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Veröffentlicht am 10.07.2023

Geheimnisvolle Familiengeschichte und Zeitreise

Porträt auf grüner Wandfarbe
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Das Cover und die gesamte Gestaltung des Buches ist absolut edel und wunderschön.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut, ist sehr flüssig und spannend. Der Erzählstil ist sehr bildhaft, ...

Das Cover und die gesamte Gestaltung des Buches ist absolut edel und wunderschön.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut, ist sehr flüssig und spannend. Der Erzählstil ist sehr bildhaft, einfühlsam und angenehm zu lesen. Es wird im Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit erzählt.

Die 34jährige Gwen findet im Jahr 1992 durch Zufall die roten Tagebücher von Ella und ihre Neugierde ist geweckt. Sie begibt sich auf die große Reise in die Vergangenheit, um die Geheimnisse ihrer jüdischen Familie zu lüften. Gwen soll mit ihrer Tante Lily von Stein in deren damalige Heimat Pommern reisen. Auf der Spurensuche von Gwen will keine/keiner darüber sprechen, was damals passiert ist. Aber Gwen ist sehr hartnäckig und gibt nicht auf.

Die Geschichte ist einfühlsam erzählt und hat mich von Beginn an gefesselt. Die Seiten waren geheimnisvoll und spannend aufgebaut. Mit jedem weiteren Kapitel hatte ich das Gefühl, dem Geheimnis näher auf die Spur zu kommen.
Von mir eine absolute Leseempfehlung. Ich hätte gern mehr als 5 Sterne vergeben!

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Veröffentlicht am 28.06.2023

Familienheimnisse mit Heimlichkeiten und Selbstbetrug

Schönwald
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Der Schreibstil des Autoren gefällt mir sehr gut, flüssig, spannend und anspruchsvoll. Die Charaktere beschreibt er klar und authentisch. Das schlichte Cover passt gut zu dem Roman.

Eine deutsche Familie ...

Der Schreibstil des Autoren gefällt mir sehr gut, flüssig, spannend und anspruchsvoll. Die Charaktere beschreibt er klar und authentisch. Das schlichte Cover passt gut zu dem Roman.

Eine deutsche Familie – viele dunkle Geheimnisse, Halbwahrheiten und ungelöste Probleme. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Perspektive der jeweiligen Personen erzählt. Harry Schönwald (Staatsanwalt in Pension), seine Frau Ruth (hat auf ihre Literatur-Karriere verzichtet), die Kinder Chris (Literaturprofessor in New York), Karolin und Benni.

Als Karolin einen queeren Buchladen in Berlin eröffnet, kommt die ganze Familie Schönwald zusammen. Der Buchladen wird von Internetbloggern mit Farbbeuteln beworfen. Sie behaupten, der Laden sei mit Nazi-Geld des Großvaters finanziert.
Nun beginnen die verdrängten Konflikte der Familie aufzubrechen. Kommunikation wurde in der Familie nie gepflegt. Einige verschwiegene Geschichten und Heimlichkeiten kommen langsam ans Licht.

Die Geschichte hat mich in den Bann gezogen. Welche Konflikte und Geheimnisse der Familie Schönwald konnte man in diesem großartigen kritischen Gesellschaftsroman erfahren.

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Veröffentlicht am 14.06.2023

Gotthard-Tunnel – sehr spannend und mitreißend

Bergleuchten
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Das Cover ist schlicht und hat mich dennoch zusammen mit dem Klappentext angesprochen.

Von Karin Seemayer habe ich bisher noch kein Buch gelesen. Ihr Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut, ist sehr ...

Das Cover ist schlicht und hat mich dennoch zusammen mit dem Klappentext angesprochen.

Von Karin Seemayer habe ich bisher noch kein Buch gelesen. Ihr Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut, ist sehr flüssig, spannend und bildhaft. Der Erzählstil ist kurzweilig und gut zu lesen. Die Personen beschreibt sie gut, sie kamen authentisch rüber.

Der Vater von Helene hat in Göschenen/Schweiz einen Fuhrhalterhof. Die Fahrten mit den Pferden über den Gotthardpass sind häufig gefährlich. Oft begleitet Helene ihren Vater. Als der Plan zum Bau des Gotthard-Tunnels bekannt wird, sehen sich die Fuhrhalter um ihre Existenz bedroht und möchten den Tunnel verhindern. Im Jahre 1872 beginnt der Bau des Tunnels. Nun kommen viele italienische Bergarbeiter, die in dem Ort angefeindet werden.

