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Veröffentlicht am 14.06.2025

Eine Schneekönigin Adaption, mit wunderbaren Ideen – leider nicht gut umgesetzt!

Frostfeuer
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Der Schreibstil, ehrlich da bin ich vom Autor, den ich schon lange kenne und von dem ich schon viel gelesen habe echt Besseres gewöhnt. Wunderbare Hauptprotagonistin (Maus), schönes Setting (St. Petersburg) ...

Der Schreibstil, ehrlich da bin ich vom Autor, den ich schon lange kenne und von dem ich schon viel gelesen habe echt Besseres gewöhnt. Wunderbare Hauptprotagonistin (Maus), schönes Setting (St. Petersburg) – aber schlechte Umsetzung, nicht fesseln und interessant, eher das absolute Gegenteil.

Das Cover brillant, wunderbar auch die Innengestaltung – wie vom Drachenmond Verlag gewohnt.

Fazit:
Der Roman führt uns in das Jahr 1893 und spielt in Russland genauer in St. Petersburg. Wie heißt es so schön: wo Nacht und Norden enden.
Wir treffen im Roman auf das Mädchen Maus (unsere Hauptprotagonistin) sie arbeitet und lebt, ja sie sie hat diesen Ort noch nie verlassen, im Grandhotel Aurora. Dort geht sie ihrem Beruf als Schuhputzerin nach, als sie eine ziemliche Kälte in der Etage der Zarensuite bemerkt. Die Bewohner der Suite scheinen davon allerdings nichts zu bemerken bzw. es scheint ihnen nichts auszumachen. Maus trifft auf die Zauberin Tamsin Spellwell und erfährt, dass in der Suite die Schneekönigin residiert. Sie will den von ihr gestohlenen Herzsplitter wieder haben. Doch welche Rolle soll Maus dabei spielen?

Man muss dazu sagen der Roman ist schon älter und wurde im Drachenmond Verlag mit einem neuen Kleidchen, sprich Cover und Illustrationen z. b. über den Kapiteln versehen. Optisch ein Augenschmaus – aber für mich zählen die inneren Werte, sprich der Roman.

An sich fand ich die Idee die Märchenadaption der Schneekönigin in eine andere Zeit und etwas anders zu erzählen interessant. Auch Maus als Hauptprotagonistin mochte ich, sie macht eine ungeheurere Entwicklung durch, von der kleinen scheuen Maus zu jemand der für Ideal eintritt, nicht wegsieht und sich einsetzt. Auch mancher Nebencharakter war interessant und mit Sicherheit wichtig für die Erzählung.

Das Setting St. Petersburg, die Epoche und das Grandhotel Aurora ein schöner und interessanter Handlungsort.

Und dann habe ich überlegt was schreibst du jetzt den leider sprang bei mir der Funke kein bisschen über, der Roman konnte weder fesseln, Gefühle bedienen noch gut unterhalten. Wenn mich beim Lesen eines Romans die Unlust trifft und ich sogar am Streamen einer Serie mehr Interesse zeige (und das als Bücherwurm) sagt das einiges aus.

Für mich leider nicht gelungen (vielleicht für andere doch – ist meine Sicht dazu), da hätte man mehr daraus machen, vor allem etwas mehr Gefühl reinlegen können. Aber es zeigt mal wieder nicht nur die Optik (Cover) macht es, sondern der Inhalt und der konnte mich leider so gar nicht überzeugen.
Von daher gibt es von mir nur schwache 3 Sterne (etwas, was es gefühlt seit ewigen Zeiten nicht mehr gab – 1 Stern davon für die Optik).

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Veröffentlicht am 31.05.2024

Mehr Spannung und actionreichere Handlung wären mehr gewesen, (wie ca. die letzten 100 Seiten)!

Berlin Untergrund
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Der Schreibstil war nicht ganz so meins, leider. Weil das Setting und die Handlung fand ich interessant, allerdings hatte ich echt Schwierigkeiten beim Lesen und Dranbleiben. Erst rund die letzten 95 - ...

Der Schreibstil war nicht ganz so meins, leider. Weil das Setting und die Handlung fand ich interessant, allerdings hatte ich echt Schwierigkeiten beim Lesen und Dranbleiben. Erst rund die letzten 95 - 100 Seiten konnten mich mit dem Rest des Romans versöhnen, bei 492 Seiten zu wenig.

