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Veröffentlicht am 09.05.2023

Nordischer Genuss für alle Sinne

Das Norwegen-Backbuch
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„Der Duft von zerlassener Butter und Kardamom, Puddingschüsseln, die auf der Arbeitsplatte abkühlen, Brote, die in der Pfanne Blasen werfen, Mehl überall … Das süße Backwerk und die köstlichen Brote, die ...

„Der Duft von zerlassener Butter und Kardamom, Puddingschüsseln, die auf der Arbeitsplatte abkühlen, Brote, die in der Pfanne Blasen werfen, Mehl überall … Das süße Backwerk und die köstlichen Brote, die uns das ganze Jahr über so viel Freude, Stärkung und Wärme schenken, haben es mehr als verdient, ins Rampenlicht zu treten …“ (S. 7) Und ins Rampenlicht (ent)lässt Nevada Berg die Kreationen in ihrem Buch und Blog „North wild Kitchen“ wirklich. Mit stimmungsvollen Fotos, die einem schon beim Betrachten das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, macht sie Appetit auf „Backen im Einklang mit den Jahreszeiten“, von denen es in Norwegen aufgrund des besonderen Lichts sogar 5 gibt (Winterlicht, Neues Licht, Mitternachtssonne, Feuer und Eis und Dunkelzeit), in welche die Rezepte eingeteilt sind.

Winterlicht ist, wenn die Tage langsam länger werden. Dann hat man Lust auf dicke Zimtschnecken mit Pudding, herzhafte Brote und Brötchen, rustikale Cracker und Fladenbrote, (Speck-)Pfannkuchen (mit Heidelbeeren) oder würzige Kuchen.

Das neue Licht steht für den Frühling. Da schmecken Tartes, süße Brote mit Honig, Plunderteilchen, Baiser-Kuchen und Waffeln, aber auch herzhafte Leckereien mit ersten Kräutern und frischem Gemüse, wie Hörnchen mit Erbsen-Pesto-Füllung, Fladenbrot mit Bärlauch und Brennesel oder Löwenzahn-Honig-Shortbread.

Wenn es unter der Mitternachtssonne nie dunkel wird, ist es Zeit für kunstvolle Backwerke mit Rosenblättern, Weidenröschen oder Wiesenklee, für Wikinger-Pizza mit Walderdbeeren und gepökeltem Schweinefleisch, für gefüllte Kekse und Pfannkuchen mit Käsesoße.

Der Sommer geht in den Herbst über, die Tage werden langsam kürzer, es ist die Zeit von Feuer und Eis. Man bäckt Apfelkuchen mit Salzkaramell-Gin-Soße, Pflaumen- oder Preiselbeerkuchen, Kartoffeltürmchen mit Kompott, Wurzelgemüse-Fladenbrote, Gewürzkuchen mit Steckrübe oder Schokokuchen mit Bier.

In der Dunkelzeit werden die Tage wieder kürzer und das Essen noch würziger und gehaltvoller, man lechzt nach Krapfen, Pfefferkuchen und Weihnachtsgebäck.

Ich muss Euch bestimmt nicht darauf hinweisen, dass die Rezepte nichts für die schlanke Linie sind. Nevada Berg bäckt sehr gehaltvoll, mit viel (leicht gesalzener) Butter, fetter Konditorsahne und dickem Sirup oder Zucker. Sie kombiniert süß und salzig und bedient sich bei dem, was die Natur ihr schenkt – Löwenzahnblüten, Brenneseln oder Fichtennadelspitzen.

Uns haben die ausprobierten Rezepte alle sehr gut geschmeckt. Der Rhabarber-kuchen ist wunderbar buttrig und die Mandel-Zuckerkruste oben drauf knackt richtig schön. Das rustikale Haferbrot ist ein echter Allrounder und ganz einfach nach zu backen. Auch der Moltebeerenkuchen mit Baiser (ich habe die Beeren einfach durch Rhabarber ersetzt, weil er gerade Saison hat) war ein Gedicht. Das absolute Highlight und Lieblingsrezept meines Mannes aber sind die Speckpfannkuchen mit Heidelbeeren – die Kombination aus leicht süß und herzhaft hat ihm so gut gefallen, dass er sie bald wieder essen will, dann aber bitte eine doppelte Portion!

Mein Fazit: Ein sehr inspirierendes Backbuch nicht nur für Norwegen Fans mit vielen leckeren süßen und herzhaften Rezepten und tollen Bildern – mein bisheriges Backbuch-Jahreshighlight.

