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witchqueen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2023

Besonders normal

Ich bin MARI
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Klappentext:

Mari ist ein Kind wie jedes andere.
Sie lacht, spielt, isst, trinkt, schläft, tanzt geht in die Schule, liebt Bücher und Fernsehen, macht Pipi und Kacka. Alles normal, oder?
Doch manche Dinge ...

Klappentext:

Mari ist ein Kind wie jedes andere.
Sie lacht, spielt, isst, trinkt, schläft, tanzt geht in die Schule, liebt Bücher und Fernsehen, macht Pipi und Kacka. Alles normal, oder?
Doch manche Dinge sind eben besonders normal bei Mari. Mari hat das Angelman-Syndrom, das ist ein seltener Gendefekt. In diesem Buch erzählt sie ihre Geschichte und wie sie die Welt seiht. Das Besondere daran ist: Sie hat sie bisher niemandem erzählt, weil sie gar nicht sprechen kann. Aber ihre Eltern verstehen sie und haben ihre Geschichte für sie aufgeschrieben.

Meine Meinung:
Schon das wundervoll gestaltete Cover lässt erkennen, dass es sich bei dem Buch um eine Geschichte um besondere Kinder und Inklusion handelt. Man möchte dieses Buch in die Hand nehmen, um näher zu erkunden, um was genau es geht.

Die Geschichte von und mit Mari ist äußerst kindgerecht aufgeschrieben. Hier verstehen auch schon die Kleinsten um was es geht und vor allem, wie besonders Mari ist. Maris Alltag und das Familienleben werden super beschrieben. So bekommt man einen tollen Einblick, wie besonders und doch so normal der Alltag von Mari, ihren Eltern und ihren Geschwistern ist. Hier begreift wirklich jeder, dass jeder besonders ist. Ob er nun normal ist, oder eben anders als andere. Jeder ist auf seine Weise besonders und das ist gut so. Das wir hier in diesem Buch auf bezaubernde Weise deutlich.

Auf jeder Seite befindet sich eine wunderschöne und liebevoll gestaltete, farbige Illustration. So wird den kleinen „Lesern“ auch noch mal bildlich gezeigt, was bei Mari besonders und doch normal ist.

Ganz am Ende befindet sich ein kurzes „Wörterbuch“ marisch-deutsch. Also hier werden nochmal alle Begriffe, die Mari sagt, für uns ins hochdeutsche übersetzt. So kann man schnell mal nachschauen, was gemeint ist. Eine ganz wundervolle Idee.

Mein Fazit:
Ein wunderschönes, bezauberndes Buch darüber, das Besonders eben einfach normal ist. Ich kann es jedem wirklich nur ans Herz legen und empfehle es gerne weiter. 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 02.05.2023

Larissas Suche nach dem Glück

Willkommen in Rodderbach
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Ich habe das Print gelesen!

Darum geht es:
Larissa ist auf der Suche. Auf der Suche nach so vielem. Grade hat sie eine unschöne Scheidung hinter sich. Ihr Ex hat sie nie „für voll“ genommen. Hat sie klein ...

Ich habe das Print gelesen!

Darum geht es:
Larissa ist auf der Suche. Auf der Suche nach so vielem. Grade hat sie eine unschöne Scheidung hinter sich. Ihr Ex hat sie nie „für voll“ genommen. Hat sie klein geredet. Sie und auch ihren Beruf. So ein bisschen Geschreibsel. Es ist ja wirklich gnädig von ihm, dass er ihr dieses schöne Hobby erlaubt. Jetzt ist der Ex Geschichte. Und für eine neue Geschichte begibt sich Larissa auf eine Recherchereise. Ein historischer Roman soll es werden. Dabei landet Larissa in Rodderbach, einem kleinen, beschaulichen Ort in der Eifel. Ihre Ferienwohnung, die sie für ganze drei Monate gemietet hat, liegt auf einem Bauernhof. Sie wird von ihren Vermietern auf’s herzlichste Empfangen und knüpft schnell erste Bekanntschaften. Der Ort gefällt Larissa ausnehmend gut. Und nicht nur der Ort. Auch einer der Söhne der Vermieter, Holger, löst in Larissa bis dahin unbekannte Gefühle aus. Aber eigentlich hatte sich Larissa doch geschworen, so schnell keinen Mann mehr an sich heranzulassen. Larissa begibt sich also nicht nur auf die Suche nach Material für ihren neuen Roman, sondern auch auf die Suche nach ihrem Selbstwertgefühl, Anerkennung und vielleicht sogar die große Liebe? Und schon sehr bald muss Larissa eine schwerwiegende Entscheidung fällen.

