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Veröffentlicht am 08.02.2026

War leider nicht meins!

Night Shadow 1. They Who Guard The Night
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Seit drei Jahren kommt Odette Leclair nach Hause, wenn ihre Familie den Tag beginnt.
Um etwas Geld hinzuzuverdienen, verkleidet sich Odette als Junge, um gemeinsam mit ihrer Freundin Louise die Nacht ...

Seit drei Jahren kommt Odette Leclair nach Hause, wenn ihre Familie den Tag beginnt.
Um etwas Geld hinzuzuverdienen, verkleidet sich Odette als Junge, um gemeinsam mit ihrer Freundin Louise die Nacht zum Tag zu machen. Als zwei junge Frauen dürften sie nicht ohne Anstandsdame oder männliche Begleitung in die Öffentlichkeit und so übernimmt Odette die Rolle als Louise' Cousin.
Doch als Odette sich zum ersten Mal unverkleidet in das Pariser Nachtleben stürzt und Eugène Lacroix kennenlernt, muss sie feststellen, dass in ihr ungeahnte Fähigkeiten schlummern, die nicht nur sie in große Gefahr bringen.

"They Who Guard The Night" von Laura Cardea ist der erste Band der Night Shadow Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Odette Leclair erzählt wird.

Die Geschichte spielt in Paris zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und die Weltausstellung steht vor der Tür.
In diesem Paris wurden die zwanzig Arrondissements nach den griechischen Göttern benannt.
Odettes Familie stammt aus L'Hadès, in dem sich der Eingang zu den Catacombes befindet, das aber auch eines der heruntergekommensten Viertel der Stadt ist.
In Begleitung ihrer gut betuchten Freundin Louise tut sie so, als würde sie ebenfalls zur wohlhabenden Bourgeoisie gehören, aber in Wahrheit müssen sie und ihre Familie jeden Franc zwei Mal herumdrehen und Hunger ist ihnen nicht fremd.
Mit drei Schwestern und einem Bruder ist es keine schwere Entscheidung, Geld für ihren Bruder Henri zur Seite zu legen, damit er an der Université studieren kann, obwohl es Odettes großer Traum ist, an die Sorbonne zu gehen und auch ihre jüngere Schwester Juliette intelligenter ist als Henri.
Sie machen das Beste aus ihren Leben und Odette steuert das Geld, das sie von Louise bekommt, nur zu gerne bei, um ihre Eltern zu entlasten.

Als Odette dann entdeckt, dass sie nachtbezogene Fähigkeiten hat, ändert sich alles.
Sie wird von Eugène, der ein Schattenspringer ist, zu den Nachtschwärmern gebracht, eine geheime Bruderschaft, deren Mitglieder ebenfalls verschiedene nachtbezogene Fähigkeiten besitzen.
Eugène kann sich in den Schatten fortbewegen, Odette kann Licht manipulieren, aber es gibt auch Schattenspieler und Nachtschwärmer, die sich in eine Schattengestalt verwandeln können.
Der Orden der Nyx ist der Gegner der Nachtschwärmer und letztere werden von den Nyx stets bedroht und verfolgt und auch Odette gerät schnell zwischen die Fronten.

Leider muss ich sagen, dass mich "They Who Guard The Night" überhaupt nicht überzeugen konnte.
Ich habe mich mit Odette schwergetan. Ich mochte es, dass sie ihre Familie an erste Stelle setzt, aber sie hat oft einfach egoistisch gehandelt und war mir zu überheblich. Es hat mich auch genervt, dass niemand erfahren durfte, dass sie nicht zur Bourgeoisie gehört, sie da so ein Geheimnis draus gemacht und kaum Hilfe angenommen hat.
Eugène mochte ich dagegen sehr. Er ist ein junger und charismatischer Gentilhomme, der Odette unter seine Fittiche nimmt und ihr das Kämpfen beibringt. Er ist seit Jahren ein Nachtschwärmer und an Odettes Seite, als sie diese für sie neue Welt entdeckt.

