Gelungenes Krimi-Debüt
Wer das Vergessen störtLily Brown war Polizeipsychologin bei Scotland Yard. Nach einer gescheiterten Beziehung lässt sie sich in Canterbury als Psychotherapeutin nieder. In ihrer Praxis erleben wir zwei Patientinnen. Vera Osmond ...
Lily Brown war Polizeipsychologin bei Scotland Yard. Nach einer gescheiterten Beziehung lässt sie sich in Canterbury als Psychotherapeutin nieder. In ihrer Praxis erleben wir zwei Patientinnen. Vera Osmond sucht Hilfe bei Lily, um sich wegen ihrer Panikattacken behandeln zu lassen. Vera hat ihre Schwester und ihre Eltern durch Unfälle verloren. Da ihre Eltern Vera für den Tod ihrer kleinen Schwester verantwortlich gemacht haben, will sie mehr über die Hintergründe erfahren. Gegen den Rat von Lily beendet Vera die Therapie. Als Vera von einem Hochhaus stürzt, geht die Polizei von Selbstmord aus, doch Lily ist anderer Meinung und setzt sich großer Gefahr aus. Bei der anderen Patientin handelt es sich um Samantha Harris, die Opfer häuslicher Gewalt ist und immer wieder zu ihrem Mann zurück kehrt.
Hinter dem Pseudonym verbirgt sich die Autorin Marita Spang sowie Marie Lacrosse, deren historische Romane ich bereits mit Begeisterung gelesen habe. Da die Autorin auch ausgebildete Psychologin ist, merkt man ihr Fachwissen der Geschichte auch an. Im Verlauf der Handlung habe ich Interessantes erfahren und fand es anregend einen Krimi mit einer Psychotherapeutin als Protagonistin zu lesen. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive geschildert. Durch die Überschriften ist aber immer eine klare Zuordnung gegeben und die Personen waren für mich greifbar.
Mir hat dieses Krimi-Debüt der Autorin sehr gefallen und nun bin gespannt auf weitere fesselnde Fälle um Lily Brown.