Meine Meinung:
Wieder ein wunderschönes, romantisches und emotionsgeladenes Buch aus der Feder von Petra Schier. Rodderbach und seine Bewohner werden hier so bildhaft dargestellt, dass man meint, man befindet sich dort. Man wird beinah direkt in die Geschichte hineingesogen und erst ganz am Ende wieder ausgespuckt. In der Zwischenzeit begleitet man Larissa durch Höhen und Tiefen. Mit Lachen und Tränen. Und manches Mal will man ihr auch einfach nur gute Ratschläge erteilen oder sie schütteln. Man liebt, leidet und freut sich mit. Die Figuren und auch Rodderbach wachsen einem sehr schnell ans Herz. Auch wird einem in diesem Buch nähergebracht, wie viel Arbeit es wirklich ist, ein Buch zu schreiben. Hier erfährt man einiges über den Autorenberuf.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Die 429 Seiten sind in 19 Kapitel (plus Pro- und Epilog) unterteilt. Das ermöglicht es einem, das Buch in einem Rutsch oder aber auch in mehreren Abschnitten zu genießen.

Der Epilog lässt darauf hoffen, dass dies nicht der letzte Band um Larissa und Rodderbach ist.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Serie, von der ich gerne mehr lesen würde. Ich empfehle es gerne weiter und freue mich auf eine Fortsetzung. 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 16.03.2023

Schule mal anders

Luzifer junior (Band 13) - Ein Direktor dreht durch
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Darum geht es:
Was um alles in der Welt piept denn da so penetrant? Ach so, das ist der Wecker. Die Sommerferien sind zu Ende und Luzie muss wieder die Schulband drücken. Eigentlich hätten die Ferien ja ...

Darum geht es:
Was um alles in der Welt piept denn da so penetrant? Ach so, das ist der Wecker. Die Sommerferien sind zu Ende und Luzie muss wieder die Schulband drücken. Eigentlich hätten die Ferien ja noch ewig dauern können, aber es hilft nichts … Er muss raus aus den Federn. Nach einem kurzen Zwischenfall im Duschraum, bei dem ihm sein Freund Aaron grade noch rechtzeitig zu Hilfe eilen konnte, wird der Schulalltag total verrückt. Der arme Direktor ist krank und muss sich in eine Therapie begeben. Für diese Zeit stellt er eine Vertretung ein. Doch die ist alles andere als ein Lehrer. Stundenpläne werden abgeschafft, Lehrer heißen nun Creative Promoter, Unterricht gibt es nicht mehr. Kurzum … jeder macht was er will, nur eben nicht lernen. In der Schulkantine wird sogar das Essen umgestellt. Alle bekommen plötzlich das gleiche „SuperFood“. Und alle sind völlig begeistert davon. Nach dem Essen ist man wahnsinnig gut drauf und voller Elan. Einziger Nachteil: Man hat sehr schnell danach wieder Hunger und braucht mehr SuperFood. Man wird regelrecht süchtig nach dem Zeug. Und der neue Direktor tut alles, damit die Kinder immer mehr davon verlangen.
Wird es Luzie, Cornibus Aaron, Lilly und Gustav gelingen, dem neuen Direktor das Handwerk zu legen?

