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Veröffentlicht am 16.04.2023

Solider Reihenauftakt über Freundschaft, Magie und Zusammenhalt

Das magische Schulschiff (Band 1) - Verbündete des Meeres
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Inhalt:
Marie hat schreckliche Angst vor dem Wasser, denn immer, wenn sie ihm zu nahe kommt, geschehen ungewöhnliche Dinge. Die brodelnden meterhohen Wellen haben aber nichts mit ihr zu tun, oder? Als ...

Inhalt:
Marie hat schreckliche Angst vor dem Wasser, denn immer, wenn sie ihm zu nahe kommt, geschehen ungewöhnliche Dinge. Die brodelnden meterhohen Wellen haben aber nichts mit ihr zu tun, oder? Als plötzlich eine geheimnisvolle Truhe mit einer Einladung vor ihrer Haustür steht, ergibt alles Sinn: Marie hat wassermagische Fähigkeiten und soll auf dem Schulschiff Wellenkron lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Zusammen mit anderen Schülern stellt sich Marie dem Abenteuer auf hoher See. Doch zwischen Wellenkunde, Korallenpflege und Wassergrafie braut sich schon bald ein bedrohlicher Sturm zusammen und bringt die Crew in große Gefahr. Kann Marie sie alle retten?

Meinung:
Marie kann es nicht glauben, als sie eine Einladung für das Schulschiff Wellenkron erhält. Dort dürfen Kinder an Bord gehen, die wassermagische Fähigkeiten besitzen. Marie hat jedoch fürchterliche Angst vor dem Wasser und daher große Probleme damit ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Doch genau dies soll ihr auf dem Schulschiff beigebracht werden. Und so beginnt für Marie eine höchst spannende und abenteuerliche Reise auf der Wellenkron.

Ich muss sagen, dass ich die Idee des Schulschiffs sehr interessant fand und daher sehr gerne zu diesem Titel gegriffen habe. Auch das Cover hat in mir sofort die Lust geweckt mehr über Marie und das Schulschiff zu erfahren.

Autorin Anna Lisa Kiesel sorgt zu Beginn dafür, dass man Protagonistin Marie und ihre Angst vor dem Wasser näher kennenlernt. Man versteht als Leser/Hörer, warum das Mädchen so viel Respekt vor dem Meer hat. Doch mit der Flaschenpost, die eine Einladung für Marie auf das Schulschiff Wellenkron bereithält, ändert sich das Leben des Mädchens schlagartig.

Doch zum Glück ist Marie mit ihrer Angst nicht alleine. An Bord des Schiffes begegnen ihr nicht nur Lehrer, auch Mitschüler, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, sind an Maries Seite. Dies war ein Aspekt, der mir persönlich wirklich sehr gut gefallen hat. Denn Marie ist hier wirklich nicht die einzige Person mit Problemen und Sorgen. Viel mehr versuchen sich die Kinder größtenteils untereinander zu unterstützen und füreinander da zu sein.

Die Geschichte ist für Kinder ab 8 Jahren ein wundervolles Schulabenteuer mit magischen Elementen. Mir persönlich fehlte jedoch so ein wenig das gewisse Etwas, um mich ganz in die Geschichte fallen lassen zu können. Das Grundgerüst war wirklich toll, nur konnte mich die Umsetzung nicht zu 100 % packen.

Richtig schön sind die vielen Vignetten, die über das Buch verteilt immer wiederzufinden sind. Auch ein paar größere Illustrationen sind in diesem Buch enthalten. Da ich den Zeichenstil von Leonie Daub sehr gerne mag, war ich natürlich ein Fan der schönen Illustrationen.

Timo Weisschnur leiht Marie und ihren Freunden im Hörbuch seine Stimme. Dies macht er wirklich sehr mitreißend und gewohnt unterhaltsam und dynamisch. Etwas schade finde ich es, dass die Geschichte gekürzt wurde und wir nicht in den vollen Genuss der Handlung kommen.

