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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Feen-tastisch kreativ werden

Basteln, Rätseln, Dekorieren: Feen
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Dieses Beschäftigungsbuch bietet auf 48 Seiten tolle Anregungen zum Basteln, Malen und Rätseln rund um das Thema Feen. So können die Kinder zum Beispiel Zauberstäbe oder Feen-Puppen basteln und praktisch ...

Dieses Beschäftigungsbuch bietet auf 48 Seiten tolle Anregungen zum Basteln, Malen und Rätseln rund um das Thema Feen. So können die Kinder zum Beispiel Zauberstäbe oder Feen-Puppen basteln und praktisch lernen, wie man eine Fee zeichnet. Die Bastelideen sorgen im Anschluss zugleich auch für wunderbares Spielmaterial. Ab und an wird sogar direkt eine Spielidee mitgeliefert.

Die Bastelanleitungen sind dabei Schritt für Schritt aufgegliedert. Pro Schritt wird eine einzige Tätigkeit verlangt, zum Beispiel "Falte eine Ecke" oder "Schneide aus". Zu jedem Schritt gibt es außerdem eine Darstellung. So lassen sich die einzelnen Schritte sehr gut nachvollziehen und umsetzen. Das einzige was mir fehlt, ist eine Aufzählung vorab, welche Materialien jeweils benötigt werden. Toll finde ich dafür, dass es für die Bastelideen nicht unzählige Sachen braucht und kein riesiges Repertoire an Bastelmaterialien erforderlich ist. Zudem werden oft Dinge verarbeitet, die in den meisten Haushalten zu finden sind.

Des Weiteren enthält das Buch auch ein paar thematisch passende Rätsel für noch mehr Beschäftigungsspaß ganz ohne Bastelmaterialien. 

Fazit: Für kleine und große Feen-Fans ist dieses Mitmachbuch absolut geeignet! Die Ideen sind vielseitig und können so manchen Regentag in kunterbunten Feenstaub tunken. 

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Der Bauernhof in Zahlen

Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen Zählen - ab 18 Monate
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Wie auch andere Titel aus der Spiel-mit-Magnetbuchreihe unterstützt das Buch „Komm, wir lernen Zählen“ beim Lernen. Auf jeder Seite gibt es Bauernhoftiere zu zählen und entsprechend ihrer Anzahl gilt es, ...

Wie auch andere Titel aus der Spiel-mit-Magnetbuchreihe unterstützt das Buch „Komm, wir lernen Zählen“ beim Lernen. Auf jeder Seite gibt es Bauernhoftiere zu zählen und entsprechend ihrer Anzahl gilt es, den passenden Magneten für die Geschichte auszuwählen.
Was vom Konzept her gut erdacht ist, hat für mich jedoch eine kleine Schwäche. Die Kinder müssten nicht unbedingt zählen, um den richtigen Magneten auszuwählen. Denn wenn es darum geht, den vier Lämmchen vier Milchfläschchen zu bringen, dann passt natürlich nur der Junge, der als einziger Milchfläschchen trägt. Ob es drei oder vier sind, könnte für die Kinder schnell nebensächlich werden. Hier gilt es als Vorlesende aktiv zu sein und die Kinder immer wieder zum Nachzählen zu animieren: „Passt der Magnet wirklich? Wie viele Fläschchen bringt denn der Junge?“
Ansonsten punktet das Buch mit seiner Bauernhof-Thematik, die Freude am Zählen bereitet. Das Buch lädt des Weiteren mit seinen sechs Magneten zum freien Spiel ein.
Ein lehrreicher Bauernhof-Spaß und trotz kleinem Manko mein persönlicher Favorit unter den Magnetbüchern!

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Veröffentlicht am 05.02.2024

Actiongeladen bis zum Schluss

Star Bringer
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Prinzessin Kali hat ihren ersten offiziellen Einsatz, jedoch ausgerechnet zu einer Raumstation, auf der die Lösung zur Rettung des Sonnensystems schlummern soll, die aber kurzerhand in die Luft fliegt. ...

