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Veröffentlicht am 03.01.2024

Mitreißender 8. Band

Die eiskalte Kammer: Thriller
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„Die eiskalte Kammer“ ist der mittlerweile achte Teil der Julia Schwarz Reihe von Catherine Shepherd. Auch dieser Band konnte mich wieder begeistern - wie schon die Vorgänger Bände war auch der 8. Teil ...

„Die eiskalte Kammer“ ist der mittlerweile achte Teil der Julia Schwarz Reihe von Catherine Shepherd. Auch dieser Band konnte mich wieder begeistern - wie schon die Vorgänger Bände war auch der 8. Teil sehr fesselnd und kurzweilig. Es startet zugleich rasant und lässt nicht viel Zeit zum durchatmen.
Die Schriftgröße und die Länge des Buches und der Kapitel sind sehr angenehm. Der Schreibstil ist authentisch und leicht zu lesen, durch die 314 Seiten fliegt man nur so durch und der Spannungsbogen flacht dabei nicht ab.
Die altbekannten Charaktere sind natürlich auch wieder mit dabei -Rechtsmedizinerin Julia, Lenja ihre Assistentin und Ermittler (und Julias Freund) Florian und dessen Kollege Martin. Dieses Mal sind sie wieder gemeinsam auf der Suche nach dem grausamen Täter und kommen so Stück für Stück der Lösung des Falles immer näher. Über 8 Bände hat man die Charaktere natürlich ins Herz geschlossen und fiebert mit ihnen mit.
Die Kapitel sind hauptsächlich aus Julias und Florians Sicht geschrieben, zwischendurch gibt es noch andere Sichtweisen. Durch die Perspektivwechsel und Cliffhanger am Ende eines Kapitels bleibt es durchgehend spannend. Man wird richtig in den Bann der Ermittlungen gezogen, das Buch aus der Hand zu legen fällt dabei sehr schwer.
Während des Lesens hatte ich viele im Verdacht und wurde immer wieder auf Irrwege geführt, die Auflösung konnte mich aber komplett überraschen.

Die Gestaltung des Covers ist passend zu den anderen Bänden der Reihe, so sieht man direkt, dass die Bücher zusammengehören. Das gefällt mir immer sehr gut. Zu sehen ist eine Frau die in einer Tür in einem alten Haus steht, es wirkt sehr mystisch.

Auch der achte Teil war wie immer ein Highlight, bei dem keine Fragen offen bleiben.
Die Bücher lassen sich auch unabhängig voneinander lesen, da die Fälle immer in sich abgeschlossen sind.
„Die eiskalte Kammer“ ist eine Empfehlung für alle, die Thriller und Nervenkitzel lieben.
Ich freue mich sehr, wenn es noch weitere Bände geben wird.

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Veröffentlicht am 16.11.2023

Berührende Fortsetzung

Two Lives to Rise (Breaking Waves 2)
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Das Buch „Two lives to rise“ von Kristina Moninger ist der zweite Teil der „Breaking Waves“ Reihe um vier Freundinnen und das Verschwinden von Josie.
Das Cover und der Farbschnitt wurden auch hier wieder ...

Das Buch „Two lives to rise“ von Kristina Moninger ist der zweite Teil der „Breaking Waves“ Reihe um vier Freundinnen und das Verschwinden von Josie.
Das Cover und der Farbschnitt wurden auch hier wieder wunderschön gestaltet, dadurch ergibt sich mit allen Teilen ein perfektes Gesamtbild.

In diesem Band geht es um Isabella, die das Luxushotel ihrer Eltern auf Harbour Bridge leitet.
Isabella als Protagonistin hat mir sehr zugesagt, sie wird als eine ruhige, reservierte Person beschrieben, womit ich mich sehr verbunden fühle. Sie hat wie jeder andere Mensch auch ihre Ecken und Kanten, was es sehr realistisch macht. Manchmal versteht man ihr Verhalten nicht ganz, was sich aber im Laufe des Buches aufklärt. Ich persönlich kenne das, wenn man als etwas abgestempelt wird, nur weil man nicht offen und laut ist. Die Menschen stellen einen dann in eine Ecke, aus der man nicht mehr herauskommt. Das wurde im Buch realitätsnah beschrieben und konnte mich sehr berühren.

In diesem Buch gibt es wieder zwei Zeitebenen, es spielt vorrangig in der Gegenwart, es gibt aber auch Rückblenden in die Vergangenheit verschiedener Jahre.
Der Schreibstil und das Setting war -wie auch schon im ersten Teil- sehr bildlich und detailliert, sodass man im Kopf eine genaue Vorstellung des Ortes hat. Dies hat mir auch hier wieder extrem gut gefallen, nicht nur einmal habe ich mir gewünscht, selbst dort zu sein. Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch sehr schnell lesen, mir sind keine Längen aufgefallen.

