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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2023

Fesselnde Charaktere im Rampenlicht

Count On You
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Mein zweites Buch von Morgane Moncomble und diesmal hat sich mich absolut positiv überrascht. Ich wusste nicht recht, was ich erwarten sollte, doch mit dieser rasanten, fesselnden Story hatte ich nicht ...

Mein zweites Buch von Morgane Moncomble und diesmal hat sich mich absolut positiv überrascht. Ich wusste nicht recht, was ich erwarten sollte, doch mit dieser rasanten, fesselnden Story hatte ich nicht gerechnet, insbesondere, da ich noch keine vergleichbare Liebesgeschichte kenne.

Daisy und Thomas kennen sich seit ihrer Kindheit und während Daisy von früh an in Thomas verschossen ist, sieht dieser sie vielmehr als kleine Schwester. Nachdem beide ihrem eigenen Leben nachgehen, sehen sie sich Jahre später wieder - nur das Daisy Coleman mittlerweile ein Superstar ist. Thomas Kalberg wird als ihr Bodyguard angeheuert, da das Showbusiness auch Schattenseiten mit sich bringt, beispielsweise der Stalker, der Daisy immer stärker bedroht. Im Verlaufe der Geschichte geht es vor allem um den Werdegang der beiden Protagonisten. Thomas hat Kindheitstraumata aufzuarbeiten und Daisy kämpft mit den negativen Auswirkungen ihres Ruhmes. Gleichzeitig kommen die beiden sich immer näher ...

Das Buch war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Daisy war ein unglaublich starker, feministischer Charakter, der auch mir noch den ein oder anderen Spruch mit auf den Weg geben konnte. Thomas wurde brillant dargestellt, denn ich habe ihm seine äußerst in sich gekehrte, eher emotionslose Persönlichkeit absolut abgekauft. Zusammen ergaben die beiden ein explosives Duo, dass viel Chemie hatte und zwischen denen es ordentlich geknistert hat. Es gab viele Handlungsstränge, die alle ihren eigenen Reiz hatten: Wer ist der Stalker? Was hat es mit Thomas' Hintergrund auf sich? Warum haben Daisy und Ihre damaligen Kolleginnen sich zerstritten? Dazu Daisys Schlagfertigkeit und Thomas' trockene Art ... Suchtfaktor!

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Veröffentlicht am 18.04.2023

Eine Geschichte mit ganz viel Liebe und ganz viel Schmerz

Bis zum hellsten Morgen
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Mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry und ich habe es geliebt, denn ich konnte eine Vielzahl an Gefühlen durchleben, um am Ende versöhnt zu werden und das Buch mit Glücksgefühlen beiseite zu legen.

In ...

Mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry und ich habe es geliebt, denn ich konnte eine Vielzahl an Gefühlen durchleben, um am Ende versöhnt zu werden und das Buch mit Glücksgefühlen beiseite zu legen.

In "bis zum hellsten Morgen" erzählt die Autorin von Aiden und Hailee, die seit ihrer jüngsten Kindheit allerbeste Freunde sind und einander durch alle Zeiten begleiten und stützen, bis sie in ihrer Jugend gezwungenermaßen Abstand zu einander müssen. Insbesondere Aiden trifft die Trennung hart, aber auch Hailee kann ihren besten Freund nie vergessen. Fünf Jahre später treffen sie wieder aufeinander und noch immer ist das Band zwischen ihnen stark, auch wenn nun große Hindernisse zwischen ihnen stehen...

Abwechselnd wird aus die Sicht der beiden erzählt. Die Autorin schafft es durch ihren tollen, emotionalen und flüssigen Schreibstil, dass ich beide Perspektiven gleichermaßen mochte und beide Geschichten unbedingt weiterverfolgen wollte. Ich kam super in die Geschichte rein und musste zu Beginn oftmals schmunzeln. Beide Sichtweisen ergänzen einander und beide Protagonisten haben ihre Päckchen zu tragen, sodass insbesondere die Entwicklung der beiden einen Großteil der Spannung ausmacht. Aiden war ein sehr gefühlsbetonter Protagonist, was erfrischend viel Spaß gemacht hat, während Hailee selbstbewusst und bestimmt war und insbesondere zum zweiten Teil hin sehr erwachsen wirkte.

Die Themen, die hier angesprochen wurden, waren wiederum sehr ehrlich und schonungslos erzählt, sodass dieser Roman meine Sichtweise auf manche Dinge auf jeden Fall noch einmal geschärft und sensibilisiert hat. Umso schöner war es, die Unterstützung zu spüren, die Hailee und auch Aiden von Familie und Freunden gespürt haben, um ihre Dämonen durchzustehen. Die Autorin zeigt hier ein riesiges Maß an Feinfühligkeit, ohne dass die Spannung auf der Strecke blieb. Fazit: Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 07.04.2023

kespiele um die Krone

ELFENKÖNIG
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Der 2.Band der Reihe steigert sich in Spannung noch einmal und ich bin begeistert von der Erzählweise der Autorin. Vergangene Erlebnisse werden geschickt mit Gegensätzlichen verbunden. Die ganze Welt ist ...

