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Veröffentlicht am 22.10.2022

Nette Herbstgeschichte mit Krimi-Aspekten

Maple-Creek-Reihe, Band 1 - Meet Me in Maple Creek
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Miras Leben ändert sich schlagartig, als sie erfährt, dass sie 19 Jahre von ihrem Vater angelogen wurde. Plötzlich steht ihr Bruder Lilac vor ihr und mit ihm der geheimnisvolle Josh. Auf dem Weg, ihren ...


Miras Leben ändert sich schlagartig, als sie erfährt, dass sie 19 Jahre von ihrem Vater angelogen wurde. Plötzlich steht ihr Bruder Lilac vor ihr und mit ihm der geheimnisvolle Josh. Auf dem Weg, ihren Bruder näher kennenzulernen, erfährt sie auch mehr über Josh und seine dunklen Geheimnisse, die sie selbst in Gefahr bringen könnten. Doch gehen die stärker werdenden Gefühle zwischen ihnen können sie nichts tun…
Zunächst muss man erwähnen, dass Maple Creek ein unfassbar gemütliches und schönes Herbst-Setting hat, das mir sehr gefällt. Es macht das ganz Buch total schön und passt vor allem jetzt im Herbst super! Das Cover ist ebenfalls wunderschön und gemeinsam mit dem Farbschnitt ein richtiger Hingucker.
Auch den Schreibstil mochte ich sehr. Er lässt sich flüssig lesen und bringt die Gefühle gut rüber. Ein paar wenige Kapitel haben sich meiner Meinung nach etwas gezogen, was aber in der Bilanz nicht so schlimm ist.
Mira ist ein schöner Charakter. Sie hat eine tolle Art und wird im Laufe der Geschichte mutiger und unabhängiger. Vor allem, dass sie irgendwann ihrem Vater Paroli bietet und Antworten verlangt, gefällt mir sehr.
Auch Joshs charakterliche Entwicklung gefällt mir. Man merkt deutlich, wie sich seine Gefühle gegenüber Mira verändern und das er sich wirklich Sorgen um sie macht.
Was mir leider etwas gefehlt hat, ist, dass man wenig über Lilacs und Miras Beziehung erfährt. Sie kannten sich nicht und plötzlich mögen sie sich. Das kam sehr eilig und ich wünschte, man hätte mehr von diesem Umdenken mitbekommen.
Alles in allem kann man sagen, dass es sich um eine schöne, gemütliche Herbst-Geschichte mit einigen spannenden Elementen handelt. Das Buch hat zudem am Ende einen ordentlichen Cliffhanger, sodass ich jetzt bald zu Band 2 greifen werde:)
Das Buch hat auf jeden Fall 4/5 ⭐️ verdient!

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Rührende Geschichte

Making Faces
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Ambrose Young - dieser Name hat Fern schon zu Schulzeiten verzaubert und noch heute hegt sie Gefühle für ihn. Doch Fern‘s schüchterne Art ist nicht Ambrose‘ Typ. Sie verbringt ihre Zeit lieber mit ihren ...

Ambrose Young - dieser Name hat Fern schon zu Schulzeiten verzaubert und noch heute hegt sie Gefühle für ihn. Doch Fern‘s schüchterne Art ist nicht Ambrose‘ Typ. Sie verbringt ihre Zeit lieber mit ihren besten Freund Bailey, der im Rollstuhl sitzt und genießt mit ihm das Leben. Als sie jedoch ihren Jugendschwarm Ambrose wiedersieht, scheint sich alles verändert zu haben. Doch Ambrose hat sich verändert - und er ist so kaputt, dass Fern ihrer Liebe nicht traut.
Making Faces war das erste Buch, das ich von Amy Harmon gelesen habe und war demnach sehr gespannt. Am Anfang war die Geschichte etwas gewöhnungsbedürftig, da ich mich die letzten Monate sehr an Ich-Erzähler gewöhnt habe, aber das war nach den ersten Kapiteln vorbei. Die Geschichte von Fern und Ambrose hat mich sehr berührt. Die Emotionen, die Ambrose ausschüttet, haben extrem mich mitgenommen. Seine Gefühle wurden gut rübergebracht und die Geschichte war generell von Emotionen geprägt. Allerdings hat es sich dann von Zeit zu Zeit dich sehr gezogen und ich konnte die Geschichte nicht so flüssig durchlesen, wie ich gerne gewollt hätte. Dies bleibt allerdings der einzige Kritikpunkt. Mein erstes Buch von Amy Harmon hat mich also keinesfalls enttäuscht und ich kann mir gut vorstellen, mehr von ihr zu lesen.