Meine Meinung:
Wieder ein wunderbares Buch um Luzifer junior und seine Freund. Ein Buch bei dem man wieder mehr als nur einmal schallend lachen muss. Aber auch ein Buch, das ein etwas ernstes Thema, nämlich Sucht und ihre Folgen, sehr kindgerecht aufgreift und behandelt.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und für das Alter entsprechend. Es lässt sich alles sehr gut lesen und man kommt zügig voran.
Aufgeteilt sind die 207 Seiten in 15 Kapitel. So kann man das Buch gut auch in mehreren Abschnitten lesen oder auch mal kurz unterbrechen um mit den Kindern das Thema Sucht weiter zu vertiefen.
Auch in diesem Band finden sich alle paar Seiten wieder wundervolle Illustrationen von Raimund Frey, die immer wieder zum Schmunzeln anregen. Auch nicht zu kurz kommt der höllische Teil, wo Luzifer senior einen neuen Bauleiter sucht. Wir haben uns kringelig gelacht dabei. Denn so ernst das Buch mit dem Thema Sucht auch ist, so lustig ist es auch geschrieben.

Luzifer junior – Ein Direktor dreht durch – ist der inzwischen 13. Band aus der Feder von Jochen Till. Man kann dieses Buch aber durchaus aus als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus Vorgängerbänden sind nicht erforderlich. Allerdings bringt man sich natürlich um jede Menge Lesespaß. Für alle, die die Bücher tatsächlich noch nicht kennen, gibt es am Anfang eine Doppelseite mit einer kurzen Beschreibung der Hauptcharaktere (samt Bild), so dass man schnell einen guten Überblick bekommt.

Mein Fazit:
Ein super Buch, mit ernstem Hintergrund. Und trotzdem mit jeder Menge Humor zum schieflachen. Ich kann es jedem nur empfehlen und vergebe hier ganz klare 5 Sterne. Also … lesen!

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Veröffentlicht am 09.03.2023

Wen die Vergangenheit einholt

Letzter Tropfen
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Darum geht es:
Endlich ist es soweit. Gasperlmaier hat Urlaub. Seine Tochter Katharina heiratet am nächsten Wochenende ihre Lebensgefährtin Stefanie. Doch ob die Hochzeit ohne Probleme stattfinden kann, ...

Darum geht es:
Endlich ist es soweit. Gasperlmaier hat Urlaub. Seine Tochter Katharina heiratet am nächsten Wochenende ihre Lebensgefährtin Stefanie. Doch ob die Hochzeit ohne Probleme stattfinden kann, steht noch in den Sternen. Denn grade macht sich am Altausseer See ein Fernseh-Team breit. Es wird eine Folge der Model-Casting-Show „Top Model of the year” gedreht. Und das Fernseh-Team stellt alles auf den Kopf. Als dann auch noch der Set-Fotograf tot im See gefunden wird, ist es aus mit Gasperlmaiers Urlaub. Er muss ermitteln. Doch das ist gar nicht so einfach. Denn die Film-Leute sind alles andere als kooperativ. Als dann auch noch eines der Models tot auf einer Berghütte gefunden wird, deutet alles darauf hin, dass mit dieser Fernseh-Produktion etwas nicht stimmt. Doch was? Wer hat die Fotografen und das Model auf dem Gewissen? Was wissen die Film-Leute? Was die anderen Kandidatinnen? Und warum darf niemand etwas über die Vergangenheit der Moderatorin wissen? Fragen über Fragen, die Gasperlmaier und Frau Dr. Kohlross noch möglichst vor der Hochzeit von Gasperlmaiers Tochter gelöst haben wollen. Ob das klappt?

