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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2023

fesselnde Protagonistin, aber gemischte Gefühle zur übernatürlichen Thematik

Twisted Fate, Band 1 - Wenn Magie erwacht
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"Twisted Fate" von Bianca Iosivoni ist ein spannender Roman, der mich vor allem durch die faszinierende Protagonistin Faith in seinen Bann gezogen hat. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und hat ...

"Twisted Fate" von Bianca Iosivoni ist ein spannender Roman, der mich vor allem durch die faszinierende Protagonistin Faith in seinen Bann gezogen hat. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und hat mich immer wieder fasziniert.

Faith als Hauptfigur ist definitiv einer der Höhepunkte des Buches. Ihre Stärke und Entschlossenheit haben mich beeindruckt, und ich mochte es, wie sie ihre eigenen Entscheidungen trifft und für ihre Überzeugungen einsteht. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist mitreißend, und es hat Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Allerdings muss ich gestehen, dass mir die Dämonen-Thematik nicht so gut gefallen hat. Sie hat die Handlung zwar aufregend und mysteriös gemacht, aber für meinen Geschmack hätte sie etwas mehr Hintergrund und Erklärung vertragen können, um sie noch stimmiger zu gestalten.

Ein weiterer negativer Aspekt war Faiths Arbeitskollege, der klassische Bad Boy, der auf unschöne Weise mit ihr flirtet.

Auch Nate, Faiths Ex und anderer Schwarm, war mir nicht wirklich sympathisch, so dass ich in dem Kampf zwischen den beiden Männern im Love-Triangle eigentlich keinen genommen hätte.

Trotz meiner gemischten Gefühle zur Dämonen-Thematik und den Aspekten des Love-Triangles hat "Twisted Fate" einen spannenden Cliffhanger am Ende, der mich unbedingt Band 2 lesen lässt. Bianca Iosivonis Schreibstil und die fesselnde Protagonistin Faith haben mich überzeugt, und ich freue mich darauf, zu erfahren, wie es mit ihr und der Geschichte weitergeht.

Insgesamt ist "Twisted Fate" ein spannender Roman mit einer fesselnden Protagonistin und einem mitreißenden Schreibstil. Obwohl mir einige Aspekte der Geschichte nicht vollkommen zusagten, hat mich der Cliffhanger am Ende definitiv neugierig auf den nächsten Band gemacht. Für Fans von Urban Fantasy und romantischen Verwicklungen ist dieser Roman sicherlich eine interessante Lektüre. Vier Sterne!

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Veröffentlicht am 28.07.2023

unterhaltsame Fortsetzung, aber etwas schwächer als Teil 1

Let's be bold
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"Let's be bold" von Anabelle Stehl und Nicole Böhm ist eine unterhaltsame Fortsetzung, die uns wieder in das Leben der Charaktere eintauchen lässt. Obwohl ich mich gut unterhalten gefühlt habe, muss ich ...

"Let's be bold" von Anabelle Stehl und Nicole Böhm ist eine unterhaltsame Fortsetzung, die uns wieder in das Leben der Charaktere eintauchen lässt. Obwohl ich mich gut unterhalten gefühlt habe, muss ich sagen, dass dieser Teil im Vergleich zum ersten etwas schwächer war, da er an vielen Stellen sehr stark auf Sex fokussiert ist.

Schon zu Beginn des Romans wird man mit einer Sexszene konfrontiert, was mir persönlich etwas zu überwältigend war. Obwohl Erotik ein Teil der Geschichte sein kann, hätte ich mir gewünscht, dass der Fokus nicht so stark darauf liegt, sondern dass auch andere Aspekte der Beziehungen und Entwicklungen der Charaktere mehr Raum bekommen.

Nichtsdestotrotz hat mich die Weiterentwicklung der Charaktere fasziniert. Ariana, Tyler, Evie und Shae machen im Laufe des Buches eine interessante Entwicklung durch, und es macht Spaß, dabei zuzusehen, wie sie mit neuen Herausforderungen umgehen und sich selbst entdecken.

Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und lässt sich gut lesen. Die Dialoge sind lebendig und die Emotionen der Charaktere kommen gut rüber. Es gelingt ihnen, eine ansprechende Atmosphäre zu schaffen und die Leser:innen in die Geschichte hineinzuziehen.

Insgesamt ist "Let's be bold" eine unterhaltsame Fortsetzung, die sich jedoch durch den starken Fokus auf Sex von ihrem Vorgänger etwas unterscheidet. Die Entwicklung der Charaktere ist fesselnd und macht neugierig auf ihre weiteren Geschichten. Für Leser, die Erotik in romantischen Geschichten schätzen, ist dieser Teil sicherlich eine interessante Lektüre. Vier Sterne!

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Veröffentlicht am 27.07.2023

Ein fesselnder Reihenanfang mit faszinierenden Charakteren

Refugium
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"Refugium" von John Ajvide Lindqvist ist ein gelungener Reihenanfang, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Besonders die beiden Hauptcharaktere, Kim und Julia, haben mich durch ihre ...

"Refugium" von John Ajvide Lindqvist ist ein gelungener Reihenanfang, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Besonders die beiden Hauptcharaktere, Kim und Julia, haben mich durch ihre faszinierenden Eigenschaften und ihre Ermittlungsarbeit begeistert.

Kim und Julia sind ein ungewöhnliches Ermittlerduo, das auf eigene Faust in einem mysteriösen Fall ermittelt, den sie als Zeugen miterlebt haben. Ihre verschiedenen Fähigkeiten ergänzen sich perfekt: Julias schriftstellerische Tätigkeit bringt eine kreative und analytische Herangehensweise mit sich, während Kims Hackertätigkeiten für technische Unterstützung sorgen. Außerdem sind Julias Erfahrungen bei der Polizei von großer Hilfe.

Der Schreibstil des Autors ist packend und atmosphärisch. Er versteht es, eine düstere und geheimnisvolle Stimmung zu erzeugen, die mich als Leser in die Geschichte hineingezogen hat. Die Spannung bleibt konstant hoch, und es gab immer wieder überraschende Wendungen, die mich neugierig auf den weiteren Verlauf der Reihe gemacht haben.

Obwohl "Refugium" ein gelungener Reihenanfang ist, gab es einige Momente, in denen ich mir etwas mehr Hintergrundinformationen und Tiefe bei einigen Nebencharakteren gewünscht hätte. Die Welt, die der Autor geschaffen hat, hat definitiv Potenzial für weitere Entwicklungen, und ich hoffe, dass dies in den folgenden Bänden noch mehr ausgekostet wird. Mich würde zum Beispiel interessieren, wie es dazu gekommen ist, dass Julia die Millenium Trilogie fortsetzen soll und auch mehr Details zu Kims Vergangenheit wären wünschenswert.

Insgesamt ist "Refugium" von John Ajvide Lindqvist ein fesselnder Reihenanfang mit faszinierenden Charakteren. Die Kombination aus Ermittlungsarbeit, schriftstellerischer Tätigkeit und Hackerfähigkeiten macht das Buch zu einem spannenden und abwechslungsreichen Leseerlebnis. Für Fans von nordischen Thrillern ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung wert. Vier Sterne!

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Super guter Anfang, aber schwacher zweiter Teil

Endling
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"Endling" von Jasmin Schreiber entführt die Leser:innen in eine faszinierende dystopische Welt, die durch ihre Realitätsnähe und Innovation beeindruckt. Die Wahl der Protagonistin als Entomologin verleiht ...

"Endling" von Jasmin Schreiber entführt die Leser:innen in eine faszinierende dystopische Welt, die durch ihre Realitätsnähe und Innovation beeindruckt. Die Wahl der Protagonistin als Entomologin verleiht dem Roman eine interessante und frische Perspektive, die auch noch sehr informativ ist.

Die Welt, die Jasmin Schreiber geschaffen hat, hat mich von Anfang an gefesselt. Die Beschreibungen der Insektenwelt durch die Augen der Protagonistin haben selbst in mir ein Interesse an der Natur entfacht, das vorher nicht so vorhanden war. Dieser Aspekt verleiht dem Roman zweifelhaft eine besondere Note und hebt es von anderen Werken ab.