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Veröffentlicht am 18.04.2024

Ein Ausflug in die Unterwelt

A Game of Retribution
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Ich kannte den ersten Band der Reihe nur aus Persephones Sicht und war total gespannt, die Bücher jetzt in Hades‘ Sicht weiterzulesen. Ich fand es wirklich interessant, Hades‘ Gefühle und Taten besser ...

Ich kannte den ersten Band der Reihe nur aus Persephones Sicht und war total gespannt, die Bücher jetzt in Hades‘ Sicht weiterzulesen. Ich fand es wirklich interessant, Hades‘ Gefühle und Taten besser zu verstehen und in seine Blickweise einzutauchen.
Dabei muss ich sagen, dass es mir schwer fällt, mich in die Person hineinzuversetzen, wenn die Geschichte in Er/Sie - Form geschrieben wurde, was mir leider nicht so gut gefallen hat.

Trotzdem fand ich es gut, den Herrscher der Unterwelt näher kennenzulernen und fand seine Liebe zu Persephone wirklich enorm gut ausgearbeitet.
Natürlich ist ihre Liebesgeschichte alles andere als einfach & die beiden mussten einiges durchmachen, weshalb die Geschichte und ihre Beziehung immer wieder auf und ab ging.
Die Machtkämpfe der Götter war dabei wirklich gut dargestellt und haben mir sehr gefallen, da es einige Intrigen und Wendepunkte gab
Auch die Schaffung von New Athen und der Verwebung von echter Welt & Unterwelt fand ich total interessant und innovativ.

Hin und wieder fand ich die Streitigkeiten zwischen Persephone und Hades irgendwie unnötig - genauso wie die 100 spicy Szenen, die alle zwei Kapitel auftauchten. Der Spice wirkte dadurch oft gezwungen.

Einen dicken Pluspunkt erhält dabei aber der Schreibstil - ich fand ihn total flüssig und angenehm, trotz der Er-Sie-Form gut zu lesen und hat mich immer wieder abgeholt.

Alles in allem hat mir diese Fantasy-Romanze wirklich gut gefallen, auch wenn es ein paar kleine Kritikpunkte gab. Die Geschichte war wirklich spannend, deshalb gebe ich 3,5/5 Punkten

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Veröffentlicht am 09.03.2021

In Ordnung, aber kein Highlight.

Mit dir bin ich unendlich
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Olivia hat alles, wovon man nur träumen kann. Doch ihre Versagensängste und der Druck von ihrem Vater machen ihr zu schaffen. Als sie auch noch auf eine öffentliche Schule wechseln muss, da sie von der ...

Olivia hat alles, wovon man nur träumen kann. Doch ihre Versagensängste und der Druck von ihrem Vater machen ihr zu schaffen. Als sie auch noch auf eine öffentliche Schule wechseln muss, da sie von der Privatschule flog, wird sie schnell als arrogant abgestempelt. Auch von Nathan, der eigentlich gar nicht der Typ dafür ist. Doch bei einen gemeinsamen Schulprojekt merken beide, dass der andere gar nicht so ist wie es scheint...

Für mich war das Buch in Ordnung, aber nicht überragend. An sich wäre das Thema richtig ausgearbeitet unfassbar gut, spannend und emotional gewesen. Im Buch selbst gab es jedoch immer wieder Stellen, die sich zogen und an denen nichts geschah. Auch das Ende und vor allem manche Stellen, an denen gravierende Dinge geschahen, kamen meiner Meinung nach zu plötzlich und vor allem zu sehr dramatisiert. Es war alles so ein bisschen übertrieben und zu krass.
An sich ließ sich das Buch trotzdem flüssig lesen und der generelle Schreibstil, bis auf eben die Spannungslücken und Dramatisierungen, war ganz gut. Auch die Charaktere waren liebevoll geschrieben und durchlebten eine Entwicklung zusammen. Gerade in Olivia und ihre Ängste konnte man sich gut hineinfühlen und sie verstehen. Einige Szenen, in denen sie nahezu Panikattacken hatte, waren durchaus sehr emotional und lebensnah beschrieben. Dass Nathan „ihr Retter in der Not“ sein wird, war absehbar und kam auch so, wie man es erwartete. Allerdings kam seine Sinneswandel so plötzlich, ganz nach dem Motto „Huch, sie ist ja doch nicht so arrogant wie sie wirkt. Eigentlich ganz niedlich, vielleicht lade ich sie auf ein Date ein.“ Das war irgendwie nach meinem Geschmack zu klischeehaft und zu schnell.
Abschließend kann ich aber nur sagen, dass das Buch in Ordnung war, mich jetzt aber nicht vollkommen abholen und überzeugen konnte. Zum Teil war es einfach zu langatmig und manche Szenen zu überzogen. Die Charaktere und das Thema waren jedoch ein guter Ausgleich. Ich finde es einfach wichtig, dass solche Themen wie Mobbing, Abgrenzung und Versagensängste angesprochen werden und das war hier der Fall, wenn auch nicht so emotional, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ich vergebe also guten Gewissens 3,5/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.09.2023

