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Veröffentlicht am 30.04.2023

Guter erster Überblick

Dein Bewusstsein heilt fast alles
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"Dein Bewusstsein heilt fast alles: Entdecke die Heilkraft des Herzens mit der 4-in1-Meditation" von Dr.Ingo Rudolf ist ein Ratgeber zur Stärkung des Bewusstseins und der Kräfte zur Selbstheilung.
Das ...

"Dein Bewusstsein heilt fast alles: Entdecke die Heilkraft des Herzens mit der 4-in1-Meditation" von Dr.Ingo Rudolf ist ein Ratgeber zur Stärkung des Bewusstseins und der Kräfte zur Selbstheilung.
Das Buch hat eine sehr schöne Aufteilung in kleine Kapitel, so dass man sich langsam und bewusst damit beschäftigen kann. Unterstützt werden die Aussagen durch kleine und anschauliche Illustrationen, die den Text angenehm auflockern.
Das Buch fasst sehr vielfältige Themen auf, die jedem, der sich schon etwas mit sich selber beschäftigt hat, ein Begriff sind. Auch werden einige sehr treffende Zitate mit eingearbeitet, denn das Thema zieht sich weit durch die Menschheitsgeschichte.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und vor allem auch zu verstehen, es wird nie zu wissenschaftlich. Es gibt umfangreiche praktische Übungen, die man selbst gleich erproben kann, um sich von der Wirksamkeit zu überzeugen. Leider bleibt alles noch ein wenig oberflächlich, hier ist zu viel enthalten, um in die Tiefe zu gehen.
Hier gibt es einen wunderbaren ersten Einblick in das Thema, ausreichend, um zu entscheiden, ob man sich weiter und umfassender mit einem bestimmten Aspekt beschäftigen möchte. Mir persönlich hate es sehr gut gefallen und ich werde dieses Buch sicher noch so einige Male zur Hand nehmen.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Zauberhaft und kurz

Die Tage in der Buchhandlung Morisaki
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"Die Tage in der Buchhandlung Morisaki" von Satoshi Yagisawa ist eine sehr ruhige Erzählung mit einer ganz besonderen Atmosphäre.
Takako gerät von einem Tag auf den anderen ihr Leben aus den Fugen. Ihr ...

"Die Tage in der Buchhandlung Morisaki" von Satoshi Yagisawa ist eine sehr ruhige Erzählung mit einer ganz besonderen Atmosphäre.
Takako gerät von einem Tag auf den anderen ihr Leben aus den Fugen. Ihr Freund eröffnet ihr zu heiraten, eine andere und da sie in der selben Firma arbeiten, kann sie da auch nicht hingehen. Ein lange nicht mehr gesehener Onkel bietet ihr an, bei ihm Unterschlupf zu finden und auch Arbeit.
Und so findet sie sich in einem kleinen Antiquariat in Jimbōchō, dem Bücherviertel Tokios wieder.
Mit den Büchern verbindet sie nichts, sie liest nicht, sie will sich nur verkriechen und schlafen. Ganz langsam knüpft sie wieder ans Leben an, spricht mit Kunden, mag ihren Onkel wieder und vor allen Dingen, sie entdeckt die Bücher.
Mit ihrem steigenden Interesse an den Büchern und Geschichten, findet sie sich auch selber wider. Das alles wird hier ganz zart und behutsam erzählt.
Mir gefällt sehr gut, hier die japanische Kultur wieder ein Stück weit näher kennen lernen zu dürfen, auf eine sehr schöne Art und Weise. Die Charaktere, mit denen wir hier zu tun bekommen, werden trotz der Kürze gut gezeichnet und prägen sich ein.
Für mich hätte dieser Roman gerne ein paar Seiten mehr haben dürfen und damit noch einige der angerissenen Themen vertiefen.

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Veröffentlicht am 26.04.2023

Burschenschaft zu Heidelberg

Wahnspiel
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"Wahnspiel" von Kilian Eisfeld is ein Krimi, der im Laufe der Handlung mit so einigen Wendungen überraschte,
Lukas Schneider hat gemordet und der Film davon ging ins Internet. Für seinen Mord ist er im ...

