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Reading_Mimi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2023

Lost in Paradise

Der Ozean unserer Erinnerung
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Die Schwestern Lori und Erin sind seid dem Tod ihrer Eltern auf sich allein gestellt und gehen zusammen durch dick und dünn. Doch als sie zusammen nach Fidschi fliegen, kommt es gleich am ersten Abend ...

Die Schwestern Lori und Erin sind seid dem Tod ihrer Eltern auf sich allein gestellt und gehen zusammen durch dick und dünn. Doch als sie zusammen nach Fidschi fliegen, kommt es gleich am ersten Abend zwischen den beiden zu einem Streit und Lori fliegt am nächsten Tag allein weiter auf die gebuchte Urlaubsinsel - doch sie soll dort nie ankommen. Das Flugzeug, in dem auch Erin hätte sitzen sollen, verschwindet spurlos und niemand weiß was mit den Insassen geschehen ist. Doch dann taucht zwei Jahre später der Pilot der Maschine auf und Erin fängt an zu hoffen, dass auch ihre Schwester noch leben könnte. Ohne lange nachzudenken, macht sie sich auf den Weg nach Fidschi und versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und lange Zeit fragt man sich, was wohl passiert sein mag. Lori mochte ich auch von Anfang an sehr gern, doch bei Erin brauchte ich eine Weile, bis ich mit ihr warm geworden bin. Die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen, doch leider fehlte mir hier irgendwas, was ich nicht so ganz in Worte fassen kann. Auch das Ende war nicht ganz nach meinem Geschmack. Vielleicht habe ich aufgrund der vielen sehr positiven Bewertungen aber auch einfach zu viel erwartet, vielleicht passt das Buch auch besser in den Sommer als in den Herbst. Irgendwas war für mich jedenfalls nicht ganz rund, ohne wirklich sagen zu können, was es war. Dennoch bin ich dank des tollen Schreibstils nur so durch die Seiten geflogen und bin froh, diese Geschichte nun auch zu kennen.

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Veröffentlicht am 26.08.2023

Nette Geschichte für Zwischendurch, für mich jedoch nicht auch nicht mehr.

Das Glück der Geschichtensammlerin
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Janice ist Putzfrau und weiß, dass sie ihren Job gut macht. Doch viel mehr als nur saubere Häuser interessieren sie die Geschichten der Menschen, für die sie putzt. Im Laufe der Jahre hat sie ...

Janice ist Putzfrau und weiß, dass sie ihren Job gut macht. Doch viel mehr als nur saubere Häuser interessieren sie die Geschichten der Menschen, für die sie putzt. Im Laufe der Jahre hat sie so schon viele Geschichten gesammelt. Als sie dann jedoch eine Stelle bei der 92-jährigen Mrs B annimmt, möchte diese ihr nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern auch die von Janice hören und lässt nicht locker bis Janice anfängt zu erzählen.

Der Schreibstil der Autorin Sally Page hat mir sehr gut gefallen. Dieser ist sehr bildhaft und ruhig und dabei sehr angenehm, wodurch sich die Geschichte auch seshr flüssig lesen lies. Leider habe ich mir jedoch viel mehr von eben dieser erhofft. Janice ist sehr eine sympathische Protagonistin, die ihr Päckchen zu tragen hat jedoch blieb sie mir doch eher fremd. Eine richtige Bindung konnte ich zu ihr nicht aufbauen. Ich habe den Geschichten der Figuren gerne "gelauscht", gänzlich in ihren Bann ziehen, konnten sie mich leider jedoch nicht.

Fazit: Nette Geschichte für Zwischendurch, für mich jedoch nicht auch nicht mehr.

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Nicht das, was ich erwartet habe

Dead Romantics
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Nach einer unschönen Trennung glaubt Florence nicht mehr an die Liebe oder gar Happy Ends. Problem hierbei ist jedoch, dass sie als Ghostwriterin der erfolgreichen Liebesroman-Autorin Ann Nichols den Lesern ...

Nach einer unschönen Trennung glaubt Florence nicht mehr an die Liebe oder gar Happy Ends. Problem hierbei ist jedoch, dass sie als Ghostwriterin der erfolgreichen Liebesroman-Autorin Ann Nichols den Lesern genau so ein Happy End geben muss. Als sie Ben, ihren neuen Lektor, um einen Aufschub bittet, lehnt dieser ab und Florence fürchtet um ihren Job. Doch dies ist schnell vergessen, als sie vom plötzlichen Tod ihres Vaters erfährt: Genau wie ihr Vater kann sie die Geister Verstorbener sehen und mit ihnen kommunizieren. Schnell eilt sie in ihre Heimatstadt, um ihrer Familie bei den Vorbereitungen der Beerdigung zu helfen und trifft dort auf Ben. Zunächst wundert sie sich, was er dort macht, doch dann merkt sie, dass er tot ist...

