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Veröffentlicht am 17.08.2023

Gelungene Fortsetzung

Feuerblut - Die Reise zum Frostpalast
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Worum geht’s?
Nach dem verheerenden Angriff auf die Jagdloge arbeitet Zwölf, nun als Phönix, hart daran, mit ihrer Feuermagie umgehen zu können. Auch wenn sie immer wieder Rückschläge einstecken muss, ...

Worum geht’s?
Nach dem verheerenden Angriff auf die Jagdloge arbeitet Zwölf, nun als Phönix, hart daran, mit ihrer Feuermagie umgehen zu können. Auch wenn sie immer wieder Rückschläge einstecken muss, lässt sie sich nicht entmutigen, was sich schon bald als richtig herausstellt – denn als sie eine Botschaft aus dem Frostpalast erreicht, müssen Phönix und ihre Freunde alles daran setzen, Embra vor dem Untergang zu schützen.


Meine Meinung
Auch wenn mich die Protagonistin in Teil eins nicht völlig vom Hocker gerissen hat, wollte ich doch wissen, wie es in Band zwei der Reihe weitergeht. Den Spannungsbogen fand ich nämlich wirklich gelungen, und auch wenn ich nicht mehr alle Details aus dem Vorgängerband im Kopf hatte, war ich beim Lesen nicht allzu verwirrt oder unorientiert.

Was mir in dieser Geschichte wirklich ausgesprochen gut gefallen hat, war die Ausarbeitung der Nebenfiguren. Gerade in Jugendbüchern hatte ich zuletzt häufiger mal den Eindruck, dass sich ausschließlich auf die Protagonisten konzentriert und ihr Umfeld dabei eher vernachlässigt wurde. Hier war das glücklicherweise überhaupt nicht der Fall, was mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht hat.

Gerade diese Dynamik innerhalb der Freundesgruppe hat das Abenteuer für mich sehr zufriedenstellend gestaltet. Die Action kommt wie auch in Teil eins hier nicht zu kurz, und auch wenn ich anfangs kein großer Fan von Phönix war, habe ich mich im Verlauf der Handlung doch gut mit ihr anfreunden können.

Insgesamt fand ich dieses Buch tatsächlich ein bisschen besser als Band eins, nicht nur aufgrund der Ausarbeitung der Figuren, sondern auch, weil hier endlich das Worldbuilding etwas mehr thematisiert wurde. Mir persönlich ist dieser Aspekt immer sehr wichtig, und insbesondere für die Fortsetzung sehe ich da noch einiges an Potenzial.


Fazit
Auch wenn die zweiten Bände einer Trilogie häufig den Ruf haben, schlecht umgesetzt zu sein, war das hier in meinen Augen überhaupt nicht der Fall. Im Vergleich zu Band eins fand ich dieses Buch sogar noch etwas besser, weshalb ich jetzt tatsächlich mit recht hohen Erwartungen auf Band drei warte.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 27.06.2023

Tierische Retter

Baddog und Goodboy
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Worum geht’s?
Baddog hat eigentlich bloß ein Ziel: Sich an den Menschen rächen und ihnen zeigen, dass jetzt er das Sagen in der Stadt hat. Dummerweise durchkreuzt ausgerechnet Goodboy, der Retter der Menschen ...

Worum geht’s?
Baddog hat eigentlich bloß ein Ziel: Sich an den Menschen rächen und ihnen zeigen, dass jetzt er das Sagen in der Stadt hat. Dummerweise durchkreuzt ausgerechnet Goodboy, der Retter der Menschen regelmäßig seine bösartigen Pläne – und schafft es dabei sogar noch, auch Baddog unfreiwillig zu einem Helden zu machen.


Meine Meinung
Die Idee, Hunde zu Superhelden zu machen hat mir unglaublich gut gefallen. Ausgefallene Geschichten mag ich ohnehin sehr gerne, und damit hat dieser Comic auf jeden Fall meinen Geschmack getroffen.

Die Illustrationen fand ich sehr schön gemacht, auch wenn ich persönlich eher ein Fan von Farben und nicht so sehr von einer schwarz-weißen Gestaltung bin. Der Geschichte an sich konnte man aber auch so recht gut folgen, da die einzelnen Szenen an sich klar und verständlich aneinander gefügt waren.

