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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2023

Modern - second Chance - Aktuell

Jetzt sind wir echt (Jetzt-Trilogie, Band 1)
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Von diesem New Adult Roman habe ich super viel auf #bookstagram gelesen und ich muss ehrlich gestehen, ich habe ihn mir wegen euch gekauft. Meine Erwartungen waren sehr hoch. Die Meinungen gingen auseinander ...

Von diesem New Adult Roman habe ich super viel auf #bookstagram gelesen und ich muss ehrlich gestehen, ich habe ihn mir wegen euch gekauft. Meine Erwartungen waren sehr hoch. Die Meinungen gingen auseinander und ich kann beide Seiten verstehen. Meine Erwartungen wurden nicht hundertprozentig erfüllt, ich fand den Roman aber trotzdem sehr schön zu lesen.

Lucy und Gregor lernten sich vor zwei Jahren bei einem Schreibworkshop kennen und lieben, verbrachten eine wundervolle Zeit und hörten danach nie wieder etwas voneinander. Bis Gregor auf einmal vor Lucy in der Uni steht und sie sich auch noch die Moderation des Schulpodcast mit ihm teilen muss.

Es handelt sich um eine super moderne Geschichte, die im hier und jetzt genauso geschehen könnte. Es werden aktuelle Problematiken aufgegriffen, Vergleiche gestellt und vor allem Bezüge zum realen Leben, wie z.B. Social Media. Doch genau das ist auch mein größtes Problem beim Lesen gewesen. Ich wurde mit dem Schreibstil und der Wortwahl bei den Gesprächen nicht zu Hundertprozent warm.

Trotz dessen wurde man auf eine wundervolle Reise der Charaktere mitgenommen und hat durch die Rückblicke in die Vergangenheit auch die Entwicklung der Protagonisten gut nachvollziehen können. Obwohl die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wurde, war Lucy für mich die Hauptprotagonistin. Sie war von Anfang an offen und man hat das Gefühl gehabt in ihre Welt einzutauchen, auch wenn die Perspektive manchmal die von Gregor war. Gregor war sehr verschlossen, taute aber immer weiter auf. Dennoch ließen sich seine Handlungen schwerer vorherahnen. Er blieb mir bis zum Schluss ein Rätsel.

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Veröffentlicht am 17.06.2023

Spannend - emotional

Knights – Eine erbarmungslose Macht
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Die Knights. Die Nachfahren der Ritter der Tafelrunde. Alle mit unterschiedlichen Gnaden: der Fähigkeit Menschen zu manipulieren. Doch dann gibt es noch Charlotte. Sie besitzt eine ganz ungewöhnliche Gnade. ...

Die Knights. Die Nachfahren der Ritter der Tafelrunde. Alle mit unterschiedlichen Gnaden: der Fähigkeit Menschen zu manipulieren. Doch dann gibt es noch Charlotte. Sie besitzt eine ganz ungewöhnliche Gnade. Anders, als die Anderen, stärker. Als die Bösen auf sie Jagd machen verbündet sie sich mit der Organisation KORT, obwohl sie sich doch geschworen hat nie wieder mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Wie das Schicksal so will trifft sie auf Noel, dem anderen Protagonisten. Beide ahnen nicht, von wem sie wirklich abstammen und was es für sie und die Welt bedeutet.

Wie man Lena Kiefer kennt ist ihr Schreibstil super flüssig und perfekt geeignet, um direkt in die Buchwelt abzutauchen. Die Spannung steigt vom Band zu Band immer weiter an und es gibt keine überflüssigen Passagen.

Über die drei Bände hinweg erlebt man eine tolle Charakterentwicklung der Personen mit immer wieder neuen Charakteren. Ich finde total toll, wie einem das Handeln und die Treue in einem Team nahegebracht wird.

Charlotte findet sich auf einmal in einer verwirrenden Familiensituation wieder. Als Kind hat sie schwieriges erlebt, wodurch sie geprägt wurde. Für sie ist ihr Team ihre Familie und sie setzt diese über alle anderen Probleme.

Noel ist ein sehr verantwortungsvoller Charakter, der auch einen schwierigen Hintergrund aufzuweisen hat. Für ihn ist die Sicherheit seiner Liebsten am Wichtigsten und dafür ist er bereit alles zu opfern.

Mir hat das gewisse Etwas gefehlt.
Wobei ich den letzten Teil am Liebsten mochte.
Ich fand die Reihe wirklich gut. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Besser als Band 1

The One I Stood Beside
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Ich muss gestehen: Ich war mir lange unsicher, ob ich überhaupt den zweiten Band lesen möchte. Ich fand Ben und Gillian ganz süß, aber mehr dann auch nicht. Aber nachdem ich die Leseprobe gelesen habe? ...

Ich muss gestehen: Ich war mir lange unsicher, ob ich überhaupt den zweiten Band lesen möchte. Ich fand Ben und Gillian ganz süß, aber mehr dann auch nicht. Aber nachdem ich die Leseprobe gelesen habe? Uff, ich musste es lesen. Fake Dating Und Forced Proximity und das obwohl sie sich eigentlich eh schon lieben? Das konnte nur gut werden.

