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Veröffentlicht am 18.09.2023

Bester Teil der Reihe!

Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod
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Während sich ganz Baden-Baden durch das stattfindende Internationale Schach-Turnier im Schachfieber befindet, bittet eine Kollegin von Alma sie den Tod ihrer Cousine aufzuklären. Gertrude soll bewusst ...

Während sich ganz Baden-Baden durch das stattfindende Internationale Schach-Turnier im Schachfieber befindet, bittet eine Kollegin von Alma sie den Tod ihrer Cousine aufzuklären. Gertrude soll bewusst oder unabsichtlich durch eigene Hand in einer großen Waschtrommel gestorben sein, doch Almas Kollegin bezweifelt dies und Alma stimmt dem nach ersten Recherchen zu. Also begibt sie sich auf die Suche nach einem Motiv und funkt einer weiblichen Diebesbande dazwischen. Steht beides etwa in Zusammenhang?

Einiges was ich im zweiten Teil der Reihe bemängelt habe, ist hier aber gut gemacht, was mich wirklich gefreut hat. Der Fall zieht sich neben den privaten Begebenheiten von Alma und ihrer besten Freundin Emmi kontinuierlich durch die Geschichte. Obwohl Alma sich mehrmals in Gefahr begibt und sogar körperlich bedroht wird, zieht sie auch ihren Freund und Kriminalkommissar Ludwig mit ein. Alma ist gerissen und hat manches Mal wieder sprunghafte Ideen zur Lösung des Mordfalls, die ich jedoch immer nachvollziehen konnte.

Privat und im Setting der 1920er und Baden-Baden wird von dem Autorinnenpaar auch wieder einiges geschickt eingebaut. Durch Almas Vater wird unter anderem der technische Fortschritt eingebunden und auch die damaligen Film-Stars, Literatur und Musik findet in Gesprächen oder Tanzabenden Platz. Vor allem all die Kleinigkeiten der damaligen Zeit haben mir sehr gefallen, z. B. das Spiel Tipp-Kick (ähnlich wie Kicker), die Bildung einer Gartenstadt oder die Nutzung der Elektrizität. Auch politisch und gesellschaftlich wird der Zeitgeist aufgegriffen. Insbesondere Almas Zerrissenheit zwischen ihrer beruflichen Freiheit und den ernsten Gefühlen zu Ludwig ist sehr gut dargestellt und immer wieder Thema. Alma ist gefangen in den Zwängen und Erwartungen ihrer Zeit und auch Emmie findet in ihrem Liebesleben nicht mehr immer Erfüllung.


Fazit:
„Spiel auf Leben und Tod“ ist meiner Meinung nach der beste bisherige Teil der Reihe rund um das ermittelnde Fräulein vom Amt. Der Fall ist kontinuierlich und verständlich aufgebaut und auch der Lokalkolorit und die vielen großen und vor allem kleinen Dinge der damaligen Zeit werden immer wieder ins Geschehen eingebaut. Ein schöner und spannender historischer Krimi, der mir Spaß bereitet hat.

Veröffentlicht am 15.08.2023

Geht zu Herzen

Vom Ende der Nacht
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Rosie trifft durch ihren Zwillingsbruder Josh auf Will. Die beiden führen interessante, fast tiefgründige Gespräche und spüren diese tiefe Verbindung zwischen sich, die ein Leben lang halten soll. Doch ...

Rosie trifft durch ihren Zwillingsbruder Josh auf Will. Die beiden führen interessante, fast tiefgründige Gespräche und spüren diese tiefe Verbindung zwischen sich, die ein Leben lang halten soll. Doch Rosie ist pflichtbewusst, konzentriert sich auf das letzte Schuljahr und verströstet Will. Währenddessen passiert jedoch das Leben und Schicksalsschläge halten sie davon ab, endlich eine Beziehung einzugehen. In dieser Geschichte folgen wir Rosie und Will über viele Jahre, in denen sie immer wieder aufeinandertreffen und mit ihren Gefühlen konfrontiert werden.

