Inhalt:
Endlich bricht Britney Spears ihr Schweigen! In dieser Autobiografie erzählt uns die mehrfach mit Platin und Grammy Awards ausgezeichnete Pop-Ikone ihre Geschichte. In ihren eigenen Worten und ...
Inhalt:
Endlich bricht Britney Spears ihr Schweigen! In dieser Autobiografie erzählt uns die mehrfach mit Platin und Grammy Awards ausgezeichnete Pop-Ikone ihre Geschichte. In ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art nimmt sie uns mit in ihre Vergangenheit und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der Person gemacht haben, die sie heute ist.
Meinung:
Nach dem Lesen dieser Autobiografie musste ich erst einmal tief durchatmen, denn Britneys Geschichte berührte mich schon sehr. Eine interessante und zugleich auch sehr ergreifende Geschichte. Teilweise war ich nicht nur entsetzt, sondern richtig geschockt, was dieser armen Frau alles angetan wurde, wie übel man ihr mitgespielt hat. Britney Spears wirkte auf mich immer irgendwie schräg, aber nun bin ich mehr als beeindruckt, denn an ihrer Lebensgeschichte wäre wohl jeder zerbrochen. Der Schreibstil ist übrigens sehr angenehm und leicht, vor allem gefällt mir die ehrliche und selbstreflektierende Darstellung ihrer Vergangenheit. Was mir aber ganz und gar nicht gefallen hat, waren die unzähligen Fehler in der deutschen Übersetzung. Wie kann es sein, dass fünf Übersetzer und Übersetzerinnen an diesem Werk tätig waren, dabei dann aber solch ein Endprodukt entsteht? Neben einer plumpen Übersetzung reihen sich noch zahlreiche Rechtschreib- und Satzbaufehler ein. Gab es für dieses Buch denn kein Lektorat? Echt peinlich! So dürfte man kein Buch herausgeben. Ich hoffe daher sehr, dass für die kommenden Auflagen noch einmal jemand drüberschaut.
Fazit:
„The Woman in Me – Meine Geschichte“ von Britney Spears ist eine beeindruckende und emotional berührende Autobiografie. Auch wenn mich die zahlreichen Fehler in der deutschen Übersetzung gestört haben, finde ich das Buch rein inhaltlich einfach wichtig und Britneys Geschichte wahnsinnig herzzerreißend. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternchen.
Inhalt:
Die achtjährige Emma lebt mit ihrem Papa alleine in einer kleinen Wohnung. Eigentlich hat sie sich nichts sehnlicher als einen Hund gewünscht, doch zu ihrer Überraschung zieht kein Hund ein, sondern ...
Inhalt:
Die achtjährige Emma lebt mit ihrem Papa alleine in einer kleinen Wohnung. Eigentlich hat sie sich nichts sehnlicher als einen Hund gewünscht, doch zu ihrer Überraschung zieht kein Hund ein, sondern Papas neue Freundin Diana – mitsamt ihren beiden Söhnen, mit denen Emma sich sogar das Zimmer teilen soll. Erstaunlicherweise ist es aber gerade Diana, die Emmas Papa überzeugen kann, dass ein süßer, braver und flauschiger Familienhund eine gute Idee wäre. Also einigen sich alle gemeinsam darauf, einen Hund aus einem rumänischen Tierheim zu adoptieren. Als Brutus aber eines Nachts in einem Sarg geliefert wird und die Patchworkfamilie feststellt, dass dieser Hund nachtaktiv ist, und dann auch noch ein mysteriöser transsilvanischer Graf auftaucht, ist das Chaos perfekt.
Meinung:
Jetzt wird es aber spooky! Natürlich nicht allzu sehr, denn die Geschichte soll ja unterhalten und keinesfalls Angst einjagen. Diese witzige und manchmal auch etwas chaotische Geschichte ist spannend und mitreißend, jedoch wurde der Gruselfaktor absolut altersentsprechend und kindgerecht gehalten. Die ungekürzte Lesung mit einer Laufzeit von zweieinhalb Stunden ist definitiv ein Highlight und für kleine und große Lauscher ein wunderbares Hörvergnügen. Katharina Thalbach ist eine meiner Lieblingssynchronsprecherinnen, denn ihre Stimme ist einzigartig und unverwechselbar.
Fazit:
„Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten“ von Lotte Schweizer ist das perfekte Hörbuch für alle, die sich ein Haustier wünschen. Sowohl Mädchen als auch Jungs ab 6 Jahren werden ihre Freude an diesem Hörerlebnis haben. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.
