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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2023

Die WaPo ermittelt

Windstärke Tod (WaPo Cuxhaven 1)
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Die WaPo ermittelt
Bente Storm ist das Pseudonym der zwei erfolgreichen Autoren Anja Goerz und Eric Niemann, die sich in einem Schreibcamp an der Mecklenburgischen Seenplatte kennengelernt haben und seitdem ...

Die WaPo ermittelt
Bente Storm ist das Pseudonym der zwei erfolgreichen Autoren Anja Goerz und Eric Niemann, die sich in einem Schreibcamp an der Mecklenburgischen Seenplatte kennengelernt haben und seitdem im norddeutschen Raum gemeinsam Spuren hinterlassen. Nach kriminellen Stationen auf Sylt und in Lübeck, in Flensburg und Helgoland haben sie nun in Cuxhaven eine neue kriminelle Heimat gefunden. Neben Kriminalromanen schreiben die beiden auch Sachbücher, Hörspiele und Thriller.
Ich bin großer Cuxhaven-Fan und habe mich von daher sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich noch keinen Krimi kenne bis dato, in dem Cuxhaven die Hauptrolle spielt.
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, mir hat das jedenfalls gleich Lust aufs Lesen gemacht und mich „maritim eingestimmt“.
Auch den Titel „Windstärke Tod“ finde ich gut auswählt, sehr kreativ.
Gleiches gilt für die junge Wasserschutzpolizistin mit dem witzigen Namen Agatha Christensen, herrlich ! Und sie agiert auch schon mal gegen alle Widerstände auf eigene Faust, ist sehr engagiert und ambitioniert, das hat mir gut gefallen; eine beeindruckende und charismatische, mutige junge Frau und somit für mich tolle Protagonistin/Ermittlerin. Auch dass die Wasserschutzpolizei im Mittelpunkt steht, war für mich mal was Neues und sehr interessant.
Klasse geschrieben, sehr interessant, mit toller Location und überzeugenden Charakteren !

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Veröffentlicht am 30.03.2023

Eine Stimme

Die spürst du nicht
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Eine Stimme
Seit „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ möchte ich Daniel Glattauer in meinem Bücherschrank nicht mehr missen.
Von daher war ich auch sehr gespannt auf dieses neue Werk von ihm, ...

Eine Stimme
Seit „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ möchte ich Daniel Glattauer in meinem Bücherschrank nicht mehr missen.
Von daher war ich auch sehr gespannt auf dieses neue Werk von ihm, weil mich der Klappentext umso neugieriger gemacht hat.
Das Cover finde ich leider viel zu schlicht gehalten – das hätte man meiner Meinung nach deutlich besser machen können... Ich verstehe schon den Zusammenhang, warum es gewählt wurde, aber trotzdem finde ich es zu einfach gehalten.
Den Titel hingegen finde ich sehr gut gewählt, er passt hervorragend.
Daniel Glattauer ist ein hervorragender Autor, dessen neuester Roman völlig zurecht in dem Bereich „Literatur“ angesiedelt wird, denn sein Schreibstil ist sehr präzise, fein und durchdacht. Jedes Wort trifft mitten ins Schwarze, voll auf den Punkt und rührt Leserinnen aufs Tiefste an.
Das war auch für mich bei dieser Geschichte wieder so.
Die Frage, ob jedes Menschenleben gleich viel wert ist, ist brutal und man sollte sie im Grunde genommen gar nicht stellen (dürfen), weil das ein unmenschliches Denken ist. Jeder Mensch ist gleich wert und hat ein Recht auf Leben. Und doch ist das nicht immer die Realität leider...
Ein wichtiges, ernstes Buch und eine „Gesellschaftsgeschichte“, die nachdenklich macht und der ich noch sehr, sehr viele Leser
innen wünsche, weil die Botschaft eben so immens wichtig und immer noch hochaktuell ist.

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Veröffentlicht am 30.03.2023

Bethnal Green - Ein Licht in dunklen Zeiten

Die Bibliothek der Hoffnung
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Bethnal Green – Ein Licht in dunklen Zeiten
Bethnel Green ist eine U-Bahn-Station in London und wurde im zweiten Weltkrieg für viele Menschen zu einer Zuflucht. Hier steht sie quasi im Mittelpunkt der ...

