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Veröffentlicht am 06.11.2023

Zwischen Computerspiel und Realität

Askendor – Spiel mit der Wirklichkeit
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Florentine ist fünfzehn und an Computerspielen nicht wirklich interessiert, bis sie beim Bruder ihrer Freundin auf das Computerspiel Askendor aufmerksam wird. Ein Online-Rollenspiel in einer ...

Florentine ist fünfzehn und an Computerspielen nicht wirklich interessiert, bis sie beim Bruder ihrer Freundin auf das Computerspiel Askendor aufmerksam wird. Ein Online-Rollenspiel in einer virtuellen Welt, die Florentine gefangen nimmt. Seither spielt sie dieses Spiel immer öfter und irgendwann stellt Florentine fest, dass der Thronfolger König in dem Spiel, Thosse von Baar, anscheinend sehen kann was sie macht.

Mich sprach der Klappentext an, ich mag Rollenspiele nicht so gern , aber ich lese gerne darüber. Da es sich um einen Reihenauftakt handelt geht es zu Beginn recht langsam voran, man lernt erst alles kennen.
Florentine mag ich gleich sehr gern, sie ist sympathisch, humorvoll und mutig. Ein Roman für junge LeserInnen die es gerne fantasievoll und auch romantisch mögen, denn zischen Florentine und Thosse bannt sich etwas an, das über beide Welten geht.
Manchmal war es ein bisschen wirr, zu Beginn war es etwas langatmig, aber trotzdem möchte ich gerne erfahren wie es weitergeht und freue mich schon auf eine Fortsetzung.

Veröffentlicht am 15.10.2023

Auftakt einer neuen Dilogie

Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen
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La Catrina ist die legendäre Figur für den mexikanischen Tag der Toden und im wahren Leben heiße sie Valentina. Valentina bringt verlorene Seelen ins Reich des Todes. Aber Valentina muss aufpassen ...

La Catrina ist die legendäre Figur für den mexikanischen Tag der Toden und im wahren Leben heiße sie Valentina. Valentina bringt verlorene Seelen ins Reich des Todes. Aber Valentina muss aufpassen das es keiner erfährt, denn mittlerweile wird gerne Jagd auf übersinnliches gemacht.


Das Cover ist so schön, ich bin total begeistert und schon dafür lohnt sich das Buch. Aber natürlich wollte ich die Geschichte kennenlernen, der Tag der Toten fasziniert mich schon eine Weile. Allerdings tat ich mich zu Beginn etwas schwer, da ich die Vorgänger-Dilogien nur teilweise las. Mir kamen zwar die ein oder andere Person bekannt vor und auch das College kannte ich schon. Dennoch konnte mich die Story fesseln und wirklich gut unterhalten, nachdem ich meine Anlaufschwierigkeiten überwunden hatte. Wie bei einer Dilogie schon normal endete es natürlich mit einem Cliffhänger und ich möchte weiterlesen. Ich fand die Charaktere sehr interessant, die Autorin hat einen tollen Schreibstil und die Idee ist auch mal was anderes. Ich freue mich jedenfalls auf Band zwei und auch die anderen beiden Dilogieen werde ich mir mal merken.

Veröffentlicht am 09.10.2023

Wieder eine Fantasievolle Geschichte

The Lost Crown, Band 1 - Wer die Nacht malt
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Kaya ist Schmieden und kann die Magie malen, sie kann mit Runen, die sie auf die Haut malt, heilen. Darum wurde sie von Räubern entführt, denn deren Anführer Mirulay braucht Kayas Hilfe. Aber ihre Angst ...

Kaya ist Schmieden und kann die Magie malen, sie kann mit Runen, die sie auf die Haut malt, heilen. Darum wurde sie von Räubern entführt, denn deren Anführer Mirulay braucht Kayas Hilfe. Aber ihre Angst ist groß, das Mirulay mit ihren Gefühlen spielt.

Das Cover hat einen großen Wiedererkennungswert, hat die Autorin doch schon zwei Dilogien mit ganz ähnlichen Covern. Auch ohne Schutzumschlag macht das Buch was her, sowas gefällt mir sehr gut.
Im Buchvorsatz ist eine Karte der Welt, in der Kaya und Mirulay leben, es erleichterte Vorstellung. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, die Geschichte ist spannend, mystisch und romantisch, sehr sympathische Charaktere mit Kaya und Mirulay.
Die Geschichte konnte mich sehr in seinen Bann ziehen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil um zu erfahren wie es mit den beiden weitergeht. Für jugendliche LeserInnen und junge Erwachsenen ist es sicher ein Highlight. Mit hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 08.10.2023

Familiengeschichte

Porträt auf grüner Wandfarbe
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Ella Blau aus Bad Tölz träumt von einem unabhängigen Leben und füllt rote Hefte mit ihren Träumen und Wünschen. Jahrzehnte später liest die Übersetzerin Gwen diese Hefte die Ella bis 1938 geführt ...

Ella Blau aus Bad Tölz träumt von einem unabhängigen Leben und füllt rote Hefte mit ihren Träumen und Wünschen. Jahrzehnte später liest die Übersetzerin Gwen diese Hefte die Ella bis 1938 geführt hat. Und diese Hefte führen Gwen auf den Gutshof Schloss Elmau und das Treffen von Ella und Ilsabé, Gwen Großmutter.


Ich habe das Buch mit dem Gemälde und der jungen Frau gelesen und da dieses Buch mit jenem verglichen wurde, was ich sehr neugierig. Und ich mag es gerne, wenn es auf verschiedenen Zeitebenen spielt und man die Geheimnisse erst nach und nach erfährt. Und so ist es auch im dieser Geschichte.
Eigentlich erwartete ich eher Ella als Hauptperson, aber es drehte sich mehr um Gwen. Eine vielschichtige Geschichte über Zeitzeugen, Erinnerungen, Briefe und vieles mehr. Hat mich sehr gut unterhalten. Ich fand es großartig, wie die Geschichte immer klarer wurde und immer mehr verriet.

Veröffentlicht am 08.10.2023

Nett zu lesen

Nicht, dass noch einer sitzenbleibt! (Die Online-Omi 19)
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Der xte Band der Online Omi. Diesmal geht es um die Schule.
Die Enkelin der Freundin wird eingeschult. Lehrenmangel und Unterrichtsausfall regen Oma Bergmann auf. Da wird aus Renate Bergmann ...

Der xte Band der Online Omi. Diesmal geht es um die Schule.
Die Enkelin der Freundin wird eingeschult. Lehrenmangel und Unterrichtsausfall regen Oma Bergmann auf. Da wird aus Renate Bergmann eine Aushilfslehrerin, denn aushelfen kann sie, wie so alles ....


In diesem Buch geht es wieder um ein allzeit bekanntes Problem, den Lehrermangel. Oma Bergmann weiß zu helfen. Ob das immer gut ist, steht auf einem andern Blatt.
Ich las bisher den ein oder anderen Oma Bergmann Roman und fand auch diese knapp 240 Seiten sehr amüsant. Zwar finde ich den Dialekt, in dem wir das Büchlein lesen müssen, auf Dauer etwas plump, aber wo sie recht hat. Der Autor, der unter dem Renate Bergmann Pseudonym schreibt, trifft oftmals den Nagel auf den Kopf, denn er hat mit einigen Aussagen durchaus recht. Ob es dem Lehrermangel entgegenwirken sei mal dahingestellt aber es ist wieder einmal durchaus amüsant und lustig was Oma Bergmann alles erlebt.