Platzhalter für Profilbild

Reading_Mimi

Lesejury Star
offline

Reading_Mimi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Reading_Mimi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2023

Leider zu viel Drama für meinen Geschmack

24 Wege nach Hause
0

Nachdem Petras Schwester gestorben ist und ihr Friseurladen Insolvenz anmelden musste, verlässt sie mit ihrer 11-jährigen Nichte Charlie Stockholm und zieht nach Nyponviken, einem kleinen Dorf im Süden ...

Nachdem Petras Schwester gestorben ist und ihr Friseurladen Insolvenz anmelden musste, verlässt sie mit ihrer 11-jährigen Nichte Charlie Stockholm und zieht nach Nyponviken, einem kleinen Dorf im Süden Schwedens. Hier versuchen beide auf Anraten der verstorbenen Schwester und Mutter einen Neuanfang und finden Zuflucht auf einem kleinen Hof. Viveca die Eigentümerin empfängt sie mit offenen Armen und bietet Petra auch gleich eine Stelle in ihrer Gärtnerei an. Eines morgens findet Petra einen mysteriösen Adventskalender vor ihrer Tür, die die Geschichte des Dorfes und einer verstorbenen Künstlerin Lilly, die dort einst gelebt hat. Nach und nach erfährt Petra so mehr über ihr neues Zuhause und auch über sich selbst.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Am Anfang fand ich die Stimmung auch noch sehr gemütlich und weihnachtlich. Doch nach und nach verblasste dieses Gefühl beim Lesen leider. Ich konnte von Anfang an nicht so warm mit Petra werden, was immer schade ist, wenn es sich dabei um die Protagonistin handelt. Sie war mir zwar nicht unsympathisch, aber ich habe einfach keinen Draht zu ihr finden können und habe ihr Handeln so manches Mal nicht ganz verstanden. Hin und wieder wirkte sie noch sehr unreif in meinen Augen. Am meisten gestört und ehrlich gesagt auch ab einen gewissen Punkt genervt hat mich allerdings, dass jeder in diesem Dorf irgendein Drama vorzuweisen hat. Man lernt zwar nicht allzu viele Dorfbewohner kennen, aber die die man dann kennenlernt, kommen auch früher oder später mit einer dramatischen Geschichte daher, was mich zum Schluss leider nur noch die Augen verdrehen lassen hat. Für mich hat das die weihnachtliche Stimmung der Geschichte doch sehr getrübt. Sicherlich kann nicht immer alles friedlich ablaufen und ein jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, aber gerade in einem Weihnachtsroman wünsche ich mir doch auch neben ein wenig Drama vor allem Besinnlichkeit und einfach mal vom Alltag und Problemen abschalten zu können. Ich vermute aber, dass das einfach die Erzählweise der Autorin ist, da mir dieses auch schon in ihrem anderen Weihnachtsbuch, aufgefallen und sauer aufgestoßen ist. Es kann einem eben nicht immer alles zusagen. Ich hoffe aber, dass diese Geschichte vielen schöne Lesestunden bescheren wird. Meins war es jedoch leider nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2023

Lost in Paradise

Der Ozean unserer Erinnerung
0

Die Schwestern Lori und Erin sind seid dem Tod ihrer Eltern auf sich allein gestellt und gehen zusammen durch dick und dünn. Doch als sie zusammen nach Fidschi fliegen, kommt es gleich am ersten Abend ...

Die Schwestern Lori und Erin sind seid dem Tod ihrer Eltern auf sich allein gestellt und gehen zusammen durch dick und dünn. Doch als sie zusammen nach Fidschi fliegen, kommt es gleich am ersten Abend zwischen den beiden zu einem Streit und Lori fliegt am nächsten Tag allein weiter auf die gebuchte Urlaubsinsel - doch sie soll dort nie ankommen. Das Flugzeug, in dem auch Erin hätte sitzen sollen, verschwindet spurlos und niemand weiß was mit den Insassen geschehen ist. Doch dann taucht zwei Jahre später der Pilot der Maschine auf und Erin fängt an zu hoffen, dass auch ihre Schwester noch leben könnte. Ohne lange nachzudenken, macht sie sich auf den Weg nach Fidschi und versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und lange Zeit fragt man sich, was wohl passiert sein mag. Lori mochte ich auch von Anfang an sehr gern, doch bei Erin brauchte ich eine Weile, bis ich mit ihr warm geworden bin. Die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen, doch leider fehlte mir hier irgendwas, was ich nicht so ganz in Worte fassen kann. Auch das Ende war nicht ganz nach meinem Geschmack. Vielleicht habe ich aufgrund der vielen sehr positiven Bewertungen aber auch einfach zu viel erwartet, vielleicht passt das Buch auch besser in den Sommer als in den Herbst. Irgendwas war für mich jedenfalls nicht ganz rund, ohne wirklich sagen zu können, was es war. Dennoch bin ich dank des tollen Schreibstils nur so durch die Seiten geflogen und bin froh, diese Geschichte nun auch zu kennen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2023

Nette Geschichte für Zwischendurch, für mich jedoch nicht auch nicht mehr.