Bethnal Green – Ein Licht in dunklen Zeiten
Bethnel Green ist eine U-Bahn-Station in London und wurde im zweiten Weltkrieg für viele Menschen zu einer Zuflucht. Hier steht sie quasi im Mittelpunkt der Geschichte, auch wenn es dort damals mehr gab als nur diese Biliothek – zum Beispiel noch einen Kindergarten oder auch ein Theater.
Das Cover mit der sehr hübschen, jungen Frau inmitten der Bücher finde ich sehr gelungen gewählt und auch der Titel gefällt mir sehr gut, denn wenn die Leute damals unter Anderem (natürlich brauchten sie vorrangig Frieden, Essen usw. !) etwas brauchten, dann war das sicherlich Hoffnung...
Historische Romane lese ich eher selten, weil sie mir oft zu „schwer“ zu lesen sind – aber dieser Roman hat mich schon mit dem Klappentext so sehr „gepackt“, dass ich es quasi lesen „musste“ und das war eine sehr gute Idee.
Kate Thompson hat das unnachahmliche Talent, ihre Geschichte nicht nur spannend, sondern auch sehr berührend zu erzählen. Diese Mischung ist nicht nur sehr gelungen, sondern auch sehr unterhaltsam, es passt einfach alles zusammen.
Man merkt dem Buch an, dass die Autorin gut recherchiert hat und weiß, worüber sie schreibt.
Mich hat die Geschichte so schnell „gepackt“, dass ich die 480 Seiten am liebsten „in einem Rutsch“ gelesen hätte – dass ich das nicht getan habe, war allein dem Zeitmangel geschuldet.
Von mir gibt es für diesen tollen, berührenden und spannenden historischen Roman eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne !

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Veröffentlicht am 25.03.2023

Gute Mischung

Fiese Brise in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 2)
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Gute Mischung
Ich fand bereits „Willkommen in St. Peter (M)ording“ sehr lustig und spannend zugleich. Davor hatte ich nur Frauenromane von Tanja Janz gelesen, finde aber seitdem, dass sie Krimis auch ...

Gute Mischung
Ich fand bereits „Willkommen in St. Peter (M)ording“ sehr lustig und spannend zugleich. Davor hatte ich nur Frauenromane von Tanja Janz gelesen, finde aber seitdem, dass sie Krimis auch sehr gut schreiben kann und habe mich von daher sehr auf „Fiese Brise in St. Peter (M)ording“ gefreut. Und auch diese 336 Seiten haben mich wieder rasch in ihren Bann gezogen.
Der Klappentext
„Ein Kegelturnier mischt ganz St. Peter-Ording auf, und auch Ilva Feddersen ist bei der Organisation des Wettbewerbs eingespannt. Doch schon kurz nachdem die konkurrierenden Kegelvereine Quartier bezogen haben, liegt der Favorit des Turniers tot in seinem Campingwagen. Alles sieht zunächst nach einem tragischen Unfall aus. Aber Ilvas Spürnase juckt, und sie kann sich nicht ganz aus den Ermittlungen heraushalten. Als ein zweiter Toter geborgen wird, steht für Ilva und ihre Freunde fest: Das war Fowl Play. Doch wer killt die Kegler?“
macht ebenso Lust auf das Buch wie das wieder sehr lustige und schöne gestaltete Cover, das einem im Buchhandel unweigerlich auffällt. Gleiches gilt auch für den Titel, wieder sehr lustig.
Und so ist auch die Geschichte: lustig und spannend zugleich. Und wer glaubt, dass diese Mischung ganz einfach zu schreiben ist, dem kann ich nur erwidern, dass ich sehr gerne Küstenkrimis lese und viele ja den Anspruch auf Humor haben, aber längst leider nicht alle wirklich lustig waren...
Tanja Janz beherrscht diese Mischung geradezu perfekt und bekommt daher wieder eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne von mir !

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Veröffentlicht am 25.03.2023

Herrlich schräger Krimi

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss
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Herrlich schräger Krimi

Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin Scheinen noch nicht so recht „im Leben angekommen“ zu sein, wenn man das so sagen kann. Auf dem Deck bauen sie Tomatenpflanzen an, genießen die ...

Herrlich schräger Krimi

Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin Scheinen noch nicht so recht „im Leben angekommen“ zu sein, wenn man das so sagen kann. Auf dem Deck bauen sie Tomatenpflanzen an, genießen die Amsterdamer Grachtenidylle im Liegestuhl, trinken an trüben Tagen Irish Coffee mit viel Whiskey und ordentlich Sahne und schauen zusammen alte Miss Marple-Filme.
Eine Aufgabe muss also her. Und die ist rasch gefunden, gibt es doch etliche Fälle, der sich die Polizei nicht recht ausgiebig widmen mag – und so gründen sie kurzerhand eine Hausboot-Detektei ! Das nenne ich mal eine innovative Idee und sowas habe ich zuvor auch noch nicht gelesen. Fand ich erstmal prima.
Auch das Cover gefällt mir richtig gut – man bekommt gleich Lust auf die Geschichte !
Auch der Titel ist sehr gut ausgewählt und passt hervorragend zur Geschichte und den Personen.
Amy Achterop erzählt mit diesem Krimi auf 352 Seiten eine ebenso lustige wie spannende Geschichte, die sehr gut unterhält und ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Band „Die Hausboot-Detektei – Tödlicher Grund“, der am 30. August 2023 erscheint.

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