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Die achtjährige Emma lebt mit ihrem Papa alleine in einer kleinen Wohnung. Eigentlich hat sie sich nichts sehnlicher als einen Hund gewünscht, doch zu ihrer Überraschung zieht kein Hund ein, sondern ...
Inhalt:
Die achtjährige Emma lebt mit ihrem Papa alleine in einer kleinen Wohnung. Eigentlich hat sie sich nichts sehnlicher als einen Hund gewünscht, doch zu ihrer Überraschung zieht kein Hund ein, sondern Papas neue Freundin Diana – mitsamt ihren beiden Söhnen, mit denen Emma sich sogar das Zimmer teilen soll. Erstaunlicherweise ist es aber gerade Diana, die Emmas Papa überzeugen kann, dass ein süßer, braver und flauschiger Familienhund eine gute Idee wäre. Also einigen sich alle gemeinsam darauf, einen Hund aus einem rumänischen Tierheim zu adoptieren. Als Brutus aber eines Nachts in einem Sarg geliefert wird und die Patchworkfamilie feststellt, dass dieser Hund nachtaktiv ist, und dann auch noch ein mysteriöser transsilvanischer Graf auftaucht, ist das Chaos perfekt.
Meinung:
Jetzt wird es aber spooky! Natürlich nicht allzu sehr, denn die Geschichte soll ja unterhalten und keinesfalls Angst einjagen. Diese witzige und manchmal auch etwas chaotische Geschichte ist spannend und mitreißend, jedoch wurde der Gruselfaktor absolut altersentsprechend und kindgerecht gehalten. Von den liebenswerten und drolligen Illustrationen von Alexandra Helm bin ich total begeistert. Es gibt so viele Kleinigkeiten zu entdecken und bei jedem einzelnen Bild geht mir vor Freude das Herz auf.
Fazit:
„Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten“ von Lotte Schweizer ist das perfekte Buch für alle, die sich ein Haustier wünschen. Sowohl Mädchen als auch Jungs ab 6 Jahren werden ihre Freude an diesem Abenteuer haben. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen.
Inhalt:
Seit Zippel im Wohnungstürschloss von Pauls Familie wohnt, ist jeder Tag ein neues Abenteuer. Aber wer hätte gedacht, dass das größte Abenteuer für Paul und seinen geliebten Zippel jetzt erst kommt? ...
Inhalt:
Seit Zippel im Wohnungstürschloss von Pauls Familie wohnt, ist jeder Tag ein neues Abenteuer. Aber wer hätte gedacht, dass das größte Abenteuer für Paul und seinen geliebten Zippel jetzt erst kommt? Gemeinsam mit Frau Wilhelm und Quockel fahren sie mit dem Zug bis nach Italien zum Zirkus Giacometti. Es beginnen Tage voller Wunder. Wäre da nur nicht der seltsame Zauberer Burlesconi…
Meinung:
Vor fünf Jahren hat die Grundschullehrerin meiner Schwester den ersten Band der „Zippel“-Reihe den Kindern in der Vesperpause vorgelesen. Meine Schwester war so begeistert vom kleinen Schlossgespenst Zippel, dass sie unbedingt das Buch selbst haben wollte. So kam es, dass das Buch bei uns immer und immer wieder gelesen wurde. Als wir dann vor zwei Jahren erfahren haben, dass es eine Fortsetzung gibt, war tatsächlich die ganze Familie aus dem Häuschen. Und obwohl meine Schwester und ich mittlerweile aus der Zielgruppe entwachsen sind, lieben wir den Zippel immer noch – weshalb nun aktuell auch der dritte Band bei uns einziehen musste. Das von Axel Scheffler zauberhaft illustrierte Buch ist äußerst spannend und lustig zugleich. Der Schreibstil ist flüssig, kindgerecht und leicht verständlich. Die Kapitel sind übersichtlich und haben eine angenehme Vorleselänge. Die Reihe ist sehr unterhaltsam und wir warten nun sehnsüchtig auf den vierten Band dieser wundervollen Reihe.
Fazit:
Alex Rühle ist mit „Zippel macht Zirkus“ eine herrlich lustige Fortsetzung der „Zippel“-Reihe gelungen. Dieses Vorlesebuch ist ein farbenfroh illustriertes Abenteuer und ein Lesespaß für die ganze Familie. Das wirklich wahre Schlossgespenst hat sich 5 von 5 Sternchen verdient.