Das Cover wirkt dunkel durch und durch, der einzige Akzent ist der Schriftzug Berlin Untergrund, wobei an der Unterseite des Wortes Berlin auch die Silhouette von Berlin auf dem Kopf gespiegelt zu sehen ist. In Grund ist eine Person zu sehen. Passt zum düsteren Setting des Romans.

Fazit:
Worum geht es im Roman? Es ist wie schon der Originalklappentext vermuten lässt eine Dystopie die uns in die Zeit nach einer nuklearen Apokalypse führt. Es gelang nur wenigen Menschen die Flucht in die Berliner U-Bahn-Schächte und seit 10 Jahren kämpfen sie dort um das Überleben. Das dies nicht immer friedlich abläuft, sondern eher plündern und mordend – kann man sich denken in dieser Situation.

Dort treffen wir auf Tom, der nach dem seine Schwester entführt wurde, eine Odyssee durch das Tunnelsystem beginnt. Sie führt in die unterirdische Stadt Cor und der weiteren Suche nach seiner Schwester.

Im zweiten Handlungsstrang treffen wir auf Elvira sie fährt mit anderen in einem Team, im Auftrag der Stadt Cor, an die Oberfläche, um Material und Vorräte aller Art für die stark wachsende Stadt zu suchen. Nicht ungefährlich da einige Gefahren an der Oberfläche auf sie warten.

Klar sollte sein, auch in der Stadt Cor läuft nicht alles rund, es gibt Machtkämpfe bei der Führung der Stadt zwischen dem Bürgermeister Ott und seinem langjährigem (Freund) Gregor. Auch mit dem Garten unter der Erde gibt es Probleme mit den Pflanzen durch Schädlingsbefall, diese nutzt Gregor aus.

Also das Setting passte schon und die Handlung an für sich hatte gerade auf den rund letzten 100 Seiten auch genug an Überraschungen und nicht erwarteten Wendungen zu bieten – aber halt nur dort! Dies restlichen Seiten plätschern mehr oder minder vor sich hin. So das für mich nicht durchgängig echte Begeisterung für den Roman da war, eher ich lese mal was zwischendurch und was hat Netflix zu bieten. Schade, ich denke das hätte man mit etwas Kürzung im Gesamten und hier und da mal wenigstens etwas Spannung, besser machen können, der Stoff wäre da gewesen.
Ich war nach dem Klappentext etwas enttäuscht vom Roman und von daher von mir nur 3 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 12.05.2024

Die Suche nach dem ewigen Leben, Hochstapelei – man hätte mehr aus dem Stoff machen können!

Das Sternbild des Alchemisten
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Der Schreibstil man konnte es lesen, flüssig, Spannung war eher so es geht, speziell in der ersten Hälfte. Fantasy konnte ich noch nicht mal in Spuren entdecken – aber etwas Mystery

Das Cover ist echt ...

Der Schreibstil man konnte es lesen, flüssig, Spannung war eher so es geht, speziell in der ersten Hälfte. Fantasy konnte ich noch nicht mal in Spuren entdecken – aber etwas Mystery

Das Cover ist echt wunderbar, da gibt es nichts zu meckern, es hat auch einen klaren Bezug zum Roman – sage nur Sternbild. Dafür hätte ich 5 Sterne vergeben.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf Leia und Mick, sie nehmen sogenannte „Beschaffungsaufträge“ an, auf gut deutsch sie sind Diebe die Aufträge erhalten.
Diesmal soll Leia in eine unheimliche Villa eindringen und ganz bestimmte Unterlagen wiederbeschaffen, ein Auftrag wieviel andere schon – zunächst. Sie findet einen versteckten Raum und ein mysteriöses Gemälde aus dem achtzehnten Jahrhundert. Und darauf ist der Hausherr selbst abgebildet, wie sie verstört feststellt, als dieser sie um ein Haar schnappt. Wie ist es möglich, dass er um kein Jahr gealtert ist? Als sie die Beute sichtet, entdeckt sie ein uraltes Tagebuch. Wird das Licht ins Dunkel bringen?
Stammt es vom Grafen de Saint Germain, ein bekannter Alchemist, der das Geheimnis der ewigen Jugend ergründet haben soll. Leias Neugierde ist geweckt, denn dieses Geheimnis könnte ihr dabei helfen, die Krankheit aufzuhalten, die ihren Körper in naher Zukunft zu zerstören droht. Kurzerhand behält sie das Tagebuch und wird dadurch zur Gejagten. Denn die Sache, in die sie da hineingeraten ist, ist viel bedeutsamer, als sie es sich jemals hätte vorstellen können - und wird nicht nur ihr Können auf die Probe stellen, sondern auch alles, woran sie je geglaubt hat.