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte und den Schreibstil der Autorin reinzukommen, was aber mit der Zeit besser wurde, jedoch gänzlich warm konnte ich bis zum Schluss nicht mit dem Erzählten werden. Die Protagonistin Florence blieb mir leider durchweg etwas fremd. Woran dies lag, kann ich gar nicht genau sagen. Sie war nicht unsympathisch, aber irgendetwas - nicht ganz greifbares - hat mich an ihr gestört. Ben hat mir zwar ein wenig besser gefallen, doch auch mit ihm hatte ich meine Probleme. Die Geschichte ist ganz nett für Zwischendurch, aber leider auch nicht mehr. Anhand des Klappentextes habe ich hier viel mehr erwartet, als ich dann bekommen habe.

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Veröffentlicht am 31.05.2023

Wichtige Themen

Die spürst du nicht
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Zwei wohlhabende Wiener Familien, die Binders und Strobl-Marineks, gönnen sich gemeinsam einen Familienurlaub in der Toskana. Die Eltern Strobl-Marineks haben ihrer Tochter Sophie Luise sogar ...

Zwei wohlhabende Wiener Familien, die Binders und Strobl-Marineks, gönnen sich gemeinsam einen Familienurlaub in der Toskana. Die Eltern Strobl-Marineks haben ihrer Tochter Sophie Luise sogar erlaubt ihre Schulfreundin Aayana, ein Flüchtlingskind aus Somalia, mitzunehmen. Doch kaum hat der Urlaub auch schon richtig begonnen, kommt es zu einer Katastrophe.

Der Roman lässt mich sehr zwiegespalten zurück. Beide Familien sind sehr gut gezeichnet, doch auch wenig sympathisch. Aufgrund der Thematik ist dies vom Autor auch sicherlich so gewünscht, jedoch habe ich mich beim Lesen eher als stummer Betrachter von Außen als Teil der Geschichte gefühlt, sodass ich nie richtig reinfinden konnte. Ein jeder hat hier sein Päckchen zu tragen und geht anders damit um. Themen wie Migration und Asyl stehen hier im Vordergrund und werden interessant behandelt. Fazit: Thematisch eine interessante Geschichte, die mich aufgrund der Kühle der Protagonisten jedoch leider nicht so mitreißen konnte.

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Veröffentlicht am 22.05.2023

Habe hier mehr erwartet

Das Sanatorium
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Die derzeit freigestellte Kommissarin Elin Warner reist zusammen mit ihrem Freund Will in die Schweiz um in einem Luxushotel, das früher als Sanatorium diente, die Verlobung ihres Bruders Isaac zu feiern. ...

Die derzeit freigestellte Kommissarin Elin Warner reist zusammen mit ihrem Freund Will in die Schweiz um in einem Luxushotel, das früher als Sanatorium diente, die Verlobung ihres Bruders Isaac zu feiern. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Isaacs Verlobte. Als dann ein gewaltiger Schneesturm tobt, sind die noch nicht evakuierten Hotelgäste von der Außenwelt abgeschnitten und schon bald geschieht ein Mord.

Ich hatte hier anfangs Probleme in die Geschichte zu finden, obwohl mir die Atmosphäre sehr gut gefallen hat. Die Autorin hat hier eine düstere und spannungsgeladene Umgebung geschaffen, jedoch blieb die Spannung der Handlung größtenteils auf der Strecke. Die Protagonistin Elin Warner war mir bis zum Schluss nicht sonderlich sympathisch, sodass ich hier zu ihr nur schwer eine Bindung aufbauen konnte. Immer wieder wird ihre traumatische Vergangenheit angesprochen, die ich ab einem gewissen Punkt eher anstrengend als interessant fand. Auch die Beziehung zu ihrem Freund Will kommt sehr gefühlskalt daher und ich habe mich das ein oder andere Mal gefragt, warum die beiden überhaupt zusammen sind. Aber auch die anderen Charaktere blieben mir eher fremd. Keiner war so wirklich sympathisch. Jedoch war das Ende, bzw. der Täter dann für mich doch eine Überraschung, sodass ich mit der Geschichte noch etwas versöhnt wurde.

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