Meine Meinung:
Wieder ein „typischer Gasperlmaier“. Wer den charismatischen Ermittler kennt, wird sofort wieder nach Altaussee versetzt. Es ist, als wäre man nie weg gewesen. Wer Gasperlmaier und die anderen Charaktere noch nicht kennt, wird sich sehr schnell ein Bild davon machen können, denn sämtliche handelnde Personen sind super gezeichnet. Auch Altaussee und die Landschaft dort werden super beschrieben. Man fühlt sich gleich heimisch und kann sich alles super vorstellen. „Letzter Tropfen“ ist der in zwischen 10 Band um Franz Gasperlmaier und sein Ermittler-Team. Man kann dieses Buch aber auch als Einzelband lesen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Fall ist wieder sehr spannend und animiert den Leser immer wieder eigene Vermutungen und Rückschlüsse anzustellen. Mitraten ist hier ausdrücklich erwünscht.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich alles super angenehm lesen und man kommt wirklich zügig voran. Wer das 398 Seiten lange Buch doch einmal aus der Hand legen will oder muss … kein Problem. Es ist in insgesamt 14 Kapitel unterteilt. So kann man bequem auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Wieder ein wunderbares Buch aus der Feder von Herbert Dutzler. Ein Krimi, der immer wieder zum mitraten verleitet, dabei aber nicht allzu brutal daherkommt. Ich empfehle ihn gerne weiter und vergebe hier 5 Sternchen.

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Veröffentlicht am 01.03.2023

Einmal noch ...

Ein letztes Opfer: Thriller
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Darum geht es:
Vera Profanter ist Journalistin beim Grazer „Wochenblatt“. Dort hat sie eine neue Kolumne erfunden. Die „Literarischen Seiten“. Hier werden Gedicht und Texte von Hobby-Dichtern abgedruckt. ...

Darum geht es:
Vera Profanter ist Journalistin beim Grazer „Wochenblatt“. Dort hat sie eine neue Kolumne erfunden. Die „Literarischen Seiten“. Hier werden Gedicht und Texte von Hobby-Dichtern abgedruckt. Nun hat Vera schon ein paarmal ein Gedicht geschickt bekommen. Immer wieder vom selben Dichter. Diese Gedichte handeln von großer Schuld, die dieser Dichter wohl auf sich geladen hat. Veras Neugierde ist geweckt. Vera entschließt sich, ein Portrait über diesen Mann zu machen. Dieser Mann lebt als Einsiedler auf einem Einödhof und wird von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen. Jeder in dem Ort bezichtigt ihn, ein Mörder zu sein. Jedes Jahr am Michaelistag stirbt in dem Ort eine Frau. Und wer kann nur der Mörder sein … richtig: Der komische Kauz, der oben einsam und allein auf dem Berg lebt, denn jede Tote hatte Kontakt zu dem Einsiedler. Zunächst glaubt Vera an dessen Unschuld. Doch als sie in dem Dorf ankommt, wird jeder, den sie auf den Einsiedler anspricht blass und wortkarg. Nur hinter vorgehaltener Hand wird darüber getuschelt, was er getan haben soll. Wird Vera durch das Interview die Wahrheit aufdecken? Oder begibt sie sich in Lebensgefahr. Schließlich ist bald wieder Michaelistag …

Meine Meinung:
Was für ein Thriller aus der Feder von Heidi Troi. Ich bin noch immer hin und weg. So spannend, wendungsreich und düster, dass er seinesgleichen sucht. Mir ist es kaum gelungen, dieses Buch aus der Hand zu legen. Schon auf den ersten Seiten wird man regelrecht in die Geschichte hineingesogen und erst auf der allerletzten Seite wieder „ausgespuckt“. Man will einfach mehr davon.

Sämtliche Charaktere und die Handlungsorte sind wunderbar gezeichnet. Das Kopfkino hat von den ersten Silben an mächtig zu tun und entführt einen in eine düstere, todbringende Welt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Man kommt zügig voran.
Die rund 300 Seiten vergehen wie im Flug. Sollte man das Buch wirklich mal aus der Hand legen wollen (oder müssen), ist das gar kein Problem. Es ist viele kurze Kapitel unterteilt.

Mein Fazit:
Wer das nicht liest, dem ist nicht zu helfen. Für mich schon jetzt eines meiner Lese-Highlights für dieses Jahr. Ich würde 10 Sterne vergeben, wenn ich könnte. So bleibt es bei einer 5-Sterne-Leseempfehlung.

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