Prinzessin Kali hat ihren ersten offiziellen Einsatz, jedoch ausgerechnet zu einer Raumstation, auf der die Lösung zur Rettung des Sonnensystems schlummern soll, die aber kurzerhand in die Luft fliegt. Mit einer bunten Truppe von Leuten, darunter Söldner, eine ehemalige Gefängnisinsassin und eine Hohepriesterin, gelingt ihr die Flucht. Doch noch viel größere Herausforderungen stehen ihnen bevor. Und dem Sonnensystem bleibt nicht mehr viel Zeit bis die Sonne explodiert.

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Mich haben die fast 750 Seiten anfangs abgeschreckt, aber zum Glück blieben meine Sorgen grundlos. Denn die große Stärke dieses Wälzers: Es gibt keine Längen. Das Buch ist durch und durch actiongeladen, jedoch nicht so, dass einem zwischendurch keine Zeit zum Verschnaufen bliebe, sondern auf die gute Art. Auf eine spannende Szene, folgt eine ruhigere zum Verarbeiten des Geschehenen, darauf folgt wieder eine spannende Szene und so weiter. Damit hat mich das Buch bis zum Ende schwer begeistert.

Bei den Charakteren hielt sich meine Euphorie vor allem am Anfang schwer in Grenzen. Ich liebe ja mehrere POVs, war hier aber doch verwundert, nur in vier der sieben Raumschiff-Flüchtlinge Einblick zu bekommen. Am Ende wurde es dann aber doch noch schlüssig, wieso mehr Einblicke nicht unbedingt sinnvoll gewesen wären.

Die Hauptprotagonisten sind Ian und Kali, beide waren für mich anfangs - und sind es auch leider zum Teil am Ende noch - sehr klischeebehaftet. Kali geht ganz auf in ihrer Rolle der typisch naiven und weltfremden Prinzessin, lernt auf ihrer Reise aber auch etwas dazu. Mein Liebling wird sie dennoch nie werden. Ian ist der typische Hau-Drauf-Macho und natürlich super heiß. Im Gegenteil zu Kali bekommt er im Laufe der Geschichte aber noch ein bisschen mehr Tiefe.

Gemeinsamkeiten mit der Aurora-Reihe gibt es übrigens durchaus, doch zugleich auch ein paar Unterschiede, weshalb beide Reihen ihre Berechtigung haben. Dennoch ist Star Bringer für Fans der Space Opera definitiv empfehlenswert.

Parallel zum gedruckten Buch habe ich das Hörbuch gehört und ich muss sagen, hier bin ich sehr zwiegespalten, was die Sprecher anbelangt. Die weiblichen Sprecherinnen passten alle sehr gut, aber mit Ians männlicher Stimme kam ich nicht zurecht. Gibt es nur männliche Ü50-Hörbuchsprecher oder wieso besetzt man einen Charakter mit Anfang zwanzig mit einer derart reifen Stimme? Total unpassend, das hat mir daher sehr viel Freude am Hören genommen.

Insgesamt war es ein tolles Space-Abenteuer, auch wenn ich mit Kalis Charakter und ihren naiven Handlungen oft nicht so zufrieden war. Dennoch freue ich mich sehr auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 20.01.2024

Aus dem (Liebes-)Leben einer Lektorin

Literally Love 1. Paperthin Touch
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Lektorin Clio muss das Buch des ziemlich unausstehlichen aber auch erfolgreichen Autors Bryn Sperling betreuen. Doch seine herablassenden Kommentare zu ihrer Arbeit lässt sie sich nicht gefallen und schreibt ...

Lektorin Clio muss das Buch des ziemlich unausstehlichen aber auch erfolgreichen Autors Bryn Sperling betreuen. Doch seine herablassenden Kommentare zu ihrer Arbeit lässt sie sich nicht gefallen und schreibt ihm prompt ihre Meinung. Das verbessert tatsächlich ihre Zusammenarbeit per E-Mail und innerhalb der Manuskript-Kommentare, bis diese auf einmal flirty werden. Doch kann man sich in jemanden verlieben, den man nie gesehen geschweige denn gesprochen hat?