Wer sucht, der findet Wege in die Welt hinaus und Wege zu sich selbst.
Wer sucht, der findet Orte voll Schönheit, Fülle und magischer Bedeutsamkeit.
Wer sucht, der findet Menschen, die der ganzen Unendlichkeit ...
Wer sucht, der findet Wege in die Welt hinaus und Wege zu sich selbst.
Wer sucht, der findet Orte voll Schönheit, Fülle und magischer Bedeutsamkeit.
Wer sucht, der findet Menschen, die der ganzen Unendlichkeit des Herzens Sinn verleihen.
Wer sucht, der findet Liebe, die für immer bleibt.
~ Epilog, S. 388 ~
Inhalt:
Malu muss weg. Weg aus ihrem alten Leben. Weit weg von zu Hause. Deshalb kommt ihr der Schüleraustausch gerade ganz gelegen. Im Glauben bestens auf die Kultur und die Sprache vorbereitet zu sein, reist sie nach Japan und muss dann ziemlich bald erkennen, dass sie sich getäuscht hat und dass sie eventuell doch ein wenig Hilfe benötigt. Zum Glück lernt sie Kentaro zufällig kennen, der ihr sein ganz eigenes Tokio zeigt. Doch dann bebt plötzlich die Erde und eine verheerende Katastrophe sucht Tokio heim. Wird Malu Kentaro jemals wiedersehen?
Meinung:
If you are looking for a sign to read this book – here we go! This ist it. Read it. Just read it.
Diese Rezension wird eventuell etwas länger als üblich, aber ich muss dieses Mal etwas weiter ausholen, um euch zu erklären, was in mir vorging, als ich dieses Buch gelesen habe. Um ehrlich zu sein, war es eher ein Verschlingen als ein Lesen – und dennoch war es anfangs keine Liebe auf den ersten Blick. Das Buch habe ich als eine der ersten Buchbloggerinnen Mitte April bei einem Besuch im Verlagshaus bei der Penguin Random House Verlagsgruppe in München erhalten. Kristina, die für die Betreuung der Kinder- und Jugendbücher zuständig ist, meinte, dass ihr das Buch sehr am Herzen liegt. Kristina würde mir nie ein Buch empfehlen, das nicht zu mir passt, denn immerhin kennt sie bereits seit Jahren meinen Buchgeschmack. Aber bei diesem Buch war ich mir nicht ganz so sicher. Ich las den Titel, dann den Klappentext und dachte mir nur, wie ich der lieben Kristina nun sagen soll, dass ich mit Japan überhaupt nichts anfangen kann. Und dann ging es auch noch um einen Teenager weit weg von zu Hause, um eine verheerende Katastrophe in Tokio, um irgendwelche Geheimnisse und um die Bekämpfung von Verlusten. Puh, das klang alles düster und negativ und somit eigentlich gar nicht mein Fall. Aber ich lese ja viel, auch viel querbeet. Und da ich offen für neue Dinge bin, wollte ich Kristina nicht direkt das Herz brechen – also nahm ich das Buch mit. Im Anschluss an den Besuch in München ging es für mich direkt nach Leipzig zur Buchmesse und als ich dann abends im Hotelzimmer geplättet vom ersten Messetag auf dem Bett lag, erblickte ich Tokioregen ganz oben in meinem Koffer. Eventuell ein Zeichen? Ich nahm das Buch zur Hand und wurde erschlagen – erschlagen von vielen neuen Eindrücken und von immens vielen neuen japanischen Vokabeln. Total übermüdet vom ersten Messetag war ich nicht bereit, dieses Buch zu lesen. Ich legte Tokioregen daher nach nur zwei Kapiteln wieder zurück in den Koffer. Einige Tage später, zu Hause und frisch erholt, wollte ich dann einen zweiten Versuch wagen. Und was soll ich sagen? Mir offenbarte sich eine ganz neue Welt. Dieses Mal ließ ich mich nämlich vollständig ein auf das Abenteuer in Tokio. Malu als Protagonistin muss man einfach lieben – selbst mit Zahnlücke. Von der ersten Seite an spürt man zwar die Traurigkeit, die sie mit sich trägt, aber im Grunde erkennt man auch, dass sie eigentlich nur auf der Suche nach dem Weg aus der Dunkelheit ist. Nicht ohne Grund hat sie sich mit ihren jungen