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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2023

Ein neuer Ansatz, der das Vampirgenre neu durchdenkt

When The King Falls
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Der flüssige Schreibstil und die interessante Ausgangssituation konnten mich zu Beginn direkt fesseln. Doch auch wenn ich die Grundidee sehr mochte, empfand ich die Umsetzung des Worldbuildings etwas unausgereift. ...

Der flüssige Schreibstil und die interessante Ausgangssituation konnten mich zu Beginn direkt fesseln. Doch auch wenn ich die Grundidee sehr mochte, empfand ich die Umsetzung des Worldbuildings etwas unausgereift. Aufgrund diverser fehlender Hintergrundinformationen konnte ich die Welt, in der die Geschichte spielt, nie richtig greifen. Sei es das Alltagsleben zwischen Menschen und Vampiren, das nur oberflächlich angerissen wird, oder auch das Verhalten der Protagonistin Florence, die ihr Leben lang zur Assassinin ausgebildet wurde aber nie wirklich demnach agiert. Leider wurde ich mit den restlichen Figuren auch nicht wirklich warm, da diese für mich sehr blass erschienen und kaum zur Handlung beitrugen.

Was mir jedoch besonders positiv auffiehl ist, dass Benedikt nicht der klassische sexy Badboy ist, den man als Herrscher so einer düsteren Welt erwarten würde. Er ist vielschichtiger und für mich sehr spannend gezeichnet, was die Liebesgeschichte zu einem richtigen Slowburner treibt.

Obwohl Band 1 meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen konnte, handelt es sich immer noch um den Auftakt der Reihe. Somit darf ich gespannt sein, ob in der Fortsetzung meine Neugierte bezüglich Charaktertiefe und Worldbuilding befriedigt werden kann.

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Veröffentlicht am 18.11.2023

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Skandal & Vorurteil
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Ich bin ein großer Fan des Klassikers Stolz und Vorurteil. Als ich gesehen habe, dass eine Neuerzählung erschienen ist, musste ich das Werk unbedingt in meinen Besitz bringen.

Amanda Quains Werk basiert ...

Ich bin ein großer Fan des Klassikers Stolz und Vorurteil. Als ich gesehen habe, dass eine Neuerzählung erschienen ist, musste ich das Werk unbedingt in meinen Besitz bringen.

Amanda Quains Werk basiert auf einen langen Rückblick, wenige Dialoge und Figuren, die anfangs kaum Identifikationspotential besitzen. Ihr Schreibstil ist für mich leider manchmal etwas holprig, was mich leider immer wieder über die Sätze stolpern, lies und meinem Lesefluss störte.

Zudem hatte ich leider mit den Charakteren so meine Schwierigkeiten. Ich fand zu keiner Figur wirklich einen Zugang. Zwar war ich stets dazu geneigt mit Georgie Mitleid zu empfinden — war sie doch für ihre Zeit in einer desaströsen Situation — jedoch war sie stellenweise so naiv, dass ich ihren Gedankengängen (teilweise absurden Schlussfolgerungen) nicht folgen konnte.

Ab der zweiten Hälfte fanden dir für mich die entscheidenden Charakterentwicklungen statt, die die Personen nahbarer und deren Handlungen plausibler machten. So begannen einige Figuren ihre Verhaltensmuster zu ändern und auch an Kontur zu gewinnen.

Trotz diverser Handlungsabweichungen bleibt Amandas Werk eine Ode an das Meisterwerk Stolz & Vorurteil.

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Veröffentlicht am 16.11.2023

Ich hatte zu hohe Erwartungen

Der verbotene Wunsch
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Die Grundidee zum Buch finde ich wirklich interessant. Begleitet mit dem sehr bildlichen Schreibstil, konnte man direkt in das römisch angehauchte Setting eintauchen und nach und nach die Welt entdecken. ...

Die Grundidee zum Buch finde ich wirklich interessant. Begleitet mit dem sehr bildlichen Schreibstil, konnte man direkt in das römisch angehauchte Setting eintauchen und nach und nach die Welt entdecken. Da die Story aus drei Perspektiven geschrieben ist, lernt man auch schnell die Charaktere und deren Motive kennen und genau da begannen für mich leider die Probleme.

