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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2023

Unterhaltsam, jedoch leider kein Highlight

Fighting Fate
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Dank Booktok & Co. konnte ich schlichtweg diesem Buch nicht aus dem Weg gehen. Doch konnte es dem Hype gerecht werden? Für mich ein klares Jein!

De Geschichte war für mich aufgrund des lockeren und flüssigen ...

Dank Booktok & Co. konnte ich schlichtweg diesem Buch nicht aus dem Weg gehen. Doch konnte es dem Hype gerecht werden? Für mich ein klares Jein!

De Geschichte war für mich aufgrund des lockeren und flüssigen Schreibstiels leicht zu lesen. Auch die Art und Weise, wie die Autorin die griechische Mythologie in die Handlung eingewoben hat, indem wir die unwissende Rio auf ihrer Entdeckungstour in die Welt der Mythologie begleiten, empfand ich als sehr gelungen. Besonders gefallen haben mir dabei die Treffen mit den mystischen Wesen, die auf ihre individuelle Art Dynamik in die Story brachten. Leider konnten mich die restlichen Figuren nicht zu 100 Prozent von sich überzeugen. Ich konnte leider nicht wirklich eine Verbindung zu ihnen aufbauen und Ihr Umgang miteinander war für mich trotz auch sehr realistischer Beziehungskonflikte nicht immer nachvollziehbar. Zudem darf man von der Geschichte keinen spannenden Pageturner erwarten. Es gibt zwar einen roten Faden, der schlüssig die Geschichte vorantreibt, aber Überraschungen und spannende Plottwists suchte ich im Werk vergeblich.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Große Erwartungen, die leider nicht erfüllt werden konnten

Vamps
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Vamps war für mich anders als erwartet. Zur Abwechslung empfand ich es sehr erfrischend, dass Dillon ein männlicher Protagonist ist, mit dem wir die Welt der Vampire erkunden dürfen. Und obwohl ich aufgrund ...

Vamps war für mich anders als erwartet. Zur Abwechslung empfand ich es sehr erfrischend, dass Dillon ein männlicher Protagonist ist, mit dem wir die Welt der Vampire erkunden dürfen. Und obwohl ich aufgrund des Klappentextes mehr Luxus, High Society und vor allem Spice erwartet hätte, konnte mich das Internat und die dort herrschenden Praktiken durchaus unterhalten. Leider konnte mich dennoch das Werk nicht komplett für sich gewinnen. Dillon war mir als Protagonist leider oftmals zu naiv und "verweichlicht". Viele seiner Probleme hätten durch Gespräche gelöst oder durch eine angemessene Vorbereitung vermieden werden können. Hinzu kamen einige offene Fragen bezüglich Vampirkult, die für mich den düsteren Dark Academia-Vibe entgegenwirkten. Warum sind Teenagervampire den Umgang mit Menschen nicht gewohnt? Wenn auf der Academy alle aufgrund ihrer elitären Familien sind, warum kennt sich niemand? Für meinen Geschmack fehlte einfach die Komplexität und Tiefe, sowohl bei den Figuren als auch in der Welt, um an das Werk gefesselt zu werden.

Ein Vampirroman mit einer tollen Grundidee, der durch mehr Charaktertiefe und einem komplexeren Setting noch einiges an Potential ausschöpfen könnte.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Leider etwas enttäuschend

Sweet Nightmare
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Als Fan der Katmere-Academy-Reihe habe ich mich sehr auf dieses Spin-off gefreut, doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Obwohl man die Geschichte unabhängig von der Hauptreihe lesen ...

Als Fan der Katmere-Academy-Reihe habe ich mich sehr auf dieses Spin-off gefreut, doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Obwohl man die Geschichte unabhängig von der Hauptreihe lesen kann, empfehle ich dennoch, diese zuerst zu lesen, da es mir sonst an dem nötigen World-Building gefehlt hätte und die Welt kaum erklärt wird.

Positiv hervorzuheben ist der gewohnte humorvolle und leichte Schreibstil der Autorin. Außerdem wagt sie mit diesem Internat, das eher einem Gefängnis gleicht, einen neuen Ansatz im Vergleich zur Hauptreihe. Die Unterdrückung der Fähigkeiten anstelle ihrer Kontrolle und die Einführung neuer Wesen mit kreativen Eigenschaften sind gelungene Elemente, die meiner Meinung nach frischen Wind in die Handlung bringen und Lust machen diese Welt zu entdecken, auch wenn ich am Ende mehr Fragen hatte als noch zu Beginn. Die Charakterzeichnung der Haupt- und Nebenfiguren empfand ich als gelungen ABER leider wirkte die Handlung auf mich chaotisch, unlogisch und ohne einen erkennbaren roten Faden. Eine actiongeladene Szene jagdte die nächste und die Beziehungen sowie emotionalen Entwicklungen konnten nicht mit diesem Tempo mithalten oder sich gar entwickeln. Eventuell lag es auch daran, dass ich aufgrund der vielen brutalen Todesfälle und gravierenden Verletzungen der Figuren in der Story gegenüber jeglichem Drama abgehärtet wurde.

