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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2024

enttäuschend

Wenn sie lügt
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Goran kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück. Waldesroda. Die Mutter seiner damaligen Freundin Norah hatte ihn darum gebeten, denn seit einiger Zeit bekommt Norah Drohbriefe. Die Clique um Norah und ...


Goran kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück. Waldesroda. Die Mutter seiner damaligen Freundin Norah hatte ihn darum gebeten, denn seit einiger Zeit bekommt Norah Drohbriefe. Die Clique um Norah und Goran zerbrach vor 20 Jahren, als Norahs Freund David ein junges Paar brutal ermordete. Er starb auf der Flucht. Doch nun sieht es so aus, als kämen die Briefe von David. Goran will helfen, doch was verbirgt Norah?

Das Buch hat viele Seiten und mir definitiv einige Seiten zu viel! Gestraffter hätte mir das Buch vielleicht besser gefallen. Es zog sich alles wirklich sehr in die Länge mit diversen eingeschobenen Kapiteln mit Rückblenden in die Jugend, die allerdings viel zu ausschweifend und nicht wirklich die Story voranbringend waren. Ich habe mich zwischenzeitlich über den Schreibstil gewundert. Bücher von Linus Geschke kenne ich spannender. Es kam mir irgendwie so vor, als hätte eine Frau das Buch geschrieben. Es war leider nicht so spannend wie erwartet.

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Veröffentlicht am 26.10.2023

leider nicht so gut wie die frühere Krimireihe

Tief im Schatten
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Hanna Ahlander und Daniel Lindskog haben einen neuen Fall, obwohl ihr erster gemeinsamer Fall noch nicht lange zurückliegt. Ein Mann wurde ermordet aufgefunden. Er war ein allseits beliebter ehemaliger ...

Hanna Ahlander und Daniel Lindskog haben einen neuen Fall, obwohl ihr erster gemeinsamer Fall noch nicht lange zurückliegt. Ein Mann wurde ermordet aufgefunden. Er war ein allseits beliebter ehemaliger Skiweltstar. Wer hat ihm das angetan?

Das Buch hat zwei Handlungsstränge. Den in der Gegenwart mit der Mordermittlung und einen in der Vergangenheit, bei dem eine junge Frau, die in einer religiösen, sektenähnlichen Gemeinde lebt, Ehefrau eines Pastors wird und unter ihrem dominanten Mann leidet. Etwa in der Mitte des Buches laufen die Handlungsstränge zusammen. Ich fand daher das Geschehen durchschaubar. Mir hat der Part um Rebecka und ihre Geschichte besser gefallen, als die Ermittlungen im Mord an Johan. Bei den Ermittlern haben mich ihre persönlichen Probleme etwas genervt, z.B. Anton mit seiner Homosexualität, die er nicht offen machen will und Daniel mit seiner zickigen überforderten Lebensgefährtin und ihrem Kleinkind, wo Daniel ständig zwischen Pflicht und Schuldgefühl schwankt. Langweilig! Hanna hat auch ihr Päckchen zu tragen, aber die war mir noch am sympatischten. Leider hat auch dieses Buch nicht dazu beigetragen, dass ich Fan der Reihe werden würde. Die Reihe mit Thomas Andreasson fand ich deutlich besser.

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Veröffentlicht am 14.10.2023

leider nur Mittelmaß

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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Vor zwei Jahren verschwinden Evelyns Bruder Fabian und seine Frau auf einem Campingausflug nach Spanien. Evelyn arbeitet als Polizeipsychologin, doch selbst mit ihrer Ausbildung hat sie es noch nicht geschafft, ...

Vor zwei Jahren verschwinden Evelyns Bruder Fabian und seine Frau auf einem Campingausflug nach Spanien. Evelyn arbeitet als Polizeipsychologin, doch selbst mit ihrer Ausbildung hat sie es noch nicht geschafft, den Verlust ihres Bruders zu überwinden. Sie leidet darunter, nicht zu wissen, was ihm passiert ist. Als nun nach dem Mord an einem Camper mit Hilfe eines Augenzeugen ein Phantombild erstellt wird, traut Evelyn ihren Augen nicht. Das Bild ähnelt ihrem Bruder! Lebt er noch? Ist er der Mörder?