Und das war es auch. Der Schreibstil war wieder gewohnt locker, die Story hat mir genau diese Vibes gegeben, auf die ich gehofft habe. Ja es war „nur“ ein Buch für Zwischendurch, aber genau das hatte ich gehofft. Und die beiden sind auch echt süß. Für die Tiefe war es ein paar Seiten zu kurz, aber die beiden sind dennoch einfach Zucker.

Das Drama zum Schluss konnte ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ja es war süß, wie Jude sich entschuldigt hat. Aber ganz ehrlich: Er hat doch gar nichts falsch gemacht. In meinen Augen war Sadie es, die falsch gehandelt hat. Natürlich macht er sich Gedanken, wenn sie seit Tagen ihm aus dem Weg geht und ihm nichts erzählt. Woher soll er das denn auch wissen. Und dann ist es seine Schuld, dass er ihr helfen will und dabei die falschen Schlüsse zieht? Ich weiß ja nicht.

Und trotzdem will ich jetzt auch die Geschichte von Emmet lesen.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Tolle Thematik

Fleeing From Deep Waters
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Ich liebe Bücher, bei denen man noch nebenbei etwas lernt. Und die Thematik der Reihe von Julia Hausburg bleibt auch im zweiten Band toll. Das Leben auf dem Schiff, die täglichen Herausforderungen und ...

Ich liebe Bücher, bei denen man noch nebenbei etwas lernt. Und die Thematik der Reihe von Julia Hausburg bleibt auch im zweiten Band toll. Das Leben auf dem Schiff, die täglichen Herausforderungen und der Unterricht an Board. Ich muss gestehen, dass ich mich noch nie so wirklich mit der Herkunft und der Bedeutung von Sprache beschäftigt habe. Deswegen war ich mindestens genauso interessiert wie die Studenten darüber etwas zu lernen. Und gerade wenn es auf Exkursion ging, wäre ich so gerne dabei gewesen.
Was das angeht hat mich auch der zweite Band sofort abgeholt. Da hat es einem der Schreibstil dann auch sehr leicht gemacht.

Die Thematik rund um Elisa und Noa habe ich als sehr besonders empfunden. Ich kann sie nicht so ganz einordnen. Es war aber super spannend zu lesen. Und ich habe so mitgefiebert immer mehr über Elisa zu erfahren, gerade weil sie am Anfang doch sehr darauf bedacht war, dass ihre Maske nicht verrutscht.

Jules konnte ich nie so ganz einordnen. Für meinen Geschmack war Jana noch zu präsent, was natürlich auch an den Gegebenheiten lag. Aber ich habe es geliebt wie sehr er Elisa lesen und ihr in den wichtigen Momenten Halt spenden konnte.

Das die beiden zusammen in einer Kabine gelandet sind fand ich super. Und ganz nebenbei Diana auch. Was ich ein bisschen schade empfand, war, dass sämtliche Probleme mit eine Leichtigkeit und Schnelligkeit gelöst wurden, dass gar nicht so wirklich Hindernisse aufkamen. Das hat dem leichten, sommerlichen Flair der gesamten Geschichte bestärkt, ein paar Seiten mehr hätten aber in den Situationen vermutlich auch nicht geschadet.

Ich bleib auch nach dem zweiten Band dabei, wer ein Auslandssemester auf einem Schiff interessant findet, der sollte die Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Tolle Idee, Umsetzung geht so

The Half King
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Die Idee war ja mal mega. Die Erstgeborenen erliegen jeweils einen Fluch ihrer Blutlinie, die Zweitgeborenen dienen als Orakel dem Tempel. Gerade bei dem Orakel war ich sehr auf die Umsetzung gespannt. ...

Die Idee war ja mal mega. Die Erstgeborenen erliegen jeweils einen Fluch ihrer Blutlinie, die Zweitgeborenen dienen als Orakel dem Tempel. Gerade bei dem Orakel war ich sehr auf die Umsetzung gespannt.

Der Schreibstil hat es einem sehr leicht gemacht. Ich konnte es flüssig runterlesen.

Aber mit der Umsetzung hatte ich so meine Schwierigkeiten. Natürlich ist für Cerise alles neu, wenn sie ihr Leben lang im Tempel verbracht hat und nicht darüber hinaus gekommen ist. Aber ihre Art damit umzugehen empfand ich als etwas anstrengend.

Der Halbkönig war mir von Anfang an sympathisch, dass half mir dann leider aber auch nicht dabei die Tension der Beiden zu spüren oder die Liebesgeschichte zu fühlen. Ich fand die Charaktere einfach nicht greifbar, wodurch die Szenen zwischen den Beiden für mich recht flach waren.

In der Mitte hat es sich auch deswegen gezogen. Noch dazu fand ich gerade auf ihrer Reise alle Probleme sehr einfach gelöst. Fast zu einfach. Natürlich war sie die würdige Person. Aber es war verhältnismäßig dann doch einfach für sie z.B. die „Aufgabe“ auf dem Berg zu lösen.

Das Ende war dann aber richtig gut. Das hat es für mich nochmal rausgerissen. Ein Plot nach dem Anderen, der mich überrascht hat. Kaum ein Twist habe ich kommen sehen. Und es wurde nochmal richtig spannend.
Dennoch waren es für mich nicht die großen Emotionen, mit denen das Buch beworben wurde.

Das Ende lässt vermuten, dass es ein Folgeband geben könnte. In dem Fall bin ich unsicher, ob ich den lesen werde.

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