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Veröffentlicht am 16.06.2020

Düsterer Thriller: Die Mädchenwiese

Die Mädchenwiese
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Inhalt:
16 Jahre ist sie alt: Lisa Theis. Lisa wird vermisst. Doch was ist passiert? Ist sie von zu Hause einfach nur ausgerissen, oder steckt mehr hinter ihrem Verschwinden? Ist sie vielleicht sogar ...

Inhalt:
16 Jahre ist sie alt: Lisa Theis. Lisa wird vermisst. Doch was ist passiert? Ist sie von zu Hause einfach nur ausgerissen, oder steckt mehr hinter ihrem Verschwinden? Ist sie vielleicht sogar Opfer eines Verbrechens geworden? Ihr Bruder Sam macht sich sorgen und er ist nicht der einzige. Nach und nach breitet sich im gesamten Dorf Finkenwerda immer mehr Panik aus, denn vor drei Jahren ereignete sich eine grausame Tat. Die "Bestie" tötete auf grausame Art ein bildhübsches, junges Mädchen. Und weitere Frauen folgten. Könnte nun Lisa das gleiche Schicksal widerfahren sein?
Der Kneipenbesitzer Alex Lindner, ein ehemaliger Polizist, macht sich auf eigene Faust auf die Suche des Mörders, denn die "Bestie" von damals wurde noch nicht gefasst...
Und was ist mit der alten Berte, die im Dorf als Hexe bekannt ist? Was weiß sie über den Mörder, der sein Unwesen treibt? Berte ist diejenige, die die getöteten Mädchen findet, aber versucht diese zu verstecken, damit sie nicht so schnell gefunden werden. Sie ahnt, wer die "Bestie" ist...

Meine Meinung:
Die Grundstimmung des Buches "Die Mädchenwiese" von Martin Krist ist durchgehend schaurig-düster gehalten. Dadurch erscheinen die grausamen Taten noch erschreckender. Und genau das macht einen guten Thriller aus.
Erzählt wird die Handlung aus vielen Perspektiven: Berte, Alex Linder, Lisa, Sam und Laura Theis (Lisas und Sams Mutter). Anfangs gerät man dadurch in Verwirrung, da nicht nur die Perspektive wechselt, sondern auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit unterschieden werden muss. Zudem kommt noch, dass an einigen Stellen des Thrillers die Handlung rasend schnell voran schreitet und sich manchmal jedoch in die Länge zieht. Dennoch werden diese Durststrecken von der Spannung um das Rätsel der "Bestie" überschattet, sodass jeder Thriller-Liebhaber auf seine Kosten. Durch die detaillierte Beschreibung der Schrecknisse aus Bertes Sicht muss aber gesagt werden, dass schwache Nerven hier Fehl am Platz sind.
Insgesamt lässt sich also sagen, dass "Die Mädchenwiese" wirklich lesenswert ist, auch wenn es kleine Kritikpunkte zu bemängeln gibt...

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Der Zauber New Yorks

Nothing Like Us
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Lena ist gerade mit der Schule fertig geworden. Und Lena hat Träume. Ihr großer Traum ist es, ein eigenes Café mit einer Pâtisserieabteilung der besonderen Art zu eröffnen.
Um die Handgriffe eines Pâtissiers ...

Lena ist gerade mit der Schule fertig geworden. Und Lena hat Träume. Ihr großer Traum ist es, ein eigenes Café mit einer Pâtisserieabteilung der besonderen Art zu eröffnen.
Um die Handgriffe eines Pâtissiers zu erlernen, beschließt Lena ein Praktikum in einem 5-Sterne-Luxushotel im schönen New-York zu machen. Doch aller Anfang ist schwer, gerade als Praktikantin, da man alle Arbeiten
erledigen muss, die sonst keiner machen möchte.
Auf diese Weise lernt Lena Sander kennen, der jedoch nicht derjenige ist, der er zu sein scheint. Der gesellschaftliche Stand macht Sander zu schaffen, allerdings fällt es ihm schwer, sich von der deutschen Praktikantin fernzuhalten.

Das Cover des Buches passt perfekt zur Story des Buches und lädt ein weiterzulesen.
Der Schreibstil gestaltet sich als sehr locker und die Geschichte entpuppt sich als unterhaltsame, lockere Sommerlektüre, die man erst aus der Hand legen möchte, sobald die letzte Seite fällt...

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Veröffentlicht am 14.06.2020

EIne schöne herzergreifende Story

Ich treffe dich zwischen den Zeilen
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Loveday ist nicht das typische Mädchen von nebenan. Nein, sie ist mit ihren Tattoos, ihren Piercings und ihren gefärbten Haaren, alles andere als eine "normale" junge Frau. Anstatt sich mit Freunden zu ...

