Weihnachts“märchen“ für Erwachsene oder
All unsere Wünsche und WunderEngelchen und Bengelchen
Ihr kennt bestimmt den nachstehenden Witz:
In einer Buchhandlung informiert sich ein Mann bei der Verkäuferin: "Ich suche das Buch 'Der Mann, das starke Geschlecht'." Verkäuferin: ...
Engelchen und Bengelchen
Ihr kennt bestimmt den nachstehenden Witz:
In einer Buchhandlung informiert sich ein Mann bei der Verkäuferin: "Ich suche das Buch 'Der Mann, das starke Geschlecht'." Verkäuferin: "Schauen Sie mal hinten links, in der Märchenabteilung."
Diesen Weihnachtsroman würde er dort finden. Denn Monika D. Kunze reizt das Klischee um kleine, schwache Frauchen, die zu Männern in mehr als einem Wortsinn aufblicken, vollumfänglich aus.
Ihre 29-jährige aus Berlin stammende Protagonistin wird als naives, liebes Mädchen mit Bäckchen dargestellt, das Unterhemdchen trägt, laut ihrem 37-jährigen Expartner bei seiner Mutter (die er nach ihrer Trennung bittet, sie bei sich aufzunehmen) sicher ist, gefüttert und warmgehalten wird und den Aufforderungen von Männern gerne Folge leistet.
Dieser Part der Geschichte sorgte bei mir für Aufregung, da aufgrund der Formulierungen der Eindruck krankhafter Neigungen ihres Expartners entstand, der sich zum Glück aber nicht bewahrheitete.
Genießen konnte ich dagegen die liebevollen Familienszenen auf dem Rosenhof seiner Mutter im Alten Land und ihre gemeinsamen Erlebnisse, die mir schöne und besinnliche Eindrücke und eine wunderbare Zeit beschert haben.
Nach einer eindrucksvollen Berg- und Talfahrt der Gefühle, verabschiede ich mich mit einem warmen Glücksgefühl und einem strahlenden Lächeln aus dieser Buchwelt.
Mögen auch Eure Wünsche durch Weihnachtswunder in Erfüllung gehen!