Die Handlung konnte mich ebenfalls nicht wirklich mitreißen und schon lange habe ich mich nicht mehr so durch eine Geschichte quälen müssen.
Ich hatte mich ja sehr auf die Geschichte gefreut, denn Paris zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts klang vielversprechend und auch die Einflüsse der griechischen Götter fand ich erst spannend, aber da diese bis auf ihre Namen keine wirkliche Rolle gespielt haben, hätte man das in meinen Augen auch weglassen können.
Ich fand es schade, dass wir nur wenig von der Bruderschaft der Nachtschwärmer gesehen haben, denn im Verlauf der Geschichte waren Odette und Eugène oft auf eigene Faust unterwegs und Odettes Unterweisung spielte ebenfalls keine große Rolle mehr. Generell hat mir an manchen Stellen der rote Faden gefehlt.
Der Konflikt zwischen den Nachtschwärmern und den Nyx war ganz interessant, aber es hat auch sehr lange gedauert, bis wir überhaupt erfahren haben, was es mit den Nyx auf sich hatte.
Am Ende wurde es noch mal spannend und es gab auch eine überraschende Offenbarung, aber diese hat für mich dann auch nicht mehr viel herausgeholt und so werde ich die Night Shadow Dilogie nicht weiterverfolgen.

Fazit:
Leider konnte mich "They Who Guard The Night" von Laura Cardea überhaupt nicht begeistern.
Ich habe mich mit der Protagonistin Odette schwergetan und die Handlung konnte mich gar nicht mitreißen. Mir hat ein wenig der rote Faden gefehlt und ich musste mich doch echt durchquälen.
Es war leider gar nicht mein Buch und so vergebe ich leider nur zwei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

Konnte mich leider nicht überzeugen!

Neun Tage Wunder
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Neun magische Tage und Nächte haben Lukas und Anni miteinander verbracht, doch dann ist Anni aus Lukas' Leben verschwunden.
Zehn Jahre später verflechten sich ihrer beider Leben erneut, was Anni in ein ...

Neun magische Tage und Nächte haben Lukas und Anni miteinander verbracht, doch dann ist Anni aus Lukas' Leben verschwunden.
Zehn Jahre später verflechten sich ihrer beider Leben erneut, was Anni in ein Gefühlschaos stürzt.

"Neun Tage Wunder" von Kristina Moninger ist ein Einzelband, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Annika Rabenstein und ihres Freundes Benjamin Behrens erzählt wird.

Vor neun Jahren hat die junge Anwältin Anni ihren Nachmieter Lukas kennengelernt und hat sich für neun Tage und Nächte die Wohnung mit ihm geteilt. Von Beginn an war da ein blindes Verständnis zwischen ihnen, doch dann hat Anni etwas erfahren, dass die Beziehung zerstört hat, bevor sie richtig beginnen konnte.
Nun ist Anni glücklich in Glückstadt mit dem Schriftsteller Ben, der jedoch darauf wartet, dass ihn die Muse küsst, denn mit seinem neuen Roman läuft es nicht gut.
Also holt er sich Inspiration von einem anderen Autor, der ihm seine Geschichte erzählt.
Währenddessen muss Anni wieder vermehrt an Lukas denken, was sie in ein Gefühlschaos stürzt.

Ich muss sagen, dass ich mich mit der Geschichte und auch mit dem Schreibstil sehr schwergetan habe, was mich gewundert hat, denn die Breaking Waves Reihe von Kristina Moninger mochte ich echt gerne.
Hier konnten mich die Charaktere, aber auch die Dialoge nicht wirklich mitreißen.
Ich fand besonders die Dialoge oft zu gezwungen lustig, hier hätte ich mir an manchen Stellen mehr Ernsthaftigkeit gewünscht, oder auch, dass nicht immer um den heißen Brei herumgeredet wird.

Die Geschichte wird von Anni und Ben in der Gegenwart, sowie von Anni in der Vergangenheit erzählt. Wir erleben, wie sie Lukas kennengelernt hat, wie sie einander verfallen sind. Aber auch wie sie in der Gegenwart ein Plakat zu seiner Lesereise sieht, die ihn nach Hamburg führt, was dafür sorgt, dass Anni immer wieder an ihn denken muss.
Parallel schreibt ihr Freund Ben an einem neuen Roman, lässt sich zur Inspiration die große Liebesgeschichte eines anderen Autoren erzählen und Bens Schwester Maren zieht mit ihren ganz eigenen Problemen wieder zu ihrem Bruder.
Auch die Handlung konnte mich ehrlich gesagt nicht wirklich fesseln. Am Anfang war ich noch gespannt darauf zu erfahren, warum Anni und Lukas sich getrennt haben, aber je mehr ich gelesen habe, desto weniger konnte mich die Geschichte packen. Es gab viele Probleme, die durch ein klärendes Gespräch hätten gelöst werden können und Anni hat sich oft wegen Kleinigkeiten angegriffen gefühlt, was ich doch sehr anstrengend fand.
Manche Themen wie Marens Probleme wurden aufgeworfen, aber haben nicht wirklich einen Abschluss bekommen und auch die beiden Liebesgeschichten konnten mich nicht wirklich begeistern, weder die von Anni und Lukas, die so magisch sein sollte, als auch die von Anni und Ben.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

Fazit:
"Neun Tage Wunder" von Kristina Moninger konnte mich leider nicht überzeugen.
Ich bin weder mit den Charakteren noch mit dem Schreibstil warm geworden, fand viele Dialoge zu gezwungen. Auch die Handlung konnte mich nicht fesseln.
Ich vergebe zwei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Konnte mich absolut nicht fesseln!

A Spell Unspoken
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Gemma und Darren sind aus New York geflüchtet und werden landesweit in den Medien als Verbrecher gesucht.
Sie haben sich mit einem schwarzmagischen Zirkel angelegt, dessen dunkle Machenschaften die Bevölkerung ...

Gemma und Darren sind aus New York geflüchtet und werden landesweit in den Medien als Verbrecher gesucht.
Sie haben sich mit einem schwarzmagischen Zirkel angelegt, dessen dunkle Machenschaften die Bevölkerung von New York City bedroht und ein besonderes Interesse an Gemma hat. Darren und Gemma wissen, dass sie den Zirkel stoppen müssen, doch sie wissen nicht, wie hoch der Preis dafür sein wird.

"A Spell Unspoken" von Yvy Kazi ist der zweite Band der Magic & Moonlight Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Gemma Stone und des zweiundzwanzig Jahre alten Darren Hunter erzählt wird.
Der Prolog wird aus der Perspektive von Gemmas Freundin Hazel Birds und der Epilog aus Sicht ihres Bruders Taro Takanashi erzählt, die in den nächsten beiden Bänden ihre Geschichte erzählen dürfen.

Ich mochte den ersten Band richtig gerne, denn ich fand die Darstellung der modernen Magie sehr gelungen und mochte auch die Wohlfühlatmosphäre richtig gerne. Auch die Handlung hat mir im ersten Band sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich auch schon sehr auf den zweiten Band gefreut!
Allerdings habe ich mich mit diesem richtig schwergetan.
Ich fand, dass sich die Geschichte sehr gezogen hat. In der ersten Hälfte des Buches passiert nur wenig Spannendes, denn Gemma und Darren finden Unterschlupf bei Gemmas Moms Viola und Laura. Sie bereiten sich auf ihre Rückkehr nach New York vor, halten einige Rituale ab und genießen die Zeit zu zweit.

Erst mit ihrer Rückkehr nach New York kommt auch etwas Spannung in die Geschichte, denn natürlich können die beiden sich nicht ewig verstecken und der schwarzmagische Zirkel, dem sowohl Hexen als auch Gestaltwandler angehören und der auch über Leichen geht, um seine Ziele zu erreichen, wird schnell auf ihre Rückkehr aufmerksam.
Ich konnte ehrlich gesagt nicht alle Erklärungen zu den Ritualen komplett nachvollziehen und auch über die Ziele des Zirkels hätte ich gerne mehr erfahren. Mich hat es auch sehr gestört, dass gefühlt alles, was Gemma, Darren und ihre Freunde geplant haben, letzten Endes über den Haufen geworfen wurde und alles anders kam. Denn die Vorbereitungen haben sich echt sehr gezogen und wenn letzten Endes sowieso alles anders kommt, wieso hat man da so viel Zeit reingesteckt?
Das Ende kam auf jeden Fall überraschend, aber war für mich auch völlig aus der Luft gegriffen.
Was die Schatten angeht, ist man keinen Schritt weiter als im ersten Band und für mich sind generell viele Fragen offengeblieben. Ich bin nie richtig in den Lesefluss gekommen und ich fand es schade, dass hier die Wohlfühlatmosphäre aus dem ersten Band einer eher düsteren Grundstimmung gewichen ist. Gemma kommt immer mehr vom rechten Weg ab, was ich sehr schade fand. Sie nutzt nicht mehr nur weiße Magie, sondern auch dunkle Magie oder sogar Blutmagie, während Darren Formen der weißen Magie kennenlernt.
Mit dem Ende kann ich mich auch nicht so recht anfreunden, weil alles sehr schnell und irgendwie auch sehr einfach gelöst wurde.

Eigentlich freue ich mich schon sehr auf die Geschichte von Taro und Hazel, die im dritten Band beginnt, auch in der Hoffnung, dass noch ein paar der offengebliebenen Fragen beantwortet werden. Aber nach dem Ende weiß ich nicht, wo die beiden eigentlich stehen.
Ich hoffe einfach, dass mir der dritte Band besser gefallen wird als dieser zweite Band, der mich echt enttäuscht hat!

Fazit:
"A Spell Unspoken" von Yvy Kazi ist ein zweiter Band, der mich echt enttäuscht hat.
Die Geschichte konnte mich überhaupt nicht fesseln, auch weil in der ersten Hälfte nicht viel Spannendes passiert ist. Aber auch in der zweiten Hälfte konnte mich die Geschichte nicht abholen, manchen Erklärungen konnte ich nicht ganz folgen und das Ende war für mich zu sehr aus der Luft gegriffen.
Mir hat die Wohlfühlatmosphäre aus dem ersten Band gefehlt und auch Darren und Gemma mochte ich zwar gerne, aber ich konnte keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen.
Es war einfach nicht mein Buch und so vergebe ich leider nur zwei Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 17.02.2024

Ich habe leider überhaupt nicht in die Geschichte hineingefunden!

Secretly Yours
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Seit es vor fünfzehn Jahren fast zum Kuss zwischen Hallie Welch und Julian Vos kam, hat Hallie jeden Mann mit Julian verglichen und ihn nie aus dem Kopf bekommen.
Als sie sich nun wiedersehen, muss sie ...

Seit es vor fünfzehn Jahren fast zum Kuss zwischen Hallie Welch und Julian Vos kam, hat Hallie jeden Mann mit Julian verglichen und ihn nie aus dem Kopf bekommen.
Als sie sich nun wiedersehen, muss sie enttäuscht feststellen, dass er sich nicht mal an sie erinnern kann, doch dafür geht ihm die erwachsene Hallie nicht mehr aus dem Kopf ...

"Secretly Yours" von Tessa Bailey ist der erste Band der Napa Valley-Reihe, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der neunundzwanzig Jahre alten Hallie Welch und des dreiunddreißig Jahre alten Julian Vos erzählt wird.

Hallie ist seit dem Tod ihrer geliebten Großmutter Rebecca das reinste Chaos. Die Gärtnerin war noch nie sonderlich strukturiert, doch nun kann sie sich auf nichts festlegen, ist unpünktlich, aber ist auch ein fröhlicher Mensch, der andere mit seinem Lächeln anstecken kann.
Als neben ihrem liebsten Weinladen Corked das Uncorked eröffnet und dem Corked die Kunden wegnimmt, startet sie unüberlegte Aktionen, um das Uncorked zu sabotieren, was natürlich unter keinem guten Stern steht.
Julian Vos ist das komplette Gegenteil von Hallie. Er liebt Strukturen, braucht sie sogar und lebt nach einer strikten Zeitplanung, an die er sich rigoros hält. Es wirft ihn sehr aus der Bahn, wenn mal etwas nicht nach seinem Plan verläuft.
Nach vier Jahren ist er zurück in Napa Valley, um ein Buch zu schreiben, aber seit Hallie den Garten des Gästehauses gestaltet, das er auf dem Weingut seiner Familie bewohnt, kommt auch Chaos in sein Leben, denn dieses wirbelt Hallie ganz schön durcheinander.

Hallie ist bereits seit fünfzehn Jahren in Julian verliebt, auch wenn sie ihn seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch während Hallie ihren Fast-Kuss noch immer in Ehren hält, kann Julian sich nicht an Hallie erinnern. Sie schüttet ihm ihr Herz in einem anonymen Liebesbrief aus und ihre Geschichte kommt langsam ins Rollen.

Ich muss sagen, dass ich mich zwischendurch echt zum Lesen zwingen musste, denn die Geschichte von Hallie und Julian konnte mich überhaupt nicht mitreißen oder berühren.
Ich habe leider gar keinen Zugang zu der Geschichte gefunden und bin mit den beiden auch nicht warm geworden. Besonders auf Julian konnte ich mich nicht einlassen, auch weil ich mit seiner Art ehrlich gesagt nicht zurechtgekommen bin. Man erfährt früh, dass es vor vier Jahren einen Brand auf dem Weingut der Familie Vos gab, wo etwas passiert ist, das Julian stark belastet hat, aber was das genau war, erfahren wir leider erst spät. Da damit sein Verhalten ein Stück weit erklärt wird, kam mir das viel zu spät, weil ich mich hier mit Julian doch sehr schwergetan habe.
Wenn man Schwierigkeiten mit den Charakteren hat, dann habe ich auch oft Probleme, dass mich die Handlung einfach nicht mitreißen kann und das war leider auch hier der Fall, denn das Buch konnte mich eigentlich gar nicht fesseln. Es war zwar ein Stück weit unterhaltsam, aber es konnte mich einfach nicht überzeugen. War einfach nicht mein Buch, schade!

Es ist komisch, aber auch bei der Duty & Desire Reihe und der Bellinger Schwestern Dilogie konnte mich der erste Band jeweils nicht überzeugen, aber die Bände danach haben mir dann deutlich besser gefallen. Ich freue mich deshalb schon sehr auf den zweiten Band, der die Geschichte von Julians Schwester Natalie erzählt und hoffe einfach, dass mir dieser besser gefallen wird!

Fazit:
"Secretly Yours" von Tessa Bailey konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen.
Ich bin weder mit Hallie noch mit Julian warm geworden und besonders mit Julian hatte ich Probleme, weil ich mit seiner Art nicht klargekommen bin.
Die Geschichte konnte mich leider überhaupt nicht fesseln und ich musste mich stellenweise echt zum Lesen zwingen. Von mir gibt es daher nur zwei Kleeblätter, ich hoffe aber, dass mir der zweite Band besser gefallen wird!

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Veröffentlicht am 21.09.2023

War absolut nicht mein Buch!

When the Storm Comes
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Nachdem ihre beste Freundin Rachel für eine Jobchance nach New York reist, beschließt Marly Macpherson den geplanten gemeinsamen Roadtrip allein zu starten.
Kurz vor der Kleinstadt St. Andrews by-the-Sea ...

Nachdem ihre beste Freundin Rachel für eine Jobchance nach New York reist, beschließt Marly Macpherson den geplanten gemeinsamen Roadtrip allein zu starten.
Kurz vor der Kleinstadt St. Andrews by-the-Sea macht ihr Auto jedoch schlapp und Marly muss fast zwei Wochen darauf warten, dass es wieder repariert wird. Was für sie erst eine kleine Katastrophe ist, wird schnell zur Chance, denn sie fühlt sich dort wohl, findet Anschluss und einen Job und trifft auf Jack, zu dem sie sich schnell hingezogen fühlt.

"When the Storm Comes" ist der erste Band von Carina Schnells Sommer-in-Kanada-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Marly Macpherson und Jack Wilson erzählt wird.

Nachdem sie ihren Bachelor in der Tasche hat, wollte Marly gemeinsam mit ihrer besten Freundin Rachel einen Roadtrip durch Kanada machen und sich auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrer Herkunft begeben. Ihre Mutter hat Marly und ihren Vater verlassen, als Marly vier Jahre alt war, und später wuchs Marly bei ihren Großeltern väterlicherseits auf. Ihre Mutter ist eine Passamaquoaddy, gehört den First Nations an und Marly möchte nicht nur ihre Mutter finden, sondern auch mehr über ihre Wurzeln erfahren.
Marly hat eine große Klappe und eine spitze Zunge, sie wirkt überheblich und steckt die Menschen gerne in Schubladen, obwohl sie sie noch nicht gut kennt. Außerdem liebt sie Sneaker über alles und hat gefühlt ihren ganzen Schuhschrank mitgenommen, als es ans Packen für den Roadtrip ging. Jeder ihrer Schuhe wird mit vollem Namen genannt, was mich irgendwann nur noch die Augen hat verdrehen lassen.
Jack Wilson ist in St. Andrews aufgewachsen und liebt seine Heimat sehr, weshalb es für ihn nie infrage kam, seine Heimatstadt zu verlassen. Er hat einen Hund namens Reggie und einen großen Freundeskreis, der auch Marly schnell aufnimmt. Jack ist charmant und gut aussehend, führt aber keine Beziehungen, sondern ist eher der Typ für lockere Affären.

Ich habe mich besonders mit Marly sehr schwergetan, weil ich sie ehrlich gesagt echt unsympathisch fand, aber auch mit Jack bin ich nicht wirklich warm geworden, obwohl er mit deutlich sympathischer was als Marly. Die beiden hatten keinen guten Start, aber nähern sich dann doch an. Marly hat ihn erst den Stempel Lumberjack verpasst und Jack war nicht begeistert von der Großstädterin Marly, denn sie stammt aus Toronto.
Als die beiden sich erst mal angenähert hatten und alle anfänglichen Streitigkeiten aus dem Weg geräumt waren, ging es dann auch ziemlich schnell mit ihnen. Für meinen Geschmack zu schnell und irgendwie auch zu ernst.

St. Andrews ist eine wirklich charmante Kleinstadt und auch Jacks Freunde haben mir gut gefallen.
Ich mochte es, dass wir mehr über die Passamaquoddy erfahren haben, aber ich hätte mir von Marlys Familiengeschichte irgendwie mehr erhofft. Sowohl von der Suche nach ihrer Mutter, denn sie gibt doch viel zu schnell auf, als auch von der Beziehung zu ihrem Vater, wobei ich mit diesem Ausgang noch leben kann. Auch ein Ex-Freund kam immer wieder zur Sprache, der dann aber nicht wirklich eine Rolle spielte. Es wurden viele Themen angerissen, aber gefühlt nur halbherzig verfolgt und vieles wird nicht richtig abgeschlossen.
Auch das Ende war nicht meins. Der Konflikt war für mich zu sehr aufgebauscht, ein klärendes Gespräch hätte viel Kummer erspart und irgendwie ging mir dann Marlys finale Entscheidung auch zu schnell, oder besser gesagt hätte ich mir gewünscht, dass sie sich aus anderen Gründen dafür entscheidet.
Man merkt schon, dass ich mich mit dem Buch echt schwergetan habe. Die anderen beiden Bände habe ich schon da und ich hoffe einfach, dass mir die anderen Charaktere besser gefallen werden.

Fazit:
"When the Storm Comes" von Carina Schnell war einfach nicht mein Buch.
Ich habe mich besonders mit Marly schwergetan, denn mir war sie total unsympathisch und auch mit Jack bin ich dann nicht wirklich warm geworden. Ihre Geschichte konnte mich deshalb kaum fesseln oder berühren, sondern hat mich zum Teil echt genervt.
Dennoch mochte ich St. Andrews sehr und auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, aber das ändert nichts daran, dass es mir insgesamt leider nicht so gut gefallen hat, wie ich es mir erhofft habe.
Ich vergebe zwei Kleeblätter.

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