Die Liebesgeschichte um Isabella und Preston hat mir viel besser gefallen als im ersten Teil.
Zwar gab es hier natürlich auch etwas Drama und Nachbarschaftsstreitigkeiten, aber es war nicht so toxisch und von Misskommunikation geprägt wie bei Avery und Jake in Teil 1.
Die Freundschaften der Protagonistinnen zueinander sind ganz unterschiedlich, in den Rückblenden lässt sich immer mehr darüber erfahren. In der Gegenwart haben sich Avery und Odina im 1. Teil schnell wieder angefreundet, Isabella hatte in diesem Band etwas Schwierigkeiten sich auch wieder auf die Freundschaft einzulassen. Am Ende haben sie aber wieder zueinander gefunden.
Die Spannung hat sich wie ein roter Faden durch das Buch gezogen, nach und nach gibt es immer mehr Hinweise zum Verschwinden von Josie. Ganz aufklären wird es sich wohl erst im letzten Teil.

Fazit:

„Two lives to rise“ hat mir besser gefallen als der erste Teil.
Der zweite Teil konnte wieder durch den Schreibstil und das Setting punkten - aber auch durch die vorsichtige Behandlung sensibler Themen und Isabella als Protagonistin, konnte es mich vollends überzeugen.
Durch den Cliffhanger am Ende bin ich schon ganz gespannt darauf weiterzulesen.
Ich empfehle die Reihe für alle, die gerne Romantik mit Spannungselementen mögen.

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Veröffentlicht am 17.06.2023

Eine zauberhafte und herzerwärmende Sommerlektüre

Sommertage im Quartier Latin
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Dieser Roman von Lily Martin (Anne Stern) war genau das was ich mir erhofft habe.
Eine Reise in das sommerliche Paris, voller Leichtigkeit und wunderschön beschriebenen Schauplätzen und Charakteren.


In ...

Dieser Roman von Lily Martin (Anne Stern) war genau das was ich mir erhofft habe.
Eine Reise in das sommerliche Paris, voller Leichtigkeit und wunderschön beschriebenen Schauplätzen und Charakteren.


In der Beschreibung steht, dass das Buch unter anderem für Fans des Filmes „Die fabelhafte Welt der Amélie“ ist. Da es sich um meinen Lieblingsfilm handelt, hat mich das sofort angesprochen.
Es gibt einige Stellen im Buch die sehr an den Film erinnern, vor allem die Charaktere. Nicht nur die Hauptcharaktere sind liebevoll und facettenreich mit viel Feingefühl beschrieben, sondern auch die Nebencharaktere haben ihre ganz eigenen Geschichten. Sei es der Lebkuchenverkäufer Pierre oder die Opernsängerin Jacobine, die im Café von Fabien ein Stammgast ist.
Lola ist ein rastloser Mensch, die nicht so recht weiß, wo sie hingehört oder was sie tun soll.
Sie ist nur deshalb nach Paris zurück gekommen, weil ihre Oma verschwunden ist. Sie versucht herauszufinden wo sie sein könnte und stößt im Laufe des Buches auf Hinweise, die nicht nur das Verschwinden ihrer Oma klären. Während ihrer Reise findet sie Stück für Stück wieder zu sich selbst zurück.
Auch Fabien ist ein angenehmer, ruhiger Protagonist, der sich mit seinem Cafè einen Traum erfüllt hat.
Lolas und Fabiens Geschichte entwickelt sich eher langsam, doch man spürt die Anziehung der beiden, die sich nach so vielen Jahren wieder sehen.

Lily Martin beschreibt das Viertel und die einzelnen Schauplätze so eingehend und zauberhaft, dass man das Gefühl hat tatsächlich dabei zu sein. Ihr Schreibstil ist sehr atmosphärisch und detailverliebt.
Die Kapitel haben mit etwa 10 Seiten eine schöne und angenehme Länge.
Das Cover ist bunt und sommerlich, die kleinen Bilder sind passend für den Inhalt des Buches.


Fazit:

Diese Geschichte war wie eine wohlige Umarmung und genau das was ich gerade gebraucht habe. Für alle die, sich auch in eine andere Welt entführen lassen und darin abtauchen möchten.
Ein Sommer in Quartier Latin ist eine wunderschöne Geschichte, die zum Träumen einlädt und das Sommergefühl perfekt einfängt.
Eine große Empfehlung.

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Veröffentlicht am 29.03.2023

Grandioser Auftakt

Der Morgen (Art Mayer-Serie 1)
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Als ein Fan der Tom Babylon Reihe war ich schon sehr gespannt auf den neuesten Thriller von Marc Raabe, bei dem es sich auch wieder um eine Reihe handeln wird. „Der Morgen“ ist der erste Teil.

Hauptcharaktere ...