Fazit:
Der erste Band vom magischen Schulschiff ist ein solider Reihenauftakt, der die Aspekte Freundschaft, Zusammenhalt und Magie wunderbar vereint. Mir persönlich fehlte ein wenig der letzte Schliff, um total begeistert zu sein. Ich bin mir jedoch sicher, dass die eigentliche Zielgruppe diesen Titel lieben wird.
Ich vergebe 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.04.2023

Schönes Sci-Fi Jugendbuch

Die letzte Erzählerin
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Ich muss gestehen, dass ich anhand des Covers eine etwas andere Geschichte erwartet habe. Aber dank des Klappentextes und der Leseprobe wusste ich, auf was ich mich hier einlasse.

Ich mag Sci-Fi Geschichten ...

Ich muss gestehen, dass ich anhand des Covers eine etwas andere Geschichte erwartet habe. Aber dank des Klappentextes und der Leseprobe wusste ich, auf was ich mich hier einlasse.

Ich mag Sci-Fi Geschichten für Jugendliche sehr gerne, habe ich davon doch schon einige gute gelesen. Daher musste sich "Die letzte Erzählerin" dem Vergleich natürlich stellen.

Mir hat der Einstieg in die Geschichte sehr gut gefallen. Wir lernen Protagonistin Petra und ihre Familie kennen. Dabei gibt es gleich einige traurige Momente, die man als Leser verarbeiten muss. Denn nur Petra und ein kleiner Teil der Menschheit darf mit dem Raumschiff ins Weltall und zu einem neuen Planeten aufbrechen. D.h. das die restliche Menschheit zurückbleibt.

Über das ganze Buch verteilt gibt es daher einige traurige und berührende Momente. Denn nicht nur diese Menschen sterben, auch im Laufe der Handlung gab es einige Verluste.
Dies hat mir persönlich richtig gut gefallen. Spiegelt es die Dramatik der Geschichte doch sehr gut wider.

Petra ist eine Geschichtenerzählerin und gibt daher einige ihr bekannte Geschichten an die Bewohner des Raumschiffes weiter. Mir persönlich haben diese Geschichten nicht so gut gefallen, zogen sie mich doch aus dem Lesefluss heraus. Und auch die Rückblenden in Petras alte Vergangenheit hätte ich nicht ganz so oft gebraucht.

Veröffentlicht am 02.04.2023

Anders als erwartet

Die Geschichtenwandler − Magische Tinte
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Inhalt:
In der Buchhandlung ihrer Mum traut Enna ihren Augen nicht: Ein Mann kritzelt mit einem ollen Federkiel im teuersten Buch des Ladens herum! Der seltsame Kerl mit dem verrückten grünen Zylinder ...

Inhalt:
In der Buchhandlung ihrer Mum traut Enna ihren Augen nicht: Ein Mann kritzelt mit einem ollen Federkiel im teuersten Buch des Ladens herum! Der seltsame Kerl mit dem verrückten grünen Zylinder hat das Ende des Buches umgeschrieben! Und dann fällt Enna eine Karte mit grün-schimmernden Buchstaben in die Hände: eine Einladung zur Aufnahmeprüfung in die Geheimgesellschaft »Emerald Ink«. Bald steckt Enna mitten in einem Abenteuer rund um smaragdgrüne Tinte und die Magie, die aus Geschichten entsteht. Kann sie die gefährliche Wirkung dieser Magie auf die reale Welt verhindern?

Meinung:
Enna kann es nicht glauben, als sie sieht, wie ein fremder Mann in der Buchhandlung ihrer Mutter mit einem Federkiel etwas in eines der wertvollsten Bücher des Ladens schreibt. Enna kommt dem Mann und seiner komischen Geheimgesellschaft der Emerald Ink schnell auf die Schliche. Denn diese schreiben die Geschichten der Bücher um. Als Enna per Zufall eine Einladung zur Aufnahmeprüfung der Gesellschaft in die Finger fällt, ist ihr schnell klar, dass sie mehr über diese Gesellschaft herausfinden möchte und dem Treiben unbedingt ein Ende setzen möchte.

Der Beginn von Kristen Perrin hat mich gleich sehr angesprochen. Denn Ennas Mutter besitzt einen Buchladen und Enna verbringt daher viel Zeit in diesem Laden. Als Buchliebhaber fühlt man sich da doch gleich pudelwohl. Etwas dubios wird es dann allerdings, als dieser seltsame Mann im Laden auftaucht und etwas in ein wertvolles Buch schreibt. So kommt Enna der geheimen Emerald Ink Gesellschaft auf die Spur.
Ich muss gestehen, dass ich diese Gesellschaft und ihre Machenschaften doch etwas dubios und verwirrend fand. Daher fand ich lange Zeit nicht wirklich einen Zugang zur Geschichte.

