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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2024

Leider nicht empfehlenswert!

The Christmas Fix
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In dem Liebesroman " The Christmas Fix " von Lucy Score folgen wir der Protagonistin Catalina/Cat King. Sie ist der Star einer Reality-Show, welche sich mit Renovationen von Häusern und Gebäuden befasst. ...

In dem Liebesroman " The Christmas Fix " von Lucy Score folgen wir der Protagonistin Catalina/Cat King. Sie ist der Star einer Reality-Show, welche sich mit Renovationen von Häusern und Gebäuden befasst. Nach einem katastrophalen Sturm setzt sie sich in den Kopf das Stadtzentrum der Kleinstadt Merry, rechtzeitig bis Weihnachten, wieder aufzubauen. Dabei stößt sie immer wieder auf Widerstand bei dem Bürgermeister Noah Yates. Dieser Roman verbindet die Elemente: Grumpy x Sunshine; alleinerziehender Vater, Kleinstadt, lustige Dialoge und Weihnachten.
Obwohl der Schreibstil von Lucy Score flüssig und sehr leicht lesbar ist, hatte ich Probleme mich auf die Geschichte einzulassen. Bereits die Ausgangssituation fand ich sehr unrealistisch und logisch nicht nachvollziehbar. Als Catalina von dem Sturm, der unter anderem die Stadt Merry getroffen hat, hört ist sie wie besessen von der Idee ihre Reality-Show dort zu filmen und alles zu renovieren, um das Weihnachtsfest zu retten. Ich verstehe einfach nicht warum der Fokus so stark auf Weihnachten gelegt wird. Viele Menschen haben ihr Zuhause verloren. In solch einer desastören Situation macht man sich doch keine Gedanken über Feiertage und Dekorationen. Des Weiteren kann ich auch Noahs übermäßige Abneigung dem Projekt gegenüber nicht nachvollziehen. Jemand bietet dir an die ganze Stadt kostenlos und unverzüglich wieder aufzubauen und der Bürgermeister lehnt das mehrmals aus Prinzip einfach ab?
Außerdem hat mich beim Lesen sehr gestört wie oft erwähnt wurde, dass Catalina etwas nicht essen sollte oder zusätzlich mehr Sport machen muss, weil sie zB. Pasta gegessen hat. Sie arbeitet nicht als Model, sondern sie hat eine Reality-Show, in der es darum geht anderen Menschen in schwierigen Lebenslagen zu helfen! Warum also der Fokus auf ihre Figur?
Alles in allem kann ich dieses Buch leider weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 24.03.2024

Meiner Meinung nach: Enttäuschend!

Star Bringer
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„Star Bringer“ von Tracy Wolff konnte meiner Meinung nach dem Hype nicht gerecht werden. Ich habe eine epische Fantasy-Story mit Science-Fiction-Elementen erwartet und wurde leider am Ende enttäuscht.
Gestört ...

„Star Bringer“ von Tracy Wolff konnte meiner Meinung nach dem Hype nicht gerecht werden. Ich habe eine epische Fantasy-Story mit Science-Fiction-Elementen erwartet und wurde leider am Ende enttäuscht.
Gestört hat mich vor allem der ungenaue bzw. unvollständige Aufbau dieser Welt, sodass ich von Anfang an nicht in dieses Universum eintauchen konnte. Die Charaktere waren mir persönlich unsympathisch und sind mir daher auch überhaupt nicht ans Herz gewachsen, was aber, insbesondere bei dieser Buchlänge (752 Seiten!!!), natürlich essenziell ist.
Folglich war ich auch nicht wirklich an der Handlung interessiert und habe daher auch sehr lange gebraucht um dieses Buch zu beenden. Außerdem hatte ich aufgrund der Menge an Protagonisten Probleme die Fakten den Personen zuzuordnen und der Handlungen zu folgen (Das kann aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass ich fast einen Monat on/off gelesen habe.). Die Smut-Szenen wirkten gezwungenermaßen eingebaut, nur um einem Trend gerecht zu werden, was mir besonders missfallen hat.
Alles in allem hat es „Star Bringer“ leider nicht geschafft mich zu fesseln, weshalb ich nur 2 Sterne vergeben kann.