Anfangs habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Vielleicht lag es an dem ungewöhnlichen Schreibstil, der mir das Leservergnügen nicht immer vereinfacht hat, den ich aber richtig toll finde. So viele Erzählstile ähneln sich und könnten von anderen Autor/innen geschrieben sein, doch dieser ist völlig anders und besonders, was mir gut gefallen hat. Claire Daverley nutzt kurze und prägnante Sätze, während sie manche Situationen nur indirekt beschreibt. Das macht es zunächst schwierig sich mit den Protagonisten zu identifizieren, doch spätestens ab dem ersten Schicksalsschlag passt der Schreibstil einfach perfekt, weil er zielgenau und treffend wiedergibt, wie Rosie und Will sich fühlen und denken. Wie mit Hammer und Meißel setzt die Autorin genau da an, wo mich das Leben der beiden in meinem Herzen berührt. Immer mehr zeigt Claire Daverley was Rosie und Will geprägt hat und legt deren Charaktere Schicht für Schicht frei, denen ich näher kommen und teilweise nachvollziehen konnte. „Vom Ende der Nacht“ ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern die Lebensgeschichte von Will und Rosie (auch wenn wir sie nur ca. 20 Jahre lang begleiten).

"Natürlich ist das alles viel zu perfekt. Zu richtig in einem Leben, in dem so viel falsch läuft." S. 357

Was mich an dieser Liebesgeschichte gestört hat, ist die Einseitigkeit. Ich will nicht mal verraten wer, weil man dieses Buch einfach vorbehaltlos Konsummieren sollte, aber eine/r der beiden Protagonisten hat in der Beziehung mehr gefordert, als der bzw. die andere. Eine Person, hat die andere oftmals von sich gestoßen und mit der Zeit hat mich dies Mitgefühl für die eine Seite und Wut für die andere empfinden lassen. Das Leben passiert einfach und manche Dinge kann man nicht beeinflussen, geschweige denn verarbeiten, aber man sollte auf sich selbst hören und manches, wie die Liebe, ist einfach zu kostbar. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob ich vollständig mit dem Ende zufrieden bin. Ich denke, nach allem was Rosie und Will erlebt haben, hätte mich ein anderer Abschluss für ihre Liebesgeschichte mehr überzeugt, da es besser zu dem Vorher passt.


Fazit:
In „Vom Ende der Nacht“ bin ich nur langsam reingekommen, aber dann hat es mich umso mehr beeindruckt und berührt. Der Schreibstil ist zunächst gewöhnungsbedürftig, trifft aber prägnant und sehr anschaulich die Gefühle der Protagonisten, sodass man als außenstehende/r Leser/in immer mehr involviert wird. Dieses Buch ist nicht nur eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, sondern eine Lebensgeschichte über Will und Rosie, von denen mich eine Person aber manchmal auch genervt hat.

Veröffentlicht am 14.06.2023

Eher emotionslose Erzählung über die Frau, die die Weltgeschichte hätte verändern können

Die einzige Frau im Raum
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Hedwig Kiesler ist 18 Jahre alt als sie nach einem eher gewagten Film als „Sisi“ im Theater an der Wien bekannt wird. Dadurch wird auch ein Mann auf sie aufmerksam, der sie bald umwirbt. Fritz Mandl ist ...

Hedwig Kiesler ist 18 Jahre alt als sie nach einem eher gewagten Film als „Sisi“ im Theater an der Wien bekannt wird. Dadurch wird auch ein Mann auf sie aufmerksam, der sie bald umwirbt. Fritz Mandl ist einer der einflussreichsten und vermögendsten Männer Österreichs, sowie Waffenhändler. Doch obwohl sich Hedy in den älteren Mann verliebt, wird ihre Ehe doch nicht glücklich, weil er über sie herrscht und als hübsches Accessoire nutzt. Dabei spielt sie aber die glückliche Ehefrau und formvollendete Gastgeberin und begegnet vielen einflussreichen Herren, wie Mussolini und später auch Hitler. Nach einigen Jahren flüchtet sie nach Amerika und wird unter dem Namen Hedy Lamarr berühmt, vergisst ihre Heimat und deren politischen Lage jedoch nie. Diese Romanbiographie erzählt von Hedys Leben als sie 1933 eine junge Frau in Wien ist bis zum Jahr 1942 in Amerika.

In den ersten zwei Dritteln des Buches erleben wir Hedy als Fritz‘ Ehefrau. Die Autorin berichtet ausführlich von deren Privatleben und den Geschäftsessen, die sie gekonnt miteinander verflicht. Dadurch erhalten wir Leser/innen entsprechend der Zeit auch einen tiefen Einblick in die Geschichte Österreichs, was ich sehr interessant fand. Wir erfahren von der sich ändernden politischen Lage des Landes, bis es ein Teil des dritten Reichs wurde.