Leider war es auch so, dass ich anhand des Klappentextes einen etwas anderen Verlauf der Handlung erwartet habe. Im Speziellen spiele ich hier auf die Geheimgesellschaft an. So war für mich lange Zeit nicht klar, wohin mich das Buch führen möchte.
Doch dann kommt die Handlung an einen Punkt, an dem sich alles noch mal dreht. Ab diesem Moment habe ich die Geschichte sehr genossen und konnte endlich total in der Handlung abtauchen.

Beim Aufklappen des Buches wartet eine Karte von London auf die Leser. Auf dieser sind relevante Orte, die in der Geschichte vorkommen, eingezeichnet.

Das Hörbuch wird von Nina Reithmeier gesprochen. An ihr lag es definitiv nicht, dass ich nicht so wirklich warm mit der Handlung geworden bin. Ich liebe es, wie sie mit ihrer Stimme die Geschichte vor meinem inneren Auge zum Leben erweckt.

Fazit:
Der Verlauf dieser Geschichte war ein wenig anders, als ich dies erwartet habe. Lange Zeit hat mir das nicht so wirklich gefallen, ab einem gewissen Wendepunkt fand ich die Geschichte dann jedoch klasse.
Von daher denke ich an die Geschichtenwandler ein wenig mit gemischten Gefühlen zurück
und vergebe knappe 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 02.04.2023

Anders als erwartet

Die Geschichtenwandler − Magische Tinte
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Inhalt:
In der Buchhandlung ihrer Mum traut Enna ihren Augen nicht: Ein Mann kritzelt mit einem ollen Federkiel im teuersten Buch des Ladens herum! Der seltsame Kerl mit dem verrückten grünen Zylinder ...

Inhalt:
In der Buchhandlung ihrer Mum traut Enna ihren Augen nicht: Ein Mann kritzelt mit einem ollen Federkiel im teuersten Buch des Ladens herum! Der seltsame Kerl mit dem verrückten grünen Zylinder hat das Ende des Buches umgeschrieben! Und dann fällt Enna eine Karte mit grün-schimmernden Buchstaben in die Hände: eine Einladung zur Aufnahmeprüfung in die Geheimgesellschaft »Emerald Ink«. Bald steckt Enna mitten in einem Abenteuer rund um smaragdgrüne Tinte und die Magie, die aus Geschichten entsteht. Kann sie die gefährliche Wirkung dieser Magie auf die reale Welt verhindern?

Meinung:
Enna kann es nicht glauben, als sie sieht, wie ein fremder Mann in der Buchhandlung ihrer Mutter mit einem Federkiel etwas in eines der wertvollsten Bücher des Ladens schreibt. Enna kommt dem Mann und seiner komischen Geheimgesellschaft der Emerald Ink schnell auf die Schliche. Denn diese schreiben die Geschichten der Bücher um. Als Enna per Zufall eine Einladung zur Aufnahmeprüfung der Gesellschaft in die Finger fällt, ist ihr schnell klar, dass sie mehr über diese Gesellschaft herausfinden möchte und dem Treiben unbedingt ein Ende setzen möchte.

Der Beginn von Kristen Perrin hat mich gleich sehr angesprochen. Denn Ennas Mutter besitzt einen Buchladen und Enna verbringt daher viel Zeit in diesem Laden. Als Buchliebhaber fühlt man sich da doch gleich pudelwohl. Etwas dubios wird es dann allerdings, als dieser seltsame Mann im Laden auftaucht und etwas in ein wertvolles Buch schreibt. So kommt Enna der geheimen Emerald Ink Gesellschaft auf die Spur.
Ich muss gestehen, dass ich diese Gesellschaft und ihre Machenschaften doch etwas dubios und verwirrend fand. Daher fand ich lange Zeit nicht wirklich einen Zugang zur Geschichte.

