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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2023

Interessant, aber mit ein paar Schwächen

Uhrwerk
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Ein düsterer, urbaner Fantasy Roman mit Steampunk Elementen. Die Inhaltsangabe hat mich direkt angesprochen! Gemeinsam mit den drei Protagonisten begibt sich der Leser auf eine Entdeckungsreise und taucht ...

Ein düsterer, urbaner Fantasy Roman mit Steampunk Elementen. Die Inhaltsangabe hat mich direkt angesprochen! Gemeinsam mit den drei Protagonisten begibt sich der Leser auf eine Entdeckungsreise und taucht ein in eine neue Welt mit geheimnisvollen Charakteren, Intrigen und Dämonen. Der Roman wird aus der Sicht dieser drei Personen erzählt, was ich eigentlich eine gute Idee finde, aber auch für Verwirrung gesorgt hat. Anfangs fand ich die Geschichte etwas langatmig und einiges wurde mir nicht ausführlich genug erklärt. Gegen Ende des Buches wurde es nochmal spannender und es sind genug Themen für einen zweiten Band offengeblieben. Das Thema Tarot was sich durch den ganzen Roman zieht, fand ich sehr interessant und gut ausgeführt. Die Autorin hat eine spannende neue Welt mit kuriosen und starken Charakteren gebaut, aber so ganz gepackt hat es mich dann doch leider nicht.

Veröffentlicht am 09.08.2023

Unspektakulärer Spionagethriller

EAST. Welt ohne Seele
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Die neue Reihe von Jens Henrik Jensen handelt von dem ehemaligen CIA Agenten Jan Kordi Kazanski. Nach dem Tod seiner Frau und seiner kleinen Tochter findet er nur noch im Alkohol Trost, weswegen er gegen ...

Die neue Reihe von Jens Henrik Jensen handelt von dem ehemaligen CIA Agenten Jan Kordi Kazanski. Nach dem Tod seiner Frau und seiner kleinen Tochter findet er nur noch im Alkohol Trost, weswegen er gegen seinen Willen suspendiert wurde. Doch durch seinen besten Freund bei der CIA bekommt er einen inoffiziellen Auftrag und soll nach Krakau reisen um dort „die Witwe“ für die CIA ausfindig zu machen. Dort angekommen, entkommt er nur knapp einem Anschlag und die Suche beginnt.

Ich bin erst nicht so gut ins Buch gestartet, da mich der Schreibstil nicht richtig fesseln konnte. Es fällt einem schwer die verschiedenen Handlungsstränge zusammen zu führen und so kommt auch nicht wirklich Spannung auf und es wird oft langatmig. Im Mittelteil wurde es dann besser und etwas flüssiger, aber hat gegen Ende wieder stark nachgelassen und man musste sich konzentrieren, um nicht den roten Faden zu verlieren. Die Protagonisten sind teilweise authentisch, aber auch etwas blass dargestellt und waren mir meistens unsympathisch, da man auch keine Bindung aufbauen konnte. Das Thema ist an sich schon interessant und die Suche nach der Witwe enthält einige positive Stellen gut beschriebene Wendungen. Im Groben und Ganzen war es aber einfach nicht wirklich meins und konnte mich leider nicht vollends überzeugen.

Veröffentlicht am 09.08.2023

Fortsetzung mit Luft nach oben

This Charming Man
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Das Buch schließt fast nahtlos an Band 1 an und um mein Fazit vorwegzunehmen: es kann meiner Meinung nach leider nicht mit dem ersten Teil mithalten.

Zum Inhalt: Die Redaktion bekommt einige Hinweise ...

Das Buch schließt fast nahtlos an Band 1 an und um mein Fazit vorwegzunehmen: es kann meiner Meinung nach leider nicht mit dem ersten Teil mithalten.

Zum Inhalt: Die Redaktion bekommt einige Hinweise darauf, dass es Vampirangriffe in der Stadt gegeben haben soll und trotz, dass sich alle Mitarbeiter einig sind, dass es so etwas wie Vampire nicht gibt, geht das Team um Banecroft und Hannah den Hinweisen nach. Es geschehen noch allerlei Nebenhandlungen unter anderem stellt sich die Frage warum Handwerker im neuen Badezimmer der Redaktion eine Falltür eingebaut haben und die Wochenausgabe der Stranger Times muss natürlich auch noch rechtzeitig fertig werden.

Wem britischer Humor gefällt gemischt mit jeder Menge Sarkasmus, der ist mit diesem Buch gut bedient. Ich mochte den Humor schon im ersten Band, allerdings ist es mir im zweiten Teil schon fast too much und überspitzt dargestellt. Generell hat mich die Idee mit der Vampirstory angesprochen, aber die Umsetzung finde ich nicht sehr gelungen. Es gibt zu viele Nebenhandlungen, weshalb die eigentliche Geschichte oft in den Hintergrund rückt. Auch tauchen zu viele neue Charakter auf, welche mir nicht sonderlich sympathisch waren. So verliert man sich oft und ohne Notizen fällt es schwer noch den Überblick zu halten. Insgesamt wurde das ganze Buch dann recht langatmig und man bleibt mit vielen Fragen zurück, die nicht alle geklärt wurden. Ein dritter Band wurde ja bereits angekündigt und ich glaube ich gebe diesem auch noch eine Chance, um weitere Antworten zu bekommen.

Veröffentlicht am 08.08.2023

Spannende Idee, aber etwas schwach umgesetzt

Der Diamanten-Coup
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Der Diamanten Coup ist ein auf einem wahren Verbrechen basierender Thriller, wobei ich vorab schon sagen muss, dass es für mich eher ein Krimi war.

Es handelt von einem Raubüberfall, welcher sich vor ...

Der Diamanten Coup ist ein auf einem wahren Verbrechen basierender Thriller, wobei ich vorab schon sagen muss, dass es für mich eher ein Krimi war.

Es handelt von einem Raubüberfall, welcher sich vor einigen Jahren im legendären Grünen Gewölbe in Dresden ereignet hat. Dabei wurden sehr wertvolle Diamanten darunter auch der Sächsische Weiße, ein weißer Diamant mit 48 Karat, gestohlen. Der Fall konnte bis heute nicht aufgeklärt werden und man ist immer noch auf der Suche nach den Juwelen. Der Autor hat dieses Verbrechen aufgegriffen und eine eigene fiktive Fortsetzung der Ermittlungen verfasst.

Das Cover und die Idee des Buchs haben mich sofort angesprochen. Auch die relativ kurzen Kapitel haben mir gefallen und der Raub am Anfang des Buches wird authentisch beschrieben. Nach und nach wurde mir die Handlung dann aber zu unrealistisch muss ich sagen. Es war eine wilde Hetzjagd über mehrere Länder verteilt, jedes Kapitel spielte in einer anderen Stadt, da hätten ein paar Seiten mehr pro Kapitel auch nicht geschadet.

Das Buch war teilweise schon spannend, aber auch vorhersehbar, Thriller Elemente sind nicht wirklich vorhanden. Von True Crime kann man allerdings schon sprechen, der Autor hat ausgiebig recherchiert. Insgesamt ein gutes Buch, aber es ist auch definitiv Verbesserungspotential vorhanden.