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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2023

Wunderschöner Auftakt der Mühlbach-Saga

In Liebe, deine Lina (Mühlbach-Saga 1)
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In diesem Buch erzählt die Autorin die bewegende Geschichte ihrer Urgroßmutter, die Ende des 19. Jahrhunderts in Mühlbach, einem kleinen rheinland-pfälzischen Ort aufwuchs. Obwohl sie schon sehr früh ihre ...

In diesem Buch erzählt die Autorin die bewegende Geschichte ihrer Urgroßmutter, die Ende des 19. Jahrhunderts in Mühlbach, einem kleinen rheinland-pfälzischen Ort aufwuchs. Obwohl sie schon sehr früh ihre Mutter verloren hatte, verbrachte sie ihre Kindheit und Jugend, trotz großer Armut, unbeschwert und glücklich. Mit 17 Jahren ist sie in den Sohn des ortsansässigen Kaufmanns verliebt und beide sind ein Paar. Als Lina schwanger wird ist sie davon überzeugt, dass Albert sie heiraten wird. Jedoch rechnen beide nicht damit, dass Alberts Eltern sich vehement gegen eine Heirat der beiden sträuben und androhen, ihren Sohn zu enterben. Und Albert fügt sich ihnen. Lina droht jetzt Verachtung und Ausgrenzung aus der Dorfgemeinschaft, denn schließlich ist sie ein liederliches und gefallenes Mädchen mit einem unehelichen Kind, einem sogenannten „Bankert“.
Barbara Leciejewski hat die Geschichte ihrer Urgroßmutter und ihrer Großmutter sorgsam recherchiert. Sie ist umrahmt von fiktiven Personen und Geschehen. Mit einem ruhigen und unaufgeregten Schreibstil führt sie durch die sehr emotionale Handlung, die mir mehr als einmal Tränen in die Augen steigen ließ. Die Protagonisten sind nachvollziehbar und bildhaft beschrieben, wobei es mir ganz besonders Karl angetan hat. Er ist ein Mann, wie man ihn sich nur wünschen kann.
Der Zeitgeist der damaligen Zeit inclusive der politischen Begebenheiten ist sehr gut getroffen und dargestellt. Dadurch war es mir möglich, mich in das Denken und Handeln der einzelnen Charaktere hineinversetzen zu können.
Mein Fazit:
Ein wunderschöner Auftakt der Mühlbach-Saga. Jetzt fiebere ich der Fortsetzung „Für immer, Dein August“, die im März 2024 erscheinen soll, ungeduldig entgegen.
5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 17.10.2023

Brillante Fortsetzung der Stadtlichter-Reihe

Der Schatten eines Sommers
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Dieser zweite Band der Saga knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Der erste Weltkrieg ist ausgebrochen und Isas Verlobter Viktor, wie auch Henning und sein Bruder Roman, müssen an die Front. Die Geschichte ...

Dieser zweite Band der Saga knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Der erste Weltkrieg ist ausgebrochen und Isas Verlobter Viktor, wie auch Henning und sein Bruder Roman, müssen an die Front. Die Geschichte um Isa und Henning bleibt weiterhin spannend und es ist sehr fraglich, ob es für beide überhaupt eine gemeinsame Zukunft geben kann.
Auch in dieser Fortsetzung hat die Autorin historische Ereignisse gekonnt und sehr gut recherchiert in den Roman mit eingeflochten. Die Handlung ist fesselnd, aufwühlend und unvorhersehbare Wendungen lassen den Spannungsbogen stetig aufsteigen. Die relevanten Protagonisten hat Margit Steinborn einfühlsam und bildhaft gezeichnet. Mit einem lebendigen und flüssigen Schreibstil führt sie durch dieses Buch.
Mein Fazit:
Beide Bände haben mich restlos überzeugt und in Atem gehalten. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.10.2023

Spannend und emotional berührend

Im Takt unserer Herzen
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In diesem zweiten Teil der „Ein Schluck Liebe“ - Reihe, der an den ersten Band anknüpft, geht es um Alexander und Gundi. Mit dieser Fortsetzung überzeugt die Autorin aufs Neue. Es ist eine Familiengeschichte, ...

