Großes Abenteuer, kleine Spannung
Wir gegen die WildnisDie Schwestern Amy (8) und Vivian (11) sowie ihr Cousin Owen (12) sind mit ihren Eltern in den Bergen Kaliforniens wandern. Zur Belohnung dürfen sie eine Nacht lang ganz allein an einem See campen. Doch ...
Die Schwestern Amy (8) und Vivian (11) sowie ihr Cousin Owen (12) sind mit ihren Eltern in den Bergen Kaliforniens wandern. Zur Belohnung dürfen sie eine Nacht lang ganz allein an einem See campen. Doch in der Nacht löst ein Erdbeben einen Felssturz aus und der Rückweg zu den Eltern ist verschüttet. Die Kinder sind nun auf sich allein gestellt und müssen einen langen und gefährlichen Umweg nehmen.
Diese Ausgangslage klingt nach einem großen Abenteuer, das leider nicht ganz rüberkommt. Die Kinder haben unterschiedliche Vorlieben und Sorgen, aber man kann nicht mit ihnen mitfiebern. Amy fand ich teilweise anstrengend und Owen zu passiv. Der Erzählstil ist ziemlich neutral, es gibt keine echten Spannungsbögen oder aktive Dramatik. Ein Perspektivwechsel war irgendwie da und dann auch wieder nicht. Die Wandernamen und die Dialoge waren ebenfalls nur mittelmäßig.
Ist der goldene Bär letztlich echt oder nur Einbildung?