lizzy und Mathias vielen Gefahren begegnet sind, haben sie auch Freunde gefunden. Es ist beeindruckend, wie Lizzy es immer wieder schafft, das beste aus allem zu machen. Doch ohne Hilfe kann selbst sie nicht alles schaffen.

Dieser erste Teil der Reihe ist unterhaltsam, spannend und fesselnd bis zum Schluß. Ich habe auf jeder Station mitgefiebert, mich mit Lizzy geärgert, gefreut und wurde enttäuscht. Bis zur letzten Seite wurde es nicht langweilig. Das Buch endet ohne offenes Ende, denn der Epilog bildet einen guten Abschluß, für diese erste Dimension. Die Reise von Lizzy geht natürlich noch weiter und ich bin schon sehr gespannt auf die Folgebände.

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