Was ich ein wenig schade fand, war die Komprimierung des Handlungsbogens auf einen einzelnen Band. Meinetwegen könnte aus dieser Buch sehr gerne auch eine ganze Reihe werden, denn insbesondere im Schlussteil hatte ich leider so ein wenig das Gefühl, dass die Geschichte etwas hektisch wurde und viele Inhalte noch irgendwie in das Geschehen gequetscht werden sollten, was den Unterhaltungswert zwar nicht zunichte gemacht hat, gleichzeitig aber auch ein wenig oberflächlich auf mich gewirkt hat.


Fazit
Diese außergewöhnliche Geschichte mit zwei tierischen und daher sehr interessanten Protagonisten hat mir auf jeden Fall jede Menge Spaß gemacht. Etwas mehr Farbe und auch gerne die ein oder andere Fortsetzung hätten mir zwar gefallen, aber auch so bietet dieses Buch definitiv Unterhaltungswert.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 02.05.2023

Spannung mit kleineren Schwächen

Der Strand: Verraten
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Worum geht’s?
Auch eine Woche nach dem Verschwinden von Lilli Sternberg fehlt noch immer jede Spur von ihr. Als eine weibliche Leiche am Sellnitzer Strand gefunden wird, hält man den Fall schon fast für ...

Worum geht’s?
Auch eine Woche nach dem Verschwinden von Lilli Sternberg fehlt noch immer jede Spur von ihr. Als eine weibliche Leiche am Sellnitzer Strand gefunden wird, hält man den Fall schon fast für abgeschlossen – bis sich herausstellt, dass es sich bei der Toten um ein anderes Mädchen handelt. Gegen alle Widerstände nehmen Mascha und Tom ihre Ermittlungen wieder auf – und stoßen damit nicht überall auf Zuspruch.


Meine Meinung
Als Thriller-Fan hat mich dieser zweite Teil der Reihe fast schon gleichermaßen begeistert wie genervt, was auch für mich eine neue Erfahrung war.

Dieses Buch setzt eine Woche nach den Ereignissen aus dem ersten Band an, was einen ziemlich nahtlosen Übergang darstellt. Da wichtige Erkenntnisse und offene Fragen aus dem Vorgängerband hier immer wieder aufgegriffen werden, kann man theoretisch auch bei diesem Band in die Geschichte einsteigen, für ein besseres Verständnis wäre es allerdings sinnvoll, beim ersten Teil zu beginnen.

Für die beiden Protagonisten Mascha und Tom geht es in diesem Buch erneut ziemlich zur Sache, was das Erzähltempo hoch gehalten hat und die Geschichte an sich wirklich schnell zu lesen macht. Was mich allerdings in Hinblick auf die Entwicklung der Ermittlungen ein wenig gestört hat, war das häufig mit zweiten Bänden einer Trilogie einhergehende Gefühl, so ein wenig in der Schwebe hängen gelassen zu werden, damit ein dritter Teil mit ausreichend Inhalt gefüllt werden kann. Beim Lesen habe ich mich zwar keineswegs gelangweilt, vollständig umgehauen hat mich die Umsetzung so allerdings auch nicht.

Neben den Ermittlungen wird auch ein kleines Stückchen Licht in das große Geheimnis rund um Maschas Vergangenheit geworfen, was mir persönlich in der Umsetzung allerdings ein wenig auf die Nerven gegangen ist. Grundsätzlich wollte ich natürlich schon wissen, was es mit diesem Erzählstrang auf sich hat, insgesamt wurde aber auch hier so wenig Neues offenbart, dass ich ehrlich gesagt den Eindruck hatte, dass dieser Teil der Geschichte in Vergessenheit geraten ist und zum Schluss noch schnell einmal aufgegriffen werden musste.

Insgesamt hat mich aber auch dieses Buch durch das hohe Erzähltempo und den gelungenen Spannungsbogen gut unterhalten können, weshalb ich natürlich sehr gespannt darauf bin, was Band drei der Reihe noch so für Überraschungen bereit hält.


Fazit
Auch wenn mich das auf der Stelle treten in diesem Buch sowohl in Hinblick auf den eigentlichen Fall, als auch auf Maschas Vergangenheit ein wenig genervt hat, konnten mich der Spannungsbogen und das Erzähltempo doch überzeugen. Auf den letzten Teil der Geschichte bin ich jetzt definitiv doppelt so gespannt, was definitiv ein gutes Zeichen ist.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 08.04.2023

Niedlich gemachte Familiengeschichte

Sisters
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Meine Meinung
Als Geschwisterkind kann man sich in diesem Buch sicherlich mehrfach wiederfinden – egal, ob man jüngere oder ältere Geschwister hat.