Loveday ist nicht das typische Mädchen von nebenan. Nein, sie ist mit ihren Tattoos, ihren Piercings und ihren gefärbten Haaren, alles andere als eine "normale" junge Frau. Anstatt sich mit Freunden zu treffen, flüchtet sie sich in die Welt der Bücher. So ist es verständlich, dass sie sich in Archies Antiquariat besonders wohl fühlt. Hinter ihrem Äußeren birgt die junge Loveday allerdings ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, welches sie keinem anvertrauen möchte.
Dann tritt jedoch Nathan in ihr Leben. Schafft er es mit seinen magischen Worten zu ihrem Inneren vorzudringen?

Mich hat vor allem das zwar relativ schlichte, aber wunderschöne in orange gehaltene Cover angesprochen. Das Design des Covers findet sich auch im Inneren des Buches wieder.

Lyrik lässt Freiraum für Interpretationen und dennoch ist die Aussage für den einen Menschen glasklar. Sehr einfühlsam und liebevoll, wie Nathan und Loveday nach und nach zueinander finden.

Die mir bis dahin noch unbekannte Autorin Stephanie Butland schafft es die Story des Romans mit wundervollen Worten auszuschmücken. Die beiden sympathischen Protagonisten Nathan und Loveday passen sehr gut zusammen, wodurch die Handlung sehr glaubwürdig erschein.

Alles in allem ein schöner Roman, der die Kraft der Worte, Gedichte und Bücher zum Ausdruck bringt!

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Veröffentlicht am 29.03.2023

Es geht noch mehr!

Storchenherzen
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Die Titelbildgestaltung ist wahrhaftig bezaubernd. Eine tolle Illustration mit einer passenden Farbwahl machen dieses Buch zu einem Blickfang.
Der Beruf Hebamme interessiert mich schon seit Längerem. Da ...

Die Titelbildgestaltung ist wahrhaftig bezaubernd. Eine tolle Illustration mit einer passenden Farbwahl machen dieses Buch zu einem Blickfang.
Der Beruf Hebamme interessiert mich schon seit Längerem. Da meine Schwester vor einigen Jahren diesen Berufswunsch geäußert hat, habe ich mich bereits vor mehreren Jahren intensiver mit dem Beruf auseinandergesetzt. So schön es sein kann, Leben auf die Welt zu bringen, so gibt es auch einige Schattenseiten. ... Ein Buch über den Hebammenalltag wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Der Leser begleitet hierin die erfahrene Hebamme Helga, die auf den ersten Blick wenig empathisch wirkt, und die junge, frisch ausgelernte Madita. Zum Glück kann man über Helga sagen, "harte Schale, weicher Kern". Ansonsten hätte ich nicht allzu viel Freude mit den beiden Protagonistinnen gehabt.
Ich empfand die Geschichte insgesamt als ein wenig zu hektisch. Natürlich kann man sagen, der Beruf Hebamme ist stressig, was sich somit auch in dem Buch widerspiegeln soll. Allerdings sind die Handlungssprünge bzw. Perspektivwechsel für mich persönlich etwas zu ruckartig. Zudem fehlte mir im Großen und Ganzen die Tiefe, weshalb die Geschichte insgesamt einige Längen hatte. Sie konnte mich nicht vollends mitreißen.
Vielleicht steigert sich der zweite Teil von "Storchenherzen" noch, das Potenzial wäre grundsätzlich da.

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Veröffentlicht am 19.07.2023

Entscheidest du dich für den Richtigen?

Zwei Fremde
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Die Story klingt spannend. Ein abgeschiedenes Hotel in den Highlands... es ist Winter. Das Hotel schließt vorübergehend. Plötzlich klopft es und ein Mann steht vor der letzten noch im Hotel übrigen Angestellten, ...

Die Story klingt spannend. Ein abgeschiedenes Hotel in den Highlands... es ist Winter. Das Hotel schließt vorübergehend. Plötzlich klopft es und ein Mann steht vor der letzten noch im Hotel übrigen Angestellten, die sich auch schon für ihre Abreise vorbereitet. Der Mann behauptet, er sei Polizist und ein Bösewicht sei auf der Flucht. Die Geschichte hört Remie aber nicht nur einmal, sondern noch ein zweites Mal. Wer ist der wahre Polizist?

Ich war anfangs sofort gecatcht von der Geschichte und dem Setting. Leider habe ich mir den Handlungsverlauf jedoch etwas anders vorgestellt. Und auch die Charaktere waren nicht so ganz in sich stimmig. An manchen Stellen habe ich insbesondere das Handeln von Remie in Frage gestellt. Ich konnte mich mit ihr als Protagonistin einfach nicht anfreunden. Und am Ende hat sich mein Gefühl ihr gegenüber auch bestätigt. Zudem war das Geschehen insgesamt etwas an den Haaren herbeigezogen. Mich konnte das Buch nicht so ganz überzeugen. Schade, die Geschichte hatte nämlich wirklich Potenzial.

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