"Wahnspiel" von Kilian Eisfeld is ein Krimi, der im Laufe der Handlung mit so einigen Wendungen überraschte,
Lukas Schneider hat gemordet und der Film davon ging ins Internet. Für seinen Mord ist er im Gefängnis, nur wer hat den Film davon gedreht? Jetzt wird der Mörder entlassen, vorzeitig und natürlich sind da so einige nicht begeistert davon. Nachdem er komplett von der Bildfläche verschwunden ist, wird eine menschliche Hand gefunden. Die Ermittlungen gehen in viele Richtungen.
Mit Alex Schwerdt und Sofija Marković werden hier zwei Ermittler eingeführt, die polarisieren. Sie sind nicht perfekt, auch nicht unbedingt sympathisch, schaffen es aber eine Bindung aufzubauen, zum Leser und die Spannung in einer Nebenhandlung aufrecht zu erhalten.
Das Buch beginnt sehr spannend, diese Spannung bleibt nicht durchweg erhalten, aber im Hintergrund werden hier so viele Fäden verknüpft und Charaktere gezeichnet, dass man immer tiefer in diese Kreise mit einbezogen wird. Unmerklich erweitern sich die Ermittlungen in neue Kreise und Ebenen. Die Geschichte hat Tiefe und die Ermittlungsarbeit fühlt sich echt an, ermitteln ist nicht immer spannend.
Ich mochte hier die ganze Atmosphäre sehr und auch die vielen verschrobenen Charaktere, bei denen wirklich nie Verwechslungsgefahr bestand.
Eine Reihe, von der ich gerne mehr lesen würde.

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Veröffentlicht am 16.04.2023

Die eigenen Wurzeln

Rote Sirenen
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"Rote Sirenen" von Victoria Belim ist die Geschichte einer ukrainischen Familie. Victoria lebt in Belgien, kann und will ihre Herkunft aber nicht vergessen.
Gerade, als es in der Ukraine zu Auseinandersetzungen ...

"Rote Sirenen" von Victoria Belim ist die Geschichte einer ukrainischen Familie. Victoria lebt in Belgien, kann und will ihre Herkunft aber nicht vergessen.
Gerade, als es in der Ukraine zu Auseinandersetzungen kommt, Krieg und Unruhen herrschen, kehrt sie zurück. Zurück in den Obstgarten ihrer Großmutter, zurück um sich auf Spurensuche zu begeben.
Gerade Nikodim, ihr Urgroßvater, interessiert sie, aber gerade über ihn will Valentina, die Großmutter, nicht sprechen. Aber Victoria gibt nicht auf und sucht in Archiven, befragt Zeitzeugen und langsam zeichnet sich hier eine Geschichte ab.
Es wird hier sehr viel über das Land und seine Bewohner erzählt und auch über die besondere Beziehung zu Russland, ich fand das alles sehr interessant. Nicht nur wegen der momentanen Lage in diesem schönen Land. Man beginnt zu begreifen, warum die Bewohner teils auf dieser, teils auf der anderen Seite stehen, friedlich leben wollen sie aber alle.
Das Buch hat seine Längen, es ist interessant, aber nicht spannend erzählt. Teilweise musste ich mich zwingen, weiter in der Geschichte zu verbleiben, weil mich gerade etwas anderes interessierte, als hier weiter vertieft wurde.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, die Sprecherin passte mit ihrer Stimme sehr gut zum nüchternen Schreibstil.

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Veröffentlicht am 11.04.2023

Das Ziel im Auge behalten

Lincoln Highway
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"Lincoln Highway" von Amor Towles habe ich als Hörbuch gehört. Es wurde sehr gut und passend gelesen von Uve Teschner, Julian Greis, Lisa Hrdina.
Emmet wird 1954 aus dem Gefängnis entlassen, er will nur ...

"Lincoln Highway" von Amor Towles habe ich als Hörbuch gehört. Es wurde sehr gut und passend gelesen von Uve Teschner, Julian Greis, Lisa Hrdina.
Emmet wird 1954 aus dem Gefängnis entlassen, er will nur eines, schnell nach Hause zu seinem kleinen Bruder Billy. Da ihr Vater tot ist, wollen die beiden gemeinsam die vor Jahren verschwundene Mutter suchen. Als Anhaltspunkt für ihren Aufenthalt haben die beiden nur eine alte Postkarte.
Der gelbe 48 Studebaker steht bereit, da kommen Duchess und Woolly, die sich unerlaubt selbst aus dem Gefängnis entfernt haben. Diese beiden wollen mitfahren, allerdings haben sie ein eigenes Ziel.
Emmet ist sehr gutmütig und vertaruensselig und lässt sich überzeugen einen Umweg zu fahren. Die Jungen verlieren sich unterwegs, geraten in wirklich abenteuerliche Situationen, lernen die unterschiedlichsten Menschen kennen und finden sich zwischendurch auch immer wieder.
es wird zu einem waschechten Roadmovie, mit viel Humor und auch Herzensgüte. Nicht alle Situationen sind glaubhaft, manches driftet schon ins Groteske ab, nicht immer kann ich Verständnis oder auch Mitgefühl für ihr Verhalten aufbringen, aber langweilig war es nie.
Das Buch hatte einige Längen, aber manchen Umweg hat es auch gebraucht, um die Tragik zu verstehen, in der die 4 Jungen sich wirklich befinden. Ein sehr gutes Buch, perfekt eingesprochen.

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