Veröffentlicht am 10.03.2024

Idee toll, die Umsetzung leider nicht

Mayfair House
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"Mayfair House" von Alex Hay hatte auf mich zunächst einen sehr vielversprechenden Eindruck gemacht. Romane welche sich dem Thema der Rache bedienen, schneiden bei mir, aufgrund des Spannungseffekts, tendenziell ...

"Mayfair House" von Alex Hay hatte auf mich zunächst einen sehr vielversprechenden Eindruck gemacht. Romane welche sich dem Thema der Rache bedienen, schneiden bei mir, aufgrund des Spannungseffekts, tendenziell immer etwas besser ab. Leider konnte mich die Story von "Mayfair House" nicht wirklich überzeugen.
Wir folgen mehreren Protagonisten in London, Stadtteil Mayfair, im Jahre 1905. Im Zentrum steht die wohlhabende Familie de Vries und die vor kurzem entlassende Haushälterin Mrs King, welche nach ihrer Entlassung beschließt Rache zu nehmen und mit ihren Komplizinnen den Heist des Jahrhunderts zu planen.
Zunächst muss ich sagen, dass ich einen schwierigen Einstieg in die Story hatte. Das hat dazu geführt, dass ich mich später kaum mit den Charakteren identifizieren konnte und schlichtweg die meiste Zeit gelangweilt war. Das Ende bzw. der Höhepunkt konnte mich leider auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Ich vergebe dennoch zwei(einhalb) Sterne, weil der Schreibstil des Autors sehr gut ist und ich die Vision nachverfolgen kann. Ich kann nicht genau einschätzen ob es an der Multitude von Nebencharakteren und ihren eigenen Hintergrundgeschichten oder am allgemeinen Fehlen eines roten Fadens lag, aber meiner Meinung nach hat es an der Umsetzung der Idee gescheitert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2023

Leider nichts für mich!

Cleopatra und Frankenstein
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„Cleopatra und Frankenstein“ von Coco Mellors beginnt mit der schicksalhaften Begegnung der zwei Protagonisten Cleo und Frank an Silvesterabend. Der zwanzigjährige Altersunterschied, hält die beiden nicht ...

„Cleopatra und Frankenstein“ von Coco Mellors beginnt mit der schicksalhaften Begegnung der zwei Protagonisten Cleo und Frank an Silvesterabend. Der zwanzigjährige Altersunterschied, hält die beiden nicht davon ab sich auf den ersten Blick sofort ineinander zu verlieben. Kurz darauf heiraten sie auch schon und wir, als Leser*innen, begleiten die beiden über mehrere Monate.
Der erste Eindruck dieses Buches war überaus positiv: das Großstadt-Setting in New York, eine untypische Liebesbeziehung und fesselnde, realistische Konversationen. Leider wandelte sich dieser Eindruck mit jedem gelesenen Kapitel immer mehr in das Gegenteil um. Am Schreibstil der Autorin habe ich nichts Großes zu bemängeln, jedoch enttäuschte dieser Roman meiner Meinung nach mit dessen unsympathischen und teilweise unerträglichen Charakteren. Außerdem konnte ich mich persönlich nicht mit der konstanten Thematisierung von Sex, Partys und Alkohol-/Drogen-Eskapaden anfreunden. Mir ist bewusst, dass die Autorin die Intention hatte eine „realistischere“ Erzählung mit fehlerbehafteten Charakteren zu bieten, jedoch scheiterte es für mich persönlich an der Hineinversetzbarkeit (relatability). Für manche mag das kein Problem sein, für mich aber sinkt dadurch das Interesse und somit auch der Lesespaß.
Fazit: Ich denke, dass sich die Meinungen bei diesem Buch sehr stark spalten werden. Die einen werden es lieben, die anderen eher nicht. Außerdem sollte man sich vorher selbst über Triggerwarnungen informieren, wenn man weiß, dass bestimmte Themen einen belasten!