An einem regnerischen Tag wird Caro Falk Zeugin, wie die bei Touristen beliebte Bimmelbahn entgleist. Dem Lokführer ist nicht mehr zu helfen. In seinem Schädel steckt eine dicke Scherbe, offenbar wurde ...
An einem regnerischen Tag wird Caro Falk Zeugin, wie die bei Touristen beliebte Bimmelbahn entgleist. Dem Lokführer ist nicht mehr zu helfen. In seinem Schädel steckt eine dicke Scherbe, offenbar wurde er mit einer Flasche seines selbstgebrannten Sanddornbrands erschlagen. Mit ihrer unnachahmlich hartnäckigen Art nimmt Caro die Ermittlungen auf. Wer hat Aksel ermordet und vor allem warum?
Es hat Spaß gemacht, wieder an Caros und Jan Ackermanns Ermittlungen teilhaben zu können. Die beiden sind ein gutes Team, sehr zum Leidwesen von Nils, Caros Ex-Mann, der auf Borkum auftaucht, um ihr und seinem Vater wieder näher zu kommen. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und mag den humorigen Schreibstil gern lesen. Der Täter war überraschend, was mir auch gut gefallen hat. Ich bin schon auf den nächsten Band gespannt.
Familie Hoffmann, bestehend aus Sven, Franziska und Tochter Tabea, leben an der Nordseeküste in einem großen Haus. Sven arbeitet für die Presse, Tabea ist 17, eine ganz normale Familie. Nun aber hat sich ...
Familie Hoffmann, bestehend aus Sven, Franziska und Tochter Tabea, leben an der Nordseeküste in einem großen Haus. Sven arbeitet für die Presse, Tabea ist 17, eine ganz normale Familie. Nun aber hat sich jemand die Familie ausgeguckt, um sie zu zerstören. Er dringt in das Haus ein, während die Familie schläft, lebt dort auf dem Dachboden, steht nachts an den Betten und beobachtet die Familie. Er will ihre Geheimnisse ergründen. Was ist sein Ziel?
Ich fand das Buch spannend geschrieben, es gab einige Überraschungen, während man liest, wie die heile Welt der Familie bröckelt. Überraschend fand ich, dass es tatsächlich Phrogger gibt, so die Bezeichnung für die heimlichen Eindringlinge. Die Erklärung, warum der Eindringling sich die Familie ausgesucht hat, fand ich etwas fadenscheinig. Aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt, eine geschickt aufgebaute Handlung, ich habe das Buch an zwei Tagen verschlungen!
Eddie Flynn hat sich von seinem Partner getrennt und will nie wieder eine Strafverteidigung übernehmen. Da wird er vom Kopf der Russenmaffia gezwungen, ihn zu vertreten. Um seiner Forderung Nachdruck ...
Eddie Flynn hat sich von seinem Partner getrennt und will nie wieder eine Strafverteidigung übernehmen. Da wird er vom Kopf der Russenmaffia gezwungen, ihn zu vertreten. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, wurde Eddies Tochter Amy entführt und der Kopf seines Partners ihm in einer Tasche präsentiert. Die Zeit läuft…
Es war wieder super spannend geschrieben. Eddie ist ein brillanter Anwalt, es machte Spaß, mitzubekommen, wie er versucht, das Unmögliche möglich zu machen. Mir gefällt der Schreibstil super gut, ich freue mich schon auf den nächsten Band.
Eine junge Frau wird auf Rügen ermordet aufgefunden, mit schweren Verletzungen. Als Romy Beccare zu ermitteln beginnt, stößt sie auf eine Schulkameradin der Frau, die vor sieben Jahren ebenfalls tot aufgefunden ...
Eine junge Frau wird auf Rügen ermordet aufgefunden, mit schweren Verletzungen. Als Romy Beccare zu ermitteln beginnt, stößt sie auf eine Schulkameradin der Frau, die vor sieben Jahren ebenfalls tot aufgefunden wurde, nachdem sie nach einer Feier verschwand. Auch sie wurde ermordet. Beide Fälle stehen in Zusammenhang mit dem Nonnenloch, einer Grube, in die der Sage nach Nonnen gebracht wurden, die sich vergangen hatten. Gab es hier ein Bestrafungsritual?
Das Buch war mal wieder sehr spannend. Die Ermittlungen ziehen sich, aber Romy verbeißt sich in den Fall, denn es tun sich Abgründe auf. Gegen Ende gibt es noch einige Überraschungen, obwohl man dachte, man wisse, wer hinter den Morden steckt, wusste man es doch nicht, was mir gut gefallen hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.
Das Buch von Mario Giordani "Terra Sicilia" hat mir im Ganzen sehr gut gefallen,.
Es wird interessant über den Sizilianer Barnaba Carbonaro, dessen große Familie über Generationen hinweg, und seinem Werdegang ...
Das Buch von Mario Giordani "Terra Sicilia" hat mir im Ganzen sehr gut gefallen,.
Es wird interessant über den Sizilianer Barnaba Carbonaro, dessen große Familie über Generationen hinweg, und seinem Werdegang erzählt. Er wuchs in sehr armen Verhältnissen auf und musste schon als Kind arbeiten, um die Familienkasse aufzubessern. Obwohl er nie Schreiben und Lesen gelernt hatte, konnte er dennoch schon in Kindertagen sehr gut mit Zahlen umgehen und demnach auch excellent rechnen. Das hat ihm in seinem beruflichen Fortkommen sehr gut geholfen. Eingebunden in sein persönliches Schicksal ist eine Beschreibung der landschaftlich wunderschönen Insel mit ihren vielen Orangengärten, mit ganz viel Geschichte und mit zeitnahen, politischen und wirtschaftlichen Ereignissen, überspannt mit technischen und kulturellen Entwicklungen über 80 Jahre hin bis ins Jahr 1960 in Europa.
Nachdem er sich umfassende Kenntnisse im Obst-, Gemüse- , aber insbesondere im Orangenanbau angeeignet hatte, versuchte er sich im Handel damit und konnte dort auch Fuß fassen. Das ermöglichte ihm später auch, nachdem es ihn nach Süddeutschland (München) verschlagen hatte, dort erst klein, mit vielen Rückschlägen, dann groß im Orangen-Exporthandel einzusteigen - und obwohl er nie die deutsche Sprache gelernt hatte, wurde er mit diesem Handel reich!
Der Schriftsteller berichtet auch ausführlich über das Liebesleben des Barnaba Carbonaro, er blickte im Alter auf Kinder und Enkelkinder, die von seinen gezeugten 24 Kindern mit seiner Frau übrig geblieben und die alle in Deutschland verblieben sind, dabei wird auch von einem Sohn mit einer deutschen Frau - einerseits dramatisch, aber immer anschaulich und interessant erzählt.
Ich habe aus diesem Buch neue Erkenntnisse, insbesondere über Sizilien und dessen Bewohner aus dieser Zeit bekommen und mir vorstellen können, wie Analphabetismus und Armut Menschen prägen . Dieses Thema hat Giordani auch sehr ausführlich und nachvollziehbar behandelt.
Der Stil dieses Buches ist nicht immer nur sachlich, manchmal sehr emotional und auch mit einigen "Blüten", z.B. auf Seite 81:"Eine Standuhr hat scheu die Stunden der Nacht verkündet!“
Mir hat es Freude gemacht, dieses Buch zu lesen, ich kann es sehr empfehlen, zumal der Schriftsteller eine sehr angenehme und gut lesbare Satzstellung und Wortwahl benutzt hat.