Eine Schneekönigin Adaption, mit wunderbaren Ideen – leider nicht gut umgesetzt!
FrostfeuerDer Schreibstil, ehrlich da bin ich vom Autor, den ich schon lange kenne und von dem ich schon viel gelesen habe echt Besseres gewöhnt. Wunderbare Hauptprotagonistin (Maus), schönes Setting (St. Petersburg) ...
Der Schreibstil, ehrlich da bin ich vom Autor, den ich schon lange kenne und von dem ich schon viel gelesen habe echt Besseres gewöhnt. Wunderbare Hauptprotagonistin (Maus), schönes Setting (St. Petersburg) – aber schlechte Umsetzung, nicht fesseln und interessant, eher das absolute Gegenteil.
Das Cover brillant, wunderbar auch die Innengestaltung – wie vom Drachenmond Verlag gewohnt.
Fazit:
Der Roman führt uns in das Jahr 1893 und spielt in Russland genauer in St. Petersburg. Wie heißt es so schön: wo Nacht und Norden enden.
Wir treffen im Roman auf das Mädchen Maus (unsere Hauptprotagonistin) sie arbeitet und lebt, ja sie sie hat diesen Ort noch nie verlassen, im Grandhotel Aurora. Dort geht sie ihrem Beruf als Schuhputzerin nach, als sie eine ziemliche Kälte in der Etage der Zarensuite bemerkt. Die Bewohner der Suite scheinen davon allerdings nichts zu bemerken bzw. es scheint ihnen nichts auszumachen. Maus trifft auf die Zauberin Tamsin Spellwell und erfährt, dass in der Suite die Schneekönigin residiert. Sie will den von ihr gestohlenen Herzsplitter wieder haben. Doch welche Rolle soll Maus dabei spielen?
Man muss dazu sagen der Roman ist schon älter und wurde im Drachenmond Verlag mit einem neuen Kleidchen, sprich Cover und Illustrationen z. b. über den Kapiteln versehen. Optisch ein Augenschmaus – aber für mich zählen die inneren Werte, sprich der Roman.
An sich fand ich die Idee die Märchenadaption der Schneekönigin in eine andere Zeit und etwas anders zu erzählen interessant. Auch Maus als Hauptprotagonistin mochte ich, sie macht eine ungeheurere Entwicklung durch, von der kleinen scheuen Maus zu jemand der für Ideal eintritt, nicht wegsieht und sich einsetzt. Auch mancher Nebencharakter war interessant und mit Sicherheit wichtig für die Erzählung.
Das Setting St. Petersburg, die Epoche und das Grandhotel Aurora ein schöner und interessanter Handlungsort.
Und dann habe ich überlegt was schreibst du jetzt den leider sprang bei mir der Funke kein bisschen über, der Roman konnte weder fesseln, Gefühle bedienen noch gut unterhalten. Wenn mich beim Lesen eines Romans die Unlust trifft und ich sogar am Streamen einer Serie mehr Interesse zeige (und das als Bücherwurm) sagt das einiges aus.
Für mich leider nicht gelungen (vielleicht für andere doch – ist meine Sicht dazu), da hätte man mehr daraus machen, vor allem etwas mehr Gefühl reinlegen können. Aber es zeigt mal wieder nicht nur die Optik (Cover) macht es, sondern der Inhalt und der konnte mich leider so gar nicht überzeugen.
Von daher gibt es von mir nur schwache 3 Sterne (etwas, was es gefühlt seit ewigen Zeiten nicht mehr gab – 1 Stern davon für die Optik).