Der 2.Band der Reihe steigert sich in Spannung noch einmal und ich bin begeistert von der Erzählweise der Autorin. Vergangene Erlebnisse werden geschickt mit Gegensätzlichen verbunden. Die ganze Welt ist nicht nur nach außen hin magisch, sondern zeichnet sich durch ihre vielen Kniffe und Besonderheiten aus.

Ich liebe es, wie man gemeinsam mit Jude stets das Messer im Nacken spürt, während er Kampf um die Krone andauert. Jude ist erschreckend menschlich und ihre Abgründe machen sie umso nachvollziehbar. Sie ist keine perfekte Protagonistin, die das alles nicht wollte, im Gegenteil, sie ist stark, dickköpfig, lustig und ihre besonderen Charaktereigenschaften machen einen großen Teil dieses Lesevergnügens aus. Cardan ist ein ebenbürtig Gegenspieler, der sich nie in die Karten sehen lässt, obwohl es da natürlich noch viele weitere Gegenspieler gibt. Judes Leben scheint unermüdlich auf Messersschneide.

Inhaltlich gibt es ebenso mehrere Plottwists, die ich so nicht erwartet habe. Insbesondere nach diesem Ende freue ich mich schon auf Band 3.

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Veröffentlicht am 07.04.2023

Intrigen, Macht und eine starke Protagonistin

ELFENKRONE
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Ich bin lange um diese Reihe herumgeschlichen, umso mehr bin ich darüber froh, sie nun gelesen zu haben. Vieles, was ich in Vorfeld über diesen Band gehört habe, stimmt, aber im Endeffekt bin ich froh ...

Ich bin lange um diese Reihe herumgeschlichen, umso mehr bin ich darüber froh, sie nun gelesen zu haben. Vieles, was ich in Vorfeld über diesen Band gehört habe, stimmt, aber im Endeffekt bin ich froh darüber, denn ich hätte es nicht anders haben wollen.

Der Einstieg in das Buch war bereits sehr fantastisch und ich habe die sehr bildliche Beschreibung sehr gemacht. Ich hatte das Gefühl, dort zu sein und mit zu erleben, wie Jude durch all die tragischen Ereignisse in ihrem Leben geprägt wurde. Ich empfand sie als unfassbar spannenden Charakter mit guten sowie schlechten Seiten, die allerdings immer durchgehend verständlich gehandelt hat und einfach wahnsinnige Stärke bewiesen hat. Cardan war als Gegenpart mit seiner Undurchschaubarkeit sehr faszinierend. Diese eigentümliche Dynamik zwischen den beiden führt dazu, dass ich die Reihe nun unbedingt weiterlesen möchte.

Auch die Nebencharaktere waren sehe vielschichtig und daher sehr spannend. Die Geschichte lebt von den Intrigen der Protagonisten untereinander. Viele sind nicht die, die sie vorgeben zu sein, sodass ich ein ums andere Mal überrascht war. Hinzu kommt das magische Elfenbein mit seinen fantastischen Bewohnern, das mich verzaubert hat. Ich will mehr!

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Veröffentlicht am 07.04.2023

Winterstimmung

Like Snow We Fall
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In "Like snow we fall" schafft Autorin Ayla Dade vor allem eine traumhaft schöne Winterkulisse mit liebenswürdig Protas, in deren Welt man sich schnell hineinträumen kann. Selten konnte mich eine Atmosphäre ...

In "Like snow we fall" schafft Autorin Ayla Dade vor allem eine traumhaft schöne Winterkulisse mit liebenswürdig Protas, in deren Welt man sich schnell hineinträumen kann. Selten konnte mich eine Atmosphäre so catchen wie bei diesem Roman. Ich hatte das Gefühl, selbst in Aspen unterwegs zu sein. Zudem haben mich die vielen Ereignisse und die (mitunter liebenswürdig-schrulligen) an Gilmore Girls und deren Gemeinde erinnert.

Ganz klar konnte mich also der Schreibstil der Autorin überzeugen. Auch die beiden Hauptprotagonnisten hat sie differenziert dargestellt. Ich mochte Paisley, sie hatte das Herz am rechten Fleck und war vor allem schlagfertig und ihr Gegenpart Knox ist ihr nicht sofort verfallen, was mich in anderen Liebesgeschichten manchmal stört, sondern lernte sie Stück für Stück kennen.

Einzig die Darstellung von Mädchen, die gerne feiern hat mich gestört, denn all jene, die nicht Paisyleys engerem Freundeskreis angehörten, wurden als obszön und unmenschlich in ihrem Verhalten dargestellt. Das waren mir auf Dauer zu viele Mädchen, die diesen Stempel abbekommen haben und das hätte das Buch nicht nötig gehabt. Ich runde bei 4,5 auf 5 auf.

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