Leider war es auch so, dass ich anhand des Klappentextes einen etwas anderen Verlauf der Handlung erwartet habe. Im Speziellen spiele ich hier auf die Geheimgesellschaft an. So war für mich lange Zeit nicht klar, wohin mich das Buch führen möchte.
Doch dann kommt die Handlung an einen Punkt, an dem sich alles noch mal dreht. Ab diesem Moment habe ich die Geschichte sehr genossen und konnte endlich total in der Handlung abtauchen.

Beim Aufklappen des Buches wartet eine Karte von London auf die Leser. Auf dieser sind relevante Orte, die in der Geschichte vorkommen, eingezeichnet.

Das Hörbuch wird von Nina Reithmeier gesprochen. An ihr lag es definitiv nicht, dass ich nicht so wirklich warm mit der Handlung geworden bin. Ich liebe es, wie sie mit ihrer Stimme die Geschichte vor meinem inneren Auge zum Leben erweckt.

Fazit:
Der Verlauf dieser Geschichte war ein wenig anders, als ich dies erwartet habe. Lange Zeit hat mir das nicht so wirklich gefallen, ab einem gewissen Wendepunkt fand ich die Geschichte dann jedoch klasse.
Von daher denke ich an die Geschichtenwandler ein wenig mit gemischten Gefühlen zurück
und vergebe knappe 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 10.03.2023

Das Konzept der Reihe kann mich jedes Mal aufs Neue begeistern

Wieso? Weshalb? Warum? junior. Tiere der Welt
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Inhalt:
Welche Tiere tummeln sich an den Wasserstellen der Savanne? Wo wohnen Eisbären und Pinguine? Wer schwimmt durch die Meere der Welt? In diesem Hörspiel lernen die Kleinen exotische Tiere in ihren ...

Inhalt:
Welche Tiere tummeln sich an den Wasserstellen der Savanne? Wo wohnen Eisbären und Pinguine? Wer schwimmt durch die Meere der Welt? In diesem Hörspiel lernen die Kleinen exotische Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen kennen: etwa in den Polargebieten, im Regenwald oder in der Steppe Australiens. Dabei singen sie mit den Waschbären zum gleichnamigen Lied von Matthias Meyer-Göllner und hüpfen mit dem kleinen Känguru zu "Hopp, hopp" von Robert Metcalf.

Meinung:
Dieses schöne Hörbuch für Kinder von 2 bis 4 Jahren widmet sich dem Thema "Tiere der Welt". Dabei reisen die Zuhörer an die verschiedensten Orte der Erde. Man entdeckt die unterschiedlichen Lebensräume unserer Tiere. So reisen wir nicht nur in den Regenwald, sondern besuchen auch die Weltmeere oder den Regenwald.

Dabei werden die verschiedenen Tierarten den Hörern genau beschrieben. So können sich Kinder, die die Tiere noch nicht kennen, eine ungefähre Vorstellung davon machen, wie die Tiere aussehen.
Auch schön sind die verschiedenen Tiergeräusche und -rufe, die in die Geschichte eingebaut wurden. Es macht wirklich Spaß, den verschiedenen Tierstimmen zu lauschen.

Natürlich dürfen auch die für die Reihe typischen Lieder nicht fehlen. Hier darf man sich auf Songs wie "Der Urwald-Schritt" oder "Bärchenabendgruß" freuen. Ich muss sagen, dass mich dieses Mal nicht alle Lieder überzeugen konnten und ich ein, zwei Lieder als doch etwas schwach vom Text und von der Melodie her empfand.

Wieder perfekt auf die jungen Hörer abgestimmt ist die Geschichte. Ich finde, das Thema Tiere und ihre Lebensräume wurde sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt.

Wie immer wartet im Booklet noch eine kurze Erläuterung für die Eltern darüber, wie sie bei diesem Hörspiel ihre Kinder zum Mitmachen animieren können. So wird beispielsweise wie eine Giraffe versucht die Beine einzuknicken oder anhand von Gesten die verschiedenen Tierarten pantomimisch darzustellen.

Fazit:
Auch dieses Hörspiel der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? junior über das Thema Tiere der Welt konnte mich absolut überzeugen. Das Konzept der Reihe kann mich jedes Mal aufs Neue begeistern.
Einzig die Lieder konnten mich nicht ganz vom Hocker hauen.
Von mir gibt es 4 von 5 Hörnchen.