In diesem zweiten Teil der „Ein Schluck Liebe“ - Reihe, der an den ersten Band anknüpft, geht es um Alexander und Gundi. Mit dieser Fortsetzung überzeugt die Autorin aufs Neue. Es ist eine Familiengeschichte, die jeweils aus der Sicht von Alexander und Gundi geschrieben ist.
Auch dieses Mal sind die relevanten Charaktere bildhaft und facettenreich gezeichnet. Die Handlung ist fesselnd, emotional und nachvollziehbar. Der gefühlvolle und flüssige Schreibstil machte das Lesen zu einem Hochgenuss.
Ich kann diese Reihe jedem empfehlen, doch sollte zum besseren Verständnis mit dem ersten Band begonnen werden. 5 klare Sterne.

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Veröffentlicht am 13.10.2023

Brillanter zweiter Teil der Reihe

Mord in Verona - Todesengel
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Wieder geschehen Morde im historischen Verona und wieder sind Ada und Yon im Einsatz, um sie aufzuklären.
Auch mit diesem zweiten Band der Reihe konnte mich die Autorin wieder total überzeugen. Der Krimi ...

Wieder geschehen Morde im historischen Verona und wieder sind Ada und Yon im Einsatz, um sie aufzuklären.
Auch mit diesem zweiten Band der Reihe konnte mich die Autorin wieder total überzeugen. Der Krimi ist voller Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen halten den Spannungsbogen während des ganzen Buches aufrecht. Die Protagonisten und ihre Entwicklung sind eindrucksvoll und nachvollziehbar beschrieben. Der flotte und gefühlvolle Schreibstil ließ die Seiten nur so dahin fliegen. Jetzt freue ich mich auf den dritten Band, auf den ich hoffentlich nicht zu lange warten muss.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.10.2023

Herzzerreißend und dramatisch

Das einzige Kind
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Die Autorin erzählt in diesem Buch die wahre Geschichte des kleinen Djoko, der unter dramatischen Umständen zum Vollwaisen wird, als die schwarze Armee der Ustashas plötzlich auftaucht, die kleine Hütte ...

Die Autorin erzählt in diesem Buch die wahre Geschichte des kleinen Djoko, der unter dramatischen Umständen zum Vollwaisen wird, als die schwarze Armee der Ustashas plötzlich auftaucht, die kleine Hütte seiner Eltern überfällt und mit einer Granate zerstört. Schwerverletzt kann sich das 5jährige Kind aus den Trümmern befreien. Alleine auf sich gestellt, beginnt für ihn eine Odyssee, die ihn nach Jahren in Österreich endlich ein gesichertes Zuhause finden lässt.
Hera Lind hat nach Aufzeichnungen des inzwischen 88jährigen Protagonisten über seine unglaublichen und schrecklichen Erlebnisse in den Jahren 1939 bis 1947 diesen autobiografischen Roman geschrieben. Er schildert die jahrelange Flucht des Kindes inmitten des tobenden 2. Weltkriegs von einer weit abgelegenen kleinen Hütte in Jugoslawien bis hin nach Wien. Immer wieder erhält Djoko von unerwarteter Seite Hilfe, Zuneigung und Wärme, die ihn überleben lässt.
Die Geschichte ist aus der Sicht von Djoko geschrieben. Und so konnte ich mich in den kleinen Jungen hineinversetzen, mit ihm mitleiden und immer wieder mithoffen. Es ist ein herzzerreißender Roman, der mich mehr als einmal schlucken ließ. Durch den einfühlsamen und fesselnden Schreibstil flogen die Seiten nur so dahin, denn schließlich musste ich unbedingt wissen, wie es mit Djoko weiter geht.
Mein Fazit:
Es ist ein aufwühlendes und herzergreifendes Buch, das ich jedem ans Herz legen kann. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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