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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2023

Düstere Dystopie mit spannenden Ansätzen

Gameshow – Das Versprechen von Glück
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Nachdem Band 1 mit einem krassen Cliffhänger geendet hat, schließt Band 2 nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängers an. Der Schreibstil ist auch in der Fortsetzung flüssig und detailliert, sodass ich ...

Nachdem Band 1 mit einem krassen Cliffhänger geendet hat, schließt Band 2 nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängers an. Der Schreibstil ist auch in der Fortsetzung flüssig und detailliert, sodass ich schnell wieder in die Geschichte eintauchen konnte.
Franzi schaffte es in Band 2 mich immer wieder mit spannenden und überraschenden Wendungen zu unterhalten und den Fokus der Geschichte authentisch weiterentwickeln. So spielen bspw. die Love-Story zwischen Cass und Jax keine übergeordnete Rolle mehr und auch die Spiele treten größtenteils in den Hintergrund, um dem neuen Storystrang mehr Raum zu geben. Darüber hinaus hatte ich auch das Gefühl, dass sich alle relevanten Figuren charakterlich weiterentwickeln konnten und so mehr Tiefe in die fesselnde aber auch brutale Geschichte brachten.

Im Gegensatz zu Band 1 war mir Cass jedoch in diesem Buch etwas zu passiv. Zwar hatte sie indirekt eine relevante Aufgabe aber ich hatte größtenteils das Gefühl, dass sie eher mit der Menge mitschwimmt und weniger Eigeninitiative zeigt.

Aber man kann aufatmen. Das Ende war schlüssig und für mich sehr zufriedenstellend auserzählt, sodass ich die Reihe mit einem guten Gefühl an alle Fans von Dystopien weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Düster und überraschend

Bronwick Hall – Dornengift
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Bronwick Hall ist für mich ein unerwartend düsteres Werk, das durch ein spannendes Worldbuilding und anspruchsvollere Verflechtungen zu überzeugen weiß. Dabei werden nicht nur die Rätsel der Welt im Laufe ...

Bronwick Hall ist für mich ein unerwartend düsteres Werk, das durch ein spannendes Worldbuilding und anspruchsvollere Verflechtungen zu überzeugen weiß. Dabei werden nicht nur die Rätsel der Welt im Laufe der Geschichte schlüssig gelöst, sondern auch die verschiedenen Geheimnisse aller Figuren aufgedeckt.

Blaine habe ich als Protagonistin sehr gemocht. Sie ist ein sehr spannender, gefangener Charakter, der unglaublich mit sich zu kämpfen hat und über sich hinauswachsen muss, um endlich frei zu sein. Dagegen empfand ich ihren Henry als Loveinterest etwas undurchsichtig. Zwar lernt man auch ihn während der Geschichte besser kennen, seine besondere Anziehungskraft konnte mich in jedoch noch nicht erreichen.

Besonders interessant empfand ich an dem Buch, dass es neben dem "großen" Geheimnis mich im Handlungverlauf vollkommen überraschte. Denn die Geschichte folgt meiner Meinung nach nicht den gängigen Erzählstruckturen, was frischen Wind in meinen Lesefluss brachte. So hatte ich nie das Gefühl genau zu wissen, was als nächstes passiert und musste mich voll auf die Geschichte einlassen. Das schaffen nicht viele Werke.

Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2 und freue mich die letzten Rätsel darin lüften zu dürfen.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Wenn Ali Hazelwood Romantasy schreibt

Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
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Nach „Bride“ war meine Neugier auf „Mate“ riesig und Ali Hazelwood hat mich wieder sofort abgeholt. Ihr Humor trifft einfach genau meinen Nerv: auf dem Punkt, charmant und immer mit einem Augenzwinkern. ...

Nach „Bride“ war meine Neugier auf „Mate“ riesig und Ali Hazelwood hat mich wieder sofort abgeholt. Ihr Humor trifft einfach genau meinen Nerv: auf dem Punkt, charmant und immer mit einem Augenzwinkern. Die Dialoge sind lebendig und machen einen großen Teil des Lesespaßes aus.

Serena ist eine tolle Protagonistin. Sie ist verletzlich, aber gleichzeitig stark und herrlich selbstironisch. Besonders mochte ich, dass sie trotz ihrer Situation nie in Selbstmitleid versinkt. Koen bringt als grumpy Alpha die perfekte Gegenspannung rein. Er ist distanziert, kontrolliert, aber mit einem weichen Kern, der nach und nach durchscheint. Zusammen liefern die beiden genau die Mischung aus Wortgefechten, Spannung und knisternder Chemie, die ich mir erhofft habe.

Der Einstieg war für mich allerdings etwas holprig. Die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel haben es mir anfangs schwer gemacht, richtig reinzufinden. Sobald sich das aber eingependelt hat, entwickelt die Geschichte einen richtigen Sog.