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Veröffentlicht am 05.05.2023

Der Coup ihres Lebens

Liebe und andere Schwindeleien
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„Du bist tagsüber betrunken und mit einer spektakulär schlechten Idee in meine Bar gestolpert. Und du hast recht, ich kenne dich nicht besonders gut. Es gibt eine Million katastrophale Arten, auf die so ...

„Du bist tagsüber betrunken und mit einer spektakulär schlechten Idee in meine Bar gestolpert. Und du hast recht, ich kenne dich nicht besonders gut. Es gibt eine Million katastrophale Arten, auf die so eine Aktion enden könnte. Aber…“ (S. 83) Eigentlich hat Cat Kunst studiert, doch sie muss sich seit Jahren mit freiberuflichen Jobs als Grafikerin durchschlagen. Das Geld, was sie damit verdient, reicht kaum zum Leben, geschweige denn für die Geschenke und Kleider für die Hochzeiten, zu denen sie immer wieder eingeladen wird. Darum „erleichtert“ sie auf diesen Feiern die Gäste, die es sich leisten können, um Bargeld oder ihre Brieftaschen – fast immer Männer, die gerade ihren Hintern betatschen. „Ihre schmale Statur, die wasserstoffblonden Haare und die großen blauen Augen sorgen dafür, dass sie von den meisten Männer unterschätzt wird.“ (S. 23)
In der Bar des Londoner Oceanic Hotels macht sie es genauso, bis Barkeeper Jack sie erwischt. Doch er verrät sie nicht, denn er hat ein ganz ähnliches „Hobby“, allerdings ist er um Längen besser als Cat. Das bringt sie auf die Idee, ihm einen ganz besonderen Coup vorzuschlagen. Sie will ihre Uni-Freundin Louisa um deren 3 Mio. Pfund teuren Verlobungsring erleichtern. Dazu müssen sie und Jack nur das perfekte Paar mimen, damit er als ihr „+ 1“ auf die Hochzeit eingeladen wird …

„Liebe und andere Schwindeleien“ von Philip Ellis hat mich köstlich amüsiert. Die Geschichte der beiden Gelegenheitsdiebe ist lustig, tiefsinnig, charmant und spannend. Aus Jacks im Spaß gemachter Bemerkung, dass der Diamant des Rings alle ihre Probleme lösen würde, wird schnell ein handfester Plan. Und aus ihrer vorgespielten Beziehung immer mehr knisternde Momente.

Ja, in dem Buch wird mit Stereotypen und Vorurteilen gespielt, aber das sehr unterhaltsam. Cat ist eine verhinderte Künstlerin, die sich als Freelancerin von einem idiotischen Job und überheblichen Chef zum nächsten hangelt, bei einem homosexuellen Pärchen zur Untermiete wohnt und reiche College-Freundinnen hat, die sie beneidet. Trotzdem man mag sie irgendwie sofort und hat Mitleid, obwohl sie gern lange Finger macht.
Jack könnte nebenher als Bodybilder oder Männermodel arbeiten, mixt höllisch gute Cocktails, flirtet mit den weiblichen Gästen und lässt die männliche glauben, dass er ihr bester Kumpel ist, während er sie abzieht.
Doch hinter der Fassade dieser beiden Kleinganoven stecken zwei sehr empfindliche Menschen, die schon einiges durchgemacht haben und sich deshalb gegen andere Menschen abschotten – lieber keine Gefühle investieren, als wieder verletzt zu werden.
Und natürlich verlieben sie sich eben doch ineinander, aber hat ihre Beziehung eine Chance? Und schaffen sie es am Ende wirklich, den Verlobungsring zu stehlen? Das müsst ihr schon selber nachlesen, und ich verspreche Euch, es ist eine sehr kurzweilige Lektüre.

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Veröffentlicht am 02.05.2023

Der Hunger treibt´s rein …

Prost, auf die Feinschmecker
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„Ich hoffe, ihr beide macht nicht etwas Größeres daraus als das, was es ist.“ (S. 68) Als Hauptkommissar Tischler und Polizeiobermeister Fink ausgerechnet von Polizeioberrat Schwenk und Bürgermeister Gmeinwieser ...