Ich habe bisher noch nie von Hedy Lamarr gehört, die nicht nur Schauspielerin war, sondern auch einige Erfindungen entwickelt hat. Die wahre Persönlichkeit hat mich sehr beeindruckt und es ist zu schade, dass sie immer nur als die hübsche Frau galt und nicht ernst genommen wurde. Ich bin mir unsicher, wie sympathisch sie mir ist, weil ihre Gefühlswelt in diesem Buch eher untergeht. Die Autorin beschreibt Hedys Rolle perfekt, aber mehr als die Ehefrau des reichen Waffenhändlers sieht man beim Lesen leider oft nicht, obwohl ihre Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt wird. Ich hätte mir öfter Einblicke in ihre Gefühle und Emotionen gewünscht, so hat man auch als Leser/in fast nur die Rolle gesehen, die sie stets verkörpert hat, ohne in bestimmten Situationen hinter die Fassade blicken zu können. Insbesondere in den Kapiteln ihres Lebens in Amerika wurden wichtige Momente nur kurz und mit wenigen Emotionen abgehandelt. Auch ihre Leidenschaft für Technik und Tüfteleien tauchen erst im letzten Drittel des Buches auf, wodurch ich ihren Erfindergeist oft nicht mit der erfolgreichen Schauspielerin in Einklang bringen konnte.

Marie Benedicts Anmerkungen am Ende des Buches verdeutlichen nochmals, wie wenig Beachtung Hedy und ihre kriegsverändernde Erfindung gefunden haben. Ich finde es sehr erschreckend, dass die Technologie nicht im zweiten Weltkrieg, jedoch heutzutage sehr oft genutzt wird. Die technikaffine Schauspielerin hat leider erst sehr spät in ihrem Leben Anerkennung für ihre Erfindungen erhalten.


Fazit:
„Die einzige Frau im Raum“ war nicht nur eine erfolgreiche Schauspielerin, sondern auch eine talentierte Erfinderin. In den ersten beiden Dritteln steht die Ehe mit dem größten Waffenhändler Österreichs und dessen politischen Lage im Vordergrund. Die Emotionen von Hedy und ihre Zeit in Amerika kommen insgesamt etwas zu kurz. Dennoch ist dies eine anschauliche und interessante Romanbiographie über Hedy Lamarr, die nicht nur durch ihre Filme unterhalten konnte, sondern auch viel positiven Einfluss auf die Welt hätte nehmen können, wenn sie gedurft hätte.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.06.2023

Nachdem es in die Gänge kommt, absolut rasant

Stealing Infinity
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Natasha kümmert sich seit Jahren um ihre Mutter, verdient das Geld und vernachlässigt die Schule. Eine neue Mitschülerin nimmt sie in einen exklusiven, schrägen und leicht unheimlichen Club mit, nach dessen ...

Natasha kümmert sich seit Jahren um ihre Mutter, verdient das Geld und vernachlässigt die Schule. Eine neue Mitschülerin nimmt sie in einen exklusiven, schrägen und leicht unheimlichen Club mit, nach dessen Besuch nichts mehr normal ist. Daraufhin erhält sie das Angebot an der Gray Wolf Schule aufgenommen zu werden, fühlt sich überrumpelt und nimmt an. Direkt zu Beginn lernt sie den gutaussehenden Braxton kennen, während sie versucht mit all den Merkwürdigkeiten umzugehen.

Die Geschichte ist anfangs sehr interessant, denn man fragt sich, was genau hinter dieser Schule steckt und warum Natasha aufgenommen wird. Dass sie anfangs mit Ablehnung reagiert, finde ich völlig verständlich, genervt hat mich hingegen das Verhalten der anderen. Braxton, ein ehemaliger Absolvent, und die anderen Mitschüler/innen fordern bestimmtes Wissen, Verhalten und vor allem Anpassung von ihr, was sich ständig in Gesprächen wiederholt. Außerdem wollten alle, dass Natasha einfach alles hinnimmt und sich anpasst, was eigentlich völlig unmöglich ist, weil sie (und wir Leser/innen) noch nicht einmal wussten, was da auf der geheimen Schule geschieht und Natasha quasi gezwungen war, dorthin zu gehen. Mit der Zeit wurde es aber besser, man hat mehr erfahren und die gesamte Thematik wurde spannender. Vor allem zum Ende hin geschieht viel mehr und spannendes, das mich total gefesselt hat, und ich gerne jetzt sofort den nächsten Band in Händen halten würde.