Süße Rockstar-Romance, die nicht 100% überzeugt

Sweeter than Fame
3

Ich habe mich sehr gefreut, Teil der Leserunde zu sein, die mir wirklich Spaß gemacht hat 🥰
„Sweeter than Fame“ ist eine süße kleine Geschichte rund um Ani, Garrett und die winzige Ortschaft Wildwood. ...

Ich habe mich sehr gefreut, Teil der Leserunde zu sein, die mir wirklich Spaß gemacht hat 🥰
„Sweeter than Fame“ ist eine süße kleine Geschichte rund um Ani, Garrett und die winzige Ortschaft Wildwood. Mitten in der Nacht zieht der Rockstar in das Haus nebenan und stellt Ani‘s Leben auf den Kopf. Doch Garrett trauert noch immer um seine Frau und Ani hat ein Geheimnis, das ihre Beziehung erschwert…
Meine Meinung:
Ich finde das Cover sehr schön. Es hat zwar nichts mit dem Inhalt zu tun, doch die Farben gefallen mir - es ist typisch Lyx.
Ich muss sagen, dass ich vorher noch kein Buch von Kylie Scott gelesen habe und dementsprechend hohe Erwartungen hatte. Leider muss ich vorab sagen, dass diese nicht zu 100% erfüllt wurden.
Zunächst aber gefällt mir Ani als Charakter sehr gut. Sie ist bodenständig und sehr sympathisch. Ihr dunkles Geheimnis wurde am Ende ebenfalls noch geklärt und ich konnte damit ihr Verhalten nachvollziehen.
Auch Garretts Charakter ist sehr treffend, der typische Rockstar eben. Er hat seine Frau verloren, was ihn sehr mitgenommen hat und auch die Musik scheint nicht mehr sein rettender Anker zu sein. Besonders am Anfang wirkte er noch sehr bedrückt.
Sein Umzug nach Wildwood sollte das aber ändern. Mir hat die kleine gemütliche Stadt sehr gefallen, es hat sehr cozy und familiär gewirkt. Auch der kleine Laden, in dem Ani arbeitet und vor allem Linda haben mich immer wieder begeistert und zum Lachen gebracht, weil es so typisch Dorf-Klatsch und Tratsch gab.
Die Handlung war okay, manchmal ging es etwas schnell, manchmal hat es sich etwas gezogen.
Es war nicht das perfekte Romance-Buch, aber man konnte es gut lesen.
Etwas, das mich jedoch gestört hat und worüber ich beim Lesen immer wieder gestolpert bin, ist der Schreibstil bzw. die stoische Verwendung des Präteritum. Es hat mir Knoten im Kopf gemacht, weil es nicht so flüssig klang, wie man es von anderen Autoren gewohnt ist. Vielleicht ist das auch durch die Übersetzung gekommen, aber ich konnte mich einfach nicht daran gewöhnen, dass da zum Beispiel „er las“ statt „er hat gelesen“ geschrieben wurde.
Auch die Gefühle kamen nicht immer bei mir an. Bei Garrett habe ich zwar die Trauer gut verstanden, aber irgendwie nicht „gefühlt“. Vielleicht habe ich da meine Erwartungen aufgrund anderer Bücher zu hoch gesetzt, aber ich war jetzt in dem Sinne nicht super stark berührt.

An sich hat mir das Buch gefallen, aber es war kein Highlight. Ich war nicht zu einhundert Prozent überzeugt und es gab ein paar Punkte, die mich gestört haben. Alles in allem war es aber eine süße Rockstar-Romance, die man mal zwischendurch lesen kann.

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