„Ich hoffe, ihr beide macht nicht etwas Größeres daraus als das, was es ist.“ (S. 68) Als Hauptkommissar Tischler und Polizeiobermeister Fink ausgerechnet von Polizeioberrat Schwenk und Bürgermeister Gmeinwieser zu einem Toten gerufen werden, sind die beiden Chefs fest davon überzeugt, dass der pensionierte Lehrer Klaus Busch nach ihrem gemeinsamen Kochclub-Abend einem Herzinfarkt erlegen ist. Doch schon der Notarzt sieht Anzeichen für eine Vergiftung und die Obduktion gibt ihm recht – der Lehrer starb keines natürlichen Todes. Damit werden aus den Mitgliedern des Clubs, zu denen noch ein Unternehmer, eine Landwirtin und eine Apothekerin ins Visier der Ermittler gehören, Zeugen bzw. Verdächtige, denn nur einer von ihnen kann dem Toten das Gift ins Essen gemischt haben.
Tischler und Fink ermitteln mit ihrer altbewährten TuF-Methode und stoßen nicht nur innerhalb der Gruppe auf diverse Motive für den Mord. Man stritt über Zutaten und Zubereitungsarten und klüngelte nebenbei ganz schön. „Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass es bei einem Gourmet Club ums Essen geht.“ (S. 238) Allerdings war Busch auch an seiner ehemaligen Schule nicht besonders beliebt. Und was ist mit dem Sternekoch, in dessen Kochschule der Abend stattfand?!

Tischler und sein Spezi Fink haben es nicht leicht. Schwenk und Gmeinwieser pfuschen ihnen ja generell gern in ihre Ermittlungen, aber diesmal drängen sie noch mehr auf eine schnelle Lösung, damit ihr sauberer Ruf gewahrt bleibt.
Privat hat es Tischler ebenfalls schwer. Britta will unbedingt den nächsten Schritt in ihrer Beziehung gehen und erwischt ihn damit eiskalt. Außerdem verreist Jäger Ferstel immer öfter und lädt Dackeldame Resi bei Tischler ab. Ich warte ja auf den Tag, da Resi (endlich) ganz bei ihm einzieht.

„… wenn der Gast keine Ahnung vom Essen hat, wie soll er dann merken, dass der Koch gute Arbeit geleistet hat?“ (S. 170) Auch der 7. Band der Reihe hat mich wieder saugut unterhalten. Ich mag den Humor, das Zwischenmenschliche und die Wortgefechte, und dass ich den Täter leider nie vor Tischler eruieren kann. Dazu kommen die amüsanten Nebensächlichkeiten wie die Sauerteig-Pension oder das Fink mit so ziemlich jedem in Brunngries verwandt ist und seine Mama alles weiß und jeden kennt – was für die Ermittlungen, besonders bei der TuF-Methode, zugegebenermaßen ganz praktisch ist.

Mich freut besonders, dass auch für Folgebände gesorgt zu sein scheint. Es sieht nämlich so aus, als würden Nori und Tereza endlich das Kriegsbeil begraben und Tischlers Autoschrauber einen Weg aus der Illegalität suchen ...

Mein Fazit: Genussvolle und spannende Unterhaltung mit viel Dackelblick 😉.

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Veröffentlicht am 24.04.2023

Lecker und gesund

Gesunde Sünden mit Hafer
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Bisher kannte ich Hafer hauptsächlich in meinem Müsli oder Porridge, gebacken habe ich damit höchstens Brot. Durch „Gesunde Sünden mit Hafer“ von Julia und ihrem Instagram-Profil „hafer.flockenliebe“ habe ...

Bisher kannte ich Hafer hauptsächlich in meinem Müsli oder Porridge, gebacken habe ich damit höchstens Brot. Durch „Gesunde Sünden mit Hafer“ von Julia und ihrem Instagram-Profil „hafer.flockenliebe“ habe ich mich erstmals auch an süße Sünden aus Hafermehl bzw. Haferflocken gewagt. Das Hafermehl bekommt man übrigens fast überall zu kaufen oder kann es mit dem Mixer ganz schnell aus Haferflocken selber machen.

Nach einer kurzen Einführung geht es auch schon mit 80 toll bebilderten Rezepten aus den Kategorien Frühstück, Torten und Kuchen, Süße Snacks und Nachtisch und Kaffeegebäck los. Mir hat besonders gefallen, dass bei den Rezepten der Zucker durch alternative Süßungsmittel ersetzt wird (z.B. Bananen) und ganz viele bereits von vornherein vegan sind oder man sie ganz leicht umwandeln kann.

Eins unserer Highlights aus dem Buch ist der Mohnkuchen. Er ist schnell und einfach gebacken und nach Aussage meiner Familie das beste (Mohn) Rezept, das wir je probiert haben, da er schön kompakt ist und auf der Zunge zergeht, toll nach Mohn schmeckt und nicht zu süß ist.
Auch die Apfelmuswaffeln sind ruckzuck fertig und so lecker, dass wir da eine doppelte Portion geschafft hätten.
Ein weiteres Highlight ist der Möhrenkuchen. Er ist extrem saftig und bleibt lange frisch, die Kokosflocken und Pistazien oben drauf geben ihm den besonderen Pfiff.
Nur der Zupfkuchen hat uns nicht komplett überzeugen können. Der Boden und die Füllung sind auch unkompliziert zu machen, allerdings hat uns hier zum ersten Mal etwas Süße gefehlt.