Mir gelang es nicht, einen Bezug zu den Charakteren herzustellen. Sie hatten mir zu wenig Tiefe, wirkten unvollständig und einige Entscheidungen konnte ich einfach nicht nachvollziehen. So ist die Geschichte dahingetröpfelt und ich konnte nie wirklich mit ihnen mitfiebern. Darüber hinaus brachte für mich die Mitte nach einem gelungenen Start einige Längen mit sich. Am Ende nimmt die Story zwar an Fahrt zu, aber wenn man zu den Figuren keine Verbindung aufbauen konnte, mindert dies das Leseerlebnis erheblich. Vielleicht bin ich für dieses Buch bereits zu alt, denn ich denke, mit 16 hätte es mir mehr zugesagt.

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Veröffentlicht am 16.11.2023

Leider kommt auch das Finale an Band 1 nicht ran

Game of Souls
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Ich gebe es zu: Band 1 war grandios. Band 2 dagegen unglaublich zäh und Band 3 lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Warum? Neben den unglaublich tollen und witzigen Charakteren sind auch die Dialoge ...

Ich gebe es zu: Band 1 war grandios. Band 2 dagegen unglaublich zäh und Band 3 lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Warum? Neben den unglaublich tollen und witzigen Charakteren sind auch die Dialoge und Konflikte sehr spannend ausgearbeitet. Auch die Welt, in der die Geschichte spielt, ist brutal sowie liebevoll, abwechslungsreich, fantasievoll mit zeitgleich einigen Parallelen zur realen Welt. Und dennoch habe ich mich immer wieder, wie auch schon in Band 2, durch die Kapitel gekämpft.
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Warum ist das so? Leider ist meiner Meinung nach das Buch nur für 2 (dafür grandiose) Teile ausgelegt. Um jedoch 3 Bücher füllen zu können, benötigt man Füllermaterial, das letztlich die komplette Dynamik aus Band 1 vernichtet. Dabei behandelt das Buch bzw. die Reihe so viele tolle Themen: das Überwinden von Vorurteilen, das Verzeihen von Fehlern, das Überwinden und Verarbeiten von Trauer und Selbstakzeptanz. Zwar punktet Band 3 mit einem grandiosen Finale, was mich die Charaktere durchaus vermissen lässt, dennoch bin ich etwas froh mich neuen Abenteuern nun widmen zu können.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Konnte mich leider nicht überzeugen

Exilium
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Es tut mir immer so leid, so etwas sagen zu müssen, aber ich hätte es einfach so gern geliebt. Ich habe sogar versucht mich aus meiner Romantasy/New Adult Komfortzone zu bewegen und mich auf ein spannendes ...

Es tut mir immer so leid, so etwas sagen zu müssen, aber ich hätte es einfach so gern geliebt. Ich habe sogar versucht mich aus meiner Romantasy/New Adult Komfortzone zu bewegen und mich auf ein spannendes neues Genre einzulassen. Leider vergebens. Zugegeben, der Autor hat das Unmögliche geschafft: Eine IT-Niete wie mir technische Prozesse und die Fähigkeit des Hackens schmackhaft zu machen — Ganz ohne Programmiersprache. Und glaubt mir, das zeigt von großem Talent, hartnäckiger Recherchearbeit und vor allem einem faszinierendem Worldbuilding. Doch leider wollte der Funke bei mir einfach nicht überspringen. Das rasante Tempo, in dem die Story voranschreitet, war zwar durchaus spannend aber hat mich durch die schnellen und zahlreichen Story-Wendung auf der Strecke liegen lassen. Auch auf der Gefühlsebene konnten mich die Charaktere leider nicht wirklich erreichen. Sie waren mir zwar sympathisch und durch ihre vielfältige Zeichnung wirkten sie für mich real und authentisch aber die tiefen Gefühle blieben leider nur auf dem Papier und konnten mich nicht für sich einnehmen.

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