Eine nicht ganz ungefährliche Wandertour...
One for the RockZum Buch: Der ehemalige Lehrer und geschiedene Vater Sebastian Synard hat sich in seiner Heimat Neufundland als Touristenführer selbständig gemacht. Er bietet dreitägige Touren durch seine Stadt St. John´s ...
Zum Buch: Der ehemalige Lehrer und geschiedene Vater Sebastian Synard hat sich in seiner Heimat Neufundland als Touristenführer selbständig gemacht. Er bietet dreitägige Touren durch seine Stadt St. John´s an.
Dieses Mal hat sich eine sechsköpfige bunt zusammengewürfelte Truppe angemeldet. Gleich am ersten Wandertag passiert das Unglück und einer seiner Teilnehmer stürzt und ist tot. Die Gruppe benimmt sich komisch, haben sie etwas damit zu tun? Sebastian spielt ein wenig Detektiv und mischt die Gruppe ganz schön auf, bevor es für ihn wirklich gefährlich wird!
Meine Meinung: Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen, was sehr toll ist, denn ich habe von diesem Autor bisher nichts gehört! Das beeinflusst aber in keiner Weise meine Meinung zum Buch!
Am Anfang wird dem Leser Sebastian, sein Sohn Nicholas, seine Ex-Frau Samantha und deren neuer Freund, der Polizeichef Olsen vorgestellt. Da bekommt man schon einen guten Einblick, vor allem in Sebastians Charakter. Der Autor schreibt in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Sebastian, und da er sehr humorvoll ist, fließt das auch mit in den Stil. Das ist sehr amüsant und peppt die ganze Geschichte enorm auf! Mir war nicht bewusst, dass mir ein wenig Humor in Kriminalgeschichten auch mal ganz gut gefällt! Der Autor bringt dem Leser aber auch seine Heimat Neufundland näher. Die Landschaftsbeschreibungen sind wirklich schön und man bekommt ein wenig Fernweh!
Die Geschichte endet nicht ganz unvorhersehbar, aber dennoch hat es dem Spaß keinen Abbruch getan!
Mein Fazit: Ich wurde wirklich sehr gut unterhalten und freue mich, dass ich das Buch lesen durfte! Ich kann es jedem empfehlen, der gut geschriebene Krimis mit einer Prise Humor und Ironie mag und nicht unbedingt Serienmörder als Täter braucht!