Leider wird der Roman dann schwächer, wenn die drei Protagonistinnen auf ihre Reise aufbrechen, um die Freundin der Tante zu finden. Ab diesem Punkt empfand ich sowohl Tante Auguste als auch Hanna eher als nervig. Die mystischen Begebenheiten auf ihrer Reise wirkte für mich als Leser nicht gut geklärt und passten nicht recht zum wissenschaftlich angehauchten Charakter der ersten Hälfte des Romans. Wissenschaftler hätten diese Rätsel doch lösen und belegen wollen?

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte konnte ich mich jedoch mit der amüsanten Präsenz der Weinbergschnecke, dem Endling, erfreuen. Bereits auf dem Cover wird einem klar, dass sie eine ganz besondere Rolle spielen wird.

Besonders positiv möchte ich hervorheben, dass der Beruf der Protagonistin es ermöglichte, als Leser:in viel über die Insektenwelt zu lernen. Dieser Bildungsaspekt des Romans war für mich ein klarer Gewinn.

Leider hinterließ das Ende des Buches viele Fragen zur Welt, die die Autorin in 18 Jahren entworfen hatte. Dies ließ mich ein wenig unbefriedigt zurück, da ich mir gewünscht hätte, mehr Klarheit über die Hintergründe und Entwicklungen der Geschichte zu erhalten.

Insgesamt bietet "Endling" eine einzigartige und spannende Perspektive auf eine dystopische Welt, die durch ihre realistische Darstellung und die ungewöhnliche Hauptfigur besticht. Trotz einiger Schwächen im Verlauf der Handlung bleibt der Roman ein lesenswerter Beitrag zur Literatur.

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Veröffentlicht am 23.10.2023

interessantes Debut

All dies könnte anders sein
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"All dies könnte anders sein" von Sarah Thankam Mathews ist ein Roman, der mit seinem wunderschönen Cover und den vielen bunten Farben sofort ins Auge sticht. Dieses ästhetische Element allein verdient ...

"All dies könnte anders sein" von Sarah Thankam Mathews ist ein Roman, der mit seinem wunderschönen Cover und den vielen bunten Farben sofort ins Auge sticht. Dieses ästhetische Element allein verdient schon Lob, da es den Leser:innen ein Gefühl von Freude und Neugier vermittelt.

Die Geschichte dreht sich um die Protagonistin Sneha, die einen neuen Job anfängt und sich zahlreichen Herausforderungen stellen muss. Hier kommt jedoch der Knackpunkt: Obwohl die Handlung fesselnd ist, konnte ich mich nicht ganz mit Sneha anfreunden. Ihre Einstellungen und Handlungen waren mir nicht immer sympathisch, und das hat es mir schwer gemacht, mich vollständig in ihre Lage hineinzuversetzen.

Der Schreibstil von Sarah Thankam Mathews ist ansprechend und flüssig, und er vermag es, den Leser in die Welt von Sneha einzutauchen. Allerdings fand ich den Schreibstil an einigen Stellen etwas zu vulgär, was meinem persönlichen Geschmack nicht entsprach. Ein Beispiel hierfür befindet sich auf S. 21: "Ich blickte hinab auf ihre roten, wunden Lippen und spürte, wie meine Klit einen Satz machte."

Die Themen, die in diesem Buch behandelt werden, sind zweifellos aktuell und interessant. Sneha als Protagonistin ist sicherlich in dieser Hinsicht faszinierend, da sie queer und eine Person of Color ist. Diese Diversität in der Literatur ist erfrischend und wichtig.

Trotzdem muss ich zugeben, dass der Roman einige Längen hatte, die mein Lesevergnügen beeinträchtigt haben. Dennoch sehe ich "All dies könnte anders sein" als ein gelungenes Debüt, das mutige Themen anspricht und Raum für Diskussion bietet. Es mag zwar Aspekte geben, die mir nicht vollständig zusagen, aber insgesamt ist es ein Buch, das Aufmerksamkeit verdient und eine wichtige Stimme in der zeitgenössischen Literatur repräsentiert.

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