Als ein Fan der Tom Babylon Reihe war ich schon sehr gespannt auf den neuesten Thriller von Marc Raabe, bei dem es sich auch wieder um eine Reihe handeln wird. „Der Morgen“ ist der erste Teil.

Hauptcharaktere in diesem Buch sind Artur Mayer und Nele Tschaikowski, die beide facettenreich und authentisch geschrieben sind. Artur Mayer entspricht dem Bild von „harte Schale, weicher Kern“. Nele weiß genau was sie will und lässt sich durch andere nicht unterkriegen. Zusammen ergänzen sie sich sehr gut und finden Stück für Stück immer mehr zusammen. Mir gefällt, dass sich beide auf Augenhöhe miteinander befinden und, dass es auch den einen oder anderen Schlagabtausch gibt.
Auch die Nebencharaktere sind abwechslungsreich und realitätsnah.

Der Thriller wird wieder aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben, eine in der Gegenwart und eine in der Vergangenheit – so wie es schon bei der „Tom Babylon“ Reihe der Fall war.
Durch die beiden Handlungslinien wird zusätzlich Spannung aufgebaut und es kommt zu unerwarteten Ereignissen. Immer mehr kristallisiert sich heraus was es mit der Vergangenheit auf sich hat und wie es mit den Geschehnissen in der Gegenwart zusammen hängt.
Außerdem werden in diesem Thriller viele aktuelle Themen aufgegriffen.
Das Ende ist gespickt mit fulminanten Wendungen, die auf ein unvorhergesehenes Ende hinauslaufen.
Der Schreibstil ist fesselnd und die Spannung wird von Anfang bis Ende gehalten - die Geschichte ist mitreißend, sodass sich das Buch nur schwer aus der Hand legen lässt. Die Szenen sind so gut beschrieben, dass es sich anfühlt als wäre man selbst dabei.
Die Kapitellänge ist angenehm, auch die Seitenanzahl von 592 stört keineswegs, da es sich zu keinem Zeitpunkt gezogen hat.
So wie es aussieht wird es auch in dieser neuen Thriller Reihe eine Nebengeschichte geben, die sich durch alle Bände ziehen wird.

Cover:

Das Cover gefällt mir sehr gut, da es durch die auffällige pinke Farbe heraussticht und einfach mal etwas anderes in der Thriller Landschaft ist. Der schwarze Buchschnitt ist außerdem auch ein Hingucker und passt zum Rest des schwarz pinken Covers.

Fazit:

Marc Raabe hat es geschafft eine neue Reihe zu schaffen, die an das hohe Niveau von „Tom Babylon“ anknüpft.
„Der Morgen“ hat mich sehr begeistert und ist definitiv ein Jahreshighlight! Für alle Thriller Liebhaber*innen eine große Empfehlung. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit den Charakteren in weiteren Bänden.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Schleicht sich leise ins Herz

Eine Maus namens Merlin
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„Eine Maus namens Merlin“ ist ein bezaubernder Roman über eine Freundschaft zwischen einer Frau und einer Maus. Geschrieben wurde es von Simon Van Booy.

Die 83 jährige Helen Cartwright kehrt nach 60 Jahren ...

„Eine Maus namens Merlin“ ist ein bezaubernder Roman über eine Freundschaft zwischen einer Frau und einer Maus. Geschrieben wurde es von Simon Van Booy.

Die 83 jährige Helen Cartwright kehrt nach 60 Jahren zurück in ihren Heimatort. In ihrem neuen Haus trifft sie auf eine Maus. Zuerst versucht Helen die Maus loszuwerden, bis sie letztendlich dann beschließt die Maus zu behalten. Nach und nach kommt sie wieder in Kontakt mit Nachbarn und Leuten aus dem Ort.
Die Charaktere waren außergewöhnlich und lebensecht beschrieben, die Freundschaften die sich daraus entwickeln herzerwärmend. Helen war zu Anfang eher eigenbrötlerisch, nach und nach taut sie aber auf. Die Freundschaft zu der Maus Merlin hat mich ganz besonders berührt, besonders als Merlin krank ist und Helen alle Hebel in Bewegung setzt um ihm zu helfen. Eine tolle Charakterentwicklung. Der sanfte und warmherzige Schreibstil verleihen der Geschichte noch das i-Tüpfelchen.
Positiv ist außerdem, dass kein Tier und Mensch in diesem Buch stirbt.

„Eine Maus namens Merlin“ ist ein wundervoller Roman über Freundschaft und wie man unerwarteterweise wieder zu sich selbst zurückfindet.
Eine absolute Empfehlung für alle, die etwas herzerwärmendes brauchen.

Im Impressum stellt sich leider heraus, dass das Cover KI - generiert ist. Das hat mich sehr enttäuscht, da es absolut unnötig ist. Kunst soll von Menschen erschaffen werden.

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