Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte. Warmherzig, nachdenklich, magisch.
Die Nacht, in der ich Weihnachten retteteJackson ist ein absoluter Weihnachtsfan und glaubt fest daran, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Doch als ein Freund von ihm eines Tages behauptet, dass sein größtes Idol gar nicht existiere, kommen ...
Jackson ist ein absoluter Weihnachtsfan und glaubt fest daran, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Doch als ein Freund von ihm eines Tages behauptet, dass sein größtes Idol gar nicht existiere, kommen Jackson langsam Zweifel auf. Hat sein Freund vielleicht recht? Jackson beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und dem Weihnachtsmann in der Nacht zum 25. Dezember aufzulauern. Als seine Eltern und Schwestern endlich schlafen, schleicht er sich heimlich ins Wohnzimmer und wer kommt kurz darauf durch den Kamin gesaust? Der Weihnachtsmann! Dieser hat sich nur dummerweise den Knöchel verstaucht und braucht dringend Hilfe beim Geschenke verteilen. Jackson ist natürlich sofort bereit zu helfen. Er begleitet den Weihnachtsmann in dessen Schlitten durch die ganze Welt und bekommt dabei eine unglaubliche Geschichte von ihm erzählt. Sie handelt von einem verbitterten und geizigen Elf namens Torvil, der vor langer Zeit in der heiligen Nacht eine wundersame Wandlung durchgemacht hat.
Ich mochte schon die beiden vorherigen Kinderromane von Ben Miller sehr gerne, aber dieses Buch aus seiner Feder hat mir noch mal eine Ecke besser gefallen.
„In der Nacht, in der ich Weihnachten rettete“ ist ein magisches Weihnachtsabenteuer mit viel Herz und Humor, das zum Teil stark an Charles Dickens’ berühmten Weihnachtsklassiker „A Christmas Carol“ angelehnt ist. Manche werden vielleicht kritisieren, dass sich Ben Miller so sehr bei Dickens bedient hat, mich jedoch hat es in keinster Weise gestört. In meinen Augen ist dem britischen Autor eine originelle Adaption des Klassikers gelungen, die er geschickt mit einer Geschichte über die Entstehung des Weihnachtsmannes verknüpft hat. Während man in der heutigen Zeit den Jungen Jackson, den Weihnachtsmann und den kessen Rudolph auf ihrer Geschenketour begleitet, entführen einen die Erzählungen über den hartherzigen Spielzeugmacher Torvil in die Vergangenheit, in die Welt der Elfen. Langweilig wird es dabei an keiner Stelle. Ob abenteuerlich, lustig, berührend, ein bisschen traurig und wunderbar weihnachtlich – es ist alles dabei. Es macht einfach großen Spaß abwechselnd in die beiden Handlungsstränge einzutauchen, die gemeinsam mit Daniela Jaglenka Terrazzinis stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen ein zauberhaftes, stimmiges Ganzes ergeben.
Fazit: „In der Nacht, in der ich Weihnachten rettete“ ist eine wunderschöne, herzerwärmende und fantasievolle Weihnachtsgeschichte zum Vor- und Selberlesen ab 8 Jahren, die Jung und Alt gleichermaßen verzaubert und an die wahre Bedeutung von Weihnachten erinnert. Das perfekte Buch für die Adventszeit. Spannend, witzig, nachdenklich und voller Weihnachtszauber und Überraschungen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!