Zurück zu den Anfängen …
Inferiority… war wohl das Ziel von Julia M. Moser, als sie sich die Storyline ihres düsteren Fantasy-Romans
„Inferiority: Fragen, die wir nicht stellen“ erdachte.
Erzählt wird hier nicht nur aus wechselnder Perspektive, ...
… war wohl das Ziel von Julia M. Moser, als sie sich die Storyline ihres düsteren Fantasy-Romans
„Inferiority: Fragen, die wir nicht stellen“ erdachte.
Erzählt wird hier nicht nur aus wechselnder Perspektive, sondern auch auf verschiedenen Zeitebenen — Grace, die im schnellen London von heute lebt, und Dante, der uns in eine längst vergangene Epoche zieht, stehen im Mittelpunkt, doch auch weitere Nebenfiguren, wie Andrew und Kayleigh, kommen ausdrucksstark zur Geltung.
Bei der Ausarbeitung ihrer Charaktere hat die Autorin viel Sorgfalt walten lassen, jeder der Handelnden wurde mit Tiefe gezeichnet, mit Facetten und Feinheiten bestückt. Aber auch die wechselnden Settings werden durch Details und einem stets passenden Stil lebendig.
Atmosphärisch spielt Julia mit Variationen: düster und dunkel zu geheimnisvoll und leicht. Die Neugier über die Hintergründe flaut zu keiner Zeit ab, der Verlauf fordert Konzentration, steckt voller Fragen und Gefühl, schafft es, zu überraschen.
Fantastische Elemente wurden roh und klassisch aufgegriffen, ohne Zuckerguss und Glitzer, was Band eins der „Inferiority“-Saga zu einem spannenden, und ja, auch unerwarteten Leseerlebnis macht.
Während es bei Dante um Verrat und Verlust geht, gibt es in Grace Leben eine Regel, die ihre Ur-Großmutter aufstellte, und die sie bisher nie hinterfragte …
Wie die Figuren zusammen finden und was sie verbindet? Findet es heraus.