Die Familiendynamik wurde meiner Meinung nach auch im ...

Meine Meinung
Als Geschwisterkind kann man sich in diesem Buch sicherlich mehrfach wiederfinden – egal, ob man jüngere oder ältere Geschwister hat.

Die Familiendynamik wurde meiner Meinung nach auch im Graphic-Novel-Format sehr anschaulich eingefangen, was ich immer besonders wichtig und gleichzeitig sehr beeindruckend gemacht finde. Manche Situationen habe ich aus meiner Kindheit wiedererkannt, was gleichermaßen lustig wie auch ein wenig erschreckend zu lesen war. Gleichzeitig hat das aber auch meinen Eindruck bestärkt, dass es universelle Situationen in jeder Geschwisterbeziehung gibt, mit denen man eben nicht alleine ist.

Was den eigentlichen Plot der Geschichte angeht, bin ich ehrlich gesagt ein wenig verwirrt gewesen. Irgendwie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Geschichte auf etwas ganz spezifisches hinaus wollte, weshalb mir das Ende irgendwie ein wenig zu offen vorkam. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch aber wirklich gerne gelesen und bin schon gespannt auf weitere Veröffentlichungen der Autorin.


Fazit
Auch wenn ich ehrlich gesagt nicht so ganz verstanden habe, worauf diese Geschichte in Hinblick auf ihren Plot hinaus wollte, hat mir das Lesen doch viel Spaß gemacht. Viel wichtiger ist außerdem auch die Botschaft, wie wichtig eine liebevolle Familie und Zusammenhalt sind – auch, wenn man sich nicht immer super versteht.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 11.02.2023

Spannendes Unterwasserabenteuer

Krypto - Geheimnisvolle Meereswesen (Band 1) - Eine sensationelle Entdeckung
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Worum geht’s?
Ophelia ist eine absolute Wasserratte und beschäftigt sich am liebsten mit allem, was mit dem Meer und Kryptozoologie zu tun hat. Als sie zu ihrer neuen Pflegefamilie zieht, wird mit deren ...

Worum geht’s?
Ophelia ist eine absolute Wasserratte und beschäftigt sich am liebsten mit allem, was mit dem Meer und Kryptozoologie zu tun hat. Als sie zu ihrer neuen Pflegefamilie zieht, wird mit deren Haus am Meer ein Traum für sie wahr. Auf ihren Streifzügen durch die Nachbarschaft lernt sie den Fischer Bernard kennen – zum Glück, denn als sie ein seltenes Meereswesen entdeckt, ist er der einzige, der ihr tatsächlich glaubt.


Meine Meinung
Mit Kryptozoologie kenne ich mich zwar überhaupt nicht aus, wirklich spannend finde ich das Thema aber trotzdem. Die Idee zu dieser Graphic Novel hat mir daher besonders gut gefallen, denn bei einem Lesealter ab neun Jahren braucht das Fantasyelement eigentlich keine besonders ausschweifenden Erklärungen, und das hat die Geschichte in meinen Augen sehr zugänglich gemacht.

Die farbigen Illustrationen haben mir wirklich gut gefallen, man konnte sich richtig in das Setting hineinversetzen und ich persönlich bin einfach immer ein großer Fan von einer hübschen Aufmachung, wenn mir auch der Inhalt gut gefällt.

Die Handlung an sich fand ich durchaus spannend, und grundsätzlich habe ich mich sehr darüber gefreut, dass das Ende Anknüpfungspunkte für eine Fortsetzung bietet, ohne dabei einen allzu heftigen Cliffhanger zu präsentieren. Für meinen Geschmack gab es dann aber leider doch etwas arg wenig Text, was beim Lesen zwar ein unglaublich hohes Tempo ermöglicht, meiner Meinung nach aber manchmal einfach zu wenig Kontext geboten hat. Das ist sicherlich in diesem Genre absolut nicht ungewöhnlich, ein bisschen mehr Text hätte der Handlung aber ganz bestimmt nicht weh getan und meine Neugier auf Band zwar sogar noch erhöht.


Fazit
Dieses spannende Unterwasserabenteuer ist von seiner Aufmachung her sicherlich nicht bloß Lesestoff für junge Leserinnen und Leser, sondern hat auch mich wirklich begeistert. Ophelia und ihre Freunde werde ich definitiv noch eine Weile länger auf ihren Abenteuern begleiten, weshalb ich schon sehr auf die Veröffentlichung des zweiten Teils gespannt bin.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

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