Der Mineur Piero kommt auch aus Italien und findet schließlich ein Zimmer auf dem Hof von Helenes Eltern. Helene verliebt sich in Piero.

Der Roman hat mich von Beginn an gefesselt. Die Liebesgeschichte um Helene und Piero ist wunderbar verwoben mit der Gotthard-Geschichte. Man kann auch viel über den Bau und den Historischen Hintergrund des Gotthard-Tunnels erfahren. Der 17 km lange Tunnel wurde von 1872 bis 1880 erbaut. Sehr viele Arbeiter mussten unter schwersten Arbeitsbedingungen ihr Leben lassen. Tolle Recherche.

Von mir eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.06.2023

Waisenhaus-Geschichte - sehr einfühlsam und bewegend

Das Leben wartet nicht, Irma
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Der Titel und das Cover hatten mich gleich angesprochen.

Der Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut, ist sehr flüssig und spannend. Der Erzählstil ist einfühlsam, kurzweilig und gut zu lesen. Die ...


Der Titel und das Cover hatten mich gleich angesprochen.

Der Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut, ist sehr flüssig und spannend. Der Erzählstil ist einfühlsam, kurzweilig und gut zu lesen. Die Personen wurden sehr authentisch und detailliert beschrieben.

Der Roman ist in zwei Teile gegliedert, der erste Teil beinhaltet die Jahre 1937 - 1941, der zweite Teil die Jahre 1995 - 1997. Die Autorin erzählt in dem biografischen Roman die Geschichte ihrer Mutter. Die zehnjährige Irma muss während der Nazi-Zeit in ein Waisenhaus in Berlin-Rummelsburg, weil ihre Eltern verstorben sind. Warum darf Irma nicht bei Ihrer Tante und dem Onkel leben, obwohl diese versprochen hatten, sie um Irma zu kümmern? Von jetzt auf gleich ist das Leben der kleinen Irma total verändert. Jedoch findet sie im Waisenhaus Freunde, besonders mit Inge versteht sie sich gut.

Im zweiten Teil, Irma ist nun fast 70 Jahre alt, trifft sie durch Zufall ihren ehemaligen Lehrer vom Waisenhaus.

Der biografische Roman hat mich von Beginn an so berührt und gefesselt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
Eine Roman mit einem guten Teil unserer Zeitgeschichte.

Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.06.2023

60er Jahre: Aufbruch in Hamburg – interessante Zeitreise

Der Freiheit entgegen (Die Gutsherrin-Saga 3)
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Das Cover mit der jungen Frau auf dem Fahrrad an der Alster passt sehr gut zu dem Roman.

Von Theresia Graw habe ich "So weit die Störche ziehen" und "Die Heimkehr der Störche" mit Begeisterung gelesen. ...

Das Cover mit der jungen Frau auf dem Fahrrad an der Alster passt sehr gut zu dem Roman.

Von Theresia Graw habe ich "So weit die Störche ziehen" und "Die Heimkehr der Störche" mit Begeisterung gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist wieder einmal sehr flüssig und mitreißend. Es ist locker und gut zu lesen. Die Personen beschreibt sie sehr bildhaft mit ihren tollen Charakteren.

Clara ist 18 Jahre, lebt in München und will unbedingt Fotografin werden. Bei den Schwabinger "Krawallen" lernt sie Freddy kennen, die beiden verlieben sich auf Anhieb. Freddy lenkt sie so sehr von ihrer Ausbildung ab, dass sie diese abbrechen muss.
Sanni ist die beste Freundin von Clara. Sie möchte Schauspielerin werden, schafft es sogar nach dem Vorsprechen und erhält einen Vertrag. Ihre Eltern sind jedoch strikt dagegen. Sanni ist noch nicht volljährig (damals erst mit 21), so muss sie vorerst in der Bäckerei ihrer Eltern arbeiten.
Clara und Sanni wollen mehr vom Leben und brechen gemeinsam per Anhalter nach Hamburg auf.

Der Roman hat mich von Beginn an gefesselt. Die 60er Jahre - für Frauen eine wahre Aufbruchzeit mit Höhen und Tiefen. Sehr viele Historische Fakten (gut recherchiert) fließen gelungen in die Geschichte ein.
Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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