Wir lernen Leia näher kennen, sie war ein echter Lichtblick im Roman, obwohl sie viel wegstecken muss, ist sie tapfer und lässt sich auf das Abenteuer mit dem geheimnisvollen Antoine ein. Aber nicht in erotischer Hinsicht (naja bis auf fast einmal).
Antoine ist von Anfang an ein zwielichtiger zweiter Hauptprotagonist, mehr Schein als Sein würde ich mal so ausdrücken. Er nutzt alles und jede Möglichkeit zum Vorteil, wundert einen das er Leia mitnimmt ins Boot.
Und dann hätten wir noch die geheimnisvolle Auftraggeberin „Bab“, was spielt sie für eine Rolle im Ganzen.

Ehrlich, der Klappentext hatte bei mir den Ausschlag zum Lesen gegeben, allerdings hielt er nicht, was er versprach. Die erste Hälfte des Romans zieht sich ein wenig, im zweiten Teil wird es besser, aber so echt überzeugen konnte mich der Roman nicht.
Ich hatte mehr erwartet gerade in Bezug auf die Person des Grafen von St. Germain, bekannt als Hochstapler, Abenteuer und Alchimist. Und Fantasy war noch nicht mal in Spuren vorhanden, vielleicht ein guter Hauch Mystery.
Auch das Ende ist eher so „lala“, von daher nur 3 Sterne von mir aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden und einige Leserinnen und Leser der Leserunde war begeistert.

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Veröffentlicht am 31.10.2023

Leider eine kleine Enttäuschung – der Zauber und die Magie der Trilogie fehlen komplett!!

Tintenwelt 4. Die Farbe der Rache
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Der Schreibstil ist nicht so wie in der Trilogie, die einem mitnahm und in eine Welt voller Magie und Worte entführte.

Wenigstens beim Cover ist man der Trilogie treu geblieben, obwohl es im Vorfeld anders ...

Der Schreibstil ist nicht so wie in der Trilogie, die einem mitnahm und in eine Welt voller Magie und Worte entführte.

Wenigstens beim Cover ist man der Trilogie treu geblieben, obwohl es im Vorfeld anders geplant war vom Verlag, es sollten neu Cover her – diese kamen nicht an und lösten einen kleinen Shitstorm aus.

Fazit:
Wie auch viele andere Fans der Trilogie war ich auf die Fortsetzung der Tintenwelt Reihe gespannt denn die eigentliche Trilogie ist ja schon ein paar Jahre geschrieben und ich stelle es mir auch nicht einfach vor als Autorin dann wieder in die Geschichte hineinzukommen.

Wir befinden uns jetzt ca. 5 Jahre nach den letzten Geschehnissen in Tintentod. Es waren glückliche Jahre für die Protagonisten. Aber dann wird der Glasmann von Orpheus, Eisenglanz gesichtet. Ist er doch der erbitterte Feind von Meggle, Mo und Staubfinger. Orpheus plant seine Rache an allen die ihn zu Fall gebracht haben, doch vor allem Staubfinger will er quälen. Er nutzt einen furchtbaren Zauber! Sind Bilder mächtiger als Worte? Staubfinger zieht aus, die Antwort zu finden. Der Schwarze Prinz aber macht sich auf die Jagd nach Orpheus. Staubfinger ist zurück!

Die Story an sich war nicht das Problem, eher die Umsetzung, denn es kam weder Magie noch Spannung auf wie man sie aus der Trilogie kannte. Auch wurde manches schnell abgehandelt, gerade zum Ende hin – man hatte den Eindruck einfach fertig werden.

Mich konnte der Band 4 weder in Punkt Spannung noch in den Zauber von der Trilogie zurückbringen. Wenn man die vorherigen Bände vielleicht nicht kennt: okay. Aber was macht das für einen Sinn! Von mir daher nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.09.2023

Kann man seine Angst vor der Zahl 13 verlieren!

Dreizehnfurcht
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Der Schreibstil ist ein wenig altmodisch gehalten angepasst an das Leben Dreizehneichen. Der Autor legt einen umfangreichen Ideenreichtum bei Namen, Ämter und Begebenheiten vor, was allerdings auch ein ...