Was man beim Nachbacken vielleicht beachten muss: Leider gibt es keine Angaben zur Zubereitungszeit und den Nährwerten. Außerdem sind die Rezepte für kleine Portionen ausgelegt, der Zupfkuchen hat z.B. nur einen Durchmesser von 17 cm. Man braucht also entweder wirklich kleine Backformen oder muss die Mengen und Backzeiten anpassen. Trotzdem hat uns das Backbuch überzeugt und ich freue mich schon, auch noch andere Rezepte wie z.B. die Apfelkuchen-Backed-Oats auszuprobieren.

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Veröffentlicht am 18.04.2023

Zwei Leben in einem

Besser allein als in schlechter Gesellschaft
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„Alle sterben, nur die Tante nicht. Gott hat sie einfach vergessen.“ (S. 27)
Wer hat noch nicht vom ewigen Leben geträumt, bei Adrianas Tante Jele sieht es fast so aus, als würde dieser (Alb)Traum wahrwerden. ...

„Alle sterben, nur die Tante nicht. Gott hat sie einfach vergessen.“ (S. 27)
Wer hat noch nicht vom ewigen Leben geträumt, bei Adrianas Tante Jele sieht es fast so aus, als würde dieser (Alb)Traum wahrwerden. Die sitzt 2021 nach einem Oberschenkelhalsbruch kurz vor ihrem hundertsten Geburtstag im Pflegeheim in Mantua fest und darf wegen der Pandemie keinen Besuch empfangen oder raus, dabei hat sie bis zuletzt selbstständig gelebt. Sie ist zwar fast blind und hört schwer, aber in ihrem gewohnten Umfeld hat sie sich noch gut zurecht gefunden. Vor allem aber gab es ihren Hund, einen Fernseher in Stadionlautstärke, Freunde und Nachbarn. Jetzt hat sie plötzlich viel Zeit, um über ihr wechselvolles Leben nachzudenken und sich über Adriana Sorgen zu machen, die auch zwei Jahre nach der Trennung ihres Mannes nicht mit dem Verlust fertig wird.
Regelmäßig telefonieren Adriana und Jele, die nicht versteht, warum sie im Zimmer eingeschlossen wird und ständig eine Maske tragen soll, warum auf der Straße niemand mehr zu sehen. „Ich lebe in einem Totenhaus. Stille und Leere überall.“ (S. 6) Als später Besucher mit Passierschein kommen dürfen, werden Erinnerungen an die Zeit im Lager werden wach. Sie fragt sich, warum Gott sie so vieles er- und überleben lassen hat. „Obwohl sie sich immer häufiger verabschiedet, ist sie gleichzeitig so präsent wie noch nie. Sie zieht Bilanz, sie rechnet ab, sie ist wirklich gründlich.“ (S. 128)

Jele hatte ein hartes Leben. Ihre gesamte jüdische Familie wurde aus Zagreb vertrieben und in ein Lager gesteckt. Erst Adriana erkämpft Jahrzehnte später eine Entschädigung für Jele als letzte Überlebende. Das Überleben spielt überhaupt eine große Rolle. Nach dem Krieg musste sie ihre streng katholische italienische Schwiegermutter und eine verrückte Schwägerin überstehen. Ihren Mann hatte sie nur aus Dankbarkeit und nicht aus Liebe geheiratet – ihr Leben fing erst nach seinem Tod so richtig an, wobei sie sich auch vorher schon den einen oder anderen Liebhaber gegönnt hat. Jetzt versorgt sie ihre Nichte ganz nonchalant mit ihren gesammelten Lebensweisheiten, die gleichermaßen klug und witzig sind: „Ach, das Leben ist, was es ist. Wieso glauben wir, es wäre da, um uns glücklich zu machen?“ (S. 177) Und bringt ihr alles bei, was sie über das (Über-)Leben, Unabhängigkeit, Männer, Kleidung und Genuss wissen muss.

„Besser allein als in schlechter Gesellschaft“ ist ein wunderbar melancholischer, warmherziger und berührender Roman über Familie und das Älterwerden. Mit leisem Humor erzählt Adriana Altaras aus dem Leben ihrer eigenwilligen Tante und ihrem eigenen, ihrer Kindheit zwischen Deutschland und Italien, zwischen Eltern und Tante (die ihr oft mehr Mutter war als ihr eigentliche), zwischen Strenge und Grandezza, gepaart mit Dolce Vita. „Das Letzte, was von mir gehen wird, ist die Lust auf Pasta. Und die Liebe zu meiner Nichte.“ (S. 84)

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