Eine Reise zu sich selbst
Und sonst nichtsRosi ist 52 und will zu sich selbst finden. Nach einer langen Ehe und 4 Kindern, eigenem Geschäft und dem Gefühl, nur für andere gesorgt zu haben, packt sie nun einen van und fährt nach Frankreich. Mit ...
Rosi ist 52 und will zu sich selbst finden. Nach einer langen Ehe und 4 Kindern, eigenem Geschäft und dem Gefühl, nur für andere gesorgt zu haben, packt sie nun einen van und fährt nach Frankreich. Mit einem kleinen Budget und der Freiheit im Nacken versucht sie sich zu finden.
Es war für mich eine spannende Sache, wie Rosi an ihre Reise rangegangen ist. Mit nur 10 € am Tag auskommen, einfach drauf losfahren und schauen, was passiert. Mutig. Am Anfang ist ihr noch einiges schwer gefallen: den richtigen Platz zum übernachten zu finden, einfach loszugehen und etwas erleben (mit Höhenangst ist das auch nicht immer leicht) und zwischendrin ihre vergangenen Jahrzehnte mit ihrem Ex-Mann und der Familie aufarbeiten. Aber nach und nach kommt sie an, merkt sie, was ihr gefällt und traut sich auch einfach zu machen
🔹
Mir ist das eintauchen in die Geschichte leicht gefallen und konnte auch einige der Ängste, die Rosi hat, nachempfinden und finde es unsagbar mutig, einfach loszufahren und zu machen. Alleine. Der Schreibstil lässt sich super lesen, man sollte bedenken, dass es viel innerer Monolog ist, denn sie ist ja hauptsächlich alleine unterwegs. Doch wenn du eine spannende Reise durch Südfrankreich erleben willst mit kleinen Pannen und Aufarbeitung, bist du hier richtig. Ich hätte mir noch gewünscht, dass man mehr über das 10€ Budget am Tag mitbekommt. Wäre interessant gewesen, wie sie das gemacht hat.
✨Leseempfehlung✨