Der Schreibstil ist ein wenig altmodisch gehalten angepasst an das Leben Dreizehneichen. Der Autor legt einen umfangreichen Ideenreichtum bei Namen, Ämter und Begebenheiten vor, was allerdings auch ein wenig (zumindest an manchen Stellen) zu viel des Guten ist und zu Lasten der Spannung geht – zu detailreich. Ansonsten sind auch leicht märchenhafte Ansätze zu finden die mir wiederum gefielen.

Das Cover ist ganz in Blau gehalten, in der Mitte sieht man eine Uhr oben und unten sieht man Bauwerke von Berlin, oben in der Vergangenheit und unten in der Gegenwart. Rund um die Uhr in weiß sind der Buchtitel und der Name des Autors zu lesen, Das Cover passt mit seiner Farbe und den abgebildeten Bauwerken dem Inhalt.

Fazit:
Momme Bang leidet unter der abergläubischen panischen Angst vor der Zahl 13. Eigentlich ist eine normale Lebensführung nicht für ihn möglich – Job, Freunde und Geld – Fehlanzeige! Dann bietet ihm der seltsame Veil Wallasch ihn eine Stelle als Haushüter im Haus Wrota an und er geht darauf ein. Das Haus liegt im wahrsten Sinne des Wortes am A… der Welt, gruselig und dunkel – inklusive weiß gekleidete Frauen, die nachts von Momme gesehen werden. Dann findet er eine verborgene Tür mit der Nummer 13 und landet in Dreizehneichen, dem 13. Bezirk Berlins, in dem die Zahl 13 eine ganz besondere Rolle spielt.

Momme ist unbeholfen bei den einfachsten Dingen aber auch auf irgendeine Art liebenswert. Seine Angst vor der Zahl 13 hemmt ihn bei den einfachsten Gelegenheiten, er vermeidet Konsequenz mit ihr in Kontakt zu treten, absoluter Horror dann in einer Welt zu landen in der gerade diese Zahl eine wichtige Rolle spielt. Seine liebste Angewohnheit, um die Angst loszuwerden ist das Klopfen. Er klopft sich mit Vorliebe an den Kopf, gerne auch mal bis zu 120 Mal. Das hat beim Lesen schon genervt.

Als nächster Protagonist schauen wir uns Clemens von Stein etwas genauer an, eigentlich einer der ganz wenigen den ich ins Herz schließen konnte. Nicht nur weil seine Gedankengänge nachzuvollziehen sind, sondern weil er der Clemens ist, sich nicht verstellt, liebenswert, theatralisch bis hin zur absoluten Aufgedreht Heit, vor allem hat er ein brüderliches Verhältnis zu Momme aufgebaut. Ein klein wenig Ähnlichkeit zu Rittersporn dem Dichter und Sänger (Barde) ist nicht von der Hand zu weisen – gerade in besonderen Momenten.

Die Menschen in Dreizehneichen leben noch wie unsere Vorväter als die Entdeckung des Stroms noch nicht erfolgt war – alles aus Angst vor unserer Welt (der Zwölfwelt) und deren Errungenschaften. Für sie steht fest Fortschritt zerstört ihre Welt, nicht nur die Lebensweise auch zum Beispiel Kleidung. Das führt unter anderem auch dazu, dass der Erzählstil des Autors sich dieser Art zu leben angepasst hat.

Momme hat durch ein sogenanntes Lid den 13. Bezirk betreten, durch das auch die Schwestern rund um Elise versuchen unter anderem Medikamente aus der modernen Welt nach Dreizehneichen zu schmuggeln, denn viele heutzutage heilbare Krankheiten sind tödlich im 13. Bezirk. Die Machthaber Dreizehneichens haben damit aber ein Problem, denn sie wollen die natürliche Ordnung aufrechterhalten. Durch Mommes Übertritt wurde ein Stein ins Rollen gebracht, der womöglich nicht mehr aufgehalten werden kann.

Allerdings konnte der Roman nicht so recht bei mir Punkten, es fehlt einfache der Spannungsbogen der eigentlich erst auf den letzten 100 Seiten in Fahrt kam und ich konnte nach gefühlt der Hälfte des Romans kein Wort mehr mit Dreizehn lesen – für jedes Mal 5 Euro und ich wäre am Ende des Lesens ein Stück wohlhabender gewesen – allerdings beim Lesen echt einige Male zu viel. Auch das Einfühlen in einen der Protagonisten fiel mir schwer - mit einem warm zu werden, vielleicht war ich auch die falsche Altersgruppe für den Roman. Von mir daher für den Roman nur 3 Sterne.

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