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Veröffentlicht am 20.09.2023

Die Suche nach dem Glück

Aufgetaut
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Wie eigentlich nicht anders zu erwarten war, hat David Safier auch diesmal wieder eine total aberwitzige und extrem abenteuerliche Geschichte zu Papier gebracht. Allen Figuren voran steht hier Urga, die ...

Wie eigentlich nicht anders zu erwarten war, hat David Safier auch diesmal wieder eine total aberwitzige und extrem abenteuerliche Geschichte zu Papier gebracht. Allen Figuren voran steht hier Urga, die Steinzeitfrau, im Mittelpunkt, liebenswert in Szene gesetzt mit all ihren „Lebenserfahrungen“, die in der Jetzt-Zeit für besondere Erheiterungen sorgen oder auch bei ihrer Sorge um das letzte Mammut, das gerettet werden muss. Als gekonnten Kontrapunkt kommt dann Felix ins Spiel. Er, der Looser auf ganzer Linie, versucht nun Urga glücklich zu machen, um damit wiederum seine Familie und letztlich sich selbst glücklich zu machen.

Der Roman ist kurz gesagt die Suche nach dem Glück. Die vielen neuen Lektionen, die Felix für sich lernt, bringen den Leser immer wieder zum Lachen. Die Geschichte ist herzerfrischend und hat einen locker leichten Erzählstil. Die einzelnen Charaktere tun ihr übriges der Geschichte ihren Stempel aufzudrücken.

Mich hat die Geschichte gut unterhalten. Ich empfehle sie somit gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.09.2023

Ein Stück Zeitgeschichte

Die Schule am Meer
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Dieser Roman ist ein interessantes Stück Zeitgeschichte, denn „Die Schule am Meer“ gab es tatsächlich. Sie wurde von Anni und Paul Reiner gegründet und legte neben den eigentliche Schulfächern viel Wert ...

Dieser Roman ist ein interessantes Stück Zeitgeschichte, denn „Die Schule am Meer“ gab es tatsächlich. Sie wurde von Anni und Paul Reiner gegründet und legte neben den eigentliche Schulfächern viel Wert auf ein eigenständiges Handeln und gleichrangiges Miteinander von Lehrern und Schülern.

Die Autorin verknüpft in diesem Roman Historisches mit Fiktivem, was ihr wunderbar gelingt. Anfänglich war es nicht einfach die vielen Personen auseinander zu halten, man sollte also am Ball/Buch bleiben, damit man die Beziehungen richtig einordnen kann. Es wird erzählt, wie die Schüler und Lehrer in ihrer kleinen Welt auf der Insel Juist mit ihren alltäglichen Problemen, Sorgen aber auch Freuden zurecht zu kommen lernen.

Der Erzählstil ist eingängig und flüssig. Die Beschreibungen rund um die Schule schildert die Autorin überzeugend und detailreich. Die einzelnen Charaktere waren gut ausgearbeitet. Allerdings hätte man nach meinem Geschmack einige Passagen etwas kompakter erzählen können. Dadurch fehlte es ab und an am Erzähltempo.

Ich kann aber das vorliegende Hörbuch weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.09.2023

Mord in außergewöhnlichem Ambiente

CORDES #1
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„Mordslust“ ist ein typischer Regionalkrimi, der hier und da die „Macken“ der „Einheimischen“ aufs Korn nimmt.

In einem Swingerclub ist ein Mord geschehen. Michaela und ihre Kollegen nehmen die ersten ...

„Mordslust“ ist ein typischer Regionalkrimi, der hier und da die „Macken“ der „Einheimischen“ aufs Korn nimmt.

In einem Swingerclub ist ein Mord geschehen. Michaela und ihre Kollegen nehmen die ersten Spuren auf. Bei den Recherchen deutet alles auf einen Kollegen als Täter hin. Doch auch Guido, engster Mitarbeiter Michaelas versucht die Abläufe zu verschleppen. Aber warum? Hauptkommissar Guido Ruck mag es deftig, vor allem bei seinen Späßen. Doch Michaela gibt gut Paroli, was mir super gefallen hat. Überhaupt ist das Team wunderbar. Alle haben so ihre Ecken und Kanten.

Der Leser erfährt im Laufe der Story so einiges über das jeweilige Privatleben. Dass passte zwar gut in die Geschichte nahm aber der eigentlichen Krimihandlung auch etwas den Schwung. Der Schreibstil ist flüssig und teilweise flapsig, was meines Erachtens nicht unbedingt zu einem Krimi passt. Andererseits hat es der Autor bewundernswert hinbekommen die schlüpfrigen Einzelheiten aus dem Swingerclub mit Feingefühl, zu beschreiben.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.09.2023

2. Fall für Capelli & Zhou

Lotusblut
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Der Thriller ist gut erdacht und kommt mit einigen unvorhersehbaren Wendungen daher. Der Autorin gelingt es die Spannung lange zu halten, da man als Leser nicht zu schnell auf den Mörder und seine Motivation ...

Der Thriller ist gut erdacht und kommt mit einigen unvorhersehbaren Wendungen daher. Der Autorin gelingt es die Spannung lange zu halten, da man als Leser nicht zu schnell auf den Mörder und seine Motivation schließen kann. Die Anlaufschwierigkeiten in ihrer Zusammenarbeit, die ja schon in Band 1 intensiv beleuchtet wurden, sind auch in diesem Serienteil noch nicht ausgeräumt. Das zeigt sich auch darin, dass beide jeweils allein ihren eigenen Ermittlungsansätzen folgen, was wiederum ihr Vorgesetzter gar nicht gern sieht. Aber allmählich merken die beiden so unterschiedlichen Charaktere, dass sie zusammenarbeiten müssen, wollen sie den Fall zum Abschluss bringen.

Hat man den Vorgänger gelesen und erinnert sich an die Zickereien der Beiden, wirkt die hier beschriebene Weiterentwicklung durchaus überzeugend und glaubwürdig. Auch die Nebencharaktere passten mit ihren Persönlichkeiten gut in die Geschichte.

Alles in allem eine gelungen Fortsetzung. Mich hat der Krimi gut unterhalten und ich kann 4 von 5 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 19.09.2023

unterhaltsam mit viel Südfrankreich-Flair

Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5)
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Obwohl es bereits der 5. Fall für Leon Ritter, seines Zeichens Rechtsmediziner, ist, ist ein Einstieg erst hier in die Serie kein Problem. Leon Ritter wird auch für „Neulinge“ so beschrieben, dass sie ...

Obwohl es bereits der 5. Fall für Leon Ritter, seines Zeichens Rechtsmediziner, ist, ist ein Einstieg erst hier in die Serie kein Problem. Leon Ritter wird auch für „Neulinge“ so beschrieben, dass sie wissen mit wem sie es zu tun bekommen. Der Krimi-Plot ist durchgängig spannend zu lesen und man bleibt lange im Unklaren über den Täter und seine Motivation. Das kommt vor allem durch den gekonnten Erzählstil. Die Szenen wechseln zwischen Ermittlung und den Handlungen des Täters hin und her und um die Spannung zu erhöhen, tauchen immer wieder neue Verdächtige auf. Leon Ritter wird erneut als geradliniger und sympathischer Ermittler dargestellt, der aber auch mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Dadurch wirkt die Figur realistisch und echt. Wie schon in den Vorgängerbänden wird auch hier wieder Südfrankreich vorteilhaft in Szene gesetzt.

Insgesamt hat Remy Eyssen einen fesselnden, unterhaltsamen und mit Südfrankreich-Flair ausgestatteten Kriminalroman geschrieben. Ich kann ihn durchaus weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.