sechzehn Jahren auf diese große Reise um die halbe Welt begeben. Bei ihrer Ankunft in Japan ist Malu allerdings leicht überfordert, der Jetlag und die Reizüberflutung kommen noch hinzu. „Ich bin mutterseelenallein in Tokio, einer Stadt, in der ich noch nie war, in einem Land, das ich nicht kenne, auf einem Kontinent, der endlose Kilometer weit weg von zu Hause ist“ (S. 11). Das machte es mir aber als „Asia-Neuling“ etwas einfacher, mich in die japanische Sprache und Kultur einzufinden. Mit Malu habe ich dann die Liebe zu Tokio entdeckt, denn die Stadt ist einfach magisch. Die Autorin hat es tatsächlich geschafft, nicht nur authentische Charaktere zu erschaffen, sondern auch noch Tokio als Setting so bildlich zu beschreiben, dass ich nach Beenden des Buches das Gefühl hatte, all die Schauplätze selbst besucht zu haben. Natürlich war nicht alles rundum perfekt, denn ich erinnere mich an eine Szene gegen Ende, ein Wettrennen gegen die Yakuza – also nicht gegen die guten Bösen, sondern gegen die bösen Bösen, diese Szene fand ich etwas arg übertrieben und ließ bei mir direkt Gedanken aufblitzen, dies könnte eine Szene aus einem neuen Film der „Fast & Furious“-Filmreihe sein. Lässt man aber diese eine kleine Sequenz aus, gibt es eigentlich nichts, was ich kritisieren könnte. Neben Tokio habe ich ziemlich viel über die japanische Kultur gelernt – natürlich wusste ich, dass Menschen im asiatischen Raum eher etwas diskreter und ruhiger sind, was für mich persönlich eine riesige Herausforderung wäre, da ich selbst sehr direkt und äußerst kommunikativ bin. Ich rede nicht gerne um den heißen Brei herum und sage meine Meinung meist frei heraus, erwarte aber auch im Gegenzug, dass man mir gegenüber ebenfalls ehrlich ist, weshalb ich es auch niemandem verüble, wenn man mich kritisiert, wenn ich mal was Falsches getan oder gesagt habe. Eventuell würde ich daher in jedes Fettnäppfchen in Tokio treten, in das man nur treten kann. Nicht nur eventuell, eher ganz sicher! Wenn ich dabei aber einen Kentaro zur Seite stehen hätte, der mir nicht nur die Gepflogenheiten der japanischen Kultur erklärt, mich an die schönsten Orte Tokios führt, mir sein Kokuhaku ausspricht und mich ganz liebevoll Dojikko nennt, dann würde ich wahrscheinlich sterben vor Glück. Auf Seite 201 sagt Chiyoko zu Malu „Manchmal genügt ein kurzer Augenblick und schon verändert sich alles. Was du daraus machst, bleibt dir überlassen.“ Für mich war dieser Augenblick der Moment, als ich mich entschlossen habe, das Buch zu lesen, obwohl es auf den ersten Blick nicht wirklich zu mir passte. Zum Glück habe ich die richtige Entscheidung getroffen.
Fazit:
„Tokioregen“ von Yasmin Shakarami ist eine Liebeserklärung an eine Stadt, die einfach magisch ist. Ich habe das Buch gelesen, am Ende zugeklappt und dann eigentlich nur einen Wunsch gehabt: Ich will nach Tokio! Diese fesselnde Story mit großartigen Protagonisten empfehle ich Jugendlichen ab 14 Jahren. Für mich ist dieses Buch ein ganz besonderes Highlight und deshalb gibt es auch 5 von 5 Sternchen.
Lieblingszitate:
„Ich muss ihn finden, weil er mich gefunden hat, als ich verloren war.“ (S. 7)
und
„Ich dachte, ich wäre vorbereitet. Ich lag noch nie so falsch.“ (S. 16)
und
„Außerdem schert sich das Leben sowieso nicht um Pläne und Wunschvorstellungen. Einem in den Hintern zu treten – darin ist es gut.“ (S. 68)
und
„Dojikko hat ein reines Herz. Man möchte sie beschützen, für sie da sein. Wenn dich jemand so nennt, kannst du davon ausgehen, dass du demjenigen wichtig bist.“ (S. 91)
und
„Manchmal versteht der Verstand noch nicht ganz, was das Herz schon weiß.“ (S. 195)