Unglaublich intensiv und emotional
MittsommersterneStina arbeitet in Stockholm im Vasa Museum. Außer ihrer Arbeit sieht sie nur ihren älteren Bruder Thore, der nach einem Unfall auf dauerhafte Hilfe angewiesen ist und in Stockholm in einer Art betreutem ...
Stina arbeitet in Stockholm im Vasa Museum. Außer ihrer Arbeit sieht sie nur ihren älteren Bruder Thore, der nach einem Unfall auf dauerhafte Hilfe angewiesen ist und in Stockholm in einer Art betreutem Wohnen lebt und ihre beiden Freundinnen Alva ( Mittsommerbriefe) und Malin.
Plötzlich taucht Andrik, Thores Freund seit Kindertagen, auf. Ausgerechnet er will im Vasamuseum mit seiner Firma eine Weihnachtsfeier geben und Stina soll die kurzfristige Organisation übernehmen. Da sind Tränen, das Aufreißen von alten Wunden und Zweifel bei Stina vorprogrammiert. Warum taucht Andrik jetzt, 17 Jahre nach dem Unfall und Stinas gewünschten Kontaktabbruch, in Stockholm auf ?
Das Cover lädt mich dazu ein, es genauer anzusehen. Ich liebe Cover, auf denen man viele kleine Einzelheiten, die in der Geschichte eine Rolle spielen, entdecken kann. Neben Gotland, der Insel, wo die drei aufgewachsen sind, ist Stockholm und hier insbesondere das Vasa Museum ein wichtiger Ort in diesem Roman. Ich bin vor fast genau 15 Jahren mit meinen Kindern in diesem Museum gewesen und habe mich bei der Beschreibung wieder zurückversetzt gefühlt. Die Vasa übt eine ganz eigenartige Faszination auf einen aus. Schon der Geruch dort ist unverkennbar. Zusammen mit dem typischen Stil der Autorin, den nicht einfachen Charakteren und dieser interessanten Dreiecksbeziehung , war es eine Kombination, der ich mich nur schwer entziehen konnte.
Ich habe gelacht, den Kopf geschüttelt und auch viel geweint.
Dieses Buch werde ich noch oft lesen.