Für Fans der Katamere-Reihe auf alle Fälle ein Blick wert aber ich werde die Reihe vermutlich nicht weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Spannende Ansätze, deren Umsetzung mich leider nicht überzeugen konnte

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns
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Es gibt Bücher, die möchte man von Beginn an lieben, doch sosehr man es auch versucht, es klappt einfach nicht. So ging es mir leider bei diesem Buch. Aber erstmal von vorne.

Neben einem wunderschönen ...

Es gibt Bücher, die möchte man von Beginn an lieben, doch sosehr man es auch versucht, es klappt einfach nicht. So ging es mir leider bei diesem Buch. Aber erstmal von vorne.

Neben einem wunderschönen Cover hat die Geschichte um die junge Elspeth einiges zu bieten. Beispielsweise ein märchenhaftes, aber sehr düsteres Setting mit fiesen Kreaturen und noch durchtriebeneren Wesen. Auch das Magiesystem, in dem magische Karten den Besitzer mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, aber auch Flüchen ausstatten, fand ich besonders originell und interessant.

Dennoch habe ich mich mehr oder weniger durch das Buch durchgequält. Zum einen lag das am etwas holprigen Schreibstil, aber vor allem an meiner nicht vorhandenen Verbindung zu den Figuren. Mir persönlich fehlte ihnen an Tiefe, Vielschichtigkeit und Differenzierung. Immer wieder habe ich den Überblick über die Charaktere verloren. Ihre Handlungen schockierten und berührten mich nicht, und so plätscherte die Geschichte für mich einfach dahin.

Selbst die Liebesgeschichte zwischen den Figuren kam für mich so überraschend und auch unauthentisch, dass ich sie nicht nachempfinden konnte. Es fehlte einfach der Funke, der die Beziehung glaubhaft und mitreißend gemacht hätte.

Insgesamt ist es ein Buch mit vielen guten Ansätzen und einem faszinierenden Weltenbau, das jedoch in der Umsetzung mich nicht überzeugen konnte. Ich weiß, dass es viele andere Leser richtig begeistern konnte, aber für mich blieb es leider nur ein hübsch verpacktes, aber emotional leeres Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 04.06.2024

Leider eine Enttäuschung

The Last Dragon King - Die Chroniken von Avalier 1
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Ich habe mich wirklich unfassbar auf dieses Buch gefreut. Es bietet Drachen, Geheimnisse und prickelnde Momente, und dennoch war ich kurz davor, es abzubrechen. Aber warum eigentlich?

Zu Beginn dachte ...

Ich habe mich wirklich unfassbar auf dieses Buch gefreut. Es bietet Drachen, Geheimnisse und prickelnde Momente, und dennoch war ich kurz davor, es abzubrechen. Aber warum eigentlich?

Zu Beginn dachte ich, "Der letzte Drachenkönig" könnte ein Jahreshighlight werden. Arwen, die mutige und kluge Protagonistin, gefiel mir sehr, und auch die anderen Figuren schloss ich schnell ins Herz. Doch etwa ab der Hälfte raste die Geschichte nur noch dahin, sodass keine Zeit mehr blieb, Emotionen wirken zu lassen. Ich war schlichtweg nicht mehr in der Lage mich für Figuren zu freuen, mitzufiebern oder Trauer zu empfinden, da alles so schnell ging. Zudem häuften sich dumme Handlungen und Logiklücken, die mich immer wieder aus dem Lesefluss rissen. Obwohl das Buch sehr interessante Themen wie den Kampf zwischen Magie und Wissenschaft aufgreift, konzentriert es sich meiner Meinung nach zu stark auf das Thema der Erbfolge, was meiner Meinung nach für 14-Jährige sehr viel Reife voraussetzt.

Für mich leider eine Enttäuschung, die durch ein zu schnelles Tempo und zu wenig Seiten viel Potenzial ungenutzt ließ. Wirklich Schade, denn ich hätte es gerne geliebt.

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