Das Buch war zwar ganz unterhaltsam, aber die große Spannung fehlte. Außerdem waren mir die Protagonisten nicht sonderlich sympathisch. Zum einen Evelyn. Ihre Handlungsweisen fand ich oft sehr unprofessionell. Tillmann, der Ermittler, ist in Evelyn verliebt und verhält sich auch nicht immer professionell. Die ganze Story wirkte nach einem spannenden Anfang (der mich im übrigen sehr an einen gesehenen Film erinnerte) sehr konstruiert. Der "Held" zum Schluss: wenig glaubwürdig für mich, ebenso wie das Motiv des Täters. Naja, schnell gelesen, schnell vergessen. Andere Bücher von Arno Strobl fand ich wesentlich spannender.

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Veröffentlicht am 10.10.2023

die Spannung fehlte leider

Glutspur
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Liv Jensen hat ihren Job als Ermittlerin bei der Polizei in Jütland aufgegeben und ist nach Kopenhagen gezogen. Dort arbeitet sie vorübergehend als Privatdetektivin. Ein Freund bei der Polizei bittet sie ...

Liv Jensen hat ihren Job als Ermittlerin bei der Polizei in Jütland aufgegeben und ist nach Kopenhagen gezogen. Dort arbeitet sie vorübergehend als Privatdetektivin. Ein Freund bei der Polizei bittet sie um Ermittlungen in einem alten Fall. Vor drei Jahren wurde ein Journalist ermordet, der Täter nie gefunden.
Hannah Leon muss den Selbstmord ihres Bruders Daniel verarbeiten, der einen Freigang aus dem Gefängnis zu seinem Selbstmord genutzt hat. Zuvor hatte er in seiner Gefängniszelle eine Botschaft an die Wand geschrieben in unbekannter Sprache.
Der aus dem Iran geflüchtete Kfz-Mechaniker Nima wird des Mordes an seiner Ex-Affäre verdächtigt. Wie hängen die Ereignisse zusammen?

Die Handlung wechselt kapitelweise von Liv, zu Hannah und zu Nima. Zwischendurch kurze eingeschobene Kapitel aus 1943, in denen es um eine schwangere Jüdin geht. Das Buch ist eigentlich gut geschrieben, mit schönem Schreibstil, aber mir leider viel zu detailliert. Dadurch schweiften meine Gedanken sehr schnell ab. So habe ich manchmal z.B. den Wechsel von Liv zu Hannah gar nicht so schnell realisiert. Livs Ermittlungen plätschern lange vor sich hin, es passiert leider so gar nichts. Ich fand das Buch leider überhaupt nicht spannend,es war für mich eher ein Roman, als ein Krimi. Die Auflösung ist zwar plausibel und alles gut konstruiert und komplex, aber mich konnte das Buch leider nicht fesseln, so dass ich weitere Bücher um Liv Jensen nicht lesen werde.

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Veröffentlicht am 30.09.2023

leider nicht sehr unterhaltsam

Verlogen
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Vor sieben Monaten verschwand eine junge Mutter spurlos. Aufgrund einer hinterlassenen Notiz für ihre Tochter nahm man an, sie habe Selbstmord begangen. Nun aber wird ihre Leiche in der Höhle eines Lavafelds ...

Vor sieben Monaten verschwand eine junge Mutter spurlos. Aufgrund einer hinterlassenen Notiz für ihre Tochter nahm man an, sie habe Selbstmord begangen. Nun aber wird ihre Leiche in der Höhle eines Lavafelds gefunden. Elma und ihr Kollege nehmen die Ermittlungen wieder auf. Wo findet man heute im Gegensatz zu den damaligen Ermittlungen einen neuen Ansatzpunkt?

In eingeschobenen kurzen Kapiteln wird in Ich-Perspektive geschildert, welche Schwierigkeiten eine Mutter mit ihrem Kind hatte, von der Geburt ihrer Tochter bis in die Gegenwart. Erst spät wird ersichtlich, was es damit auf sich hat.

Das erste Buch der Autorin fand ich leidlich unterhaltsam, wollte es hier noch einmal versuchen. Mich hat aber auch dieses Buch leider nicht wirklich packen können. Die isländischen Namen sind schwierig, oft hielt ich die jeweilige Person für einen Mann, obwohl es eine Frau war und umgekehrt. Erst nach dem Lesen habe ich hinten ein Personenregister entdeckt. Aber auch die die Handlung plätschert einfach nur vor sich hin, spannende Passagen fehlten leider. Sehr unbefriedigend fand ich außerdem das Ende, das hat mich richtig geärgert. Ich bin raus aus der Reihe, mir ist das Ganze doch zu langweilig.

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