Im Fokus steht klar die Beziehung zwischen den Figuren und weniger das Worldbuilding oder die Spannung. Das funktioniert gut, vor allem, wenn man genau das sucht: eine unterhaltsame, spicy und emotionale Romance. Besonders gelungen fand ich, wie bekannte Elemente wie die Soul Mates neu kombiniert werden.

Trotzdem merkt man, dass sich gewisse Muster bei der Autorin wiederholen. Einige Konflikte wirkten auf mich etwas konstruiert und die Nebenhandlung bleibt eher im Hintergrund. Dafür punkten aber die starken Charaktere, die Chemie zwischen ihnen und die emotionalen Momente.

Eine charmante, spicy Paranormal Romance mit viel Humor und Gefühl. Kleine Startschwierigkeiten, aber insgesamt ein echtes Wohlfühlbuch mit Suchtfaktor.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Eine willkommene Überraschung

Der Gott und die Füchsin
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„Der Gott und die Füchsin“ hat mich schon auf der ersten Seite positiv überrascht. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und der humorvolle, sarkastische Ton der Geschichte hat mich schnell in seinen Bann ...

„Der Gott und die Füchsin“ hat mich schon auf der ersten Seite positiv überrascht. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und der humorvolle, sarkastische Ton der Geschichte hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Sophie Kims Schreibstil liest sich flüssig und lebendig, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe - passt ja auch irgendwie zu der Geschichte.

Besonders begeistert hat mich die Dynamik zwischen Hani und Seokga. Beide sind starke Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, die sich nichts schenken. Hani ist schlagfertig, clever und lässt sich von Seokgas mürrischer Art kein bisschen einschüchtern. Ihre Wortgefechte und Streitereien sind herrlich unterhaltsam und sorgen immer wieder für humorvolle Momente.

Gleichzeitig entwickelt sich zwischen den beiden ganz langsam eine spürbare Anziehung. Diese hätte für meinen Geschmack auch etwas weniger subtil ausfallen dürfen. Diese Mischung aus Spannung, Humor und emotionaler Entwicklung hat mir beim Lesen besonders gefallen. Hani und Seokga sind ein großartiges Duo, das definitiv im Kopf bleibt.

Auch die Handlung rund um Dämonen, Ermittlungen und übernatürliche Wesen bleibt durchgehend spannend. Die Einbindung der koreanischen Mythologie verleiht der Geschichte meiner Meinung nach eine besondere Atmosphäre, auch wenn ich mich erst an die koreanischen Namen und Wesen ein wenig gewöhnen musste.

Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal eine emotionalere und dramatischere Wendung, die mich wirklich überrascht hat. Nach all den lustigen Momenten trifft einen das Finale umso stärker und lässt einen definitiv gespannt auf die Fortsetzung zurück.

Eine unterhaltsame Urban-Fantasy-Geschichte mit Humor, spannender Dämonenjagd und einer mitreißenden Slow-Burn-Romance.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ein toller AUftakt mit Potenzial für Band 2

Die Erbin der vier Winde
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Schon der Einstieg hat mich positiv überrascht: Ohne lange Vorgeschichte geht es direkt ins Geschehen – und genau das hat mich sofort abgeholt. Die Spannung bleibt danach fast durchgehend hoch, und durch ...

Schon der Einstieg hat mich positiv überrascht: Ohne lange Vorgeschichte geht es direkt ins Geschehen – und genau das hat mich sofort abgeholt. Die Spannung bleibt danach fast durchgehend hoch, und durch die überschaubare Kapitellänge konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Kenna ist für mich eine sehr gelungene Protagonistin: stark, entschlossen und dennoch verletzlich. Besonders ihre innere Zerrissenheit und die offen gezeigte Angst vor Enge machen sie unglaublich authentisch und nahbar. Auch Drystan konnte mich überraschen. Was zunächst wie ein gefühlskalter Soldat wirkt, entwickelt im Laufe der Geschichte spürbar Tiefe, Loyalität und Emotionen. Die Beziehung der beiden ist ein wunderbar ruhiger Slow Burn, der sich glaubwürdig und behutsam entfaltet.

Das Magiesystem rund um die vier Elemente ist logisch aufgebaut und leicht verständlich, während das Worldbuilding durch seine bildhafte Sprache eine dichte, atmosphärische Welt erschafft. Auch die Perspektivwechsel – besonders durch Caelan – haben mir sehr gefallen, da sie zusätzliche Spannung und neue Blickwinkel eingebracht haben.

Ja, manches war vorhersehbar, doch das hat meinem Lesespaß keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Ich hatte das Gefühl, dass bewusst mit Erwartungen gespielt wurde – und genau das hat für mich hervorragend funktioniert.

Fazit: Ein starker Auftakt mit viel Atmosphäre, konstantem Spannungsbogen, überzeugenden Figuren und einer Prise Romantasy. Für mich ein echter Pageturner, der definitiv Lust auf mehr macht.

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