Die Dialoge unserer Protagonisten Clio und Bryn laufen anfangs nur per E-Mail und innerhalb der Kommentare im Manuskript ab. Dabei werden ihre Unterhaltungen schnell sehr unterhaltsam. Besonders ist hier auch, dass wir Bryns Manuskript in Auszügen mitlesen, ebenso wie Clios Änderungen und Kommentare daran. Man muss dafür wohl durchaus Interesse an der Verlagsarbeit haben, ich habe diese Besonderheit am Buch jedenfalls geliebt! Ein Lektorat auf diese Weise nachzustellen zeugt vom Talent der Autorin.

Clio ist als Protagonistin definitiv nicht auf den Mund gefallen, dementsprechend überdenkt sie auch vorab nicht wirklich ihre Worte und Taten. Das macht das Buch jedoch interessant und ihre impulsiven Taten mischen die Handlung ordentlich auf. Bryn wächst einem erst langsam, aber schließlich doch sehr intensiv ans Herz. Hier hat die Autorin einen Bookboyfriend geschaffen, der sich sehen lassen kann.

„Und das ist einer der Gründe, warum ich liebend gern >voll dein Typ< wäre, obwohl ich ausgesprochen froh bin, es nicht zu sein.“ (Bryn, S. 194). Lauter besondere Sätze wie diese schmücken das Buch aus und geben ihm eine humorvoll-romantische Note.

Ab ca. der Mitte des Buches nimmt die Handlung dann ordentlich an Fahrt auf. Uns Lesenden werden Rätsel aufgegeben, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Deren Lösungen werden uns lange vorenthalten und kommen schließlich mit einem Knall zum Ende des Romans ans Licht.

Ein bisschen gestolpert bin ich hier über das One Bed- bzw. Forced Proximity-Trope, da es für mich nicht so richtig gut reingepasst hat bzw. mir persönlich auch einfach zu unrealistisch war und zu überstürzt kam.

Abschließend vergebe ich daher 4,5 Sterne für ein romantisches Buch über Bücher für die Buchverliebten unter uns und für all diejenigen, die gerne mal einen Einblick in die Buchbranche hätten.

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Veröffentlicht am 07.10.2023

Wie Eichhörnchen und Schildkröte Freunde werden

Ein Hoch auf die Freundschaft!
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Die Geschichte ist so humorvoll geschrieben, dass ich aus dem Schmunzeln nicht mehr rauskam. Es gelingt den Autoren ihren zwei Bilderbuchfiguren trotz so wenig Text viel Tiefe zu verleihen. Wie uns der ...

Die Geschichte ist so humorvoll geschrieben, dass ich aus dem Schmunzeln nicht mehr rauskam. Es gelingt den Autoren ihren zwei Bilderbuchfiguren trotz so wenig Text viel Tiefe zu verleihen. Wie uns der Titel bereits verrät, ist das Thema Freundschaft hier natürlich vorrangig.

Auch die Illustrationen sind schön sowie sehr realitätsnah. Eichhörnchen sowie Schildkröte werden dabei beide liebevoll und detailreich dargestellt. Die Illustrationen erstrecken sich zum Teil über ganze Doppelseiten, die kurzen Textabsätze fügen sich hier wunderbar ein. Die Schriftart gibt dem Buch zudem eine verspielte Note. Die Stimmen von Eichhörnchen und Schildkröte werden außerdem in unterschiedlichen Farben dargestellt. Das macht einem das Vorlesen mit verstellten Stimmen noch leichter. Andererseits wurde dementsprechend komplett auf „sagt er“ etc. verzichtet, was es für jüngere Kinder eventuell schwieriger macht, den Dialogen zu folgen. Kann ich aber nur mutmaßen, ich stecke ja nicht drin in so einem Kleinkinderkopf.

Manchmal wird außerdem nur in den Bildern etwas erzählt, ohne dass der Text dies erläutert. Die Kinder müssen also schon sehr aufmerksame „Mitleser“ sein, was die Bilder anbelangt. Daher sollte man hier tatsächlich auf die Altersempfehlung ab 4 Jahren Rücksicht nehmen.

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