Einige Themen sind hier angerissen, die sich scharf am Abgrund bewegen. Zunächst spielt Geld und zur Schau gestellter Reichtum eine große Rolle, aber im weiteren Verlauf klärt sich, warum der reiche Gönner der Schule so viel Luxus bietet und beispielsweise eine gehobene Kleiderordnung zum Abendessen fordert. Trotzdem hat es einen gewissen Beigeschmack, dass die Beziehung von Natasha zu ihrer Mutter durch Geld definiert wird, was mir für sie total leid tut. Flirten und sexuelle Reize werden später auch oft erwähnt, wobei das Wörtchen Sex (ups, ich habs benutzt) seltsam umschrieben wird. Ist heutzutage wohl ein Ding bei Jugendlichen? Dass eine Schülerin damit prahlt sich einem Mann hingegeben zu haben, von dem sie etwas haben wollte, passt zu deren Charakter und es gibt nur eine heiklere Situation. Nochmal Kurve gekriegt. Aber muss denn der Loveinterest Braxton echt wieder so ein Adonis sein? Er hat zwar eine schiefe Nase, aber dieser Makel macht die Perfektion meiner Meinung nach erst komplett. Und auch die Liebe auf den ersten Blick zwischen Natasha und Braxton ist mir zu heftig, verläuft aber später langsamer, was mir mehr zugesagt hat. Ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört, aber glücklicherweise keine zu große Rolle im Geschehen gespielt haben.


Fazit:
„Stealing Infinity“ ist ein toller erster Band über eine geheimnisvolle Schule und ein interessantes Thema. Leider wiederholt sich das Geschehen anfangs und verlangt zu viel von der Protagonistin, wird im weiteren Verlauf aber sehr viel spannender und ich lechze nun nach Band 2!

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Ein gelungenes Buch für schöne Lesestunden

Die Kinder von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 2)
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Im zweiten Teil der Schönbrunn-Reihe geht es nun um Emmas Schwester Greta. Der Krieg ist seit sechs Jahren vorbei, doch Gretas Mann wird vermisst und sie leidet. Bei einem Spaziergang am Schönbrunner Schloss ...

Im zweiten Teil der Schönbrunn-Reihe geht es nun um Emmas Schwester Greta. Der Krieg ist seit sechs Jahren vorbei, doch Gretas Mann wird vermisst und sie leidet. Bei einem Spaziergang am Schönbrunner Schloss begegnet Greta einer Frau in ihrem Alter, die einen Vortrag besucht um Erzieherin zu werden. Kurzentschlossen kommt Greta mit und fängt bald auch eine Ausbildung zur Erzieherin an. So lernt sie neue Leute kennen, findet eine Beschäftigung und kommt nach und nach aus sich heraus. Sogar einer der Pädagogen Michael Brenner scheint ein Auge auf sie geworfen zu haben, doch kann Greta ihren verschollenen Mann loslassen?

Diese Geschichte konnte mich vielmehr mitreißen, als noch der erste Teil der Reihe. Die Autorin schafft mit einigen Charakteren und unterschiedlichen Orten einen umfassenden Rundumblick in die Geschichte. Neben Gretas Vorlesungen und ihrer Tätigkeit im Kinderheim spielen auch Emma und der Zoo, sowie ihr Mann und dessen verwandtschaftliches Gestüt eine Rolle in der Geschichte. Außerdem verflicht Beate Maly die unterschiedlichen Situationen der Charaktere gekonnt miteinander. Neben Greta folgen wir in einigen Kapiteln auch einem kleinen Jungen Emil, der im Kinderheim aufgenommen wird. Zunächst sind die beiden Erzählstränge voneinander losgelöst, doch während man immer weiter in der Geschichte versinkt, verstricken sie sich mehr und mehr, bis sie sich ergänzen. Trotzdem empfand ich einige Momente in der Geschichte als zu überhastet. Einiges ging einfach zu schnell und glatt vonstatten, wo ich mir noch mehr Zeit und Durchleben mit den Charakteren gewünscht hätte. So leicht und schnell man durch die Seiten des Buches fliegen kann, ein paar mehr Seiten und Ausschmücken von Veränderungen hätten mich gefreut.

Durch die Perspektiven aus Gretas und Emils Sichtweise erfährt man auch viel über den Zustand der Familiengefüge und Kinderheime während dieser Zeit. Durch Gretas Ausbildung werden oft pädagogische Ansätze, wie z. B. von Montessori angesprochen. Mir hat es gefallen Greta beim Umgang mit den Kindern über die Schulter zu blicken und mehr über die damalige Erziehung und Pädagogik zu erfahren.


Fazit:
„Die Kinder von Schönbrunn“ ist eine schöne Geschichte über die frühe Pädagogik nach dem 1. Weltkrieg und Gretas Veränderungen zu einem glücklicheren Leben. Die Autorin hat eine umfassende und sich miteinander verwebende Geschichte geschaffen, die meiner Meinung ein paar Seiten mehr vertragen hätte, aber insgesamt sehr viel Spaß gemacht hat zu lesen.