Niemals verlassen
Das verlassene HausIrgendwie ziehen mich Romane über "Geisterhäuser" magisch an. So auch "Das verlassene Haus" von D.M. Pulley - auf englisch heißt das Buch "No one at home". Beides klingt gut, passt aber irgendwie für mich ...
Irgendwie ziehen mich Romane über "Geisterhäuser" magisch an. So auch "Das verlassene Haus" von D.M. Pulley - auf englisch heißt das Buch "No one at home". Beides klingt gut, passt aber irgendwie für mich nicht ganz - dazu aber später.
Das Buch handelt von der Geschichte des Hauses Rawlingswood in Shaker Heights Cleeveland - genauer die Geschichte der 5 Familien, die das Haus bewohnten bzw derzeit bewohnen. Das ist die Familie Spielmann, die einen Neuanfang wagen möchte. Doch bereits bei den Renovierungen geht einiges schief und ständig brennt auf dem Dachboden das Licht. Immer im Wechsel wird von der Vergangenheit der vorherigen Besitzer und der Gegenwart erzählt. Dabei kommen viele Tragödien ans Tageslicht. Eine der Familien kommt mir ein bisschen zu kurz, aber das ist okay, die anderen haben genug aufzuweisen. Letztendlich lässt sich in diesem Buch aber eine ganz einfacher Lösung für die Vorkommnisse finden. Was mich wieder zum Titel bringt, denn bis auf die aller letzte Szene passt der Titel einfach nicht (sowohl im Deutschen als auch im Englischen) - denn: ACHTUNG SPOILER! es ist immer jemand im Haus. Und verlassen... tja, die Eigentümer verlassen alle das Haus, meist aber nicht aus freien Stücken. Ansonsten war das Buch wirklich gut und durch die Grundrisse wurde es sehr anschaulich. Die Es liest sich zügig und verbindet alle Geschichten logisch miteinander. Nach hinten raus ging dann ein wenig die Luft aus, da man bereits wusste, was für alles verantwortlich ist. Daher gebe ich gerne 4 von 5 ⭐. Die Autorin merke ich mir auf jeden Fall, auch ihre anderen Bücher klingen sehr spannend.