Das Glück der Geschichtensammlerin
0

Janice ist Putzfrau und weiß, dass sie ihren Job gut macht. Doch viel mehr als nur saubere Häuser interessieren sie die Geschichten der Menschen, für die sie putzt. Im Laufe der Jahre hat sie ...

Janice ist Putzfrau und weiß, dass sie ihren Job gut macht. Doch viel mehr als nur saubere Häuser interessieren sie die Geschichten der Menschen, für die sie putzt. Im Laufe der Jahre hat sie so schon viele Geschichten gesammelt. Als sie dann jedoch eine Stelle bei der 92-jährigen Mrs B annimmt, möchte diese ihr nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern auch die von Janice hören und lässt nicht locker bis Janice anfängt zu erzählen.

Der Schreibstil der Autorin Sally Page hat mir sehr gut gefallen. Dieser ist sehr bildhaft und ruhig und dabei sehr angenehm, wodurch sich die Geschichte auch seshr flüssig lesen lies. Leider habe ich mir jedoch viel mehr von eben dieser erhofft. Janice ist sehr eine sympathische Protagonistin, die ihr Päckchen zu tragen hat jedoch blieb sie mir doch eher fremd. Eine richtige Bindung konnte ich zu ihr nicht aufbauen. Ich habe den Geschichten der Figuren gerne "gelauscht", gänzlich in ihren Bann ziehen, konnten sie mich leider jedoch nicht.

Fazit: Nette Geschichte für Zwischendurch, für mich jedoch nicht auch nicht mehr.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2023

Nicht das, was ich erwartet habe

Dead Romantics
0

Nach einer unschönen Trennung glaubt Florence nicht mehr an die Liebe oder gar Happy Ends. Problem hierbei ist jedoch, dass sie als Ghostwriterin der erfolgreichen Liebesroman-Autorin Ann Nichols den Lesern ...

Nach einer unschönen Trennung glaubt Florence nicht mehr an die Liebe oder gar Happy Ends. Problem hierbei ist jedoch, dass sie als Ghostwriterin der erfolgreichen Liebesroman-Autorin Ann Nichols den Lesern genau so ein Happy End geben muss. Als sie Ben, ihren neuen Lektor, um einen Aufschub bittet, lehnt dieser ab und Florence fürchtet um ihren Job. Doch dies ist schnell vergessen, als sie vom plötzlichen Tod ihres Vaters erfährt: Genau wie ihr Vater kann sie die Geister Verstorbener sehen und mit ihnen kommunizieren. Schnell eilt sie in ihre Heimatstadt, um ihrer Familie bei den Vorbereitungen der Beerdigung zu helfen und trifft dort auf Ben. Zunächst wundert sie sich, was er dort macht, doch dann merkt sie, dass er tot ist...

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte und den Schreibstil der Autorin reinzukommen, was aber mit der Zeit besser wurde, jedoch gänzlich warm konnte ich bis zum Schluss nicht mit dem Erzählten werden. Die Protagonistin Florence blieb mir leider durchweg etwas fremd. Woran dies lag, kann ich gar nicht genau sagen. Sie war nicht unsympathisch, aber irgendetwas - nicht ganz greifbares - hat mich an ihr gestört. Ben hat mir zwar ein wenig besser gefallen, doch auch mit ihm hatte ich meine Probleme. Die Geschichte ist ganz nett für Zwischendurch, aber leider auch nicht mehr. Anhand des Klappentextes habe ich hier viel mehr erwartet, als ich dann bekommen habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2023

Wichtige Themen

Die spürst du nicht
0

Zwei wohlhabende Wiener Familien, die Binders und Strobl-Marineks, gönnen sich gemeinsam einen Familienurlaub in der Toskana. Die Eltern Strobl-Marineks haben ihrer Tochter Sophie Luise sogar ...

Zwei wohlhabende Wiener Familien, die Binders und Strobl-Marineks, gönnen sich gemeinsam einen Familienurlaub in der Toskana. Die Eltern Strobl-Marineks haben ihrer Tochter Sophie Luise sogar erlaubt ihre Schulfreundin Aayana, ein Flüchtlingskind aus Somalia, mitzunehmen. Doch kaum hat der Urlaub auch schon richtig begonnen, kommt es zu einer Katastrophe.

Der Roman lässt mich sehr zwiegespalten zurück. Beide Familien sind sehr gut gezeichnet, doch auch wenig sympathisch. Aufgrund der Thematik ist dies vom Autor auch sicherlich so gewünscht, jedoch habe ich mich beim Lesen eher als stummer Betrachter von Außen als Teil der Geschichte gefühlt, sodass ich nie richtig reinfinden konnte. Ein jeder hat hier sein Päckchen zu tragen und geht anders damit um. Themen wie Migration und Asyl stehen hier im Vordergrund und werden interessant behandelt. Fazit: Thematisch eine interessante Geschichte, die mich aufgrund der Kühle der Protagonisten jedoch leider nicht so mitreißen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere