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Veröffentlicht am 24.09.2023

Habe ich so noch nicht gelesen!

Ich träumte von einer Bestie
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"Ich träumte von einer Bestie" von Nina Blazon ist ein außergewöhnlicher Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Ursprünglich erwartete ich eine Fantasy-Geschichte, wurde jedoch ...

"Ich träumte von einer Bestie" von Nina Blazon ist ein außergewöhnlicher Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Ursprünglich erwartete ich eine Fantasy-Geschichte, wurde jedoch angenehm überrascht, dass es sich vielmehr um einen Roman handelt, der sich auf die Protagonistin Fleur und ihre Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit konzentriert.

Fleur ist eine äußerst faszinierende Hauptfigur, die mir von Anfang an sehr sympathisch war. Ihr Beruf als Datenforensikerin verleiht der Geschichte eine spannende und unkonventionelle Note. Ihre Intelligenz und Entschlossenheit haben mich tief beeindruckt, und ich konnte mich gut in ihre Gedanken und Emotionen hineinversetzen.

Die Charaktere Antoine und Pierre haben in mir von Anfang an gemischte Gefühle ausgelöst. Antoine war mir unsympathisch, und auch Pierre sorgte für einige Probleme, was dazu beitrug, die Spannung in der Geschichte aufrechtzuerhalten.

Im Gegensatz dazu fand ich Fleurs Bruder Max äußerst sympathisch, und ich habe es genossen, seine Rolle in der Geschichte zu verfolgen, ganz zu schweigen von Fleurs liebevollem Stiefvater und ihrer Mutter, die ebenfalls als Charaktere sehr gut ausgearbeitet waren.

Die Thematik des Romans ist äußerst ungewöhnlich und hat mich fasziniert. Die Art und Weise, wie die Geschichte sich entfaltet und schließlich aufgelöst wird, hat mich wirklich überrascht. Nina Blazon hat einen großartigen Job gemacht, die Leser in die Geschichte hineinzuziehen und sie bis zum Schluss zu fesseln.

Insgesamt war "Ich träumte von einer Bestie" ein bemerkenswertes Leseerlebnis. Ich gebe dem Buch vier Sterne, da es mich mit seiner spannenden Handlung, den interessanten Charakteren und der unerwarteten Auflösung begeistert hat. Zwischendurch waren mir die 450 Seiten aber etwas lang. Ich kann es jedem empfehlen, der nach einer einzigartigen Leseerfahrung sucht.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Kurzweiliger Einblick in das Leben einer Mutter, deren Kinder erwachsen sind

Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe
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"Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe" von Doris Knecht ist ein Roman, den ich gerne mit vier Sternen bewerte. Er überzeugt vor allem durch die bemerkenswerte Art und Weise, wie ...

"Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe" von Doris Knecht ist ein Roman, den ich gerne mit vier Sternen bewerte. Er überzeugt vor allem durch die bemerkenswerte Art und Weise, wie die Protagonistin in den Mittelpunkt gerückt wird, was es mir ermöglichte, mich sofort in ihre Lage zu versetzen, obwohl ich selbst viel jünger bin. Dies ist dem beeindruckenden Schreibstil der Autorin zu verdanken.

Die Darstellung der Gefühlswelt der Mutter, nachdem alle Kinder das Haus verlassen haben, ist äußerst einfühlsam und authentisch. Man kann förmlich nachempfinden, wie sie sich fühlt, wenn die Stille in den Räumen einkehrt und die Routine des Alltags sich verändert. Dieses Buch zeigt eindrücklich, dass die Themen und Emotionen, die es anspricht, nicht an ein bestimmtes Alter gebunden sind. Obwohl ich selbst jünger bin als die Protagonistin, konnte ich mich gut mit ihr identifizieren und fand mich in ihren Gedanken und Gefühlen wieder.

Allerdings ist anzumerken, dass die Handlung selbst nicht unbedingt als "spannend" im herkömmlichen Sinne bezeichnet werden kann. Stattdessen gewährt der Roman Einblick in den normalen Alltag einer Mutter, was für manche Leser möglicherweise etwas ungewöhnlich oder nicht ganz das erwartete Lesevergnügen sein könnte. Trotzdem schafft es die Autorin, diesen Alltag so eindrücklich und mitreißend zu schildern, dass das Buch trotz der scheinbaren Alltäglichkeit fesselt.

Insgesamt ist "Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe" ein Buch, das durch seinen einfühlsamen Schreibstil und die tiefgehende Charakterzeichnung der Protagonistin besticht. Wer nach einer Lektüre sucht, die den Alltag einer Mutter auf berührende Weise beleuchtet, wird in diesem Roman sicherlich eine lohnenswerte Entdeckung machen.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Welch tolle Buchgestaltung!

One Second to Love (Breaking Waves 1)
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"One Second to Love" von Kristina Moninger ist eine gelungene Mischung aus Romance und Suspense, die mir mit seiner originellen Idee sehr gut gefallen hat. Ich vergebe gerne vier Sterne für dieses Buch.

Die ...

"One Second to Love" von Kristina Moninger ist eine gelungene Mischung aus Romance und Suspense, die mir mit seiner originellen Idee sehr gut gefallen hat. Ich vergebe gerne vier Sterne für dieses Buch.

Die Kombination von Liebesgeschichte und Ermittlungen rund um Josis Verschwinden hat die Geschichte bis zur letzten Seite spannend gemacht. Die vielschichtige Handlung sorgte dafür, dass ich gleichermaßen in die romantische Beziehung als auch in das Rätsel um Josis Verschwinden vertieft war. Diese gelungene Verbindung von Romantik und Spannung hat mir gut gefallen und mich stets neugierig auf die weitere Entwicklung gemacht.

Obwohl Rockstar-Geschichten normalerweise nicht mein bevorzugtes Genre sind, fand ich die Dynamik und das Gefühl von Freundschaft, das zwischen den Mädchen in der Geschichte vermittelt wurde, ansprechend. Dies verlieh der Handlung eine interessante Tiefe und machte die Charaktere authentischer.

Besonders beeindruckte mich die Gestaltung der gesamten Romanreihe. Der farbige Buchschnitt ist nicht nur ein Hingucker, sondern ergänzt sich auch hervorragend mit den anderen Bänden der Reihe. Diese liebevolle Detailarbeit verleiht der gesamten Buchreihe einen einheitlichen und ansprechenden Look.

Insgesamt war "One Second to Love" eine angenehme Überraschung für mich, da es meine Erwartungen an Romance und Suspense gekonnt vereinte. Die spannende Handlung und die gelungene Charakterentwicklung trugen dazu bei, dass ich das Buch mit Freude gelesen habe. Ich empfehle es allen, die nach einer unterhaltsamen und abwechslungsreichen Lektüre suchen.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

süße Gay-Romance

Stolen Kisses
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"Stolen Kisses" von Andreas Suchanek hat mich angenehm überrascht, und ich vergebe gerne vier Sterne für diese charmante Geschichte, die mir auf mehreren Ebenen gefallen hat.

Die beiden Protagonisten, ...

"Stolen Kisses" von Andreas Suchanek hat mich angenehm überrascht, und ich vergebe gerne vier Sterne für diese charmante Geschichte, die mir auf mehreren Ebenen gefallen hat.

Die beiden Protagonisten, Kai und Jannis, haben sich trotz der Rivalität ihrer Familien einen besonderen Platz in meinem Herzen erobert. Die Tatsache, dass sie aus verfeindeten Modeunternehmen stammen, sorgte für eine faszinierende Spannung in der Handlung. Trotzdem fand ich es erfrischend, dass die Geschichte sich hauptsächlich auf die Liebesgeschichte zwischen Kai und Jannis konzentrierte.

Die Darstellung von Jannis und seiner herzlichen Familie ist besonders ansprechend. Ich fühlte mich gleichzeitig wohl und heimisch bei ihnen und sehnte mich nach einer genauso netten Mutter und Schwester. Jannis' Familie vermittelt ein Gefühl von Wärme und Unterstützung, das die Geschichte noch authentischer macht. Im Gegensatz dazu hat Kai mit einem strengen Vater und dem Verlust seiner Mutter zu kämpfen, was eine berührende Dimension zur Geschichte beiträgt.

Die Liebesgeschichte zwischen Kai und Jannis ist äußerst süß und herzerwärmend. Besonders gefiel mir, dass beide Charaktere sehr respektvoll miteinander umgehen, was der Geschichte eine gewisse Tiefe und Echtheit verleiht. Die Behandlung des Themas Zwangsouting wird meiner Meinung nach gut umgesetzt und war eine wichtige Ergänzung zur Handlung.

Während die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten eindeutig im Mittelpunkt steht, war ich weniger von dem Konkurrenzkampf der beiden Modefirmen ihrer Familien angetan. Die persönlichen Geschichten der Hauptcharaktere waren für mich weitaus fesselnder und interessanter.

Das Setting in Berlin verleiht der Geschichte einen zusätzlichen Reiz. Die lebhafte Stadt bietet den perfekten Hintergrund für die Entwicklung der Beziehung zwischen Kai und Jannis.

Insgesamt ist "Stolen Kisses" eine süße und respektvolle Liebesgeschichte, die ich mit Freude gelesen habe. Sie hat mir gezeigt, dass Liebe Grenzen überwinden kann, selbst in den widrigsten Umständen. Ich empfehle dieses Buch allen, die nach einer herzerwärmenden Geschichte suchen, die von der Kraft der Liebe erzählt.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

spannender Campingausflug

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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"Der Trip" von Arno Strobel hat mich mit seiner fesselnden Thematik des Campings und dem ansprechenden Cover, das mit seinem "Guckloch" schon neugierig macht, positiv überrascht, weshalb ich dem Buch gerne ...

"Der Trip" von Arno Strobel hat mich mit seiner fesselnden Thematik des Campings und dem ansprechenden Cover, das mit seinem "Guckloch" schon neugierig macht, positiv überrascht, weshalb ich dem Buch gerne vier Sterne gebe.

Die Protagonistin Evelyn und ihre Suche nach ihrem verschollenen Bruder Fabian haben mir besonders gefallen. Schon der Prolog war unglaublich spannend und hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, was sich genau während jener Campingreise mit Fabian ereignet hat, da dies ein wichtiger Teil der Handlung ist. Leider wurde diese Frage am Ende des Romans nicht so detailliert aufgeklärt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Die Spannung im Buch hielt bis zur letzten Seite an, und ich war stets gespannt darauf, wie sich die Handlung entwickeln würde. Arno Strobel versteht es, den Leser mit unerwarteten Wendungen und Geheimnissen zu fesseln.

Allerdings war ich etwas unzufrieden mit der Auflösung des Falls am Ende. Sie wirkte auf mich etwas zu überhastet und konnte die Spannung, die während des Lesens aufgebaut wurde, nicht in vollem Maße halten. Zudem fand ich, dass einige Fragen unbeantwortet blieben, was für einen leichten Hauch von Enttäuschung sorgte.

Evelyns Kollege Tillmann war für mich ebenfalls nicht sonderlich sympathisch, aber das schien wohl beabsichtigt zu sein und trug zur Geschichte bei. Trotz einiger kleiner Kritikpunkte konnte ich "Der Trip" insgesamt sehr genießen und empfehle ihn gerne Lesern, die auf der Suche nach einem spannenden Thriller mit einem Hauch Geheimnis sind.

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